Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 700x438Lange Nächte in der Stadt der Liebe: Gil (Owen Wilson) trifft in Woody Allens Komödie "Midnight in Paris" auf die Muse Adriana (Marion Cotillard) - leider lebt sie in der falschen Epoche.

Woody Allen: "Ich bin ein Fan von Realitätsflucht."
Dominik Kamalzadeh sprach mit dem Regisseur über Paris-Mythen, Magie und dröge Wirklichkeit.
Wien - Dass Woody Allen für das Kino und die Geistesgrößen Europas viel Zuneigung hegt, ist bekannt. Doch kaum eine Komödie des umtriebigen US-Regisseurs hat diese wohl so unverblümt zum Ausdruck gebracht wie Midnight in Paris. Owen Wilson, ein Neuzugang im Allen-Kosmos, spielt Gil, einen Drehbuchautor, den es mit seiner Verlobten an die Stadt an der Seine verschlägt. Dem Romantiker, der Paris immer noch als Künstlermetropole betrachtet, eröffnet sich eines Mitternachts die Möglichkeit, in die 1920er-Jahre abzutauchen und auf alle seine Vorbilder zu treffen. Midnight in Paris ist einer der schwungvollsten Komödie Allens seit langem, mit der schönen Botschaft, dass Nostalgie eine Einbahnstraße ist.
STANDARD: Paris ist in Ihrem Film ein imaginärer Ort, bevölkert von Größen der "Lost Generation". Woher kommt diese Fantasie?
Allen: Amerikaner haben nach Paris immer über den Umweg des Kinos gefunden. Durch Filme wie Gigi oder An American in Paris hatte die Stadt den Ruf, die Metropole der Liebe und romantischer Verwicklungen zu sein. Auch die des Champagners, langer Nächte, der Mode und Kultiviertheit. Als ich nun plante, einen Film über Paris zu machen, musste ich diesen Weg gehen. Es gibt diesen Film Midnight, den Billy Wilder geschrieben hat und der auch in Paris spielt. Da dachte ich, Midnight in Paris, das wäre ein toller Titel. Aber mir fiel nichts ein, was passieren könnte: Zu Mitternacht, da gehen die Menschen wahrscheinlich bloß schlafen ...
STANDARD: Dann hatten Sie aber doch einen Einfall.
Allen: Glücklicherweise kam ich auf die Idee, dass die zentrale Figur zu Mitternacht auf ein Auto stößt, das ihn mitnimmt auf eine Party. Ich dachte: Was wäre, wenn diese Party nicht in der Gegenwart, sondern in den 1920er-Jahren stattfinden würde? Das wäre doch viel interessanter. So konnte ich ein idealisiertes Paris zeigen. Was sich übrigens mit meiner Sichtweise von Paris deckt, die rettungslos romantisch ist.
STANDARD: Das Paris der 1920er-Jahre ist also ein Sehnsuchtsort?
Allen: Wir alle stellen uns Paris doch so vor! Fragen Sie einen Amerikaner: Er wird Ihnen sagen, Paris in den 20ern, das waren Picasso und Hemingway, die irgendwo hemmungslos Absinth tranken. Die Leute sitzen im Café und reden nur über Kunst. Wir wissen zwar nicht, wie viel davon wahr ist. Aber die Vorstellung, dass die Maler sich alle eine Frau teilen, gefällt uns. Dieser kreative Freiraum ist Teil unserer Mythologie.
STANDARD: Corey Stoll spielt Ernest Hemingway besonders gut. Er ist wie ein wandelndes Klischee, das durch Wahrhaftigkeit überrascht. Was haben Sie ihm geraten?
Allen: Mir ging es darum, dass Hemingway nicht so spricht, wie er wirklich gesprochen hat, sondern so, wie er geschrieben hat. Er hatte diese unglaublich romantische Art, über das Schreiben, die Liebe, die Gefahr oder auch das Essen zu schreiben. Ich habe diesen Stil gesucht, und Corey hat das perfekt getroffen. Auch bei den anderen, bei Dalí, Buñuel, den Fitzgeralds etcetera habe ich nach Facetten gesucht, die man kennt.
STANDARD: Nebst aller Komik hat der Film auch einen existenziellen Unterton, Gil, den Owen Wilson spielt, flieht in die Vergangenheit. Was gefällt Ihnen an diesem Spiel mit Realitäten?
Allen: Ich bin ein großer Fan von Realitätsflucht. Unglücklicherweise gelingt sie nie. Es ist doch so: Jeder leidet an seiner Realität. In Endstation Sehnsucht sagt Blanche: "Ich will keine Realität, ich will Magie." Es gibt Leute, die halten die Wirklichkeit nicht aus und brauchen eben ein wenig Magie, um sie erträglicher zu machen. Auch Owen will in einer anderen Zeit leben, doch es gibt kein goldenes Zeitalter. Das Leben ist heutzutage schrecklich, es war auch schon früher so. In 50 Jahren wird es nicht anders sein. Das Leben ist ein Angebot voller Schmerzen.
STANDARD: Braucht man deshalb auch als Künstler die alten Meister?
Allen: Ich glaube schon. Als Künstler ist man auf sich selbst angewiesen, sucht nach Vorbildern - diese Angewohnheit ist durchaus hartnäckig.
STANDARD: Andererseits tritt der Film gegen Nostalgie an. Geht es also darum, die Vergangenheit für die Gegenwart zu nützen?
Allen: Wenn man in der Gegenwart festhängt, muss man das Beste daraus machen. Nostalgie ist eine Falle. Man glaubt, alles war früher schöner. Aber dann fällt einem ein, dass es keine Schmerzmittel gab, wenn man zum Zahnarzt ging. Oder, schlimmer, dass Frauen im Kindbett starben.
STANDARD: Owen Wilson scheint keine naheliegende Wahl für einen Woody-Allen-Film.
Allen: Das dachte ich auch! Ich musste das Drehbuch für ihn umschreiben. Ursprünglich sollte die Figur mir gleichen. Owen ist ein Cowboy aus Texas, der in Hawaii lebt und Surfboards herumträgt. Ich kannte ihn aus Die Hochzeits-Crasher, ein lustiger Film, aber anders als meine Arbeiten. Würde man es glaubwürdig finden, dass er Picasso erkennt? Aber er hat es auf wunderbare Weise erfüllt.
STANDARD: Man hört immer wieder, wie wichtig die richtige Atmosphäre am Set von Komödien ist. Wie stellen Sie diese her?
Allen: Das geht nur, wenn man Schauspielern Freiheiten erlaubt. Ich sage zu ihnen stets, wenn ihr die eine oder andere Stelle nicht mögt, werfen wir sie heraus. Verwendet eigene Worte! Fügt etwas hinzu - es muss nur der Geschichte dienen. Wenn sie etwas ganz Falsches machen, spreche ich das an. Das passiert aber nicht oft.
STANDARD: Roberto Benigni, mit dem Sie einen Film in Rom drehen, wird wohl schwer zu bremsen sein.
Allen: Ich hege großen Respekt für ihn - und die Hälfte des Films wird ohnehin auf Italienisch sein! (Dominik Kamalzadeh, DER STANDARD - Printausgabe, 13./14./15. August 2011)
Ab 19. 8. im Kino.
