"Opfer der linken Jagdgesellschaft"

Uwe Scheuch wendet sich per Brief an die Kärntner

9. August 2011, 12:37
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    screenshot: derstandard.at

    Der Brief von Uwe Scheuch an die Kärntner Bevölkerung

Landeshauptmann-Stellvertreter erklärt sich für unschuldig und entschuldigt sich gleichzeitig

Der Kärntner Vize-Landeshauptmann Uwe Scheuch, der vom Klagenfurter Gericht in erster Instanz verurteilt wurde, hat sich nun per Postwurfsendung an die Bevölkerung gewandt.

"Nachdem sowohl das Gericht als auch die Medien die Rechtslage, die Fakten und vor allem meine persönliche Sichtweise und Erklärung vollkommen ignoriert haben, und wohl auch künftig ignorieren werden, wende ich mich mit diesen persönlichen Zeilen an Sie, an jene über 580.000 Kärntnerinnen und Kärntner, denen ich mich mit meiner Arbeit und meiner Funktion verpflichtet fühle", schreibt Scheuch in dem Brief, auf dem oben sein Konterfei abgebildet ist und unten das Kärntner Wappen.

Scheuch meint in dem Schreiben, dass "die linke Jagdgesellschaft" nach dem schrecklichen Unfalltod von Jörg Haider nun ihm die Rolle des Verfolgten übertragen habe. Das Tonband-Protokoll, wofür Scheuch in erster Instanz verurteilt wurde, sei nur ein "privates Gespräch mit einem ehemaligen Parteifreund" gewesen. Man habe nur unverbindliche über verschiedenste Dinge gesprochen: "Es gab und es gibt keinen konkreten Russen, keine konkrete Staatsbürgerschaft, kein konkretes Projekt, keine konkrete Förderung und auch keine konkrete Spende." Trotzdem habe man ihn vor Gericht gestellt und zu einer "drakonischen Strafe verurteilt".

"Ich bin unschuldig und ich habe nichts getan", schreibt der stellvertretende Landeschef. Im letzten Absatz findet sich dann auch eine Entschuldigung: "Bei all jenen, die ich trotzdem enttäuscht habe, möchte ich mich entschuldigen."

Von Partei finanziert

Laut dem Sprecher von Uwe Scheuch, Carl Ferrari-Brunnenfeld, handelt es sich bei dem Brief um keine Aussendung der Kärntner Landesregierung. Die Postwurfsendung sei von der Partei bezahlt worden. Dass Scheuch den Brief mit Landeshauptmann-Stellvertreter unterschreibt und auch das Kärntner Wappen darauf abgedruckt ist, ändere nichts daran. "So schaut bei der Partei das Design aus", meint Scheuchs Sprecher auf Anfrage von derStandard.at.

"Die Information mittels Postwurf wurde gewählt, um auch tatsächlich alle Kärntnerinnen und Kärntner zu erreichen, nicht nur Zeitungsleser. Aufgrund der Qualität der politischen Berichterstattung kehren ja immer mehr Bürger den Zeitungen den Rücken zu. Im Vergleich zu Anzeigentarife liegt man beim Postwurf mit Kosten in der Größenordnung zwischen 20.000 und 30.000 Euro weit unter einer kärntenweiten Kampagne in Printmedien. Die komplette Abwicklung und Bezahlung des Postwurfes liegt bei den Freiheitlichen in Kärnten", meint der FPK-Pressedienst in einer Aussendung zum Brief und fügt hinzu: "Auch wenn manche Medien tatsächlich an ihre Allmacht glauben, erlauben wir Freiheitliche es uns immer noch, selbst zu entscheiden, wie wir unsere Drucksorten konzipieren, illustrieren und signieren."

Parteienforscher Hubert Sickinger erklärt, dass derartige Parteibriefe, die Regierungsaussendungen ähneln, durchaus üblich und auch nicht verboten seien. Sickinger: "Was nicht ausdrücklich verboten ist, ist in der Logik der meisten österreichischen Parteien erlaubt." (rasch, derStandard.at, 9.8.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 2003
Walter B.Stechlich
00
23.12.2011, 22:18

was muss noch passieren, damit wir endlich von diesem unsäglich bl*den ******och erlöst werden.?

