Filesharing

Über 200.000 BitTorrent-User in USA abgemahnt

9. August 2011, 14:14

In den USA wurden seit Anfang 2010 besonders viele Mahnbriefe wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung verschickt

In den vergangenen eineinhalb Jahren wurden in den USA insgesamt über 200.000 mutmaßliche Filesharer abgemahnt. Das berichtet der Blog TorrentFreak, der eine Excel-Tabelle mit den Informationen zu den Fällen veröffentlicht hat. Den Personen, bei denen es sich fast ausschließlich um BitTorrent-Nutzer handelt, wird vorgeworfen urheberrechtlich geschütztes Material widerrechtlich verbreitet zu haben.

Größter Kläger "The Hurt Locker"

Die Nutzer werden in den Abmahnungen zu Schadenersatzzahlungen aufgefordert, andernfalls wird ihnen mit einem Gerichtsverfahren gedroht. Soweit sei es bislang aber in keinem der insgesamt 201.828 Fälle gekommen. Davon seien noch 145.417 Fälle offen. Die Produzenten von "The Hurt Locker" zeichnen dabei für die größte Abmahnwelle verantwortlich. Insgesamt wurden 24.583 Filesharer abgemahnt.

Erträgliches Geschäft

Ob die Forderungen gegenüber den Nutzern überhaupt rechtmäßig sind, wurde vor Gericht noch nicht beurteilt. Die Rechteinhaber und deren Lobby setzen darauf, dass sich die Nutzer von einem Gerichtsverfahren und möglicherweise noch höheren Kosten einschüchtern lassen. Die Drohungen dürften ein lukratives Geschäft für die Rechteinhaber darstellen. Wenn sich auch nur die Hälfe der Abgemahnten zu einer Zahlung von durchschnittlich 2.500 US-Dollar bereit erklärt, fließt eine Viertelmilliarde Dollar in die Kassen der Studios und deren Anwälte. (red)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 45
1 2
Der Lustige
00
10.8.2011, 07:33
u torrent

der grossteil der erwischten hat (wie schon lange) vermutet utorrent benutzt,der developer hat das früher quell offene Projekt schon vor längerer zeit closed source gemacht und mit den Behörden zusammen gearbeitet, was aber lächerlich ist, ist das man den gesammten ein und auskommenden Datenverkehr mit zwei Clicks verschlüsseln kann

think-by-wire
01
Gutes Geschäftsmodell

2500$... kann nicht mehr lange dauern bis die Studios die Filme gleich "illegal" als torrent anbieten und dann damit auf die Jagd gehen. Viel lukrativer als die Leute ins Kino locken zu müssen oder DVDs zu verkaufen.

i po
20
torrents sind sooo 2008

Lord Jim
00

bin nicht so auf dem laufenden, was gibt´s aktuell besseres?

i po
00
10.8.2011, 12:30

über filehoster runterladen. geht auch gratis, braucht man nur geduld. der jdownloader erleichtert da das leben.

ich empfehle mal rslinks.org und filestube.com

Lord Jim
00
10.8.2011, 13:45

danke!

Deli Dana
00
10.8.2011, 03:03
gibt es

den schund einfach ignorieren und nicht mehr anschauen. viel zu viel schrott dabei!

wenn die nachos und die salsa-sauce nicht so gut wären, würde mich das kino nicht mehr sehen.. :)

silverfinger
00

würd mich auch interessieren ...

Anonymous Freedom Fighter
00
10.8.2011, 02:28

gratis gibt es nichts besseres. Aber für ein Paar Euro unlimitiert Bluray Filme laden über Filehoster geht schneller, ist sicherer und zuverlässiger .

silverfinger
01
10.8.2011, 08:08

wieso sicherer? die müssten ja genauso die daten rausgeben wie der provider ...

keywords
00
10.8.2011, 10:34

in österreich ist nur der upload verboten.
insofern ist das sicher, egal ob man weiss, wers war.

Anonymous Freedom Fighter
00
10.8.2011, 08:58

Nur wird dort nicht so lange geloggt.
Bei Filesharehostern wurden bis jetzt soweit ich weiß nur Uploader strafrechtlich verfolgt

i po
00
10.8.2011, 12:31
ob mitgeloggt oder nicht ist in österreich für downloader egal

da können's mitloggen soviel sie wollen, der reine download von filehostern ist in Ö nicht strafbar.

das ist der vorteil ggü torrents.

Anonymous Freedom Fighter
00
11.8.2011, 11:55

stimmt, hab ich ganz vergessen ;)

Diversion
010
"Die Rechteinhaber und deren Lobby setzen darauf, dass sich die Nutzer von einem Gerichtsverfahren und möglicherweise noch höheren Kosten einschüchtern lassen."

Und das gilt nicht als Erpressung?

Craig Christ
00
11.8.2011, 11:04
Ist bei uns auch so:

Tankstelle neben Disko wurde immer als Parkplatz missbraucht bis der Tankstellenpaechter "3000Schilling auf Konto XY oder Besitzstoerungsklage" androhte. Wenn dann vor Gericht gehst, verlierst und es kostete in etwa das Doppelte. War damals als Skandal im Lokalteil.

Dr Stänkerer
00
Nein, weil nichts Unrechtmaessiges angedroht wird!

Wuerde man den Filesharern die Zerstoerung ihrer Computer oder Gewalt androhen, waere das Erpressung!
Die Frage ist, ob die Forderung selbst rechtmaessig ist...moeglicherweise nicht!

m+m
00

so wie jede schadensersatzklage
bei uns ist das sogar noch schlimmer

Utrilitn
03
Wo bleibt denn der "Anonymus" Kindergarten, wenn man' braucht.

Charmeoffensive
10
The Hurt Locker

Werd' ich mir gleich mal saugen.

Toni Blaher
 
00
Naja, dann einfach zurückverklagen

Und zwar auf 1 Mrd. Euro. Dürfte auch nach angelsächischen Recht kein Problem darstellen. Ich bezweifel nämlich, dass man das alles nachweißen kann.

traumtaenzer666
00
public vs private torrents

handelt es sich hier nur um user von public torrent seiten?

auf privaten torrent-communities sollten man doch relativ "sicher" vor solchen abmahnungen sein, da man sowohl für die page als auch für den tracker ein gültiges login braucht. somit können gar keine IP adressen etc. ausgeforscht weren.
oder übersehe ich da was?

jcn
00

Wenn jemand der Anwälte ein Login hat, sollte es kein Problem darstellen die IPs zu bekommen.

opryde
00

es gibt ja torrent-netzwerke, bei denen muss man sich "bewerben". dafür gibts dort sachen, die findest du weder auf itunes noch auf amazon.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 45
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.