Woody Allen (75), geboren und aufgewachsen in New York, ist Autor, Komiker, Klarinettist und Regisseur von mittlerweile 41 Filmen.
Calin Peter Netzer über seinen Berlinale-Sieger "Mutter und Sohn", postrevolutionäre rumänische Gegenwart und radikales Kino
Eva Eckerts Doku "Schulden G.m.b.H." über die Geschäftszweige rund um Österreichs Privathaushaltskrisen - und die weiteren Filmstarts der Woche
Brillante Mendoza erzählt in "Captive" von einer Entführung - Der philippinische Regisseur über Ökonomie und Alltag, Opfer und Täter
Die Hauptattraktion von Ilmar Raags Tragikomödie ist die estnische Schauspielerin Laine Mägi
Kein Leben unter den funkelnden Oberflächen: Baz Luhrmann verfehlt den tragischen Kern der Erzählung
Wie ein junger, Skateboard fahrender Werbemensch mit frechen Ideen einen grausamen Diktator besiegt: Das zeigt Pablo Larraíns Film "No", eine - teilweise von der Realität abweichende - Interpretation der Geschichte vom Triumph des chilenischen Volkes über Pinochet
Nicole Kidman und Mia Wasikowska in einem schwermütig überspannten Thriller über eine amoralische Familie
"The Life of Riley - The Story of B. B. King" und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Vor vier Jahren reanimierte J. J. Abrams die "Star Trek"-Saga. Mit der Fortsetzung dockt er nun an die Materialschlachten des gegenwärtigen Blockbuster-Kinos an
Eine märchenhaft überhöhte Reise durchs kriegsversehrte Nachkriegsdeutschland: "Lore" von der Australierin Cate Shortland erzählt in sinnlichen Bildern von einer Heranwachsenden und ihren Geschwistern, die auf sich allein gestellt sind
Die Berliner Komödie "Hai-Alarm am Müggelsee" von Leander Haußmann und Sven Regener - und die weiteren Filmstarts der Woche
Robert Downey Jr. schlüpft ein weiteres Mal in die Raketengamaschen
Die Westschweizer Regisseurin Ursula Meier wirft in ihrem klug-prägnanten Familiendrama einen ungewöhnlichen Blick auf die Gefälle zwischen Berg und Tal
Regisseur Steven Soderbergh verabschiedet sich vom Hollywoodkino
Wolfram Paulus' Jugenddrama, das während der NS-Zeit spielt, und weitere Filmstarts der Woche
Schuld und Sühne bei den Modernisierungsverlierern von Seoul: Für sein drastisches, leider allzu vordergründiges Drama erhielt der Filmemacher Kim Ki-duk 2012 den Goldenen Löwen von Venedig
In ihrem preisgekrönten Film erzählen Tizza Covi und Rainer Frimmel von zwei Männern im Schaugewerbe und ihrem Blick auf die Welt
Elle Fanning und Alice Englert in Sally Potters Coming-of-Age-Story "Ginger & Rosa"
Paul-Julien Robert wurde 1979 in die Mühl-Kommune auf dem Friedrichshof hineingeboren. Mehr als dreißig Jahre später begibt er sich mit seinem Dokumentarfilm auf eine Spurensuche
Jessica Chastain erwächst in Andy Muschiettis Horrorfilm ungewöhnliche Konkurrenz
Hüseyin Tabaks erbauliches Filmmelo "Deine Schönheit ist nichts wert"
Ernst Gossners bereits 2007 in Los Angeles gedrehtes Episodendrama kommt jetzt bei uns ins Kino
Der Franzose Gilles Bourdos nähert sich in seinem Film "Renoir" der Spätphase des impressionistischen Malers traditionell, anekdotisch an: Charakterkopf Michel Bouquet verkörpert den Künstler, der durch ein Modell neue Kräfte schöpft
Evelyn Schels sieht dem Künstler in ihrem Dokumentarfilm immer wieder kommentarlos bei der Arbeit zu
Science-Fiction als Designer-Patchwork: In Joseph Kosinskis ideenarmem Filmdrama versucht Tom Cruise auf einer kaputten Erde ein paar Rätsel der Vergangenheit zu klären
Im Dokumentarfilm "Grande Hotel" von Lotte Stoops wird ein Hotelkomplex und mit diesem die jüngere Geschichte Mosambiks lebendig
Regisseur Bence Fliegauf behandelt in "Just the Wind" Übergriffe auf ungarische Roma. Darin baut er aus beiläufigen Beobachtungen eines gewöhnlichen Tages ein atmosphärisch dichtes, prämiertes Filmdrama
Southern Gothic als Marketing-Gehorsam: Der Fantasy-Teenie-Film "Beautiful Creatures"
Fast 15 Jahre nach "Das Fest" entwirft der Däne Thomas Vinterberg mit "Die Jagd" das Filmdrama eines Mannes, der zum Ausgestoßenen wird
"Kon-Tiki" über Thor Heyerdahls Pazifik-Expedition - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Bruce Willis und Dwayne Johnson im 3-D-Actionfilm "G.I. Joe - Die Abrechnung" - und die weiteren Kinostarts der Woche
Eine Frau, die sich zwischen Sicherheit und Abenteuer entscheiden muss: Sarah Polleys Liebesfilm "Take This Waltz" krankt an allzu papierenen Ideen, dabei agiert Hauptdarstellerin Michelle Williams mit eindringlicher Aufrichtigkeit
Deepa Mehta hat mit "Mitternachtskinder" Salman Rushdies gleichnamigen ausufernden Roman umgesetzt
Ann-Kristin Reyels' zweiter Kinofilm ist sommerliche Paarstudie und Gesellschaftsskizze
Filip Antoni Malinowskis zeichnet in der Doku "Maria muss packen" ein Porträt seiner Großeltern
Harmony Korine dreht das Brauchtum junger US-Amerikaner - von der Frühlingsferiensause bis zur Gangsterrap-Pose - einmal gekonnt durch den Bildmixer
Anthony Hopkins als Alfred Hitchcock in Sacha Gervasis Spielfilmdebüt und weitere Filmstarts der Woche
Marko Doringers Film "Nägel mit Köpfen" porträtiert Pärchen und ihre Existenzfragen
Verleihung am 20. März im Wiener Rathaus - Gespräch mit Alexander Horwath im Rahmen der Wiener Vorlesungen
Paul Rudd über seine Rolle als strauchelnden Familienvater in Judd Apatows Komödie "This is 40" sowie über das Geheimnis von Socken und Unterhosen
Vergnügliche Hiebe: Sylvester Stallone prügelt sich durch Walter Hills Neo-Noir "Bullet to the Head" ("Shootout - Keine Gnade")
Bille Augusts Verfilmung von Pascal Merciers Bestseller "Nachtzug nach Lissabon" und weitere Filmstarts der Woche
Die österreichische Filmkomödie "Zweisitzrakete" und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Schale Plastik-Fantastik: "Die fantastische Welt von Oz" mit James Franco
