Lange Arbeitszeiten verleiten zu Alkoholmissbrauch

9. August 2011, 11:05
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    foto: apa/epa/carsten rehder

    Auch Arbeitskollegen können zu Alkoholkonsum verleiten

Alkohol zur Linderung von Stresssymptomen

Wellington - Lange Wochenarbeitszeiten können einer Studie aus Neuseeland zufolge das Risiko von Alkoholmissbrauch mehr als verdreifachen. Wie Untersuchungsleiterin Sheree Gibb von der Universität der Region Otago erklärte, sind Menschen, die 50 Stunden oder mehr pro Woche arbeiten, bis zu 3,3 Mal stärker von Alkoholabhängigkeit bedroht als Unbeschäftigte. Die Erkenntnis treffe auf Frauen und Männer gleichermaßen zu.

Stress lindern

Die Forscher gehen demnach davon aus, dass der Alkohol vor allem zur Linderung von Stresssymptomen konsumiert wird. Auch soziale Kontakte zu Arbeitskollegen könnten jedoch zum Alkoholmissbrauch anregen. "Wo lange Arbeitszeiten zum Alltag gehören, kann eine geselligere Atmosphäre entstehen, in der mehr Alkohol getrunken wird", erläuterte Gibb. An der Studie nahmen mehr als tausend Probanden im Alter von 25 bis 30 Jahren teil. Sie soll in der britischen Wissenschaftszeitschrift "Addiction" veröffentlicht werden. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 59
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Ravenspower
00
15.8.2011, 01:41
Wo ist das Problem?

gegenüber von unserer firma befindet sich ein lokal. unser chef geht täglich (jeweils abwechselnd mit einen verkäufer) am 09.00uhr ins lokal hinüber und beide kommen dann am späten nachmittag wieder stark angetrunken in die firma zurück.

wenn die "chefin" ihm ob seines zustandes kritisiert meint er er habe "geschäfte am wirtshaustisch gemacht".

*gg*

arsen hitrach
00
12.8.2011, 11:17
Könnte schon stimmen.

In meinem neuen Job arbeite ich statt 30 ca. 50 oftmals knapp 60 Stunden pro Woche. Soviel Bier, wie in den letzten 2,5 Jahren hab ich die ganzen 10 Jahre zuvor nicht getrunken.
Als persönlich Betroffener kann ich sagen, es ist was dran, an der Studie.

Der Österreicher
00
12.8.2011, 14:43

Bitte, wo, in welchem Job, in welcher Firma (trauen sie sich) arbeitet man 50 bis 60h in der Woche.

Mirstetta Toni
00
19.8.2011, 09:33

im handel zb. auf provisionsbasis.

Stephen Dedalus
00
12.8.2011, 15:53
Da gibts viele.

Es gibt eine Menge spezialisierte Branchen (auch meine), wo man händeringend nach kompetenten und geeigneten Arbeitskräften sucht (und auch bereit ist, korrekt zu bezahlen - aber eben nur korrekt, und nicht, was sich manche so erträumen; ich selber bin zufrieden) - und wenn man niemanden findet, aber trotzdem die Arbeit erledigt werden muss, dann arbeitet man eben 50 oder mehr Stunden pro Woche, obwohl man nur für 40 eingestellt ist.
Hat sicher auch damit zu tun, ob man seinen Beruf gerne mag (ich tu das) - dann ist das alles nicht so schlimm.

Flip
00
15.8.2011, 15:51

"Hat sicher auch damit zu tun, ob man seinen Beruf gerne mag (ich tu das) - dann ist das alles nicht so schlimm." und setzen damit Familienväter die ANGEMESSEN bezahlt werden wollen gehörig unter Druck, 6 setzen.

Der Österreicher
00
12.8.2011, 16:28

Nochmal: Von welcher Tätigkeit reden wir hier. Warum kann man die Firma nicht nennen. Es interessiert mich wirklich.

Stephen Dedalus
00
12.8.2011, 17:47
Technologiebranchen.

In meinem Fall Online-Computerspiele. Einen Firmennamen nenne ich Ihnen nicht - sowohl Branche als auch Firma ist relativ klein, und ich hoffe, Sie haben Verständnis dafür, dass ich zur Befriedigung Ihrer Neugier meine Anonymität nicht aufgeben werde.

Was machen Sie denn selber beruflich, dass es Ihnen offenbar unbegreiflich ist, dass es Angestellte gibt, die 50 und mehr Stunden pro Woche arbeiten?

Der Österreicher
00
12.8.2011, 18:50

Und was machen sie da? Programmieren sie die Spiele? Sind sie im Vertrieb? Versuchen sie Kunden zu gewinnen? Testen sie die Spiele? Kümmern sie sich um die Website?

Die Branche ist in der Tat sehr klein. Etwas sehr spezielles.

