Lehrer

Unis gegen PHs: Konkurrenzkampf um Lehrer-Ausbildung

Lisa Aigner, 10. August 2011, 13:41
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    foto: apa/schlager/techt

    Schmied will, dass die PHs die Hauptrolle bei der Lehrerausbildung spielen. Für Wissenschaftsminister Töchterle ist es "nur logisch", dass diese Aufgabe die Unis übernehmen.

Der Entwurf zur Lehrerausbildung lässt offen, welche Institution die Führung übernimmt

Einen "Beauty-Contest" hat sich Unterrichtsministerin Claudia Schmied gewünscht. Den wird sie aller Voraussicht nach nun auch bekommen. Pädagogische Hochschulen (PHs) und Universitäten wollen beide die Verantwortung für die Lehrerausbildung nicht aus der Hand geben.

Die Arbeitsgruppe für die neue Ausbildung von Pädagoginnen und Pädagogen hat vorgeschlagen, alle Lehrer für 0- bis 19-Jährige künftig gemeinsam ausbilden zu lassen. Derzeit teilen sich diese Aufgabe die Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik (BAKIP), die PHs und die Universitäten. Diese unterschiedliche Ausbildung für Pädagogen soll bald der Vergangenheit angehören. Wer das Angebot eines einheitlichen Studiums übernehmen soll - Universitäten oder PHs - das haben Schmied und ihre Arbeitsgruppe offengelassen. Nach dem Motto "möge der bessere gewinnen" sollen sich die Unis und PHs nun einigen, wer die Verantwortung für die Lehrerausbildung übernimmt. Der Konkurrenzkampf ist eröffnet.

Schwächen auf beiden Seiten

"Beide Institutionen haben Schwächen", erklärt der stellvertretende Leiter der Vorbereitungsgruppe für die "PädagagogInnenbildung Neu", Roland Fischer im Gespräch mit derStandard.at, warum in den Empfehlungen offengelassen wurde, wer die Lehrer-Ausbildung übernimmt. "Die Pädagogischen Hochschulen sind zu wenig wissenschaftliche und die Universitäten konzentrieren sich zu wenig auf die Pädagogenbildung", so Fischer. Der Kampf um das Studium für Lehrer soll nun mehr Engagement von beiden Seiten bringen.

"Fehlgeleiteter Ehrgeiz" der PH

Die Universitäten haben sich bereits klar positioniert. Hans Sünkel - Chef der Universitätenkonferenz (uniko) - hat vorgeschlagen die Pädagogischen Hochschulen in die Universitäten als "Schools of Education" zu integrieren. Die Verantwortung an die PHs abzugeben und sie in Universitäten umzuwandeln, kann sich der Rektorenchef nicht vorstellen, das sei "fehlgeleiteter Ehrgeiz" der PHs und würde nur zur einer "Duplizierung vorhandener Kapazitäten" führen.

"Das kann nur die Uni bieten"

Auch die Universität Wien hat angekündigt, die Lehrerausbildung übernehmen zu wollen. "Die Universität Wien ist bereits jetzt die größte Lehrerinnen und Lehrer-Ausbildungsstätte. In fast allen Fächern werden bei uns Lehrer ausgebildet", erklärt der designierte Rektor Heinz Engl der Uni Wien im Gespräch mit derStandard.at. Die LehrerInnen-Ausbildung sei in vielen Studienrichtungen auch eine zentrale Aufgabe. "Es ist ganz entscheidend, dass Lehrer auf der Universität nahe bei der Forschung ausgebildet werden", sagt Engl. An der Universität gebe es etwa eine große Palette von forschenden Historikern und Geschichtsdidaktikern, die wirklich das vermitteln könnten, was die Lehrer als Basis für den Unterricht bräuchten. "Lehrer-Ausbildung ist nicht nur Pädagogik und Didaktik, sondern vor allem auch Fachwissen auf dem letzten Stand. Das kann nur die Universität bieten", sagt der designierte Rektor. 

PH-Wien: "Das wird nicht funktionieren"

Dagmar Hackl, Rektorin der PH Wien, macht im Gespräch mit derStandard.at allerdings darauf aufmerksam, dass in Wien derzeit drei verschiedene Universitäten und zwei PHs zuständig sind. "Es wird nicht funktionieren, dass nur eine Uni alles übernimmt", glaubt sie. Hackl plädiert vielmehr dafür, dass zuerst diskutiert wird, welche Inhalte jede Institution einbringen kann und erst dann, wie man eine neue Institution für die Lehrerausbildung organisiert.

