Apple lässt Vertrieb von Galaxy Tab 10.1 in Europa stoppen

9. August 2011, 19:52

Vorwurf: Samsung habe den iPad schlicht kopiert - Einstweilige Verfügung

Apple hat seinem Wettbewerber Samsung den Vertrieb des Tablet-Computers Galaxy Tab 10.1 in der Europäischen Union untersagen lassen. Vor dem Landgericht Düsseldorf erwirkte der US-Konzern eine Einstweilige Verfügung gegen den südkoreanischen Hersteller. Apple wirft Samsung vor, mit dem Galaxy Tab sein iPad zu kopieren und Schutzrechte zu verletzen. Samsung nutze dabei den Ruf des iPads aus, bei dem es sich "um ein sehr bekanntes Produkt mit Kultstatus" handle.

Der Vertriebsstopp betrifft die gesamte Europäische Union bis auf die Niederlande

Die Verfügung richtet sich gegen die Samsung Electronics GmbH in Schwalbach sowie die Muttergesellschaft in Südkorea. Der Vertriebsstopp betrifft die gesamte Europäische Union bis auf die Niederlande. In den Niederlanden läuft ein weiteres Verfahren von Apple gegen Samsung. Apple hatte ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro oder eine Ordnungshaft bis zu insgesamt zwei Jahren beantragt, sollte Samsung der Verfügung nicht entsprechen.

Samsung will gegen Verkaufsstopp seines Tablet-PC vorgehen

Samsung will den gerichtlich verordneten Verkaufsstopp seines Tablet-Computers Galaxy Tab 10.1 nicht hinnehmen. Der südkoreanische Hersteller kündigte an, gegen die Einstweilige Verfügung vorzugehen, die der iPad-Hersteller Apple am Landgerichts Düsseldorf erwirkt hatte. "Wir werden unser geistiges Eigentum in Deutschland und der ganzen Welt verteidigen", sagte Samsungs PR-Chef Kim Titus.

Design

Apple und Samsung streiten auf mehreren Ebenen um das Design ihrer Smartphones und Tablets. Die Internationale Handelskommission (ITC) der USA hatte in der vergangenen Woche nach einer Beschwerde von Apple eine Untersuchung gegen Samsung eingeleitet. Die Prüfung in den USA erstreckt sich sowohl auf Smartphones als auch auf Tablet-Computer. Vor dem Landgericht in Düsseldorf ging es hingegen nur um die Tablet-Computer iPad und Galaxy Tab. Apple will über die ITC die Importe der Samsung-Geräte in die USA blockieren.

Patentverletzungen

Der Streit zwischen den beiden Herstellern eskalierte im April, als Apple in den USA eine Klage gegen Samsung einreichte. Das koreanische Unternehmen reagierte mit einer Gegenklage, inzwischen streiten sie vor verschiedenen Instanzen in mehreren Ländern. Bereits im März hatte Apple auch den taiwanischen Hersteller HTC mit dem Vorwurf von Patentverletzungen verklagt.

"Wer zuerst eine Verfügung erwirken kann"

Nach Einschätzung des deutschen Patent-Experten Florian Müller dürfte Apples Erfolg dazu führen, dass künftig noch mehr Handy-Patentstreitigkeiten in Europa und speziell in Deutschland ausgetragen werden. "In diesen Konflikten ist ganz entscheidend, wer zuerst eine Verfügung erwirken kann, und das ist in USA sehr langwierig, selbst vor der Internationalen Handelskommission der USA." Bereits jetzt finde etwa die Hälfte aller europäischen Patentstreitigkeiten vor dem Landgericht Düsseldorf statt, das in Fachkreisen für eine sehr Patentinhaber-freundlich eingeschätzt werde.

Android

Samsung verwendet für seinen Tablet wie für einen Teil seiner Smartphones das Google-Betriebssystem Android.  Das Galaxy Tab 10.1 sollte diese Woche in den heimischen Handel kommen. (red/APA)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 1382
"der klügste krieger ist der, der niemals kämpfen muss"

so gesehen ist jobs ganz sicher kein sehr kluger krieger....

... und täglich tanzen die iSheep um das goldene iPad!

... und täglich eitert der Furunkel!

der apple ist nur mea eine st...kende faule krake....

Wahnvorstellungen?

So nebenbei ist Apple das höchstdotierte Unternehmen der Welt. Von nichts kommt nichts. Und sicher nicht von ihrem Gesülze.

ich überleg gerade wie arnold schwarzenegger im film terminator ausgeschaut hätte mit einem dicken fetten apfel-logo am rücken ... ja so wirds kommen !

man kann schon was erreichen und trotzdem ein k.tz - brocken sein.....

