Reportage aus dem Kosovo

Im Fußballghetto Europas

Philip Bauer und Rainer Schüller, 11. August 2011, 17:27
  • Artikelbild
    vergrößern 1000x668
    fotos: rainer schüller

    Keine Sorge, die Waffe ist nicht echt. Der Messi übrigens auch nicht.

  • Artikelbild
    vergrößern 1000x668
    fotos: rainer schüller

    Echt: Ymer Stanovci vom Priština-Fanklub Plisat.

  • Artikelbild
    vergrößern 1000x668
    fotos: rainer schüller

    Der Präsident des kosovarischen Fußballverbandes Fadil Vokkri nimmt...

  • Artikelbild
    vergrößern 1000x668
    fotos: rainer schüller

    ...neben Generalsekretär Eroll Salihu Platz.

  • Artikelbild
    vergrößern 1000x668
    fotos: rainer schüller

    VIP-Eingang: Das Stadiumi i qytetit von Priština als Ansichtssache >>>

  • Artikelbild
    vergrößern 1000x668
    fotos: rainer schüller

    Auch die Hosen des FC Priština wollen getrocknet werden.

  • Artikelbild
    vergrößern 1000x668
    fotos: rainer schüller

    Prominenter Besuch in Priština: Franz Beckenbauer.

  • Artikelbild
    vergrößern 1000x668
    fotos: rainer schüller

    Die Spielstätte des kosovarischen Meisters KF Hysi.

  • Mitschnitt vom Spielfeldrand: KF Hysi vs. KF Ferizaj

  • Szenen von der Partie Kosovo gegen Xamax, inklusive Traumtor ab 11:00.

Politische Hürden verunmöglichen dem Kosovo die Anerkennung durch FIFA und UEFA - Übrig bleiben eine schwache Liga, abwandernde Kicker und vor allem jede Menge Frust bei Verband, Vereinen und Fans

Priština - Ymer Stanovci hat den Namen vergessen, er glaubt aber zu wissen, was dem Kosovo fehlt: "Wir brauchen einen lokalen Helden, so einen wie Euren Skifahrer mit dem kaputten Bein." Hermann Maier? "Ja genau, wir brauchen einen Hermann Maier. Einen, der sich aus der Masse emporhebt und die Jugend mitreißt." Eben derer gibt es in der kleinen Republik am Balkan reichlich: ein Drittel der Bevölkerung ist unter 16 Jahre alt, über die Hälfte jünger als 25. Hier gehört Stanovci als Mittdreißiger fast schon zum alten Eisen. Als führendes und langjähriges Mitglied von Plisat, dem Fanklub des Fußballvereins FC Priština, empfindet der zweifache Familienvater eine gewisse Verantwortung gegenüber dem Nachwuchs: "Wir müssen die Kinder von den Straßen ins Stadion bringen, ob als Fans oder als Spieler - dort können wir sie von schlechten Dingen wie Drogen und Kriminalität fernhalten."

Sehnsucht nach internationalen Spielen

Wenn Stanovci über die Rahmenbedingungen im kosovarischen Fußball spricht, redet er sich in Rage: "Seit über 20 Jahren hat kein internationales Bewerbsspiel im Kosovo stattgefunden. Wie soll man die Menschen unter solchen Umständen für den nationalen Fußball begeistern?" Tatsächlich ist der Kosovo trotz zäher Bemühungen weder Mitglied der FIFA noch der UEFA. Eine Teilnahme des Nationalteams an der EM- und WM-Qualifikation ist damit ebensowenig möglich wie das Mitwirken der Vereine an Champions und Europa League. Der Mangel an internationalen Spielen schreckt auch potenzielle Investoren ab, erzählt Stanovci in einem Lokal unter der Tribüne des Stadiumi i qytetit und fügt verärgert hinzu: "Du wirst Meister und was passiert dann? Nichts! Für die Fans wäre es sensationell auch mal ein großes europäisches Team zu sehen. Das würde bestimmt eine Euphorie auslösen, die Stadien wären voll." So aber erfreuen sich nur die wenigen nationalen Spitzenspiele des Interesses von rund 10.000 Zusehern, die restlichen Partien finden vor magerer Kulisse statt.

An prinzipieller Begeisterung für den Fußball fehlt es allerdings nicht. Im Gegenteil, der Sport erfreut sich großer Beliebtheit, wird in den Medien umfangreich abgehandelt und in den unzähligen Straßenlokalen der kosovarischen Hauptstadt auf Großbildschirmen übertragen. Der nationale Fußball verkommt dabei allerdings zur Randnotiz, im Mittelpunkt stehen die Künste europäischer Großklubs, die Kinder treten in den Dressen von Messi, Rooney und Konsorten nach den Bällen, die Idole laufen lediglich über den Fernseher. Frägt man die Kinder von Priština also nach ihren Lieblingsklubs, bekommt man in hoher Frequenz Real Madrid und FC Barcelona zu hören. Dazwischen mischen sich Vereine aus der italienischen Serie A und der englischen Premier League. FC Priština? Die Begeisterung hält sich in Grenzen. Stanovci hat dafür eine einfache Erklärung parat: "Wir sind mitten in Europa, dürfen aber nicht in Europa spielen. Man fühlt sich wie in einem Ghetto. Diese Isolation tötet die Leidenschaft."

