Große Stoffwechsel-Unterschiede bei Frauen und Männern

12. August 2011, 10:40
  • Geschlechtsspezifische Behandungsmöglichkeiten sollen vorangetrieben werden.
    foto: apa/armin weigel

    Geschlechtsspezifische Behandungsmöglichkeiten sollen vorangetrieben werden.

Entwicklung geschlechtsspezifischer Therapien und Medikamente müsse vorangetrieben werden

München - Forscher des Helmholtz Zentrums München haben erhebliche Unterschiede bei Stoffwechselprodukten im Blut von Frauen und Männern entdeckt. Deshalb müsse die Entwicklung von geschlechtsspezifischen Therapien und Medikamenten vorangetrieben werden, schreiben die Wissenschaftler im Journal "PLoS Genetics".

An der repräsentativen Untersuchung beteiligten sich mehr als 3.000 Menschen. Sie ist Teil der größeren Kora-Studie, die seit 20 Jahren die Gesundheit tausender Bürger aus dem Raum Augsburg untersucht, um Auswirkungen von Umweltfaktoren, Verhalten und Genen zu erforschen.

Epidemiologen, Bioinformatiker und Biochemiker wirkten an der Untersuchung mit. Es sei die weltweit erste Studie, die fachübergreifend genetische Einflüsse auf den geschlechtsspezifischen Stoffwechsel untersuche, sagte der Biochemiker Prof. Jerzy Adamski.

Unterschiede bei Lipiden und Aminosäuren

Unterschiede zwischen Frauen und Männern fanden sich bei 101 von 131 untersuchten Stoffwechselprodukten, vor allem bei Lipiden und Aminosäuren. Die Forscher verknüpften nun genetische Daten und Stoffwechsel-Profile aufgrund von Berechnungen des Bioinformatikers Karsten Suhre. Dies ermögliche neue Erkenntnisse die Ursachen und den Verlauf bestimmter Krankheiten betreffend, hieß es. Zugleich könne dies Ansätze für neue Therapien und Medikamente bieten, so die Experten. Außerdem könnten auf dieser Grundlage Marker für die Früherkennung von Krankheiten entwickelt werden.

"In ihrem molekularen Profil müssen Männer und Frauen in zwei komplett unterschiedliche Kategorien eingeteilt werden", schreiben die Epidemiologen Professor Thomas Illig und Kirstin Mittelstrass. "Das heißt, dass wir auch geschlechtsspezifische Ansätze für die Behandlung von Krankheiten brauchen."

Als nächstes wollen die Wissenschafter eine größere Anzahl von Stoffwechselprodukten untersuchen und die Ergebnisse anhand weiterer Studien mit anderen Teilnehmern bestätigen. (APA)

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Man muss sich halt auf den Menschen einstellen

Nennen kann mans wie man es will. :')

Seitdem die Hirnforschung nachhaltig bewiesen hat

daß das unterschiedliche Verhalten von Mann und Frau eindeutig organische Ursachen hat und nicht, wie von den FeministInnen angenommen, anererzogen ist, ist es klar, daß auch bei der Behandlung von gesundheitlichen Störungen das Geschlecht eine Rolle spielen muß.

Dazu braucht man eine Studie?

was soll die Frage?

Ich hätte meine Frage vollständig stellen sollen.

Man braucht eine Studie, um festzustellen, daß Männer und Frauen einen unterschiedlichen Stoffwechsel haben?
Man weiß auch schon seit langem, daß die halbe Dosierung von Medikamenten bei Kindern nicht das gelbe vom Ei ist.
Die sollen endlich was tun!

unterschiedlichkeit darf kein grund sein für unterschiedliche rechte

die argumentation geht doch immer in diese richtung und das ist falsch.

erst wenn man erkannt hat wie ähnlich man sich ist, dann darf man die wenigen differenzen herausarbeiten.

vorher verleitet es einfach zu sehr zu furchtbaren dingen.

thema verfehlt?

wenn sie brustkrebs ignorieren und frauen eine prostataoperation verpassen weil das emanzipation ist dann ist das uninn. beschwerden an die natur. maenner und frauen SIND unterschiedlich. keiner sagt besser oder schlechter aber untrschiedlich. vergessen sie id.. normen. menschen sind nicht normbar. aber ein medikament das einen mann das leben rettet kann eine frau toeten. das ist ein FAKT. daran gibt es nichts zu deutlen. und wir muessen dazu uebergehen die unterschiede anzuerkennen und darauf zu reagieren. das ist EMANZIPATION, (gleiches recht)

Das stimmt.

