Die meisten Neo-Österreicher kommen aus Bosnien

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Weiterhin werden viel weniger Menschen eingebürgert als früher, erstmals seit mehreren Jahren steigt die Zahl jedoch wieder

Wien - Die Zahl der Einbürgerungen steigt wieder an. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2011 wurde laut Statistik Austria an 3420 Ausländer die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen. Das waren um 656 Einbürgerungen mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, was einen Anstieg von knapp 24 Prozent bedeutet. Herkunftsland Nummer eins der Neo-Österreicher ist Bosnien-Herzegowina.

Die Eingebürgerten waren im Schnitt 25,8 Jahre alt, der Frauenanteil betrug 53,5 Prozent. 18,4 Prozent der Eingebürgerten Menschen stammen aus Bosnien-Herzegowina. Danach folgen Personen aus der Türkei (17 Prozent) und dem Kosovo (8,6 Prozent). Insgesamt wurde Bürgern aus 98 verschiedenen Ländern die Staatsbürgerschaft verliehen.

Auch wenn die Zahl der Staatsbürgerschaftsverleihungen heuer deutlich angestiegen ist, liegt man noch immer weit unter den Werten vergangener Jahre. 2009, also ein Jahr, in dem schon das rigidere Staatsbürgerschaftsrecht mit längeren Wartezeiten und dem Nachweis von Deutschkenntnissen gültig war, gab es im ersten Halbjahr deutlich mehr Einbürgerungen als heuer, nämlich 4243. Von Werten früherer Jahre ist man ohnehin weit entfernt. 2003 waren insgesamt noch mehr als 45.000 Einbürgerungen vorgenommen worden.

Rückgang im Burgenland 

Es gab im ersten Halbjahr aber auch Länder, in denen die Zahl der Verleihungen zurückging, nämlich im Burgenland (minus 33 Prozent), in Kärnten (minus 5,5) und Salzburg (minus 4). Deutliche Zuwächse verzeichneten wieder die großen und einwohnerstarken Bundesländer. In Niederösterreich stieg die Zahl der Einbürgerungen von 364 auf 595 (plus 3,5 Prozent), in Wien von 635 auf 1014 (plus 60).

Anlass für die Verleihungen war in der (knappen) Mehrheit der Fälle ein Rechtsanspruch, zum Beispiel weil die betroffene Person bereits lange genug ununterbrochen in Österreich gelebt hatte oder einen österreichischen Ehepartner hat. (APA, DER STANDARD Printausgabe, 12.8.2011)

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Die wahren Gründe...

...warum Bosnier die öst. Staatsbürgerschaft annehmen

a) Man spart sich Kosten für Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung

b) Man wird bei Wohnungssuche u.a. bevorzugt

c) Visa-Frei reisen und arbeiten in der EU, ohne viel Bürokratie und Dokumente

d) Bosnischen Pass zu verlängern kostet Nerven und Zeit, weil die Organisation der Behörden schlecht ist.

e) Es gibt ein Gesetz in Österreich , dass besagt das jeder Ausländer 15m² Wohnfläche haben muss (Familie mit 4 Kindern = 90m²) , die meisten Bosnier sind Hilfsarbeiter => niedrige Löhne => hohe Mieten => kleinere Wohnung als vorgeschrieben => neue suchen

f) jederzeit kann man falls es zu Unruhen kommt, abgeschoben werden und was dann.. ? In Bosnien weiterleben ?

wieviele generationen braucht es, damit sich gerüchte verflüchtigen?

einen österreichischen EHEPARTNER zu haben, BEGRÜNDET KEINEN RECHTSANSPRUCH auf einbürgerung!

Integration - Meine Lieblingsseite

im Standard. :-)

meine auch :-)

ich beantrage einen Integrationsrettungsschirm für Staatsbürgerschaftsverleihungen für Asylanten mit Migrationshintergrund mit dem Nachweis auf diesem Planeten geboren zu sein und Kenntnisse einer Sprache zu haben!

welcome!

Überlegenswerter Vorschlag! :-)

Liebe Mitbürger

Keine Angst, ich bin dafür Richtung Balkan ausgewandert, da ich hier einfach mehr Freiheiten habe. Ich kann jedem mit Vorurteilen nur zu einem Besuch dieser Region raten. Super essen, gastfreundlich, hilfsbereit, hübsche Frauen, ... :)

"...Ich kann jedem mit Vorurteilen nur zu einem Besuch dieser Region raten. Super essen, gastfreundlich, hilfsbereit, hübsche Frauen, ..."

