Individuelle Prüfung

Uni Innsbruck bietet Aufnahmeprüfung für Behinderte

9. August 2011, 15:46

Aufnahmeverfahren für Sportstudien können ab dem Wintersemester auch von Behinderten absolviert werden

Ab dem Wintersemester 2011/12 ist es auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder Hör- und Sehbehinderungen möglich, die Aufnahmeprüfung für Sportstudien an der Universität Innsbruck zu machen. "Die Interessenten werden im Rahmen der allgemeinen Eignungsprüfungen getestet. Prüfungsteile, die aufgrund bestimmter Behinderungen erschwert oder gar nicht zu bewältigen sind, werden angepasst oder können ganz ausgelassen werden", erklärt Werner Nachbauer, Dekan der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft in einer Aussendung. Dies würde aber nicht bedeuten, dass die Prüfung deshalb leichter werde. Vielmehr werden im Gegenzug bestimmte Kompensationsleistungen gefordert.

"In den vergangenen Jahren hatten wir immer wieder Anfragen von Studieninteressierten mit unterschiedlichen Behinderungen", so Nachbauer. Bisher mussten alle Interessenten nach Wien verwiesen werden. Dies wird sich nun ändern. Das Aufnahmeverfahren wurde gemeinsam mit dem Österreichischen Skiverband und dem Österreichischen Behindertensportverband entwickelt. 

Test wird individuell zugeschnitten

"Natürlich gibt es standardisierte Behinderungen, für die auch ein standardisiertes Verfahren möglich wäre; das ist aber nicht die Regel. Ein auf die jeweils individuelle Behinderung zugeschnittener Test ist daher die beste Lösung und in Österreich auch eine einmalige und einzigartige", erklärt Michael Knaus, Obmann des Sportfördervereins für Behindertenskilauf.

Die nächste Prüfung für das Wintersemester finden am 13. und 14 September 2011 statt. (red, derStandard.at, 9.8.2011)

der gärtner
213
d. h.wenn ich nicht aufgenommen werde weil ich viel zu langsam laufe

wäre in zukunft die beste lösung mir ein bein abzuhacken.

bravo,
damit sind die normalos die neuen behinderten.

greenIT
01
10.8.2011, 19:12

nein bein abhacken wär schlecht, dann müsstest nämlich schneller laufen als mit.

http://www.zeit.de/zeit-wiss... ern-laufen

Cla Doe
00
10.8.2011, 17:54
Eben nicht

Es GIBT Richtlinien, nur sind die halt auf die Behinderung abgestimmt.

Tethys
014
10.8.2011, 09:04

Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes eines Menschen legt,
es gibt jeden Tag jemanden der bequem darunter durchlaufen kann.

Protonenzerquetscher
06

Sie sind mit Verlaub ein ...

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.