Viel zulange ist dieses Thema von einer männerdominierten Forschung vernachlässigt worden. In Österreich gibt es m.W. erstmalig einen Lehrstuhl für genderbasierte Medizinforschung.

wenn ein Geschlecht das Recht hat, seine

Gesundheit nach Maßstab W und das andere nach Maßstab m zu schützen und erhalten usw., dann sind das unterschiedliche Rechte.

Personalisierte Medizin

oder individualisierte Medizin ist das neueste Schlagwort der Pharmabranche - die einen Milliardenmarkt darin sieht. Mit Krebsmitteln hat man auch bereits begonnen, den Markt aufzumischen: das allerdings mit mehr als zweifelhaftem Erfolg.
Der neue Zweig wird gar vom Fraunhofer-Institut, Abt. Biotechnologie als "PR-Kampfbegriff" bezeichnet ...
Alles nachzulesen im SPIEGEL Nr. 32, S. 124ff.

personelle medizin

ist nichts neues, der aphoteker lernt auch medikamente herzustellen. und mitunter braucht man seine tropfen, salben oder pulver. aber hier geht es nicht um personalisierte medikamente sondern darum das medikamente die fuer maenner geeignet sind nicht automatisch fuer frauen. die geschlechter unterscheiden sich weit mehr als durch ihre geschlechtsorgane(der grund ist die verschiedenen hormone die den koerper aufbauen)

In dieses Thema gehört unbedingt auch die Forschung über die Wirkung von "Erwachsenen"medikamenten auf Kinder, wo man bis heute einfach nur eine kleinere Dosis verschreibt.

Das Problem ist ja nicht, dass die Forschung keine Studien mit Kindern machen würde.

Nur welche Eltern möchten, dass ihr Kind an einer Studie teilnimmt? Behandeln muß man die Kinder doch irgendwie, aus Mangel an Alternativen muß man dann mit dem Vorlieb nehmen, was da ist.

wissen

tut man das schon lange, genau wie man genetisch bedingte Stoffwechselunterschiede in verschiedenen Populationen kennt. Angewendet wird dieses Wissen natürlich nicht, nachdem es politisch nicht gewollt wird die Leute nach genetischen Gesichtspunkten einzuteilen. Es sind ja alle "gleich". Braucht man nur schauen wie schnell der Busch brennt, wenn sich jemand mit den genetischen Einflüssen auf Intelligenz auseinandersetzt.
Das wird sicherlich nicht anders sein, wenn ein Pharmakonzern anfängt Medikamente für Menschen mit bestimmter Genetik zu entwickeln. Ich meine wir nehmen heute schon Medikamente vom Markt, die Millionen Leuten helfen, aber am Tod von 8 beteiligt sind unabhängig ob es ursächlich mit dem Wirkstoff zusammenhängt.

natürlich wird dieses wissen angewendet

medizin in asien ist deswegen teilweise ganz anders als bei uns.

und in den usa werden sogar schon medikamente speziell für schwarze entwickelt.

auch in europa ist seit langem bekannt dass die völker unseres kontinents unterschiedliche, vererbte krankheitsrisiken haben und das geht auch in die diagnostik ein.

hat man schon gemacht

sich mit den genetischen einflüssen auf intelligenz beschäftigt und zwar ziemlich ausgiebig.

ergebnis: die intelligenz ist um ein vielfaches mehr abhängig von der umgebung und der förderung als von den genen. das fällt manchen leuten halt sehr sehr schwer das zu akzeptieren. kratzt wohl am eigenen selbstbild das alle anderen menschen im prinzip genauso viel wert sind wie man selber. wo das hinführt wissen wir.