Kärnten: Ausbildung unter einem Dach

Ins selbe Horn stößt die Rektorin der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Marlies Krainz-Dürr. "Es ist verfrüht jetzt die Institution in den Vordergrund zu stellen", sagt sie. Zuerst solle klar sein, wie genau das neue Studium für Pädagogen aussehen soll. Die jetzigen Institutionen seien dazu gezwungen, aufeinander zuzugehen. Für sie wäre in Kärnten eine Lösung, bei der die Ausbildung unter einem Dach organisiert wird, die beste. Ob schlussendliche eine Pädagogische Uni oder eine School of Education unter der Leitung der Universität Klagenfurt das Studium anbietet, müsse erst diskutiert werden.

Auch in der Steiermark konnten sich PHs und Universitäten noch nicht auf eine Lösung einigen. Hier will die Universität die Verantwortung für die Ausbildung übernehmen und die PH eingliedern. Für die PH selbst ist aber "noch nichts entschieden". In Niederösterreich gibt es keine Universität, die sich mit Pädagogen-Ausbildung beschäftigt. Der Rektor der PH-Niederösterreich will trotzdem jetzt noch nicht darüber diskutieren, wo die zukünftigen Lehrer unterrichtet werden sollen. "Es darf kein entweder oder geben. Die Expertisen der Universitäten sind unverzichtbar, aber auch die Praxisrelevanz der PHs ist wichtig", so der Rektor.

Regionale Unterschiede möglich

Der Entwurf der Vorbereitungsgruppe lässt zu, dass in unterschiedlichen Regionen die Lehrerausbildung unterschiedlich organisiert wird. Es könnte also dazu kommen, dass in Oberösterreich die Pädagogischen Hochschulen zu Universitäten werden und in Wien eine School of Education unter der Führung der Uni Wien eingerichtet wird.

Die Universitäten würden sich unterschiedlich stark für die Lehrerausbildung engagieren, manchmal gebe es nur ein schmales Segment für Pädagogen, erklärt Roland Fischer von der Vorbereitungsgruppe, warum der Entwurf es den Regionen offen lässt, wie sie das Studium organisieren. Schlussendlich würden aber das Unterrichts- und das Wissenschaftsministerium entscheiden, wer die Verantwortung tatsächlich bekommt, so der Universitätsprofessor. "Ohne Investitionen sind die Qualitätskriterien, die wir vorschlagen, nicht zu erfüllen", sagt Fischer. Im Klartext: Je nachdem welche Institution die Regierung von ihrem Konzept überzeugt, bekommt das Geld für die Umsetzung.

SPÖ und ÖVP uneinig

Ob sich Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) und Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) auf ein Konzept einigen können, ist derzeit allerdings noch unklar. Schmied hat bereits gesagt, dass sie die Variante der Pädagogischen Universitäten bevorzugen würde. Schließlich unterstehen die PHs derzeit ihrem Ministerium. Töchterle wiederum will, dass seine Unis die Federführung übernehmen. "Eine derartige Fachausbildung auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse findet bekanntlich nur an den Universitäten statt. Das Gleiche gilt für die eng an den Fachwissenschaften zu führende Fachdidaktik", so der Wissenschaftsminister in einer Stellungnahme gegenüber derStandard.at. Es sei "nur eine logische Konsequenz", dass die Universitäten die zentrale Rolle bei der Pädagogenausbildung übernehmen. (Lisa Aigner, derStandard.at, 10.8.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 194
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progressor
00
30.8.2011, 12:46

"Auch heute gebe es noch viele Lehrer, die ungeeignet für den Beruf seien. "Es ist nach wie vor ein völlig ungelöstes Problem", sagt Kotrschal. Seiner Meinung nach sind die besseren Lehrer in der Hauptschule zu finden: "Man kriegt an der Universität sehr wenig Didaktik mit. Die Lehrerausbildung auf der Universität ist immer noch eine Katastrophe."

Kurt Kotrschal in
http://derstandard.at/131302544... ehlstunden

Mike Webman
10
23.8.2011, 10:13
Beautycontest - schrottlach !

Die Schmidt und ihre PHs würden jeden Beautycontest verlieren! Denn in diesen Fake-Hochschulen sitzen die selben Politgünstlinge und Arbeitsvermeider wie bisher.
Unis sind leider chronisch unterfinanziert und würden sich mit der Ausbildung aller Lehrer überheben.
Also wird alles bleiben wie es war. Bis auf ein paar neue Türschilder und Anglizismen (Bätschla, Masta...)

lehrer
10
12.8.2011, 09:53
typisch österreichische geldvernichtung

*die umwandlung von pädak in päd hochschulen hat unter gehrer millionen verschlungen....es kann darauf gewettet werden, dass alle! institutionen erhalten bleiben und viele doppelstrukturen erhalten bleiben (jedes bundesland benötigt doch lehrerausbildung,...unterbringung von rot/schwarzen pädagogen..) um qualität geht es garantiert nicht!