Mit "Leviathan" definieren Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor den Dokumentarfilm neu: Der auf der Viennale mit dem STANDARD-Leserpreis prämierte Film führt in rauen, körperlichen Bildern eine grimmige Totalität von Mensch, Meer und Maschine vor Augen
US-Schauspieler Bill Murray überrascht in Roger Michells "Hyde Park am Hudson" in einer ernsthaften Rolle: Er verkörpert US-Präsident Roosevelt als einen im Privatleben überforderten Mann
Sherry Hormanns Film "3096 Tage" bringt Natascha Kampuschs Gefangenschaft auf die Leinwand - Der Streifen setzt auf professionelle Distanz zum Geschehen
Fanatische Hobbyfilmer und ein Bankdirektor, der auf unkonventionelle Weise dafür sorgt, dass er sein Geld bekommt: ein Setbesuch in Oberbayern, wo Gerhard Polt seinen neuen Spielfilm "Und Äktschn!" dreht
Ein kluges Porträt als Ringkampf: Veronika Franz und Severin Fiala haben in "Kern" den gleichnamigen Schauspieler und Regisseur gefilmt
"Nerven Bruch Zusammen", der neue Dokumentarfilm von Arash T. Riahi, begleitet Frauen, die existenzielle Krisen gemeinsam meistern
Margarethe von Trotta hat der Philosophin Hannah Arendt ein filmisches Denkmal gesetzt, in dessen Mittelpunkt der Prozess gegen Adolf Eichmann steht
Rund um eine schicksalhafte Begegnung entwirft Paul Thomas Anderson in "The Master" ein Zeitbild der USA in den Fifties. Großes Kino mit Joaquin Phoenix und Philip Seymour Hoffman
Mehr als dreißig Jahre nach der ersten Bühnenversion kommt Erfolgsmusical jetzt ins Kino
Lasse Hallströms "Der Hypnotiseur" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Fünfter Auftritt eines Actionveteranen: Bruce Willis in "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben"
"Findet Nemo" nun in einer 3-D-Version und weitere Filmstarts der Woche
Der skrupellose Spekulant ist als Filmfigur wieder interessant geworden: Der junge US-Regisseur Nicholas Jarecki entwirft in seinem Thriller die spannende Charakterstudie eines Undurchschaubaren
Taylor Hackfords (Ein Offizier und Gentleman) Actionfilm mit Jason Statham in der Hauptrolle und weitere Filmstarts der Woche
Der französische Filmregisseur Pierre Schoeller verknüpft in "Der Aufsteiger" ("L'Exercice de l'état") das Leben eines Politikers mit den Machenschaften einer heutigen Mediendemokratie
Die Regiebrüder Paolo und Vittorio Taviani haben Häftlinge beim Shakespeare-Spielen begleitet
Naomi Watts in den Wellen von Juan Antonio Bayonas Tsunami-Katastrophenfilm "The Impossible"
Arnold Schwarzenegger kehrt für den Neo-Western "The Last Stand" als Sheriff auf die Leinwand zurück
Sherry Hormann Berliner Liebeskomödie "Anleitung zum Unglücklichsein" und die weiteren Filmstarts der Woche
US-Regisseurin Kathryn Bigelow erzählt in ihrem kontroversen Drama von der Suche nach Osama Bin Laden: Ein Film über die Verhärtung einer Heldin und ihres Landes
Merchandising-Produkte lösten Proteste aus, weil sie laut Bürgerrechtlern die Sklaverei verharmlosten
Steven Spielberg hat mit "Lincoln" kein staatstragendes Präsidentenporträt, vielmehr ein spannendes Lehrstück über politische Mehrheitsfindung gedreht. Daniel Day-Lewis begeistert in der Titelrolle des für zwölf Oscars nominierten Films
Kein Plot, kein Suspense. Da hilft selbst Ryan Gosling nicht. Ruben Fleischers Film erschöpft sich in den Oberflächlichkeiten edler Tücher. Der Rest ist Geballer
"The House at the End of the Street", ein durchwachsener Softhorrorfilm mit Jennifer Lawrence
Action mit Anliegen: Robert Zemeckis' Pilotendrama "Flight" mit Denzel Washington
"Quartett", das Regiedebüt von Dustin Hoffman - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Mit "Der Fall Wilhelm Reich" widmet der österreichische Filmemacher Antonin Svoboda dem ebenso heftig verehrten wie verfolgten Grenzgänger Reich nun auch einen Spielfilm. Klaus Maria Brandauer verkörpert den Titelhelden
Eine Wal-Trainerin, die sich schwer verletzt, und ein Alleinerzieher, der sich durchboxt: Jacques Audiard lässt in "Der Geschmack von Rost und Knochen" zwei ungewöhnliche Charaktere aneinander Halt finden
Das Kinodebüt von Henning Backhaus, der an der Wiener Filmakademie bei Michael Haneke studiert, wirkt erzählerisch etwas unentschlossen
Der zweite Teil von Ulrich Seidls filmischer Trilogie über weibliche Glückssuchende und weitere Filmstarts der Woche
In Ben Lewins Film findet ein gelähmter Mann zu sexueller Erfüllung. Helen Hunt und John Hawkes zeigen in den Hauptrollen, dass es dafür Pragmatismus und Humor braucht
Der großartig übersteuerte neue Film von US-Regisseur David O. Russell ist eine als Liebesfilm getarnte Komödie
Krimiheld "Jack Reacher" debütiert im Kino. Mit Christopher McQuarrie ("The Usual Suspects") hat ein Drehbuchroutinier die Adaption besorgt, Tom Cruise legt den maulfaulen Einzelgänger aber allzu simpel an
Manuel von Stürlers Dokumentarfilm und weitere Filmstarts der Woche
Jan-Ole Gersters Film "Oh Boy" schickt einen netten Scheinstudenten durch die Berliner Erlebniswelt
Ang Lee hat aus Yann Martels Roman "Life of Pi" eine kitschige Wunderkammer des Kinos gebaut: In spektakulären 3-D-Bildern entwirft er eine Parabel übers Geschichtenerzählen
Die fesselnde Musiker-Doku "Searching for Sugar Man" begibt sich auf die Spuren des Detroit-Phänomens Sixto Rodriguez
Dan Bradleys Action-Trash-Remake "Red Dawn" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Ken Loachs erbaulich-simple Whisky-Komödie "The Angel's Share" wurde in Cannes mit dem Jury-Preis ausgezeichnet
Harald Friedls Dokumentarfilm "What Happiness Is" führt nach Bhutan
Das US-Cop-Drama "End of Watch" begleitet Jake Gyllenhaal und Michael Peña auf Streife durch das berüchtigte South Central L.A.
