Entdeckt

"Colt" erster Blackberry mit QNX-Betriebssystem

9. August 2011, 11:02
  • Artikelbild
    quelle: bgr

    Boy Genius Report wurde ein Foto des ersten Blackberry mit QNX zugespielt

Insider: Smartphone mit neuem Betriebssystem vorerst ohne Support für Blackberry Enterprise Server

Nach der Ankündigung von Research In Motion (RIM), für seine Blackberrys in Zukunft auf das Unix-Betriebssystem QNX zu setzen, sind nun Details zum ersten QNX-Smartphone aufgetaucht. Den Bloggern von Boy Genius Report wurde ein Foto des neuen Blackberry mit Codenamen "Colt" zugespielt.

Launch ohne Support für BES

Statt eines Dual-Core-Prozessors soll im Colt offenbar ein Single-Core-Chip zum Einsatz kommen. Allerdings könne sich das bis zum Marktstart auch noch ändern, wie die Blogger von ihrer Quelle erfahren haben. RIM arbeite zwar an einer QNX-Version des Blackberry Enterprise Servers, diese soll jedoch zum Start des Colt noch nicht zur Verfügung stehen. Unternehmen, die Microsoft Exchange nutzen, müssten daher ActiveSync zur Synchronisierung einsetzen.

Marktstart

Der Colt soll voraussichtlich im ersten Quartal 2012 auf den Markt kommen. Das sei jedoch auch von den internen Tests abhängig. Ein Preis ist noch nicht bekannt. (red)

PyroTFD
00

wird immer besser!

also nicht nur kein POP/IMAP Support sondern nun auch kein BES

RIP RIM

standKart
00
Schlaue Strategie

Einen Ausblick auf die QNX Zukunft genau in jenem Augenblick zu gewähren, wo man mit 7 neuen Modellen den Umstieg auf die Blackberry 7 Generation schaffen will, wirkt höchstens auf die Investoren beeindruckend. Für den Kunden hingegen lässt es die neuen Geräte schon alt wirken, bevor sie noch überhaupt auf den Markt kommen.

Und dann hat es RIM offenbar unheimlich eilig, mit dem Colt einen ähnlichen Frühstart hinzulegen wie mit dem Playbook. Man präsentiert ein Gerät ohne direkten Zugriff auf die Blackberry Grundfunktionen Mail und Messaging Server. Das Ausweichen auf Microsoft Exchange bietet hier nur schwachen Trost und kommt einer Bankrotterklärung für die Blackberry Plattform gefährlich nahe.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.