Familienpolitik

Ein ziemlich träges Ding

Leser-Kommentar | 12. August 2011, 12:37

Das Bevölkerungswachstum in Österreich stagniert. Wie kann es für Frauen wieder interessanter werden, Kinder zu bekommen?

Was passiert einer Frau, wenn sie gefragt wird, welche Tätigkeit sie ausübt und antwortet: "Ich bin Hausfrau und Mutter?" Sie wird von vielen Mitmenschen abschätzig angesehen und manch einer rümpft die Nase und denkt sich: Auch nichts Gescheites gelernt! Hier wird Druck auf "Nur-Mütter" ausgeübt, weil es für die Gesellschaft selbstverständlich ist, dass eine Frau arbeiten zu gehen hat!

Die Sichtweise der Frauen, die, durch lange Ausbildungsdauer und anschließendem Wunsch Karriere zu machen, noch keine Kinder wollen, ist ebenso zu akzeptieren, das Ticken der biologischen Uhr lässt sich allerdings nicht aufhalten und für manche ältere Möchtegernmütter ist der Geburtszug abgefahren, auch wenn die Medizin noch so große Fortschritte macht.

Anreize für die Familiengründung

Durch die Umkehr der Altersstrukturen in Österreich (zu viele Senioren - zu wenige Junge) wird es rasch nötig sein, den Frauen mit verschiedensten Anreizen näher zu bringen, dass es doch wert ist, wieder Kinder zu bekommen. Denn stimmt die Prognose der Bevölkerungsexperten, dann werden wir 2030 mehr Geriatriezentren haben als Krabbelstuben. Natürlich ist hier die Politik gefordert, vernünftige Vorschläge anzubieten. Wie könnten diese nun aussehen?

Hausfrauen aufwerten

Konsequentes Arbeiten an der Aufwertung des Stellenwertes der "Nur-Hausfrau" und Mutter ist eine der Hauptaufgaben, diese versteckt arbeitende Schicht in unserer Gesellschaft wieder salonfähig zu machen. Mit Hilfe der Medien sollte es gelingen, den Wertewandel der letzten Jahre (nur Einkindfamilien, zu viele Einpersonenhaushalte, egoistisches Konsumverhalten) wieder umzukehren und in Richtung Mehrkindfamilien zu bringen.

Grundeinkommen für "Nur-Mütter"

Ebenso besteht die Möglichkeit, ein Grundeinkommen für Mütter, die zu Hause bei ihren Kindern bleiben wollen, zu installieren und aus dem Hausfrauenbild einen anerkannten Beruf zu machen (mit Grundeinkommen, Versicherung und Pensionsanspruch). Außerdem ist die Erhöhung der Familienbeihilfen und der Förderungen (hier sei als Beispiel die Mehrkindstaffelung erwähnt) für Eltern, die sich bewusst für mehrere Kinder entscheiden, zu überlegen. Ebenso kann eine Verlängerung der Karenzzeit angedacht werden, um der Mutter die Chance zu geben, mit ihrem Kind länger in engem Kontakt zu bleiben. Die prägendsten Jahre im Familienverband sind die ersten und entscheiden in den meisten Fällen über den weiteren Verlauf des Lebens.

Förderung von Mehr-Generationenhäuser

Da unsere Kinder heutzutage leider nicht mehr unter einem Dach mit mehreren Generationen aufwachsen, dieses Miteinander aber für die Entwicklung und Erziehung von unschätzbarer Wichtigkeit ist, könnte die Politik spezielle Förderungspakete für Mehrgene-rationenhäuser oder -wohnungen anbieten, mit dem Effekt, dass gleichzeitig Respekt vor verschiedenen Altersgruppen erlernt würde. Und vielen Eltern ist es sicherlich lieber, wenn ihre Kinder mit den familieneigenen Werten und Traditionen erzogen werden. Die schon öfter gestellte Forderung der höheren Besteuerung für Singlehaushalte und kinderlose Paare wird nicht auf Gegenliebe stoßen, weil es doch auch Paare gibt, die keine Kinder bekommen können und hier der Gleichheitsgrundsatz verletzt würde. Außerdem würden diese noch zusätzlich dagegen sein, weil sie durch ihre Kinderlosigkeit ohnehin keine Förderungen und keine steuerlichen Ermäßigungen erhalten. Welche Möglichkeiten gibt es für kinderreiche Familien in anderen EU-Ländern und was könnte sich Österreich dort für Anregungen holen?