Politische Hürden

Im Februar 2008 proklamierte das kosovarische Parlament die Unabhängigkeit des Territoriums von Serbien. 77 der 193 UN-Mitgliedstaaten erkennen die Republik als unabhängig an, zugleich wird sie aber von der UN als Teil Serbiens betrachtet. Und genau hierin liegt das Problem des Fußballverbandes. Die Paragraphen von FIFA und UEFA verlangen nämlich die Anerkennung durch die Vereinten Nationen. "Ich befasse mich nicht mit Politik, aber die UEFA achtet die Statuten, die klar sind: Ein Staat, der nicht Mitglied der Vereinten Nationen ist, kann nicht Mitglied des Verbandes werden", so UEFA-Präsident Michel Platini 2009 im Rahmen eines Besuchs in Belgrad. An diesem Standpunkt hat sich bis heute nichts verändert, dies wiederum löst bei Fadil Vokrri, dem Präsidenten des kosovarischen Fußballverbandes (FFK), Kopfschütteln aus: "Es ist diskriminierend, man verbietet uns das Spiel." Der Kosovo muss nicht nur auf die internationalen Wettbewerbe verzichten, die Mannschaft darf auch nicht zu offiziellen Freundschaftsspielen antreten. Mit Anfragen blitzt man bei den anderen Verbänden ab: "Wir haben gute Beziehungen zu Montenegro und Mazedonien, sie fürchten aber Konsequenzen durch FIFA und UEFA." Ein Match gegen eine brasilianische Olympia-Auswahl wurde ebenso im letzten Moment abgesagt, wie ein Vergleich mit dem türkischen Spitzenklub Bursaspor.

Und dennoch finden sich Gegner, die den strengen Vorschriften der internationalen Verbände trotzen, zuletzt am 9. März 2010, da lud der Schweizer Erstligist Xamax Neuchâtel in das Stade de la Maladière ein. Der Kosovo gewann dieses Spiel mit 2:0. Ein schöner Erfolg, der allerdings nichts an der unsicheren Planung des Verbandes ändert. Dementsprechend zerknirscht zeigt sich Vokrri: "Nicht nur bin ich frustriert, sondern der ganze Verband, auch die Vereine und die Fans." Immer wieder sucht er das Gespräch mit Platini, appelliert an dessen Ehre als ehemaliger Spieler: "Wir wollen zumindest das Recht auf Freundschaftsspiele gegen Nationen, die uns anerkennen. Das muss man uns doch zugestehen, alles andere ist doch einfach unsinnig." Eroll Salihu, Generalsekretär des FFK, sitzt im Grand Hotel Pristina neben Vokkri und formuliert es noch drastischer: "22 von 27 EU-Staaten erkennen uns an. Ob wir in Europa spielen dürfen oder nicht, hängt aber auch von ein paar Inselstaaten im pazifischen Ozean ab. Das soll mir bitte jemand erklären. Wir existieren und sind nicht vom Mars gekommen." Zudem verweist Salihu auf bereits exitierende Ausnahmen: Für die Verbände von Schottland, England, Nordirland, Wales und die Färöer wurden die Regeln außer Kraft gesetzt.

Exodus zu anderen Verbänden

Vokkri gilt im Kosovo als Fußballikone. Der 51-jährige Ex-Stürmer traf einst am Fließband, unter anderem für Partizan Belgrad, Nîmes Olympique, Fenerbahçe Istanbul, die jugoslawische Nationalelf und natürlich den FC Priština. Priština trat zu jener Zeit in der obersten jugoslawischen Spielklasse an, Spiele vor 30.000 Zusehern waren nicht unüblich. Der Konflikt mit Serbien hatte aber Auswirkungen auf den Sport: die Sicherheit von Spielern und Fans konnte nicht mehr gewährleistet werden, so musste der Verein die erste jugoslawische Liga 1991 verlassen. Die Milošević-Regierung entzog den Vereinen zudem die Spielstätten, fortan konnten kosovarische Klubs ihren Sport nur mehr auf improvisierten Plätzen ausüben. Erst mit der Beendigung des Kosovokrieges kehrten die Vereine 1999 an ihre Heimstätten zurück, heute spielen zwölf Mannschaften in der kosovarischen Superliga, das Niveau ist bescheiden, die Infrastruktur trotz einiger Anstrengungen verbesserungswürdig. Die Gehälter der Spieler bewegen sich zwischen 400 und 500 Euro, liegen damit immer noch über dem kosovarischen Durchschnittseinkommen von 350 Euro. Der Fußball wird auch durch den Staat unterstützt, aber selbst Vokkri räumt ein: "Im Kosovo gibt es wichtigere und größere Probleme als den Fußball. Eine anerkannte Nationalmannschaft wäre aber bestimmt ein wichtiges Symbol für unsere junge Nation."