"Die Hochzeit unserer dicksten Freundin" / "Bachelorette" und die weiteren Filmstarts der Woche
Benh Zeitlins viel beachtetes Gegenwartsmärchen "Beasts of the Southern Wild" startet am Freitag in Österreichs Kinos
Der Dokumentarfilm "Trains of Thoughts" von Timo Novotny sieht und hört sich in sechs Metropolen in der U-Bahn um. Musik: Sofa Surfers
Die Kunst und die Stadt aus dem Blickwinkel einer neugierigen Flaneurin: US-Independent-Regisseur Jem Cohen hat einen schönen Film über (Wien-)Bilder gedreht, die über das Museum hinaus wirksam sind
Eine neue schwarze Komödie von Barbara Gräftner - und die weiteren Filmstarts der Woche
Peter Jackson hat nach "Herr der Ringe" die nächste Tolkien-Adaption in Angriff genommen
US-Schauspieler Paul Dano ist eines der ungewöhnlichsten Gesichter seiner Generation. In "Ruby Sparks" spielt er nun einen Schriftsteller, der sich in eine von ihm erfundene Frau verliebt. Porträt eines Mannes, der weiß, was er will
Martin McDonaghs Komödie "7 Psychos" - und die weiteren Filmstarts der Woche
Mehr als nur opulentes Ausstattungskino: "Anna Karenina" von Joe Wright gibt Tolstois russischem Liebesdrama eine surreale Dimension, die das Innerste gnadenlos an die Öffentlichkeit zerrt
Im neuen, klugen Film des Franzosen François Ozon, "In ihrem Haus", entspinnt sich ein raffiniertes Spiel des Fabulierens
Clint Eastwood kämpft in Robert Lorenz' Sozialmärchen "Back in the Game" auch gegen den Lauf der Zeit
Die deutsche Antwort auf "Das Fest" von Thomas Vinterberg: "Was bleibt", der neue Film von Hans-Christian Schmid, setzt nicht auf die auffällige Geste, sondern auf die Kleinigkeiten, in denen sich für moderne Menschen das Schicksal erfüllt
Andrew Dominiks ins Jahr 2008 verlegte Adaption eines George-V. -Higgins-Thrillers und weitere Filmstarts der Woche
Hüseyin Tabaks sehenswerter Kinderfilm "Das Pferd auf dem Balkon" nach einem von Milan Dor geschriebenen Drehbuch
Holprig: Stefan Ruzowitzkys US-Thriller "Cold Blood" / "Deadfall"
Barbara Albert erzählt in "Die Lebenden" von einer jungen Frau, die sich in der Vergangenheit umsieht, um die Gegenwart besser bewältigen zu können
Pierce Brosnan in Susanne Biers "Love Is All You Need" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Vier Jahre nach seinem Leinwanddebüt geht das von Millionen Teenagern verehrte neuromantische Traumpaar Bella Swan und Edward Cullen mit "Breaking Dawn - Bis(s) zum Morgengrauen (Teil 2)" ins Finale
Dem iranischen Filmemacher Jafar Panahi ist es für 20 Jahre untersagt, in seinem Beruf zu arbeiten
Der österreichische Regisseur Florian Flicker stellt mit "Grenzgänger" seinen neuen Kinofilm vor: eine Dreiecksgeschichte nach klassischem Vorbild
Tom Tykwer hat "Cloud Atlas" mit den Geschwistern Wachowski ("Matrix") inszeniert. Der deutsche Filmemacher übers Regieführen zu dritt im 24. Jahrhundert
Der portugiesische Regisseur Miguel Gomes verbindet in seinem preisgekröntem Film "Tabu" eine verbotene Liebe in den Kolonien mit einer Ode an das frühe Kino
Dietrich Brüggemanns Twentysomethings-Berlin-Komödie "3 Zimmer/ Küche/ Bad" und die weiteren Filmsstarts der Woche
Schauspiel-Star Ben Affleck hat mit "Argo" einen höchst unterhaltsamen Politthriller realisiert, der von einer ungewöhnlichen Verschränkung zwischen Hollywood und Weltpolitik erzählt
Matthias Glasners im äußersten Norden Norwegens situiertes Drama "Gnade" und weitere Filmstarts der Woche
Gustav, Clara Luzia, Luise Pop und Teresa Rotschopf machen Musik: Mirjam Ungers "Oh Yeah, She Performs!" ist eine energetische Hommage an vier alternative Stars
Charmanter US-Film: "The Perks of Being a Wallflower" / "Vielleicht lieber morgen"
"Robot & Frank", das Spielfilmdebüt des US-Regisseurs Jake Schreier, erzählt die etwas konstruierte, letztlich aber gefühlvolle Geschichte eines demenzkranken alten Mannes und seines elektronischen Helfers
Im 23. James-Bond-Abenteuer "Skyfall" richtet sich die Bedrohung gegen den Geheimdienst selbst
Nur falsche Töne: Detlev Bucks Kehlmann-Adaption "Die Vermessung der Welt"
"Knistern der Zeit", Sibylle Dahrendorfs Dokumentarfilm über Christoph Schlingensiefs Operndorf-Projekt
Peter Fonda im Familiendrama "Smitty" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Tragikomödie über die Erfahrung des Alterns: Hauptdarstellerin Isabella Rossellini ist der große Pluspunkt von Julie Gavras' zweitem Kinofilm "Late Bloomers"
Markus Imhoofs Dokumentarfilm "More than Honey" untersucht das Bienensterben
Oliver Stone malt sich in seinem markigen Thriller "Savages" eine comichaft übersteigerte Variante des Drogengeschäfts aus. Mit der Realität hat das wenig zu tun, Spaß bereitet es trotzdem
"96 Hours - Taken 2" mit Liam Neeson und weitere Filmstarts der Woche
Stadtführungen in Polen, Hausbesuche in Wien: Mit Dariusz Kowalskis "Richtung Nowa Huta" und Michael Schindeggers "Nr 7" kommen zwei heimische Dokumentarfilme ins Kino, die für die Filmemacher prägende Orte einer näheren Betrachtung unterziehen
In "Abraham Lincoln: Vampirjäger" wird der 16. Präsident der Vereinigten Staaten mit der Axt auf den blutsaugenden Plantagen-Adel losgeschickt. Ein unentschiedener Blockbuster zwischen Kostümklamotte und Metzelfilm
Programmierer als "Poeten", Microsoft als "espritloser" Branchenriese: Ein Jahr nach seinem Tod kehrt Apple-Vordenker Steve Jobs mit einem Interview aus dem Jahr 1995 zurück - auf die Kinoleinwand
Dem US-Regisseur Rian Johnson ist mit "Looper" ein verblüffend origineller Science-Fiction-Film geglückt
Das 3D-Tierabenteuer "Madagascar 3 - Flucht durch Europa" und weitere Filmstarts der Woche
Lange galt Jack Kerouacs Beatnik-Bibel "On the Road" als unverfilmbar. Walter Salles hat es nun mit einem Zugang versucht, der die Aufbruchseuphorie des Romans in rauschhafte Miniaturen zerlegt
In der sehenswerten Marlen-Haushofer-Verfilmung "Die Wand" verkörpert Martina Gedeck eine Frau, die in der Natur ihre Instinkte wiederentdeckt
Ed Moschitz hat für seinen Dokumentarfilm "Mama illegal" drei Frauen sieben Jahre als illegale Arbeitskräfte im Ausland begleitet
Leo Bretholz und Bluma Shapiro haben den Holocaust überlebt. "See You Soon Again" zeigt sie als unermüdliche Zeitzeugen