Anregungen in anderen EU-Ländern

Frankreich ist einer der Pioniere in Sachen Familienpolitik. Seit vielen Jahrzehnten ist das Bild der erwerbstätigen Mütter gesellschaftsfähig und hat traditionell einen sehr hohen Stellenwert. Allerdings muss man die Bemühungen der Franzosen hervorheben, die schon beim Sinken der Geburtenzahlen Anfang der 1990er Jahre gegensteuerten und Steuererleichterungen für Familien, die eine Person zu Kinderbetreuung im Haushalt beschäftigen, einführten. Die Zahl der Tagesmütter hat sich von 1990 bis 1999 auf eine halbe Million verfünffacht. In Frankreich sind diese Mütter mit Mindestlohn ausgestattet und über den Staat sozialversichert.

Tagesmütter höher bezahlen

Liest man aber, dass gerade jetzt die Tagesmütter in Österreich auf die Barrikaden steigen, weil sie einen Lohn von € 2,50 pro Stunde und Kind erhalten, so ist es nicht verwunderlich, dass sich bei uns keine Frau für diese Arbeit erwärmen kann. Sie bekommen gerade einen Bruchteil dessen, was ein Hilfsarbeiter pro Stunde erhält und die Bewertung ihrer Tätigkeit, die hundertprozentig mit größerer Verantwortung behaftet ist als die eines Hilfsarbeiters, ruft eindeutig Kopfschütteln hervor.

Qualität in der Betreuung von Anfang an

Im Musterland für Familienpolitik, Schweden, werden Gelder nicht direkt an Familien ausbezahlt, es wird in Dienstleistungen investiert. Begonnen hat Schweden in den 1970er Jahren mit dem Ausbau der Kinderbetreuung und der Altenpflege. Dadurch kommen Frauen um die 40 nicht in den Problemkreis, sowohl Kinder, Eltern oder Schwiegerelter versorgen zu müssen. Zwei Drittel des Familienetats Schwedens fließen in den Ausbau und Erhalt von Betreuungsstätten und Schulen. 80 Prozent der Frauen in Schweden sind berufstätig und für die Hälfte aller Kinder unter drei Jahren (43 Prozent) gibt es Betreuungsplätze. In Europa ein Rekord. Die dortigen Kindergärten sind in das Bildungssystem integriert und sorgen von Beginn an für gute Qualität in der Ausbildung der kommenden Generationen.

Das schwedische System ist bekannt für seine hohen Kosten. In Schweden werden nach wie vor die höchsten Steuern der Welt gezahlt, auch das ist mit ein Grund, warum Frauen nicht länger als nötig zu Hause bleiben. Nach Kritik an der hohen Steuerlast, die den Eltern gar keine andere Wahl lässt, als sofort wieder arbeiten zu gehen, hat die Regierung ab Jänner 2008 eine monatliche Unterstützung von € 300.- für den Elternteil, der in den ersten drei Lebensjahren bei den Kindern bleiben will, eingeführt.

Immigration die Lösung?

Laut einer UNO-Studie müssten, damit die Bevölkerung Europas erhalten bleibt, ab 2007 jährlich 4,5 Millionen Einwanderer in die EU aufgenommen werden, ab 2024 sollten es jedes Jahr sieben Millionen sein. Das hieße nicht nur für ein Land wie Österreich, dass die Einheimischen bald zur Minderheit im eigenen Land würden. Das Zusammenleben zwischen angestammter Bevölkerung und

Einwanderern lässt sich in keinem Staat unbedingt leicht gestalten und die Auffassungsunterschiede der verschiedenen Einwanderungsgruppen untereinander bergen, je nach Kulturkreis, Religion und Abstammung, sicher Sprengstoff in sich. Es gibt nicht nur die Kampfzonen in den französischen Banlieus, auch im englischen Norden und im belgischen Antwerpen liefern sich die unterprivilegierten Immigranten Schlachten mit der Polizei und in Deutschland bildet die türkische Gemeinde bereits eine Parallelgesellschaft, die mit ihrer Herkunft gegen die deutschen Werte wirbt und gegen sie auftritt.

Lösung mit Haken

Als Lösung bietet sich der geregelte Zuzug von hochqualifizierten Ausländern an, der Haken bei der Sache ist aber, dass auch bei diesen Einwanderern nicht die Menge an Kindern zu erwarten ist wie bei schlecht ausgebildeten Immigranten, weil höher gestellte Schichten erfahrungsgemäß nicht so viele Kinder in die Welt setzen. Und die Spirale lässt sich noch weiter drehen. Wer erledigt irgendwann einmal die minderen Arbeiten, wie z. B. die Müllabfuhr? Wenn wir Österreicher uns schon zu schade sind, solche Tätigkeiten zu verrichten, wird sich ein studierter Einwanderer auch nicht dafür hergeben.