Die unsichere Zukunft des Nationalteams treibt potenzielle Schlüsselspieler direkt in die Arme anderer Verbände: Mit Valon Behrami (AC Florenz), Granit Xhaka (FC Basel), Xherdan Shaqiri (FC Basel), Albert Bunjaku (1. FC Nürnberg), Beg Ferati (SC Freiburg) und Almen Abdi (Udinese Calcio) wurden bereits sechs Spieler kosovarischer Abstammung vom Schweizer Teamtrainer Ottmar Hitzfeld einberufen. Lorik Cana von Lazio Rom spielt wiederum für Albanien, die ebenfalls im Kosovo geborenen Miloš Krasić (Juventus Turin) und Milan Biševac (Paris St. Germain) für Serbien. Auch der für Österreich kickende Atdhe Nuhiu von Rapid Wien kam in Priština zur Welt. Während das kosovarische Team für Krasić und Biševac wohl keine ernsthafte Alternative darstellt, signalisieren andere Spieler durchaus Interesse: Behrami und Cana waren Teil jener Delegation, die mit Joseph Blatter und Michel Platini über den Beitritt zur FIFA und zur UEFA verhandelte. Unter den jetzigen Voraussetzungen zeigt Vokkri für deren Entscheidung zugunsten anderer Verbände aber Verständnis: "Sie wollen nur Fußball spielen und an internationalen Bewerben teilnehmen. Dies können wir ihnen im Moment nicht bieten." Im März 2011 hat der Kosovo jedenfalls einen prominenten Fürsprecher dazugewonnen, Franz Beckenbauer besuchte Priština und versprach als "Ehrenbotschafter" seine Unterstützung.

Optimistischer Blick in die Zukunft

"Wir werden anerkannt, es ist nur eine Frage der Zeit", bilanziert Vokkri. Bis dahin muss man sich im Kosovo aber mit nationalen Spielen begnügen. Derzeit bereitet sich der aktuelle Meister KF Hysi auf seinem Platz in Merdare auf die kommende Meisterschaft vor. Wer hier danebenschießt, trifft entweder eine der um das Spielfeld grasenden Kühe oder befördert den Ball direkt über die Grenze nach Serbien. Von einem Stadion zu sprechen wäre verwegen, lediglich eine Längsseite wird von fünf desolaten Sitzreihen flankiert. Beim Testspiel gegen Absteiger KF Ferizaj sehen 16 Fans und zwei österreichische Journalisten zu. Letztere werden vom Platzwart wohl für Scouts gehalten, er empfiehlt ihnen unter brütender Hitze die Nummer 5 aus der Verteidigung und die Nummer 7 aus dem Mittelfeld. Vielleicht werden sie eben jene lokalen Helden, die sich viele im Kosovo wünschen. Dann kann man vielleicht eine ähnliche Frage stellen wie Fadil Vokrri zum Abschied: "Hans Krankl, lebt der eigentlich noch?" (Philip Bauer und Rainer Schüller; derStandard.at; 16. August 2011)

Dieser Artikel entstand im Rahmen eines Journalisten-Austauschprogrammes zwischen dem Balkan Investigative Reporting Network (BIRN) und derStandard.at.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 85
1 2 3
Unter dem Pflaster
210
18.8.2011, 02:46
Darf mir das wurscht sein?

Hans Duo
04
18.8.2011, 15:14
Das duerfen

Sie ausnahmsweise selber entscheiden.

Heute von Gestern
51
17.8.2011, 20:53

Es wäre sinnvoll den Kosovo in einer Form der UEFA und der FIFA zuzuführen. Ausnahmen, die ebenfalls nicht Teil der UNO sind, gibt es schon. Das würde den Vereinssport fördern. Die Jugendlichen könnten sich dort engagieren anstatt auf der Straße rumzulungern und dort eventuell nur Blödsinn anzustellen. Ist ja dort nicht anders wie hier.

spitzenkandidat.2.0.
02
17.8.2011, 20:46
wenigstens hat die Liga schon einen großen Sponsor ...

http://de.wikipedia.org/wiki/Raif... _Superliga

Schinkenfleckerl 3000
07
17.8.2011, 23:39

Pfff...als ob's dort keine einheimische Mafia gäbe...

therealbauxi
02
17.8.2011, 19:35

Lieber Standard,

beduetet die serbische Schreibweise von Prishtina (so schreibt mans richtig!), dass der Standard den Kosovo auch nicht anerkennt?