Wenn jeder zum möglichen Schuldigen wird: Der Filmemacher Michael Palm beschäftigt sich in seinem dokumentarischen Filmessay "Low Definition Control" damit, wie optische Verfahren zunehmend unsere Leben regulieren
"Bombay Beach", eine US-Doku mit lyrischen Qualitäten - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
"Wie beim ersten Mal": Meryl Streep und Tommy Lee Jones leiden als entfremdetes Leinwandpaar
Das Animationsabenteuer "Lotte und das Geheimnis der Mondsteine" und weitere Filmstarts der Woche
Der Animationsfilm "Chico & Rita" erzählt mit klassischer Zeichentechnik ein Liebes-Melodram im Takt des Latin Jazz
Im Sequel der populären Agentenfilmreihe "Das Bourne Vermächtnis" übernimmt Jeremy Renner die Rolle des gehetzten Helden. Der US-Schauspieler über Verletzbarkeit, Genrevorbilder und bevorzugte Rollen
Ben Stiller und Co kämpfen in der US-Komödie "The Watch" gegen Aliens
Das bewegte Bilderbuch "Samsara" von US-Kameramann Ron Fricke und weitere Filmstarts der Woche
Drew Goddards Film "The Cabin In The Woods" setzt auf eine klassische Ausgangssituation und hat dabei den Bruchteil eines handelsüblichen Blockbusters gekostet
In Leos Carax' surrealem Filmdrama "Holy Motors" verkörpert Denis Lavant elf Rollen
Episodisches aus der Ewigen Stadt: Woody Allens Filmkomödie "To Rome With Love" ringt erfolglos damit, Klischees von italienischen Verhältnissen in der Liebe neuen Schwung zu verleihen
Simon Wests All-Star-Actionfilm "The Expendables 2" und weitere Filmstarts der Woche
Der brasilianische Regisseur Fernando Meirelles und seine Schnitzler-Variation "360"
Sam Fells und Chris Butlers Gruselanimationsfilm "ParaNorman" und weitere Filmstarts im Überblick
Das Sci-Fi-Abenteuer "Total Recall" hat nach 22 Jahren eine Neuverfilmung erfahren. Arnold Schwarzenegger wird von Colin Farrell als Held mit künstlichen Gedächtnislücken beerbt, und die Zukunft hat früher interessanter ausgesehen
(Zu) erbauliches Wohlfühlkino: Die kanadische Erfolgskomödie "Starbuck"
"Was passiert, wenn's passiert ist" mit Cameron Diaz - dazu die weiteren Filmstarts im Überblick
Ein bisserl Drama umspielt notdürftig fast nackte Kerle: Gemeinsam mit einem Neueinsteiger lernt man in Steven Soderberghs neuem Kinofilm "Magic Mike" eine Männer-Strip-Truppe näher kennen
Der Brite Stephen Frears hat mit "Lady Vegas" eine US-Gaunerkomödie gedreht
Mit "Prometheus" kehrt Ridley Scott zum Anfang der "Alien"-Saga zurück und fragt nach dem Ursprung der Menschheit
Julie Delpys persönlicher Rückblick auf die 70er: "Familientreffen mit Hindernissen"
Die Schwedin Noomi Rapace sucht in Ridley Scotts Science-Fiction-Film "Prometheus" nach der Herkunft der Menschheit
Pixar entdeckt aufmüpfige Heldinnen fürs Kino: "Merida - Legende der Highlands"
Johnny Depp in Bruce Robinsons Verfilmung des Hunter-S.-Thompson-Romans "Rum Diary"
Christopher Nolan schließt seine "Batman"-Trilogie mit einem überambitionierten Finalstück ab
"MA 2412 - Die Staatsdiener": Nach der erfolgreichen ORF-Sitcom ein weiteres Hohelied auf heimische Mittelmäßigkeit
Kleingaunerei-Komödie mit sozialem Bewusstsein: Pierre Jolivets "Ma petite entreprise" mit Vincent Lindon
Robert Rodriguez' Action-Rächerdrama "Machete" ist furioses Unterhaltungskino, das die Liebe zum Trash mit Politik versöhnt
Löwe, Zebra, Giraffe und Nilpferd erleben auf der Kinoleinwand ihr zweites Abenteuer: "Madagascar 2" feiert einmal mehr fröhliche Artenvielfalt und Tanzvergnügen
Tierische Reisen: Der Trickfilm "Madagaskar" aus dem Hause DreamWorks
Film mit blasser Story: M. Night Shyamalans "Das Mädchen aus dem Wasser"
Denis Dercourts Thriller "Das Mädchen, das die Seiten umblättert / La Tourneuse de pages" - und weitere Filmstarts
Pascal Bonitzers jüngster Film über Liebe und die Intrige eines Schriftstellers - Originaltitel: "Je pense à vous" (ich denke an euch)
Regiedebüt der jungen peruanischen Filmemacherin Claudia Llosa
Sandrine Bonnaire und Jacques Gamblin agieren souverän in Philippe Liorets leicht papierener "Mademoiselle"
Blutleere Liebesgeschichte aus Frankreich: "Mademoiselle Chambon" von Stephane Brizé
Percy und Felix Adlons Film "Mahler auf der Couch" malt sich ein Ehedrama der Wiener Moderne aus
Eine Begegnung mit Meisterregisseur Almodóvar zur Premiere von "La Mala Educación - Schlechte Erziehung"
Verführungsspiel: "Malen oder Lieben", der dritte Spielfilm der Brüder Arnaud und Jean-Marie Larrieu
Die Komödie "Mambo Italiano" von Emile Gaudreault schwimmt im Fahrwasser von "My Big Fat Greek Wedding"
Meryl Streep legt sich in der Verfilmung des Abba-Musicals "Mamma Mia!" ins Zeug
Gérard Depardieu in "Mammuth" des Duos Benoît Delépine und Gustave Kervern und weitere Filmstarts der Woche
James Marsh dokumentiert in "Man on Wire" Philippe Petits Hochseilakte zwischen den Türmen des World Trade Center
Sally Potters elegisches Melodram "The Man Who Cried"
Billy Bob Thornton in Joel Coens "The Man Who Wasn't There"
Aus Anlass der Präsidentschaftswahlen werden US-Intellektuelle mit düsteren Prophezeiungen vorstellig: "Der Manchurian Kandidat"
Meryl Streep im Interview über Jonathan Demmes "Der Manchurian Kandidat", starke Frauen und Oscarnominierungen
Mit "Manderlay" setzt der dänische Filmemacher Lars von Trier seine Auseinandersetzung mit Amerika, erneut in theaterhaftem Ambiente, auf provokante Weise fort
Lars von Trier im Interview über seinen neuen Film "Manderlay", Tabus, Masochismus und die Lust am Verlust von Kontrolle
Mit "Der Mann ohne Vergangenheit" hat Aki Kaurismäki einen herzerwärmenden Film über ein trauriges Leben gedreht
Mit "Der Mann ohne Vergangenheit" ist Aki Kaurismäki eine weitere große Romanze geglückt
Denzel Washington sieht rot - in Mexiko, in Tony Scotts Rachethriller "Mann unter Feuer" ("Man on Fire")
Stellan Skarsgård erfährt in der Filmkomödie "Ein Mann von Welt" die Mühen der Resozialisierung
Ferzan Ozpeteks Italo-Filmkomödie um Lebensentwürfe: "Männer al dente"
Im schwedischen Film "Männer im Wasser" nimmt ein männliches Amateurwasserballettensemble die Weltmeisterschaft in Berlin ins Visier.