Fernando Castro
12
11.8.2011, 13:06
Schmied ist die unfähigste Unterrichtsministerin die es je gab.

Warum?Weil sie definitiv keine Ahnung von diesem Metier hat.Die SP möchte spätestens in 10 Jahren alle Schüler, also onderschüler,Integrationsschüler,HS-Schüler,Gym-Schüler in einem Schultyp vereinen. Und voila, die Probleme seien gelöst. Ob PH oder Uni ist nur ein Ideologiestreit zwischen zwei Parteien.
Statt beide Systeme gründlich zu reformieren. Das Problem sind nicht die Lehrer, sondern diejenigen, die die Lehrer ausbilden und die Unterrichtsministerin.+Schulausstattungen. Dort gilt es anzusetzen. Egal wie sich die Ausbildungsstätte nennt. Möge mir Schmied erklären, dass mit einer Entscheidung für eine der beiden "Anstalten" dann alles perfekt sei. Die PISA Studien werden zeigen, dass die Neue Mittelschule keine Verbesserungen bringt.

Saskia Fabian
 
22
11.8.2011, 11:29
was töchterle sagt ist einfach eine farce

selbst durch die lehrerausbildung an der uni wien gegangen kann ich nur sagen: es gibt keine schlechtere ausbildung, völlig praxisirrelevante seminare waren zu besuchen, extrem schlechte lehrbeauftragte. derzeit an einer ph selbst tätig: hier läuft es wirklich besser.

David-Lauritz
02
11.8.2011, 13:34
Sehr objektiver Kommentar

Bin selbst an einer PH tätig!

miretha
13
11.8.2011, 11:13

Ich studiere Lehramt und hätte mir eher gewünscht, dass die Pädagogik wieder auf eine Vorlesung und ein Seminar beschränkt werden würde. Stattdessen sollte die Fachdidaktik (die ja im Verantwortungsbereich der Fächer und nicht der Pädagogik/Lehrerinnenbildung liegt) an den Unis viel mehr ausgebaut werden, denn gerade didaktische Fähigkeiten sind wichtig für den Lehrberuf.

annea
14
11.8.2011, 11:22

Genau das war der Grund, wieso ich auch im Nachhinein noch die Ausbildung an der PH der an der Uni vorziehe: an der PH hab ich das Handwerk gelernt. Das war an der Uni immer nebensächlich. Im Unterricht selbst hilft mir aber das Handwerkszeug (welches Mittel, welche Methode, welche Kanäle in welcher Situation, bei welchem Schüler etc) weit mehr als Fachwissen. Fachwissen muss ich dort und da haben, an der Oberstufe mehr, an der Unterstufe weniger. Wie gesagt: mMn sollte die Ausbildung für die Sekundarstufe I generell an die der PH angelehnt werden, die für die SekII an die der Unis - wobei dafür die Ausbildung für SekI Voraussetzung sein müsste. Aber mich fragt ja keiner :D

andrea v
00
15.9.2011, 14:20
Klingt schlüssig!

denkender Mensch
10
22.8.2011, 14:50

Ich würde überhaupt ein System bevorzugen, in dem JEDER Lehrende zuerst ein pädagogisches bzw. allgemein humanwissenschaftliches Grundstudium an einer PH absolviert und anschließend den fachwissenschaftlichen Teil an der Uni erlernt.
Aber ja...mich fragt auch keiner ;)

Mr.URNs
00
11.8.2011, 10:45
das ist nämlich genau das problem ....

im bildungsbereich: wer übernimmt die führung....... T_T

David-Lauritz
32
11.8.2011, 10:10
Rücktritt von Schmidt!

Ich freue mich schon auf ihr langes Gesicht am nächsten Wahlabend!

flux.
00
11.8.2011, 13:08
außer offensichtlicher antipathie nix zu bieten?

zett
01
11.8.2011, 10:02

Obwohl ich eher für eine Lehrerausbildung an PHs bin möchte ich noch hinzufügen, dass die besten Lehrer die ich bisher hatte jene in der HTL waren, die nie eine pädagogische Ausbildung hatten.

Für den Bereich der Pflichtschule ist eine Ausbildung auf der Uni jedoch Quatsch(jeder mit Matura hat genug Fachwissen-es zählen hier nur die pädagogischen Fähigkeiten!!!).

Und es muss nun wirklich nicht jeder mit einem (pseudo)Master rumlaufen...dadurch wird nichts besser.

Tommy1971
21
11.8.2011, 10:36
stimme zu, muss aber ergänzen,..