HisHasH
10
18.8.2011, 00:03

das bedeutet lediglich, dass der standard jene bezeichnung wählte, unter der dieser verein 1922 gegründet wurde. eben als fk priština. nicht mehr und nicht weniger.

Maurer A.
22
17.8.2011, 21:57

ihre sorgen möcht ich haben :-)

Harabeli
00
17.8.2011, 18:59
die überschrift ist sehr zutreffend

ghetto mitten in europa... wie zutreffend.
das geht doch gar nicht. uefa und fifa taeten gut dieses land aufzunehmen und sich von srb politik nicht beinflussen lassen. immerhin, fast ganz europa hat das land als unabhängig anerkannt.

grusse. fussball fan.

Zo Ga
12
17.8.2011, 18:27

wen interessiert dieser artikel? es gibt weitaus wichtigeres, worüber sich die albaner sorgen machen müssten.. ich verweise auf die dokumentation "gefangene kinder - blutrache in albanien".

Salz und Pfeffer
00
17.8.2011, 22:36

Danke das du mich erinnert hast wie krank die
Menschheit ist :-(

Nicholas van Orton
01
17.8.2011, 22:06
Es gibt IMMER

was wichtigeres, so gesehen muss man ueber gar nichts mehr reden.

Zo Ga
01
17.8.2011, 22:38

als fußball? allemale.

O5
71
17.8.2011, 17:56

Bis auf das Kriegsverbrecherland, sein korrupten großen Bruder im Osten, und diverse Feiglinge in Europa die vor der russischen Gaspeitsche kuschen gibt es eh NIEMANDEN mehr der den Kosovo NICHT anerkennt. Insofern: in FIFA und UEFA aufnehmen und gut ists.

Stani83
00
18.8.2011, 07:16
Kriegsverbrecherland? "korrupter großer Bruder"? Feiglinge?

Was soll denn das bitte? Ist ja peinlich!

Naja für die UEFA wäre es tatsächlich eine Überlegung da die meisten europäischen Staaten den Kosovo anerkannt haben. Für die FIFA eher weniger da weltweit bis jetzt weniger Länder anerkannt haben als umgekehrt ;)

Abgesehn davon finde ich sowieso dass hier Sport von Politik getrennt werden sollte. Man kann sicher eine Lösung finden und den jungen Spielern eine bessere Perspektive bieten

roland-p
00
18.8.2011, 00:28

Bosnien-Herzegowina erkennt den Kosovo auch nicht an

HisHasH
15
18.8.2011, 00:17

abgesehen davon, dass spanien ganz sicher nicht vor der russischen gaspeitsche kuscht, sollten'S dringend an Ihrer wortwahl feilen. die ersten beiden zeilen Ihres postings könnten direkt vom goebbels stammen.

duke box
00
17.8.2011, 16:30
Ein Staat, der nicht Mitglied der Vereinten Nationen ist, kann nicht Mitglied des Verbandes werden

das ist unsere chance für die nächste wm-quali.

sofort bei der fifa den rauswurf der färoer beantragen!

notorischejungfrau
00
17.8.2011, 16:52

aber island ist dabei, und
eigentlich gab es schon eine
strafaufsicht deswegen...doch weil
sie auf färoer so brav sind und alle
zipfelmützen tragen, zusätzlich zu
den knie und ellenbogenschonern,
duürfen sie auch nach det
nächsten Beobachtung im
Verband bleiben, klar?

j.h.k.
112
17.8.2011, 13:47
das serbische gejaule find ich immer insofern lustig

als -vor gar nicht langer zeit- serbien ein teil eines anderen landes war. und dann unbedingt selbständig werden wollte. das ist aber schon sooo lange her. das zählt heute gar nicht mehr, gelle?

Ivan Fedorov
03
17.8.2011, 22:42
post des tages

schau, schau
03
17.8.2011, 19:08
verdammtes

tropenfieber...

Zo Ga
13
17.8.2011, 18:23

serbien ein teil eines anderen landes? wtf? ..

wiener30
16
17.8.2011, 17:22

im gegenteil, BELGRAD wollte JUGOSLAWIEN erhalten.

SPYvs.SPY
15
17.8.2011, 15:44
Sie verwechseln einiges.

??? Meinen sie jetzt Yugoslawien oder was, irgendwie steh ich am Schlauch.
Alle anderen Teilrepubliken wollten die Unabhängigkeit oder wurden mitgezogen, aber sicher nicht die Serben. Hier jammern doch die Albaner, die gerne zumindest Freundschaftsspiele austragen würden, aber eh schon Wissen, Uefa, Uno usw.
???

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 85
1 2 3

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.