Der US-Jungstar muss in der Komödie "Männertrip" einen Rockstar nach L. A. eskortieren
Ashley Judd widerlegt sich selbst
Das Filmarchiv Austria würdigt das in Österreich entstandene Werk des gebürtigen Aserbaidschaners Mansur Madavi mit einer Retrospektive und einer Publikation
"Margin Call"/"Der große Crash", das Spielfilmdebüt von J. C. Chandor, entwirft ein Bild der Panik, die eine Bank am Anfang der Finanzkrise überkommt
STANDARD-Interview mit dem US-Regisseur Joshua Marston über die Hintergründe zu seinem intimen Film "Maria voll der Gnade"
"Maria, ihm schmeckt's nicht", eine vollmundige deutsch-italienische Komödie von Neele Leana Vollmar - sowie die weiteren Kinostarts der Woche
Was tun, wenn man hip und chic und in und überhaupt allseits total angesagt das Leben von Marie Antoinette verfilmen darf?
Eine Königin als zuckersüße Fashion-Queen: US-Schauspielerin Kirsten Dunst verkörpert im Kino Marie Antoinette
Sophie Coppolas harmlose Mainstream-Version von "Marie Antoinette" sorgte für Buh-Orkane in Cannes
Eine Frau, die zwei Männer liebt: Robert Guédiguians eigenwilliges Liebesdrama "Marie-Jo et ses deux amours"
Kevin MacDonalds Doku breitet die Biografie der Reggae-Ikone Bob Marley aus
"Marmaduke" - und die weiteren Filmstarts der Woche
Komödie des Ehebruchs mit viel Augenmerk auf die stilgerechte Ausstattung: Ira Sachs’ Film "Married Life"
Sandrine Veysset erzählt das Sozialdrama einer Kleinhäuslerfamilie
Das US-Filmdrama "Martha Marcy May Marlene" erzählt subtil von Alltag und Beziehungstroubles einer sektenhaften Gruppe
"Mary & Max" erzählt von einer lebensnotwendigen Brieffreundschaft
In Martin Walz' Komödie über mögliche Liebe wird zu deutscher Populärmusik gesungen - Dazu: Weitere Kinostarts der Woche
"Master and Commander - Bis ans Ende der Welt" denkt das Action-Genre weiter - mit philosophischer Ambition und mythischer Wucht
"Match Point" - der neue Film von Woody Allen wurde von der Kritik in diesem Jahr wie kaum einer bejubelt
Jean-Pierre Jeunets neues Filmepos "Mathilde - Eine große Liebe"
Der "Matrix" dritter Teil
"The Matrix Reloaded", setzt nicht nur im Marketingbereich neue Maßstäbe
Mark Wahlberg begibt sich in John Moores Actionfilm "Max Payne" auf Rachefeldzug - Dazu: die weiteren Kinostarts der Woche
US-Regisseur Richard Linklater sieht in "Me and Orson Welles" dem künftigen Filmemacher im Theater bei der Selbsterfindung zu
Derzeit im Kino: Miranda Julys Spielfilmdebüt "Me and You and Everyone We Know"
US-Filmemacherin Kelly Reichardt fertigte mit "Meek's Cutoff" einen höchst sehenswerten Western, der dem Mythos den Alltag der Pioniere entgegenhält
Eine französische Familie durchlebt in "Meeresfrüchte" bei sommerlicher Hitze Verwirrungen der Gefühle
Wolfgang Murnbergers aktueller Kinofilm ergibt eine unausgegorene Mischung
"Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler": Regisseur Dani Levy und Hauptdarsteller Helge Schneider im STANDARD-Interview
Diese Woche startet auch in Österreich Dani Levys Komödie "Mein Führer": Bleibt nur noch zu hoffen, dass damit der mediale Hitler-Boom der letzten Jahre endlich ein Ende findet
Herrentorte statt Herrenrasse: Der 51jährige Musiker und Schauspieler bevorzugt die Komik gegenüber dem Hitler-Diskurs
Leben, ein Provisorium: Mit "Mein halbes Leben" hat der Österreicher Marko Doringer den ersten Feel-Good-Dokumentarfilm über die krisenhafte Befindlichkeit seiner Generation gedreht
Astrid Heubrandtners Dokumentarfilm "Mein Haus stand in Sulukule" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Von Dingen, die eine junge Heldin noch erfahren will, bevor sie stirbt, erzählt Isabel Coixets leises Melodram "Mein Leben ohne mich"
Den Namen sollte man sich merken: Oliver Hirschbiegel hat mit Hannelore Elsner "Mein letzter Film" gedreht
Ein Festivalerfolg frei nach Dogma-Vorbild: Barbara Gräftners sehenswertes Spielfilmdebüt "Mein Russland"
Valeska Grisebachs Teenagerdrama ist eines der sehenswertesten deutschsprachigen Spielfilmdebüts der letzten Jahre
In Cédric Klapischs Komödie "Mein Stück vom Kuchen" trifft ein Broker auf eine Arbeiterin - Der französische Erfolgsregisseur über Geld, Attraktivität, Arbeiterkultur und positiven Populismus
"Meine erfundene Frau" mit Jennifer Aniston und Adam Sandler - und die weiteren Filmstarts der Woche
Dustin Hoffman, als Hippievater Verstärkung in "Meine Frau, ihr Schwiegervater und ich" im Interview
Robert De Niro und Ben Stiller bekämpfen sich in "Meine Frau, unsere Kinder und ich" erneut an der Familienfront - was trotz gewisser Abnutzungserscheinungen als Serienmodell immer noch funktioniert.
Dem Spiegelgrund-
Überlebenden Friedrich Zawrel hat die Filmemacherin Elisabeth Scharang eine bewegende Dokumentation gewidmet - Ein Gespräch
Christophe Honorés französisches Drama nach Georges Batailles "Ma mère" mit Isabelle Huppert und Louis Garrel
Routinen einer Verwechslungskomödie bei Vanessa Jopps Film mit Martina Gedeck als Matriarchin
Prominente Film- Geschwister: Maria Schell, dokumentiert von Maximilian
Der US-Regisseur im STANDARD-Interview über Kino als Therapie und seinen soeben in Österreich gestarteten Film "Melinda und Melinda"...
Christopher Nolans raffiniert erzählter Low-Budget-Thriller
Noch ein Sequel im Anzug: "Men in Black 3"
"Men in Black II" laboriert trotz charmanter Momente am "Morbus Sonnenfeld"
"Wir nehmen das Leichte sehr ernst!"
