Angry Birds und 15 andere Titel vom Start weg - Nachrichten-Stream soll frei von Achievements und Co. gehalten werden
Die Meinungen zu Spielen auf sozialen Netzwerken könnten wohl kaum polarisierter sein: Denn auch wenn sich Farmville und Co. bei Facebook eine riesigen Anzahl von NutzerInnen erfreuen, gibt es wohl ähnlich viele, die von dem bunten Treiben genervt sind.
Hoffnungen
Entsprechend wurde auch beim Start von Google+ vielerorts die Hoffnung geäußert, dass das neue Service auf Sicht frei von solchen Angeboten gehalten wird. Ein Wunsch, dessen Erfüllung allerdings schon von Anfang an recht unwahrscheinlich war, hatte Google doch erst wenige Monat zuvor rund 200 Millionen US-Dollar in den Farmville-Hersteller Zynga gepumpt.
Spiele!
Nun ist es also tatsächlich so weit: Wie der Softwarehersteller in einem Blog-Eintrag verkündet startet man mit der Integration von Spielen in das eigene soziale Netzwerk. Zum Start sind dabei 16 Titel im Angebot, neben einem Poker-Spiel von Zynga gehört dazu auch das beliebte Angry Birds. Durch zahlreiche Partnerschaften sollen hier bald eine Reihe von weiteren Spielen folgen, darunter auch einige von Zynga. Farmville wird freilich nicht darunter sein, hat Facebook hier doch ein Exklusiv-Abkommen.
Strikte Trennung
SpielegegnerInnen brauchen sich aber trotzdem keine Sorgen machen, dass ihr Nachrichten-Stream mit den "Achievements" anderer NutzerInnen zugepflastert wird, wie es bei Facebook schon mal gerne der Fall ist. Bei Google+ ist das gesamte Spielegeschehen in einer eigenen Ansicht konzentriert, die Hauptansicht bleibt davon also vollkommen unberührt, wie der Softwarehersteller betont.
Verfügbarkeit
Wie immer bei Google wird das Spieleangebot schrittweise an alle NutzerInnen des Services ausgeliefert, einen konkreten Zeitrahmen für die universelle Verfügbarkeit gibt man nicht. Laut den zuletzt kommunizierten Zahlen verfügt Google+ über bereits rund 25 Millionen NutzerInnen - von der Größe Facebooks mit 750 Millionen UserInnen ist man damit freilich noch ein Stück weit entfernt. (red, derStandard.at, 12.08.11