Magnus13
01
15.8.2011, 23:46
Weltverschwörungstheorien

der FPÖ/FPK. Sie sind jetzt die politisch Verfolgten.
Alle sind böse außer der FPÖ/FPK. Das war schon die Strategie der Nazis.

Da die bösartige Justiz gerne mit den Linken Hand in Hand arbeitet, um Scheuch zu ärgern, wurde er bereits mehrmals angeklagt, meistens natürlich wegen lächerlicher Unterstellungen wie versuchter Korruption, versuchten Versicherungsbetruges.

Eine rechtskräftige Verurteilung ist für Scheuch den politisch Verfolgten kein Rücktrittsgrund.

Sein Buch, das er im Knast dann schreibt wird den Titel tragen:

"Ehrlich währt am längsten!"

Untertitel:

Und wer net bscheißt, kommt zu nix!

Tom.von.GuterStoff.com
01
13.8.2011, 16:11
Wo Parasiten sind brauchts Kammerjäger

Ohne die linke Jagdgesellschaft würde ich mich fürchten, den rechten Parasiten schutzlos ausgeliefert zu sein. Sie greifen nämlich immer da an, wo der Organismus (Gesellschaft) geschwächt ist. Bei jenen zarten Pflänzchen (Demokratie, Menschenrechte, Soziales, Kultur, Miteinander, Freiheit, Recht, ...) die Aufgrund ihres unschätzbaren Wertes unserer wohlwollenden Zuwendung bedürften. Parasiten saugen, vergiften, lähmen und töten am Ende ihren eigenen Wirt. Damit keine S(ch)euche ausbricht gibt es Kammerjäger, die diese Gefahr hoffentlich noch lange zurück zu scheuchen imstande sind.
Und im Übrigen meine ich: wenn es schon eine Jagdgesellschaft geben muss, dann ist mir eine Linke am A* lieber als eine Rechte im Gesicht!
Tom Kaisersberger

the photographer
03
12.8.2011, 11:36
Geiselhaft?

Sind die Menschen in Kärnten ein Völkchen von Idioten, Selbstüberschätzern und Ignoranten? Zum wiederholten Male verwahre ich mich gegen die Instrumentalisierung der HEIMAT und die Generalisierung WIR KÄRNTNER. Kann es schon nimmer hören! Will es auch nicht mehr lesen!
Kärnten ist ein Land , in dem viele kreative Menschen leben und wirken.
Die sind ganz sicher nicht der Meinung einer Bande von Selbstbedienern, hybriden Selbstüberschätzern und Ignoranten.
Handke, Turrini, Winkler, Widner, Haderlap, Kofler, Fian und die vielen nicht genannten Dichter und bildenden Künstler wie Zobernig, Oman, Staudacher, Kaplenig und all die unzähligen Ungenannten sind sicher anderer Ansicht als diese sich überschätzenden Selbstbediener...

Niemand
00
12.8.2011, 02:49
580.000 kärntner

"über 580.000 Kärntnerinnen und Kärntner".....Na da muss er ja noch eine ganze Menge Staatsbürgerschaften vergeben damit die Zahl stimmt...

major grubert
00
13.8.2011, 23:17
vergessen sie nicht

die "auslandskaerntner", allein in wien haben wir imho 70000 fluechtlinge aufgenommen :)

Milieubedingter-Hojac oder besser Saualm-Haider?
01
11.8.2011, 23:59
Weinerliches Lulu

Mehr fällt mir zu dem Tränzer echt nicht mehr ein.

Kampfmuffin
01
11.8.2011, 12:58

Wenn ich Spaß haben will, dann suche ich mir unter solchen Artikeln immer die Postings mit den meisten roten Stricherln heraus.

denke
03
11.8.2011, 12:11

Uwe, darf ich Dich Hump nennen?

karlheinz marilyn, supersauber
00
11.8.2011, 22:28

sie sind mit DEM per du?