Der Philip Roth-Bestseller "Der menschliche Makel" verfilmt mit Nicole Kidman und Anthony Hopkins: Zwei Oscar-Preisträger als fehlbesetzes Duo
Weiters neu im Kino: "Elle s'appelle Sabine", "Penelope", "Wall-E" und "Der Baader-Meinhof-Komplex"
"La messa è finita" - Nanni Moretti zeigt, wie man ein politisches Szenario reflektieren und dabei mobilisieren kann
Oren Movermans kluges US-Drama - und die weiteren Kinostarts der Woche
Real-Life-Boulevardstück um millionenschwere Metalrocker: "Metallica - Some Kind of Monster"
Viele Umwege: Julia Roberts und Brad Pitt in "The Mexican"
Zum Spielfilm auffrisiert und an zeitgemäße Szenarien angepasst: Michael Manns "Miami Vice" mit Colin Farrell und Jamie Foxx
Markus Schleinzers "Michael" kommt ins Kino - Der Regisseur über die Annäherung an sein hochsensibles Thema
Tony Gilroys ambitionierter Wirtschafts-Thriller besticht als Film, der von den Zwängen und Abnützungen in Arbeitswelten erzählt
Die Filmkomödie scheitert trotz heimischer Starbesetzung
Gus Van Sant erinnert in "Milk" energievoll und ergreifend an den legendären Schwulenaktivisten und Stadtpolitiker Harvey Milk. Sean Penn brilliert in der Titelrolle des achtfach Oscar-nominierten Films
Clint Eastwoods "Million Dollar Baby" erhielt völlig zu Recht vier Oscars - Trotzdem: Einige Fragen wären schon zu stellen
"Minority Report" ist nach "A. I." nun der zweite überzeugende Beleg für eine neue (düstere) Phase im Schaffen von Steven Spielberg
Freida Pinto in Julian Schnabels "Miral" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Kiefer Sutherland als Ex-Cop in einem US-Horrorfilm - Dazu: Überblick über die weiteren Kinostarts
Johnnie Tos Meisterthriller "The Mission"
Tom Cruise verkörpert wieder den Geheimagenten Ethan Hunt: "Mission: Impossible 4 - Phantom Protokoll" ist ein zeitweilig überzeugender Action-Hindernisparcours
"Mission: Impossible III" rund um US-Star Tom Cruise: TV-Regisseur J.J. Abrams erhöht das Tempo - mit Interview
Sebastian Schipper erzählt in seinem Film "Mitte Ende August" von vier Menschen, die sich in einem lockeren Beziehungsszenario erproben - frei nach Goethes "Wahlverwandtschaften"
Ein routinierter Unterhalter seiner Fans: Marc Lawrences Formelkinoromanze "Mitten ins Herz"
Robert Guédiguian im Interview über sein "theatralisiertes" Präsidentenporträt "Der späte Mitterrand"
Die STANDARD-Leserjury kürte Azazel Jacobs' "Momma’s Man" bei der vergangenen Viennale zum Sieger. Jetzt kommt der ernsthaft komische Film um einen Erwachsenen, der zu den Eltern heimkehrt, ins Kino
Eine romantische Komödie im Dienste des sozialen Fortschritts: "Mona Lisas Lächeln" von Mike Newell
Der New Yorker Weinimporteur Neal Rosenthal im Gespräch. Ein Interview in Langfassung mit Michael Freund
Die kurzweilige Doku "Mondovino" porträtiert die Weinszene im Zeitalter der Globalisierung - Mit Interview
Das bittersüße Thai-Melo "Mon-rak Transistor"
Patty Jenkins allzu berechenbares Serienmörderinnen- Drama "Monster"
Sympathische Genrevariation: Gareth Edwards' Low-Budget-Sci-Fi-Film "Monsters"
Ein rarer Lichtblick des US-Genrekinos: "Monster's Ball" des Schweizer Regisseurs Marc Foster
Neue DreamWorks-Animation: "Monsters vs Aliens"
Wen(n) die Pflicht ruft: Der georgische Regisseur Otar Iosseliani porträtiert in "Montag Morgen" einen mürrischen Helden der Arbeit
"Montags in der Sonne" zeigt Solidarität und Freundschaft unter den Kumpels und der langsame Absturz in die Leere
Aufstand der Frauen: Ousmane Sembènes Filmparabel "Moolaadé"
Wes Andersons "Moonrise Kingdom" erzählt von junger Liebe auf der Flucht, überrumpelten Eltern und mutigen Pfadfindern auf einem ansonsten beschaulichen Eiland
Sandra Bullock auf Mörderjagd, Barbet Schroeder auf Hitchcocks Spuren
Im Film "Der Mord von Santa Cruz" dokumentiert Günter Schwaiger die Suche nach den Opfern des Spanischen Bürgerkriegs
In seiner Filmgroteske "Mörderschwestern" wird das Publikum aufgefordert, mordend in die Handlung einzugreifen. Auch sonst zeigt sich Peter Kern keineswegs versöhnlich
Agustí Vilas merkwürdig fesselnder zweiter Kinofilm "La mosquitera" / "The Mosquito Net"
"Die Mothman Prophecies", "Dragonfly", "Kate & Leopold" etc.: Hollywoods momentan unübersehbarer Hang zum Übersinnlichen
Kein Dauerhöhepunkt: "Moulin Rouge" ist eher eine Peinlichkeit
Niki List begibt sich mit der Semidokumentation "move!" auf Ulrich Seidls Spuren
Actionkomödie "Mr. & Mrs. Smith" sorgt seit den Dreharbeiten zu allerhand Spekulationen über die Hauptdarsteller
Wieder bringt der englische Komiker Rowan Atkinson seine bekannteste Figur ins Kino: "Mr. Bean macht Ferien" - der Künstler im STANDARD-Interview
Biedermann mit einer anderen, verborgenen Seite: Kevin Costner in einem Thriller von Bruce A. Evans
Errol Morris' schauriges Porträt eines "Experten" für Todesarten: "Mr. Death"
Der walisische Charakterkopf Rhys Ifans verkörpert in "Mr. Nice" den legendären walisischen Drogenbaron Howard Marks. Leider ist der Film von Bernard Rose nicht ganz so schillernd wie dessen Lebensgeschichte.
Kein gelungenes Klassiker-Remake: "Mr. Deeds" rund um US-Komödiant Adam Sandler
Lisandro Alonsos "Los Muertos" folgt der Reise eines schweigsamen Exhäftlings in die Wildnis
Sebastian Brameshubers Dokumentarfilm "Muezzin" begleitet türkische Gebetsrufer zum Wettkampf
Lech Majewskis ungewöhnlicher Spielfilm "Die Mühle und das Kreuz" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Horrortrip durch Hollywoods Albträume
Zwei Filmreihen abseits des Kanons: "Rohstoff" im Filmmuseum und "Einseitig perforiert, schmaler Steg. Filme auf 16 mm" im Mumok
Trotz formaler und inhaltlicher Unschlüssigkeiten ist Spielbergs "Munich" ein sehenswerter Beitrag zu den aktuellen Debatten rund um Terror und Gegengewalt
Schauspieler Hanns Zischler im Interview mit Bert Rebhandl über die Spielberg-Erfahrung bei den Dreharbeiten zu "Munich"
Steven Spielberg hat mit "Munich" die olympische Tragödie aufgegriffen - Ein ALBUM-Dossierzum Thema
Mit seinem neuen Film "Munich" schlägt Steven Spielberg eine Brücke zwischen zwischen dem "Schwarzen September" und "Al-Kaida"
Jim Hensons legendäre Stofffiguren feiern auf der Leinwand ein Comeback. In einem herzerwärmenden Kinoabenteuer müssen Kermit, Miss Piggy und Co mithilfe von Jason Segel und Amy Adams die "Muppet Show" retten
US-Star Angelina Jolie einmal anders: Sie spielt Mariane, die Frau des in Pakistan ermordeten US-Journalisten Daniel Pearl, als eiserne Diva
In "Muxmäuschenstill" macht ein Retter des deutschen Gemeinsinns Jagd auf Temposünder, Beckenpinkler und Schwarzfahrer
"My Big Fat Greek Wedding", kommerziell der Überraschungserfolg des US-Kinojahrs 2002
"My Blueberry Nights", der jüngste Film von Wong Kar-Wai, mit Norah Jones, eigentlich Musikerin, als solche Superstar und jetzt Schauspieldebütantin
Der polnisch-britische Regisseur Pawel Pawlikowski im Interview über "My Summer of Love"
"My Week with Marilyn" erzählt von einem glücklosen Intermezzo der Monroe in England und davon, wie sie auf andere wirkte
Ein düsteres Meisterwerk legt US-Regisseur Clint Eastwood einmal mehr mit seinem jüngsten Epos "Mystic River" vor
Clint Eastwood macht (fast keine) Werbung für seinen Film. Eine "Begegnung".