... dass meiner erfahrung nach die unis eine nur sehr unzureichende pädagoische ausbildung anbieten.

die frage ist ja nur, was konkret die aufgabe eines lehrers sein soll. meiner ansicht nach ist in diesem beruf die fähigkeit wissen zu vermitteln weitaus wichtiger, als umfangreiches akademisches wissen zu haben. dementsprechend sollte die schulung der pädagogischen fähigkeiten von lehrern oberste priorität haben.

WER diese ausbildung dann aber übernimmt ist in wahrheit egal. das ist eine frage der ressourcen.

calimero1
11
11.8.2011, 10:53

glauben Sie nicht, dass der eigene Stand des Wissens so umfangreich als möglich sein sollte, um als Lehrer auch ein Maximum an Wissen zu übermitteln zu haben? je mehr ich über ein Fach weiss, desto besser kann ich es erklären... natürlich braucht man pädagogisches und didaktisches Wissen dazu, Schülern etwas zu erklären. Allerdings ist umfängliches Fachwissen hier von grösserem Wert.

Saskia Fabian
 
12
11.8.2011, 11:30
NEIN, das stimmt definitiv nicht, es gibt dutzende STudien die Ihre Meinung widerlegen

Fachwissen ist das eine, Fachdidaktik das andere.

calimero1
03
11.8.2011, 12:42

fachdidaktik nützt mir nichts, wenn ich nicht ausreichend fachwissen habe ;-)

andrea v
00
15.9.2011, 14:23

"ausreichend" und "Maximum an" sind aber 2 Paar Schuh'!

calimero1
01
11.8.2011, 10:17

dann verstehen Sie leider nicht viel von der Wissenschaft... denn mit Matura haben Sie noch lange nicht genug Fachwissen!!!

sawi48
01
11.8.2011, 09:42
Pädagogik

ME müßte auch die gesamte pädagogische Ausbildung hinterfragt und erneuert werden. Auf den PHs kenne ich sie nicht (nur die daraus hervorgegangenen Lehrer), aber auf der Uni war sie schon zu meiner Zeit katastrophal - nach meinen Informationen und Beobachtungen und Gesprächen hat sie sich in den letzten 40 (!) Jahren in keiner Weise verbessert !

Ein Lehrer muß von mir aus kein 100% abrufbares Fachwissen haben - haben viele auch nicht ("Biologiebuch Seite 116 - 184 zu Hause bis zum nächsten Mal durcharbeiten !" - aber doch eine pädagogische Ausbildung, mit der er sich auch zu helfen weiß; und die ihm natürlich auch bei der Stoffvermittlung nützlich ist ("alle Sinne ansprechen !").

UND WAS ICH MIR WÜNSCHE: AUSBILDUNG IN HUMOR !!

ichbinsofrei.net
20
11.8.2011, 09:26
Es wäre eine weitere Katastrophe,

der PH alles oder viel zuzuschanzen. Damit würde das Niveau fatal sinken.

ichbinsofrei.net
02
11.8.2011, 09:20

In der HS/NMS ist es üblich, dass man zu fremden Fächern unterrichten muss. Das ist schon eine Katastrophe, die dadurch verschlimmert wird, dass man erst wenige Tage vor Semesterbeginn erfährt, welche Fächer das sind. D.h. man kann nicht mal die Sommerferien nutzen, um sich vorzubereiten. Und so kommen Sportlehrer in den Genuß von Biounterricht etc.

Das Niveau der PHs ist des Weiteren zu niedrig. Wie eine Freundin sagte: Wer das nicht schafft, schafft gar nichts. Viel mehr außer Zeit absitzen ist da nicht. Fachlicher Input? - Auf AHS-Niveau. Kein Wunder auch: die "Profs", die dort unterrichten, kommen meist aus AHS'. Uniniveau darf man sich da nicht erwarten.

ichbinsofrei.net
23
11.8.2011, 09:25
Zwar nennen sich die Pädaks jetzt HOCHSCHULEN

Aber das ist alles ein Witz. Wie Freunde erzählen, sind Vorlesungen zB mit Anwesenheitspflicht. Das ist studienrechtl. nicht gedeckt - aber die haben eben nur die Bezeichnungen geändert.
Wenig Input, dafür lange Tage. Wie mehrmals gehört: "Wer zuerst auf der Uni war und dann zur PH wechselt, wird vor Langeweile und Unterforderung sterben". Aber bitte immer mit Anwesenheit! Derweilen könnte man den Input eines Tages locker in einer 1/4 Stunde lesen. Mehr kommt da nämlich nicht.

sternsteinblitz
00
12.8.2011, 19:09

Was Freunde so alles erzählen ...

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