Billig-Handys nicht immer mit überzeugenden Grundfunktionen

26. Mai 2003, 14:33
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Zehn aktuelle Einsteiger-Handys im Test

Im Handymarkt zeigt sich parallel zum Multimedia-Hype ein Trend zur neuen Sachlichkeit. Mit Einsteiger-Modellen wollen jetzt auch die klassischen Produzenten, die sonst eher die technologische Reizüberflutung vorantreiben, den Billiganbietern Konkurrenz machen. Das Telekommunikationsmagazin "connect" hat zehn aktuelle Billig-Handys einem detaillierten Praxistest unterzogen und geprüft, ob die günstigen Einsteigermodelle auch die Basisanforderungen in punkto Ausstattung, Handhabung sowie Empfang und Ausdauer beherrschen.

Sieger

Der Testsieg ging an Siemens, der mit dem A55 erneut ein Handys mit guten Preis-Leistungs-Verhältnis auf den Markt gebracht hat. Enttäuschend dagegen die Vorstellung von Nokia und Sony Ericsson in diesem Preis-Segment. Billige Phones sind offensichtlich nicht die Stärke der beiden etablierten Hersteller.

Befriedigender Testsieger

Laut Test konnte sich das Einsteiger-Modell A55 von Siemens zwar auf Platz eins positionieren, erzielte im "connect"-Urteil allerdings auch nur ein befriedigend. Ein großer Pluspunkt des Billig-Handys für 159 Euro ist die einfache Bedienung. Trotz magerer Ausstattung in dieser Klasse kann das Siemens zudem mit einem Anruffilter und WAP aufwarten.

Mau

Enttäuschend ist nach Meinung der Experten von "connect" das Nokia 2100. Das Billig-Handy ist zwar einfach zu bedienen, was aber nicht über die schwache Ausdauer und den schlechten Empfang hinwegtäuschen kann. Das Sony Ericsson SEM100 – im Test das günstigste Gerät – wartet zwar mit leichtem Miniaturformat auf, zeigte aber nur magere Ausdauer und unbefriedigende Funkeigenschaften.(red)

  • Befriedigender Testsieger - das A55 von Siemens

    Befriedigender Testsieger - das A55 von Siemens

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