ganz unterhaltsam. witzig mitanzuhören, wie das publikum erfürchtig namen flüstert, sobald die charaktere auftreten.
das paris der 20er ist gelungen, das der gegenwart eher weniger. auch wenn die charaktere überzeichnet sein sollten, man kann damit nicht überdecken dass wenig motivation tiefgang dür sie zu schaffen da war. dem vater der verlobten hätte ich nach dem ersten satz eine watschn geben können, so unglaubwürdig fand ich ihn.
war heute abend und war sehr enttäuscht. hat mir überhaupt nicht gefallen. carla bruni und marion cotillard sind mir nie sympathisch gewesen und wie das publikum über die figuren aus den 20igern lachen kann, über die es ja wohl nicht allzu viel weiss, ist mir ein rätsel gewesen. muss aber fairerweise sagen, dass ich als einzige nicht gelacht habe und es allen anderen anscheinend gut gefallen hat.
Annie Hall/der Stadtneurotiker 1976 (der Protagonist heißt übrigens Alvy Singer...)
Manhattan 1979
Zelig 1983
The purple rose of Cairo 1985 (im Volkstheater gabs
vor kurzem eine Bühnenversion)
Hannah and her sisters 1987
Murder and misdameanors 1991
Deconstructing Harry/Harry außer sich 1997
Match Point 2005
danke woody, dass du so scharf auf carla warst. nun wird ihr göttergatte sicher wiedergewählt werden.
danke danke danke, dass du dir deine darstellerinnen nur mehr nach dem gesichtspunkt aussuchst, ob du scharf auf sie bist oder nicht.
du warst mal wirklich gut, woody und du hast dein hirn benutzt.heute lässt du dich kaufen.
Bis jetzt habe ich sehr viel gutes über Midnight in
Paris gehört, auch im Standard. Die Berufsnörgler
des Forums(deren Hymne lautet "olle
Menschn san ma zwider" von Kurt Sowinetz) werden
es nicht schaffen, meine Vorfreude zu trüben...
Ein Blick auf imdb.com offenbahrt die hohe Wertschätzung die der Film genießt.
Ich halte Woody Allen für einen der wichtigsten zeitgenössischen Filmemacher, dessen künstlerischer
Rang oft unterschätzt wird, wohl weil er unter Komödie firmiert. Allen dreht seit 69 (fast)jedes Jahr einen Film. Selbstverständlich sind nicht alle im
gleichen Ausmaß gelungen
Der Neue scheint aber ein weiteres Highlight seines Schaffens zu sein.
It is all one song. Neil Young Satz trifft auch auf Woody Allen zu.
Kennen sie ihn persönlich?
Also Owen Wilson würde ich jetzt keine Charakterrolle zutrauen aber insbesondere das Duo Wilson-Stiller hat schon für einige Lacher gesorgt und auch als Teil des "Frat Packs" ist er nicht wegzudenken.
Ich finde gerade seine krumme Nase macht ihn sympatisch. Sympatischer als der aalglatte Brat Pitt.
natürlich nicht. Doch kann ich sehr wohl beurteilen, wie jemand auf mich wirkt, oder von der Leinwand rüberkommt. Und da mag ich ihn halt nicht.
Brad Pitt gehört auch nicht meine große Liebe ( da ich kein Teenie bin und sowas selbst als Teenie nie hatte) doch finde ich, daß er ein manchmal ganz ausgezeichneter Schauspieler ist, wenn ich da an Benjamin Button, California, Fight Club oder Babel denke, aber wenn wir schon von "mögen" sprechen, so ist über allen schwebend Sean Penn einer meiner Lieblingsschauspieler.
Wie jemand auf der Leinwand für mich rüberkommt:
Genau deswegen mag ICH Brad Pitt nicht. Er ist ein hervorragender Schauspieler, kein Zweifel. Am besten war er in "Aus der Mitte entspringt ein Fluss". In "Benjamin Button" spielte ihn Cate Blanchet an die Wand und Kalifornia war ein starker Film, aber Duchovny ist mein Favorit, gegen den hat B. Pitt keine Chance.
Babel: Der Film ist zweifelsohne mit und ohne Pitt ein Meisterwerk. In Filmen wie diesen stört mich seine Bekanntheit und sein schönes Gesicht. Die junge Japanerin hat ihre Rolle mindestens ebenso gut gespielt.
Sean Penn ist auch einer meiner Favoriten. In "Milk" war er großartig. Aber Sean Penn hatte schon immer ein Hänchen für guten Filmstoff.
den mittigen Fluß. Aber was kann das arme Schwein dafür, daß er ein hübsches und gefälliges Gesicht hat. Ja, Kate Blanchett ist auch hervorragend!!
Na und Mystic River???? Meine jetzt Sean Penn, wiewohl in dem Film alle gut waren, Kunststück bei Eastwoodscher Regie. Ich denke da nur an Gran Torino.
Natürlich kann er nix dafür, dass er ein hübsches Gesicht hat, aber das Leben ist oft hart und ungerecht ;-) In dem Fall vorverurteile ich ihn wegen seines Gesichts. Muss zugeben, sein soziales Engagement hat aber bei mir einiges wett gemacht.
Mystic River:
Der Film gehört auch zu meinen Favoriten, Wahnsinnsthematik, doch so gut Sean Penn auch war: Tim Robbins war unglaublich. Seinen Blick habe ich jetzt noch vor mir.
Gran Torino: Clint Eastwoods Meisterwerk, ich gestehe "Flags of our Fathers" und "Letters from Iwo Jima" stehen noch ungesehen im Regal, aber ich trau mich nicht sie anzusehen, denn Gran Torino können die sicher nicht trumphen. Regie UND so eine Performance gleichzeitig muss C.E. erst mal jemand nachmachen.
Stimmt, Johnny Cash habe ich unlängst unter der Schallplattensammlung meines Vaters gefunden. Nachdem der Müller grad zwei Cds von ihm zum Spottpreis hatte, hab ich natürlich auch gleich zugeschlagen. Womit wir auch schon wieder beim Film zurück sind: "Walk the Line" gesehen?
und hat mir gut gefallen. Fand das Joaquin Phoenix ganz hervorragend war. Sie aber auch.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, schauen Sie sich Johnny Cash in Folsom Prison an, das ist eine seiner besten Darbietungen. Natürlich später dann, kurz vor seinem Tode, die gesamte American Collection
I - VI, sehr zu empfehlen. Diese brüchige, bereits von schwerer Krankheit und Trauer (seine Frau starb relativ kurz davor) gezeichnete Stimme, zum Heulen schön und herzergreifend.
Ja die waren beide hervorragend. Vor allem fand ich mutig, dass sie selber gesungen haben. Kam gut rüber. (Wenn ich da an so manche "Sänger" bei "Mama Mia" denke, kommt mir jetzt noch das Grausen)
Folsom Prison - Johnny Cash kommt auf meine Liste!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.