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Bis zu 20 Prozent der Erwachsenen leiden an Schlafapnoe, einer Krankheit, bei der die Atmung während des Schlafs kurzzeitig aussetzt
Sidney/Berlin - Forscher der University of Sydney haben herausgefunden, dass erfolgreich behandelte Schlafapnoe-Patienten niedrigere Blutfettwerte und ein geringeres Herzinfarktrisiko aufweisen, als Menschen, die sich nicht behandeln lassen. Im Rahmen einer Studie, die am NHMRC Centre for Integrated Research and Understanding of Sleep (CIRUS) der University of Sydney durchgeführt wurde, fand das Forschungsteam heraus, dass die Blutfettwerte (Triglyceride) durch eine Behandlung mit Überdruckmasken (CPAP) nach Mahlzeiten gesenkt werden können. Die Studie wurde in der Zeitschrift "American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine" veröffentlicht.
Bis zu 20 Prozent der Erwachsenen leiden an Schlafapnoe, einer Krankheit, bei der die Atmung während des Schlafs kurzzeitig aussetzt. Im Rahmen der Studie beobachteten die Wissenschaftler 24 Stunden lang die Blutfettwerte von 38 Schlafapnoe-Patienten, nachdem diese reguläre Mahlzeiten zu sich genommen hatten. Der Zustand der Patienten wurde zwei Monate vor und zwei Monate nach der Behandlung mit Überdruckmasken sowie nach einer zweimonatigen Behandlung mit einer Placebo-Maske dokumentiert.
Blutfettwerte entscheidend
"Wir wissen, dass die Blutfettwerte nach Mahlzeiten entscheidende Indikatoren für spätere Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind. Unsere Studie liefert eine mögliche Antwort auf die Frage, warum Schlafapnoe-Patienten einem höheren Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko ausgesetzt sind", sagte der Hauptautor des Artikels, Craig Phillips. Obwohl die Forschungsergebnisse im Rahmen weiterer Untersuchungen überprüft werden müssen, gehen wir davon aus, dass die durch Überdruckmasken hervorgerufene Verbesserung der Blutfettwerte bei den Patienten auch zu einer Verringerung des Herzinfarktrisikos um bis zu 25 Prozent führen könnte, so Phillips.
Ein weiterer interessanter Aspekt der Studie ist, dass die Blutfettwerte nachts im Schlaf besonders hoch waren - und das fast sieben Stunden nach dem Abendessen. "Es könnte also etwas geben, dass sich auf unsere innere Uhr auswirkt und die Blutfettwerte zu diesen Zeiten in die Höhe treibt. Ist dies der Fall, so könnte die Tatsache, dass Nachtschichtarbeiter häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, darauf zurückzuführen sein, dass sie zu Zeiten fettreich essen, in denen unser Körper die Blutfettwerte nicht richtig kontrollieren kann", so Ron Grunstein von CIRU.
Die Wissenschaftler gehen dieser Frage derzeit nach und machen sich dabei die Spezialeinrichtungen des Woolcock Institute der University of Sydney zunutze, die Nachtschichtbedingungen simulieren sollen. (red)
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eine Plastikspange die das Gaumenzapferl am nachhintenrutschen hindert und somit die Luftzufuhr begünstigt ist meiner Meinung kein Placebo. Operieren kann man sich immer noch lassen. Mir hat`s geholfen um 460 CHF, 1 Stunde anpassen, keine Schmerzen, leicht zum rein/rausnehmen. Sorry, ich spreche Ihrem Arzt jede Kenntnis davon ab - da es von einem Laien "erfunden" wurde und sogar die CH Ärzte eine eigene Meinung vom Arthur haben, da er nicht Ihrer Gilde angehört. U.a. traf ich dort auch Österreicher die sich dazu ausbilden liesen.
Tja, was billig und einfach ist muss ja nicht gut sein - oder ?
http://www.nzz.ch/nachricht... 67337.html
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=... 4677d4f50b
Die meisten Probleme kommen von falscher Atmung (auch tagsüber): mit Flachatmung (Brustatmung) wird zu wenig Sauerstoff aufgenommen, was sich auf den gesamten Stoffwechsel auswirkt.
Tiefatmung (Bauchatmung) unter Anleitung erlernen und selbstständig regelmässig üben. (Bitte möglichst am offenen Fenster und nicht direkt an einer befahrenen Straße.) Nach einer gewissen Zeit hat sich das Sauerstoffniveau reguliert, und das auch nachts.
Merke: richtiges Atmen kostet nichts!
Ferner: Schlaflage, Bettunterlage und Kissen überprüfen - unbedingt Nackenkissen verwenden.
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