Autor Wirbeleit erzählt in Reimform über verschiedene Gestalten die das Monster annehmen kann
Einmal jemand anderer sein, sich verwandeln können in jede x-beliebige Figur, Mensch oder Tier. Davon träumen viele - und nicht nur Kinder. Waldemar kann das. Und führt sein Können im Buch von Patrick Wirbeleit eindrucksvoll vor. Denn er ist das Wandelmonster Waldemar, wie auch gleich die Geschichte heißt. Wirbeleit erzählt in Reimform über die verschiedenen Gestalten, die das Monster annehmen kann. Dabei bedient er sich eines einfachen Tricks. Ein Reim wird auf einer Seite begonnen und erst auf der nächsten Seite abgeschlossen. Sprich: Die mitlesenden Kinder (gedacht ist das Buch ab dem dritten Lebensjahr) können mitraten.
Ob sie richtig liegen, erschließt sich natürlich nicht nur durch den Text: "Isst Waldemar sein Brot vom Tisch, verwandelt er sich PLATSCH! zu ..." Sprich: Die Kinder platzen immer mit einem Wort hervor. "Fisch", "Kuh" oder "Eule", wird dann gerufen. Im Idealfall. Die Story selbst handelt von einer Essattacke Waldemars, die erst vorbei ist, als er ermattet am Sofa liegt. Wandelmonster Waldemar ist schnell durchgeblättert. Bei den Illustrationen fällt auf, dass jedes Tier ein großes und ein kleines Auge hat, was ihnen leicht groteske Züge verleiht. Selbst die Fee wurde so, noch dazu in einem ungesund aussehenden Grünton gezeichnet. Am Schluss verwandelt sich "ganz heimlich, leis und wunderbar, / die Fee zurück zu ..."? (Peter Mayr, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 13.8.2011)