Taschenkalender
01
11.8.2011, 12:38
oder war´s doch

Dump

dr cameo
01
11.8.2011, 12:04

nachdem straches justizbeschimfungsrohr feste nach hinten ausgeballert hat, fiebert er hinter vorhängen jetzt eifrig, wie er die stange, die er dem plärr-uwe noch hinhält, zurückziehen kann. und dörfler wartet nur auf das, was ihm in den mund gelegt wird, etwas eigenständiges kann man von dem eh nicht erwarten.

die dunkle seite der nacht
01
11.8.2011, 12:04
***2000***

...geschafft!
2000 posts für uwe.

leilei

WikiPeda
00
11.8.2011, 12:37
***2000***

jetzt stimmts. ;o)

WikiPeda
00
11.8.2011, 12:36
1999

nicht so voreilig! ihres war erst nr. 1998.

lupe3
 
02
11.8.2011, 09:19
„Trotzdem hat man mich vor Gericht gestellt, hat jegliche Argumente und Fakten ignoriert und mich zu einer drakonischen Strafe verurteilt. Meine Person, meine Familie, meine Freunde und meine gesamtes Umfeld wurden zu Freiwild erklärt.“

Und jetzt stelle „man“ sich einmal vor, irgendein Durchschnittskärntner, jedenfalls Nichtpolitiker, plakatiert etwas ähnliches nur im Stiegenhaus – er müsste nicht lange auf einschlägige psychische Betreuung seines Verfolgungswahns warten.
Sein belämmertes Grinsen hat ihn ja immer schon verdächtig dafür gemacht, dass da etwas gröber aus dem Ruder läuft. Und es passt ja alles für die Paranoia. Er erkennt weder den Staatsanwalt noch den Richter, er spricht nur vom quasi übernatürlichen „man“, dass ihn gleichzeitig angeklagt, verurteilt und auch noch zum Freiwild erklärt hat. Ich hoffe, das wird selbst vielen FPKlern zu viel sein, mindestens aber den Wechselwählern.

Milieubedingter-Hojac oder besser Saualm-Haider?
02
11.8.2011, 08:51
Sponsorts dem Scheuch doch wieder einen gratis Bundesheerhubschrauber

Aber diesmal nicht für den Holztransport, sondern um ihm die landschaftlichen Schönheiten Ungarns zu zeigen.

verteilerkreis
01
11.8.2011, 08:29
ein wichtiger Satz am Ende fehlt mir:

"nach Diktat verreist"

- nach so einem Urteil ist man klarerweise urlaubsreif

Bigmouth
01
11.8.2011, 07:52

Ich versteh nicht, warum um die Finanzierung dieser wichtigen Wählerinformation so ein Bahöö gemacht wird. Das wird halt über eine Agentur gehen; wichtig ist, dass man zuwikommt zu dem Geld.

Pro Freistaat Kärnten!
 
01
11.8.2011, 00:01
Darf der denn das Landeswappen

und seine Funktion in eigener Sache einfach so verwenden?

Wer zahlt denn das alles?

Zahlt er das von seiner EU-Förderung selber?

Joe_Chip
01
11.8.2011, 09:06

das wappen darf er nicht verwenden, mindestens ein user hier hat schon das entsprechende gesetz gepostet.

Cielito Lindo
00
12.8.2011, 01:24

Darf er nicht, hat er aber trotzdem. Auf die Finger geklopft hat ihm deswegen auch keiner. Messerscharf schließt Scheuch daraus: "Ich darf."
Das Unrechtsbewusstsein ist nicht einmal in Ansätzen vorhanden.

Cielito Lindo
00
11.8.2011, 00:36

In der Kleinen Zeitung vom 10.8. äußert sich die FPK dahingehend, dass die Kosten von 20 000 bis 30 000 Euro nicht vom Steuerzahler beglichen werden.

Einzelstimme
01
11.8.2011, 05:27

Der große usch hat also die Partei, die er in den Genuss einer russischen Förderung kommen lassen wollte, eine unzensurierte Darstellung seiner werten Sichtweise verschicken lassen. "Die Post bringt allen was." Der größte Teil Martyrials ist wohl schon im Altpapier gelandet. Mal sehen, wie viele Bürger wütend sind und wie die Wutzettel bei der nächsten Wahl ausschauen.

Soll sich Kameraderie mit einem Schmiergeldforderer auszahlen?

Cielito Lindo
00
12.8.2011, 01:27

Dann hoffe ich nur, dass die Wut anhält und sich im Wahlkampf nicht mit einem Schulterklopfer beschwichtigen lässt.

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Posting 1 bis 25 von 2003

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