Apple WAR das höchstdotierte Unternehmen...

weil die Börsen verrückst spiel(ten)en und die Blase zu platzen droht.

Geben Sie nicht zu viel auf die Börsen, es sei denn sie haben 2008 nicht miterlebt und denken das der Börsenwert einem realen Wert entspricht.

Es ist nur ein Frage der Zeit, bis Apple auch Exxon eingeholt hat. Und Sie haben schon recht mit den Börsen, da gebe ich auch nicht viel drauf, aber ein Indikator sind sie schon. Das Geld fließt dorthin, wo die Erwartungen und Prognosen gut sind.

Solange die Welt vom Öl abhängig ist und nicht von Apple-Geräten (die nebenbei auch vom Öl abhängig sind)

wird das wohl nicht so schnell passieren.

Und wenn doch: Öl hat einen realen Wert, Apple Facebook, Google und Co. sind nur Teil der Internetblase 2.0.

Die platzt genauso wie die erste und dann fallen sie ins bodenlose und jeder investiert wieder in "nachhaltige" Aktien die mit real existierenden Werten arbeiten.

Die Firmen verlieren eine Menge Geld und ihr Barvermögen ist durch die eingebrochene Wirtschaft noch weniger Wert und sie finden sich im Strudel nach unten wieder.

Das enizge was bleibt ist ein Blick nach oben um sagen zu können : Wir waren dort, mehr nicht.

Ja, ja...

?

Meinung?

Keine?

Ihre "Aussage" lässt mich ein bisschen im Regen stehen...

Dabei wird leider nur das äussere Design verglichen

wenn man die Möglichkeiten der beide Tablets vergleichen würde, dann ist der Unterschied zum Beispiel der Möglichkeit Flash abzuspielen auch evident. Aber ich gebe zu es gibt auch einige Leute, die sich ein Tablet nur wegen des Aussehens kaufen und wenn sie dann viel gezahlt haben das muss es ja super sein.

Flash

Ist voriges Jahrhundert, mit hunderten Sicherheitsproblemen.
Eine Seuche überdies.

ich weiß ja warum ich diese firma nicht mag

dabei waren sie in den 80ern heroes für mich.

aber von den 'heroes' spielt ja auch keiner mehr mit (außer der (leider sehr kranke) jobs als marketingmaschine)

Diesen Obstladen hab ich nie mögen!

Sowas spüre ich im Frühharn!

Im Frühharn? Aha. Na, bei dir wundert einen eh nichts mehr.

Im Frühharn? Aha. Na, bei dir wundert einen eh nichts mehr.

Die Zeit wird kommen...

...da haben die Bösen in den Kinofilmen Computer in schicken Alu-Gehäusen. :-(

Die essentielle Frage ist und bleibt: Auf welche Informationsmuster und deren Umsetzung soll

man staatlich geschützt ein Monopol haben können?

Designs? Texte? Methoden?

http://en.wikipedia.org/wiki/Information

Wie immer hat Apple, egal, was die Schafe blöken, das Tablet nicht erfunden. Vor dem iPhone gabs das HTC Touch, vor dem iPad gab es eine Hundertschaft gescheiterter Tablets/Slates und so weiter. Apple schafft es nur, der breiten Masse zu suggerieren, dass sie es dringend braucht.

Die Begründung ('Display vorne und vier Ecken') ist dermaßen lächerlich, das kann unmöglich halten. Wäre ich böse, würde ich sagen, da hat Apple einen Richter mit Schulden gefunden... anders ist so ein Urteil nicht erklärbar.

Bitte Quelle für die Hundertschaften gscheiterer Tablets. Da bin ich mal gespannt, lol!!

iPhone 2G: Vorstellung Jänner 2007, Release Juni 2007, HTC: Juni 2007. Wer war da früher?
Und warum haben die Leute nicht millionenweise das HTC gekauft? Vielleicht, weil der Screen ein Furz war, oder die Win-Software nicht zu gebrauchen?
Wenn ich mich über jede Apple-Meldung so aufregen würde, hätte ich angesichts der 15-jährigen Marktdominanz eines unterdurchschnittlichen Betriebssystems schon einen Herzschrittmacher.

Was immer die Schafe blöken... so so. Ich kenne kein Schaf, das blökt, Apple hätte das Tablet erfunden.

Wer sagt das? Wo steht das? Oder sinds die Stimmen im Kopf? Hast das öfter?

Posting 1 bis 25 von 1382

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.