Das ist es ja. Wer wandert denn aus? Diejenigen, die zuhause eh nichts mehr haben und sich vom neuen Land eine Scheibe abschneiden wollen.

Diejenigen, die zuhause bleiben, sind doch meistens eh in Ordnung, weil integreiert, Job, Geld.

naja, zumindest wien ist doch eh balkan! (und das meine ich nicht wegen der einwanderer sondern weil's immer schon so war ;-)

sind die damen in bosnien nicht verschleiert? ;)

nix verschleiert - ist bloß Bart von Frau.....

ausgewandert für 14 Tage, oder? :-)

Pauschaltourist oder auf eigene Faust? Wann dürfen wir Sie wieder zurückerwarten?

Fragen über Fragen, die Sie natürlich nicht zu beantworten brauchen. Alle hier im Forum werden Ihnen den hoffentlich wohlverdienten Heimaturlaub gönnen. Ich ich stehe nicht an, Ihnen Sonnenschein & Erholung zu wünschen.

Punkto Frauen würde mich noch etwas interessieren, ........ warte aber damit, bis Sie wieder in unserem Kreis sind. :-)

Nö, nö nix Pauschaltourist. Mittlerweile sind es schon über 2 Jahre die ich hier lebe. Sozusagen Gastarbeiter mal andersrum. :) Ich hatte das Glück, dass mich eine Firma von hier unbedingt wollte.

Heimaturlaub gibt es jährlich zu Weihnachten und Neujahr. Von Zeit zu Zeit mal ein Wochenende, Zwecks eines guten Wiener Schnitzels (auch wenn die Küche hier ausgezeichnet ist, das Schnitzel schmeckt halt doch daheim am besten). ;)

Das Datum meiner Rückkehr steht noch in den Sternen.

Bezüglich Frauen kann ich leider ihre Frage nicht erraten. :)

vielleicht will der werte Poster über Ihnen am Balkan einige Banken retten.

2005 waren es noch 19.016 staatsbürgerschaften und heute sind es noch 3.420 Neostaatsbürger.

Ein beweis das die Österreichische staatsbürgerschaft nicht mehr die atraktitev hat wie anno früher,obwohl es jetzt sicher schwieriger ist mit den tests über die geschichte und geografische lage Österreichs für immigranten.

Die statistik beweist es..

"...sicher schwieriger ist mit den tests über die geschichte und geografische lage Österreichs für immigranten..."

Das sind doch Idiotenfragen auf Volksschulniveau. Wer das nicht schafft hat in Österreich nichts verloren. Schulabrecher und Sitzenbeleiber und arbeitslose Hilfsarbeiter haben wir schon zur Genüge.

Wir brauchen Menschen, die sehr gut ausgebildet sind, einen tollen Job haben und 45 Jahre lang arbeiten und Sozialversicherung und Steuern zahlen.

Es ist ja sehr simpel: Love it or leave it

Es ist ja sehr simpel: Love it or leave it

Eher ein Beweis, dass das Ende der Auseinandersetzungen im ehemaligen Yugoslawien schon mehr als 10 Jahre her ist, und ein Grossteil der damaligen Flüchtlinge, die im Land geblieben sind, schon ihre Staatsbürgerschaft beantragt und bekommen haben.

"...ein Grossteil der damaligen Flüchtlinge, die im Land geblieben sind, schon ihre Staatsbürgerschaft beantragt und bekommen haben..."

Diese Zehntausenden scheinen nun nicht mehr in einer Statistik auf. Die meisten davon wollen aber sowieso keine Österreicher sondern lieber Bosnier oder Türken sein. Östereicher sind sie nur auf dem Papier.

Die Frage ist, ob jetzt in Österreich irgendwas besser geworden ist. Das wage ich angesichts der Dimension anderer, z.B, wirtschaftlicher, Probleme zu bezweifeln.

das stimmt.

Bei vielen scheitert die Einbürgerung an den Kriterien Unbescholtenheit und Selbsterhaltungsfähigkeit.

Quelle!

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