Meine Arbeit kann ich mir einteilen. Ich arbeite im Vertrieb. Da zählt das Ergebnis.

Barbarin
01
11.8.2011, 11:08
Es wird wohl so sein...

...die zuviel arbeiten und die die keine Arbeit haben, sind in unserem System anfällig und betroffen von Stress, aber auch die, die keine Anerkennung für Ihre Arbeit bekommen, düften das nüchtern nicht lange aushalten.

Bei zuviel...da tippe ich aber eher auf Schnee (bei denen, die sichs leisten können)..damits schneller geht und Emotionen nicht im Weg stehen!

Anton J. Helmreich
01
11.8.2011, 12:56
stimmt

es gibt aber auch noch ein tieferliegendes gesellschaftliches problem - die grundeinstellung - arbeit ist schlecht - freizeit ist gut - viele denken so, weil viele so denken und freuen sich am montag schon nur noch auf freitag...

damit setzt man sich selbst unter druck, man wirft viel zeit einfach so weg als ungeliebt, obwohl dies nicht nötig ist.

ich mag meinen job und arbeite gerne - nach anfänglicher verwunderung, wenn ich das auch so artikuliere, habe ich dann doch schon einigr (vor allem kollegen) davon überzeugt

Barbarin
10
11.8.2011, 14:30
Gratulation zur Arbeit und Einstellung! ;-)

Nicht arbeiten wollen: Ich glaube das Problem liegt daran, dass die wenigsten Menschen dazu kommen, Ihre wahren Talente zu entdecken (Kindheit/Erziehung - Wünsche u. Bedürfnisse d. Eltern werden den Kindern aufgezwungen bzw. die eigenen ausgetrieben) und daher dieser Widerwille.

Lt. Forschungen und Ergebnisse der Psychologie: Kommen ALLE Menschen mit einem natürlichen Drang auf die Welt, zu lernen (Wachstum), sich zu bewegen (eigentlich sind wir Nomaden), sozial zu sein (Mitgefühl) und etwas zu leisten/sinnvoll zu beschäftigen. Der natürliche Wille wird/wurde aber bei 99 % der Menschen gebrochen, die meisten Aktionen sind leider daher zwanghaft (v. innen/aussen) Ein fürchterliches Drama!

Carlos Clementin
00
11.8.2011, 18:21

Es können sich leider auch viele nicht aussuchen was sie arbeiten werden. Andere wiederum erkennen erst im Arbeitsrad, dass es anders aussieht als von der heilen Medienwelt kolpotiert wurde.
Und vor allem die dann entstehende "Eintnigkeit" nach einigen Jahren, was auhc beim inetressantesten Job passieren kann.

Anton J. Helmreich
02
11.8.2011, 15:17
stimmt

brav sein ist die devise, damit sies möglichst einfach haben die lieben eltern.....

aber man kann sich daraus befreien, braucht aber viel arbeit an sich selbst und energie - ist´s aber absolut wert ....

bin ein lebendes beispiel...

Carlos Clementin
00
12.8.2011, 12:57

Hat oft wenig mit den Eltern zu tun, sondern mit den fehlenden Einblick in die Arbeitswelt VOR der Berufswahl.

Der Österreicher
01
11.8.2011, 09:38

Arbeitslosigkeit auch.

didi111
00
10.8.2011, 15:55
Wobei in Zeiten wie diesen schon angemerkt werden muss,

daß Schnaps einer der besten Wertanlagen ist.

WO bekommt man sonst noch 35 % in 5 Minuten?

serpentus
 
01
10.8.2011, 16:23

35% schön und gut. Aber am Ende bleiben ja doch nur Promille übrig davon ;)

C18H27NO3
00
10.8.2011, 21:44
dann stellens denn schnaps aufs regal

oder noch besser ein fass davon in den keller..und dann vergleichens die wertsteigerung mit ihrem pensionsfonds oder ihrer mitarbeitervorsorge. Sie werden sich bald wünschen mehr von dem zeug gekauft zu haben....

De schdadisdig is a hund
00
11.8.2011, 16:35
Eventueller Fruchtgenuß inclusive !

Anton J. Helmreich
00
11.8.2011, 12:57
meine sie jetzt mehr vom schnaps ??

C18H27NO3
00
11.8.2011, 21:38

ja, der wird nämlich mehr wert im gegesatz zu den kaszettln

Matt Tango
00
10.8.2011, 14:36
Bei dem Foto ...

... werdens aber Probleme mit "Die Standard" bekommen! Der weibliche Busen in entwürdigender und sexistischer Weise eingesetzt! Mit gfallt er ....

Anton J. Helmreich
00
11.8.2011, 12:58
falsch verstanden

das ist eine warnung an den säugling

Anton J. Helmreich
51
10.8.2011, 14:26
so a bledsinn

offensichtlich haben die arbeitslosen bei uns die längsten arbeitszeiten
oder die sandler

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