was soll also der hinweis auf die differenzen bei der genetisch festgelegten intelligenz (die natürlich nachweisbar sind) wenn der haupteinfluss von der umgebung kommt?

auch wenn manchen meine unverblümte wortwahl nicht passen wird: jedes förderprogramm bringt millionenmal mehr als jedes eugenische.

ich nehm mal an hier gehts um medikamente, nicht um recht. dass frauen und männer einen unterschiedlichen stoffwechsel haben sollte eigentlich verständlich sein. auch dass daher medikamente unterschiedliche wirkung haben können. ein förderprogramm für diesbezügliche auswirkungen ist mir allemal lieber als ein förderprogramm für derartig sinnvolle dinge wie binnenIs

da nehmen sie falsch an

faxmonkey hat sich nicht auf medikamente bezogen sondern auf intelligenz.

die medikamente waren nur sein sprungbrett um auf sein kernanliegen hinzuweisen.

was medikamente betrifft ist das doch ein anderes paar schuhe. am ende der kette gibts personalisierte medikamente die optimal für eine genkonfiguration gemacht sind. da fließt dann natürlich auch rein ob mann oder frau.

der schluss von foxmonkey aus der erkenntnis "wir sind alle tatsächlich einzigartig" anklingen lässt der eine wäre besser als der andere lässt sich daraus nicht ableiten. dazu sind wir alle zu ähnlich.

und binnen Is braucht übrigens tatsächlich kein mensch (sic!)

würd mich echt mal interessieren warum sie annehmen ich sei für binnen Is :)

.

unbestritten haben umwelteinfluesse sehr großen einfluss auf die intelligenz entwicklung, aber der entscheidene punkt ist doch dass anscheinend nicht ausschließlich umwelteinfluesse den intelligenzunterschied zwischen populationen erklaeren

ganz großes nein

der entscheidende punkt ist das es keinen intelligenzunterschied zwischen "populationen" (also so wie "wir in europa und die in afrika") gibt.

das ist für manche leute so schwer zu akzeptieren: ob jemand in einer uni landet oder in der sozialhilfe ist nicht von seinen genen abhängig. umwelt ist alles und genetik ist (im vergleich) nichts.

nehmen sie ein cro magnon kind und ziehen sie es in einer durchschnittlichen familie auf und sie bekommen einen durchschnittlichen grschappen :)

das wichtige am beispiel ist: ein cro magnon kind werden sie auch äußerlich nicht von anderen kindern unterscheiden können wie es bei kindern aus "anderen populationen" durchaus der fall sein wird.

.

solche versuche wurden schon gemacht, allerdings mit anderen als den von ihnen vermuteten ergebnissen
http://en.wikipedia.org/wiki/Minn... tion_Study

komisch das sie mit diesem artikel argumentieren

wie der artikel selber schreibt ist die urheberin der studie (scarr) 1998 davon überzeugt fehler im studienaufbau gemacht zu haben.

rushtons argument wird im hauptartikel zum thema (http://en.wikipedia.org/wiki/Race... elligence) im kapitel "Degree of geographic ancestry" sehr schön entkräftet.

nisbett 2009 (also eine sehr aktuelle studie) kommt zu keinerlei signifikanz. (steht aber auch im artikel)

das hauptproblem bei künftigen studien ist und bleibt die gewährleistung einer völlig gleichberechtigten umgebung. ein adoptiertes kind bleibt trotzdem rassistischer repression ausgesetzt.

die tatsache der großen "Heritability" berüht dies jedoch nicht: sie ist auf jeden fall erwiesen.

Rassist

Wenn man den Stoffwechsel Unterschied zwischen Frauen und Männern ernst nimmt, öffnet sich für die Pharmaindustrie ein großen Potential.
Berücksichtigt man die Stoffwechselunterschiede nach ethnischen Gesichtspunkten erkennt die Pharmaindustrie
die finanzielle Potenz anderer Rassen.

Rasse hin oder her:

Die Pharmaforschung hat sehr wohl unterschiedliche Reaktionen bei Menschen verschiedener Hautfarbe festgestellt.

Verwechseln Sie das bitte nicht mit Rassismus!

Sichelzellenanämie??

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