Vor den Warnungen der Experten für Bevölkerung wird die Politik ihre Augen und Ohren nicht verschließen können und, blickt man auf Frankreich und Schweden, die schon vor Jahrzehnten mit vernünftiger Familienpolitik begannen, so ist festzustellen, dass bei uns leider viel zu spät auf diese Problematik reagiert wurde. Laut dem Bevölkerungsexperten der Statistik Austria, Josef Kytir, ist die Bevölkerung ein ziemlich träges Ding, trotzdem wird die langsame Umkehr der Altersstrukturen relativ rasch kippen, weil einfach zu wenige potenzielle Mütter aus den geburtenschwachen Jahrgängen vorhanden sind. Und nachdem der Österreicher bekanntlich Veränderungen liebt wie die Pest, wird sich der gelernte Politiker mit Veränderungen jeglicher Art schwer tun, den Einheimischen Frauen das Kinderbekommen schmackhaft zu machen. (Leser-Kommentar, Jorun Habit, derStandard.at, 12.8.2011)

Autor

Jorun Habit, ist 1959 in Gmunden geboren und lebt als "Single mit Groß-Familienanschluss".

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Posting 1 bis 25 von 39
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feueramdbach
10
15.8.2011, 19:31

ein ziemlich mühsam zu lesendes geschreibsel. was wollen sie uns damit und eigentlich sagen?

apollon apollon
 
00
16.8.2011, 15:10

feueramdbach??????? Was für eine Bezeichnung,
den Artikel noch mal lesen, steht da nicht geschrieben: Wie kann es für Frauen interessanter werden, wieder Kinder zu bekommen?

apollon apollon
 
00
16.8.2011, 15:53

hi

Sandra M
01
15.8.2011, 17:53
Höchste Zeit zu handeln

Es muss endlich etwas getan werden, damit Familie und Beruf vereinbarer werden. Nur so kann man langfristig Österreich zu einem kinderfreundlichen Land machen. Erst kürzlich habe ich hierzu einen interessanten Beitrag von dem Philosophen Richard David Precht gelesen, den ich nur empfehlen kann: http://bit.ly/nEFAgl

The Chaos Path
26
15.8.2011, 09:24

kein wort über die partizipation von den vätern. frauen werden darauf reduziert, keinen anderen lebensinhalt als kinder kriegen und erziehen zu haben. ich bin entsetzt.

apollon apollon
 
00
16.8.2011, 15:31

Liebe(r)s Chaos, wo liegt die Reduzierung von Frauen nur aufs Kinder kriegen? Wer bekommt denn sonst Kids, Sie Entsetzter?????????

The Chaos Path
01
17.8.2011, 10:14

und mit der geburt des kindes ist alles getan? oder fängt da erst die arbeit an? und muss diese arb eit gezwungener masse nfrauenarbeit sein?

darüber nachdenken und dann erst wieder posten ;)

It is so hot in here...
00
22.8.2011, 13:46
Danke für Ihr...

vehementes Einstehen für die Wahrheit! Grünes Stricherl!

hurchzua
11
14.8.2011, 22:11
Durchaus interessante Ansätze!

Eine Gesellschaft ohne Kinder hat keine Zukunft.

Kinder sollen aber niemals Ersatzeinnahmequelle sein. Das ist gefährlich. Sehr interessantes Essay dazu:

http://www.welt.de/welt_prin... uelle.html

hurchzua
12
14.8.2011, 20:38
Interessante Ansätze

wesentlich erscheint mir aber, dass die Entscheidung zum Kind in erster Linie eine Frage der Einstellung ist. Wenn es in einer Gesellschaft chic ist keine Kinder zu haben, dann läuft etwas falsch.

Eine Fehlentwicklung wäre es aber aus dem "Kinderkriegen" einen (schlecht bezahlten) Job zu machen- denn dann bekommen garantiert die "Falschen die Kinder":

Interessanter Artikel dazu: http://berger-odenthal.de/aktuell/a... 070524.htm

hurchzua
11
14.8.2011, 22:37
nach über zwei Stunden ist dieses Posting doch erschienen

habe damit nicht mehr gerechnet...

Völkerball
14
14.8.2011, 16:26
Irgendetwasfehlthier!

Was ist mit den Männern? Sollte man denen nicht Kinder schmackhaft machen? Immer noch werden die quasi nur zur Zahlung der Rechnungen herangezogen.

Wer will da noch Vater werden.

socke schorsch
16
13.8.2011, 16:29
rätselhaft ...

warum haupt'subjekte'
dieser elaboration 'die frauen' sind.

ist es nicht besonders ein MÄNNLICHES
problem, wieso frauen immer weniger
lust haben, in einer wieder zunehmend
rückwärts ausgerichteten (nicht nur schönborn
mit seiner 'wichtigkeit' im standard ist ein indiz)
gesellschaft sich dem 'experiment elter'
hinzugeben?

sind nicht die herren
der 'wert- und abschöpfung'
das eigentliche problem?

nicht besonders treffend,
insofern, der kommentar

apollon apollon
 
00
16.8.2011, 15:09

Lieber Socke Schorsch!
Die Kinder werden immer noch von den Frauen auf die Welt gebracht, unsere Kinder sollten auch für "Socke-Schorsch" die Pension zahlen können, oder?

