Urteil

Gizmodo im iPhone-Fall nicht schuldig gesprochen

11. August 2011, 10:50
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    foto: screenshot

    Gizmodo und der Redakteur freigesprochen.

Über Prototyp des iPhone 4 im April 2010 berichtet - Gerichtsurteil: "keine finanzielle Motivation"

Der Bezirksstaatsanwalt von San Mateo County treibt den Fall zum iPhone 4 Prototyp vom vergangenen Jahr weiter voran. Das IT-Portal Gizmodo hatte im April 2010 Apples neuestes Smartphone in die Hände bekommen und einen umfassenden Bericht samt Fotos veröffentlicht. Nun wurde Gizmodo von jeglicher Geldstrafe freigesprochen. Laut Urteil liege "keine finanzielle Motivierung" vor.

Nach Prüfung aller Beweise

"Wir freuen uns, dass der Bezirksstaatsanwalt von San Mateo County, Steven Wagstaffe, nach Prüfung aller Beweise entschieden hat, dass keine kriminelle Handlung durch das Gizmodo Team im Fall der Berichterstattung vom iPhone 4 Prototyp im Jahr 2010 vorliegt. Während wir immer geglaubt haben, nicht ungesetzlich vorgegangenen zu sein, war es eine sehr stressige Zeit für unseren Redakteur Jason Chen und wir sind froh, dass wir den Fall abschließen können", so ein Statement des Mutterkonzerns Gawker Media. (ez, derStandard.at, 11. August 2011)

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11 Postings
Peter W1
 
28
11.8.2011, 11:27

Aber das A****lochunternehmen hat ja so ne unfehlbare Rechtsabteilung ... meinen zumindest unsere Applefreaks immer :) .

Die sind verzweifelt. Und reichen nun gegen Samsung sogar den Witz eines Geschmackmusters ein. Etwas das vor keine Gericht der Welt nicht sofort zerschlagen wird. Außer du findest einen geistig vollkommen abnormen Richter. Und dann ist es in jeder Berufung vom Tisch.

anbax
70
11.8.2011, 13:01
Wer ist verzweifelt?

Apple? Hätten sie wohl gerne, aber die Realität sind anders aus.

Samsung hat das Galaxy Tab schon einmal überarbeiten müssen, um überhaupt konkurrenzfähig sein zu können. Schon vergessen? Nun dürfen sie das Produkt erst nicht verkaufen, werden es wahrscheinlich erneut überarbeiten müssen.

Also wer ist da verzweifelt?

Peter W1
 
32
11.8.2011, 17:55

Die müssen gar nichts. Die warten jetzt bis Apple den Prozess unausweichlich verliert und verklagen sie dann auf Schadenersatz.

Und nachher bedanken sie sich vielleicht noch netterweise bei Aple für die beste Werbung, die ein Unternehmen kostenlos bekommen kann.

anbax
11
11.8.2011, 19:34
Tolle werbung

Jeder weiss jetzt, dass das galaxy tab einfach nur ein billger abklatsch des ipads ist.

Das passt aber zum image von samsung.

Mathias
 
00
12.8.2011, 09:24
Was Bobos so alles als "billig" bezeichnen ...

... 355 € sind immer noch 4.800 ATS bzw. 694 DEM.

Billig war früher alles unter 1.000 ATS bzw. 150 DEM ...

pillomino
01
13.8.2011, 14:06

Ich glaube, Kollege anbax meinte wohl nicht unbedingt den Preis ;)

anbax
00
12.8.2011, 10:33
ein ewiggestriger

wachen sie auf, den schülling gibts seit 10 jahren nicht mehr, oder spazieren sie durch den supermarkt, mit den gedanken, fuer 500 schülling haette ich damals fuer ein ganzes monat eingekauft? außerdem kostet das neue samsung tab weitaus mehr 350 euro...

Argumentationslinie: Autovergleich
00
12.8.2011, 10:27

Bitte was ist ein ATS?

Georg G. Pichler
00
11.8.2011, 23:38

Ihnen ist klar, dass Apple sich in der Klage lediglich auf grobe Designfeatures bezieht? Und zwar diese:
http://scr.bi/noV2Oo

Wenn diese Entscheidung Bestand hat, könnte Apple künftig alle Konkurrenzprodukte vom Markt klagen, die optisch grundsätzlich aussehen wie ein Tablet eben aussieht. Das ist kompletter Irrsinn.

Aber immerhin, wäre ich grade dabei, einen privaten Tabletkauf zu evaluieren und wäre mir nicht sicher, ob ich ein iPad oder ein anderes Pad kaufen sollte - Apple hätte mir die Entscheidung leicht gemacht und sich definitiv um einen Kunden gebracht.

Die Konkurrenz hat aufgeholt und in Cupertino fällt offenbar grad niemandem das "next big thing" ein...

AppleFanboy2.0
00
11.8.2011, 19:24

so schauts aus!

Eisenstaedt
02
11.8.2011, 11:26

"nicht schuldig gesprochen?". sollte man nicht "freigesprochen" schreiben?

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