Tipp

Apple-Tool ermöglicht Lion-Recovery von USB-Stick

10. August 2011, 12:05
  • Artikelbild
    screenshot: br

    Lion kann direkt vom Rechner oder über einen USB-Stick wiederherstellt oder repariert werden. Den USB-Stick können Nutzer mit einem Apple-Tool selbst konfigurieren.

Nutzer können mit dem Lion Recovery Disk Assistant einen externene Datenträger konfigurieren

Apple hat ein Tool veröffentlicht, mit dem Nutzer einen eigenen USB-Stick zur Wiederherstellung des Systems konfigurieren können. Der Lion Recovery Disk Assistant bietet dabei die gleichen Funktionen wie die im Betriebssystem integrierte Wiederherstellungs-Funktion.

Recovery HD

Nutzer können Mac OS X Lion über die Recovery-Funktion von einem Time Machine-Backup wiederherstellen, das System mithilfe der Disk Utility reparieren, neu installieren oder mit Safari im Web surfen. Für die Neuinstallation ist es allerdings nötig, das Update aus dem App Store erneut herunterzuladen. Dafür wird eine Internetverbindung benötigt. Auf dem USB-Laufwerk oder -Stick muss mindestens 1 GB freier Speicherplatz verfügbar sein. Alle vorhandenen Daten werden bei der Konfiguration durch den Recovery Disk Assistant gelöscht. Auf dem Mac muss bereits eine Wiederherstellungs-Partition vorhanden sein.

Partition nicht sichtbar

Die Partition zur Wiederherstellung ist weder am Rechner, noch am USB-Stick im Normalfall sichtbar. Um die Funktion aufrufen zu können, muss man während des Neustarts des Geräts die Befehlstaste sowie die Taste R gedrückt halten. Vom Startup-Manager kann dann die Recovery HD (bzw. auf Deutsche "Wiederherstellungs-HD") gewählt werden. Bei Macs, die bereits mit Lion ausgeliefert wurden, kann der USB-Stick zur Wiederherstellung nur mit dem System benutzt werden, von dem er konfiguriert wurde. Bei Rechnern, die von Snow Leopard auf Lion aktualisiert wurden, lässt sich der Stick auch mit anderen Systemen nutzen. Der Lion Recovery Disk Assistant steht kostenlos zum Download auch in deutscher Sprache zur Verfügung.

Lion auf externen Medien installieren

Unabhängig von dem Tool ist es über das Festplattendienstprogramm auch möglich, Lion generell auf einem externen Speichermedium zu installieren. Unterstützt werden dafür USB- oder FireWire-Medien, SDHC- oder SDXC-Speicherkarten oder Thunderbolt-Speichergeräte. Eine detaillierte Anleitung findet sich im Support-Artikel zur Systemwiederherstellung. (br)

Martin Neumann
 
00
18.8.2011, 08:36
Das bin ich von Apple nicht gewohnt

ein Tool das etwas erstellen soll, das ich mir runterladen muss? Ist das die neue Strategie von Apple? Wollen Sie jetzt die Bastelfreaks bedienen? Bis Mac OS X Snow Leopard war Apple gut. Ich hoffe jedoch dass sie mit Lion jetzt nicht anfangen krampfhaft neue Versionen mit 1 Million neuen Features zu erzeugen, die kein Mensch nützt.

pillomino
00
13.8.2011, 14:01
Auf dem Mac muss bereits eine Wiederherstellungs-Partition vorhanden sein.

Wofür brauch ich dann diesen Stick?! Mir erschliesst sich der Sinn einfach nicht...

gh2008
01
10.8.2011, 21:10
Eigentlich unnötig

da der Installier im Paketinhalt ein komplettes Diskimage enthält. Auch das 10.6er Festplattendienstprogramm macht daraus ruckzuck eine bootfähige DVD oder eben auch einen USB Stick. Problemlos.

Facepalm
10
10.8.2011, 18:13

ich probiers gleich einmal aus .... hm .... mist .... oh ...OO .... shit .........................grftfx............... ........ ....... .... ... . . . . . . . . . . end ;)

Sir Donnerbold
02
10.8.2011, 15:57

Oder besser: Snow Leopard im Apple Shop kaufen und dabei bleiben. Das hat auch den Bonus, dass man zu PPC Anwendungen abwärtskompatibel bleibt.

Das ist unsere kleine Welt
01
10.8.2011, 17:13
snow haben ist nicht schlecht,

stimmt.

Facepalm
00
10.8.2011, 18:21

wohl wieder mal am Spiegel geschlafen oo?

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.