Seminole Eagle Chief
10
18.8.2011, 22:04

Diese Aufrechnerei ist kompletter Schwachsinn, weil die Kosten für Kindergarten, Schule, Kindergeld etc. zahlt ja wohl Socke Schorsch und nicht die Mama zuhause, oder?

fridakeynes
27
13.8.2011, 14:35
erinnert mich an das gejammere des frank schirrmacher

über die weigerung deutscher frauen, mindestens zwei kinder in die welt zu setzen! wobei herr schirrmacher selbst nur ein kind gezeugt hat! sehr originell!

kröte
50
13.8.2011, 10:21
Furchtbar, der gaaaaanze Artikel

möchte aber nur eines herausgreifen:
Tagesmütter verdienen nicht bloß € 2,50 pro Stunde.
Es sind 2,50 pro Kind. Und es wird pro Stunde meistens mehr als 1 Kind betreut. Bei 7 Kindern sind das € 17,50 und in Niederösterreich verlangen sie schon etwa 3€. Steuerlich begünstigt mit einem 70% Betriebsausgabenpauschale.

Aber wir haben immer noch zu wenige Tagesmütter - weil Leute wie dieser Autor, den Beruf schlechtreden.
Wer will sich schon als armen Schlucker darstellen lassen??

apollon apollon
 
00
16.8.2011, 15:07

Ach du liebe Kröte, nochmal den Artikel lesen, da steht eindeutig drinnen, dass Tagesmütter 2,50 pro KIND und STUNDE erhalten!!!!!
Und würden Sie für den Stundensatz von € 17,50
auf siebe Kinder aufpassen?????
Des kann i ma net vorstellen.

kröte
10
16.8.2011, 16:15

Ihre Kommentare zu den postings versuchen ja durchgängig, den Artikel zu erklären *grins*. Sind Sie der Autor?

Unsre Hortnerinnen passen auf 25 Kinder auf und bekommen nach ca. 10 Jahren Tätigkeit brutto €14 je Stunde (Bags KV).

alles Liebe

ares
 
00
17.8.2011, 14:02

Hallo herr kröte,
wieso sollen Tagesmütter nur 2-3 Euro pro Stunde und Kind verdienen, sie müssen ja auch die ganze Logistik bereitstellen, die Hortnerinnen aber doch nicht, oder? Und welche Tagesmutter hat schon sieben Kinder? i kenn kane!

kröte
00
17.8.2011, 17:34

ich kenn schon welche.

Dass es DIE Kröte heißt, hab ich Ihnen resp. Ihrem Alter Ego - schon mitgeteilt.

Sie brauchen mir keine Postings mehr zu schicken, ich hab die Funktion abgestellt.

apollon apollon
 
00
16.8.2011, 16:24

Kein Autor, aber bei Ihnen hört sichs nach Beamter an? Oder haben sie eine Kindergärtnerin in der Familie? Freu mich auf eine Erklärung ihrerseits über den Artikel, Herr Kröte!
Info geht doch nicht nur in eine Richtung, oder?
Auch alles Liebe

kröte
10
16.8.2011, 17:38
DIE Kröte

heißt es, lieber apollon!

Nein, nicht Beamtin, sondern NGO. Beim Hilfswerk in der Verwaltung.

Für den Artikel hab ich leider keine Erklärung *seufz*. Ich hab den Eindruck, der Autor sieht viele Möglichkeiten, wie FRAUEN zu mehr Geburten veranlasst werden könnten und erklärt gleichzeitig warum das nicht funktionieren wird.

Ja, Frauen werden immer für die Geburt von Kindern zuständig sein. Aber alles was danach kommt, da könnten sich manche Männer viel mehr zuständig fühlen.

Der Autor als "Single mit Groß-Familienanschluss" - manche Männer tun sich ein bisschen schwer mit der Entscheidung Single oder Familie.

apollon apollon
 
00
16.8.2011, 18:13

Liebe Kröte, habe leider keine Kinder, aber einen Bruder, der von mir immer wieder als beste männliche Mami der Welt bezeichnet wird, soviel dazu wie manche Männer sich wirklich zuständig fühlen, net alle in einen Topf werfen!
Ich vermisse Ihre Verbesserungsvorschläge für die Problematik?
MfG Apollon

ichbinsofrei.net
310
12.8.2011, 17:34
Wer erledigt irgendwann einmal die minderen Arbeiten, wie z. B. die Müllabfuhr?

Vielleicht Singles mit Anbindung an Groß-Familien?

Der Beitrag ist eine Zumutung:
- Sklavenhaltermentalität gegenüber Immigranten
- Fixierung auf Mütter (Väter kommen nicht vor)
usw.

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