Datenschutz

Google gibt Nutzerdaten aus Europa an US-Behörden weiter

8. August 2011, 15:04
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    foto: dapd

    Auch von Google werden europäische Nutzerdaten an US-Behörden übermittelt.

US-Unternehmen müssen Zugang zu außerhalb der USA gespeicherten Daten gewährleisten - besagt Gesetz "Patriot Act"

Ein Google-Sprecher hat gegenüber der Wirtschaftswoche bestätigt, dass das Unternehmen Daten europäischer Internetnutzer an US-amerikanische Behörden weitergeleitet hat. Dies ermögliche den Zugriff auch auf außerhalb der USA gespeicherte Daten.

Microsoft übermittelt Daten

Im Juni hatte Microsoft bereits erklärt, europäische Nutzerdaten aus dem Cloud-Service Office 365 an US-amerikanische Regierungsbehörden zu übermitteln.

Gesetze nicht konform

US-Unternehmen sind per US-Gesetze wie dem Patriot Act dazu verpflichtet, auch außerhalb der USA gespeicherte Informationen verfügbar zu machen. Die Daten gelangen dann unter anderen an die National Security Agency (NSA). Datenschützern zufolge prallen US-amerikanische Anti-Terror-Gesetze mit europäischem Datenschutz aufeinander. Dieser besagt, dass Nutzer vor einer Weitergabe ihrer Daten informiert werden müssen. (ez, derStandard.at, 08. August 2011)

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Posting 1 bis 25 von 62
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Johannes
00

Du hast vollkommen recht. Der Niedergang kommt rasch aber dann kann es sich noch - wie weiter oben geschrieben - "ewig" weiterziehen bis sie komplett weg sind. Zu deinen Beispielen:

Bei Netscape hat es auch über 10 Jahre gedauert um von 80-90% auf <1% zu fallen bevor er 2008 komplett eingestampft wurde.
Weiters:
* mindestens einen blöden Fehler (http://www.joelonsoftware.com/articles/... 069.html),
* sind aufgekauft worden (was dabei oft rauskommt, sieht man wohl am besten bei Yahoo)
* und sind nicht mehr damit klar gekommen wieder klein zu sein (das klein auf dem Browsermarkt funktionieren kann zeigt Opera).

Klar Nokia verliert 30-40% aber holt trotzdem im Q2 immer noch knappe 10 Milliarden € rein. Das ist nicht nichts.

GevatterTod
00
google.cn tut das nicht

dafür hat Bejing gesorgt

hsse_robsi
12

JEDE us firma MUSS all ihre daten cia & co zur verfügung stellen - was ist daran die neuigkeit?

Honkong Fu
01
nur mal so ein gedankenspiel:

wer sich im internet (natürlich virtuell) bewegt wird automatisch von google, ms, usw beobachtet.

es icht also relativ egal ob man seine daten direkt bei diesen firmen eingibt oder nicht.

jene firmen und server, welche keine daten an die behörden liefern, werden sowieso beobachtet.

welcher borwser ist nicht von einem us-unternehmen.

nachdem seit einiger zeit trotz internetanschlüssen mit immer grösserer bandbreite das internet immer langsamer wird liegen spionage und bepitzelungen nahe.

natürlich klingt das alles sehr sehr paranoid, aber zu glauben das im internet irgendetwas anonym ist ist auch ein bisschen blauäugig.

R. Lexer
00
30.8.2011, 15:21

Es gibt eigentlich nur zwei größere Browser, die in US-Hand sind, und nicht quelloffen. Internet Explorer und Chrome.

R. Lexer
00
30.8.2011, 15:21

Es gibt eigentlich nur zwei größere Browser, die in US-Hand sind, und nicht quelloffen. Internet Explorer und Chrome.

GevatterTod
01
mWMn ist Opera nicht von einem US Unternehmen

Opera Software ASA
P.O. Box 2648 St Hanshaugen
NO-0131 OSLO
NORWAY

Die kritische Stimme
02
Beobachtet?

Dagegen kann man sich leicht schützen. Z.B. sämtliche Webanalyse-Scripts sperren (Firefox-Addons NoScript bzw. AdBlock, es gibt vordefinierte Blockierlisten). Keine Cookies für länger als die laufende Session akzeptieren (ganz ohne Cookies funktionieren viele Websites nicht).

Die Crême de la crême sind dann noch HReferer (oder so), mit dem man einstellen kann, ob bzw. welche Aufruferseite man einer aufgerufenen mitteilt, dynamische IP-Adressen (leider nicht ohne Provider machbar) und / oder anonymisierte Zugänge (Proxys, VPN, Tor etc.).

Dass das Internet "immer langsamer" wird, liegt nicht am Bespitzeln, sondern an einem der Murphy's Laws: Je mehr Bandbreite, desto mehr wird gesaugt. HD-Filme lädt wohl niemand über 64 kb/s...

Fritz Meyer
00
Das heisst aber noch lange nicht...

dass man Dienste von Unternehmen nutzen muss, die ganz unverblümt persönliche Daten zum Weiterverkauf abfischen oder sie ohne Not an Geheimdienste weitergeben.

sprung
 
01

Mozilla ist eine Non-Profit-Organisation.

Das ist übrigens auch ein sehr guter Grund, statt Google Analytics z.B. Piwik zu verwenden, wo möglich https, usw. Und wenn's nur aus Prinzip ist.

sir abdulah salaam a.
00

und was ist neu daran?

der schwitzbär der schwitzt sehr
11
"Auch dann, wenn diese Daten in Rechenzentren auf EU-Territorium gespeichert sind" !!!

^^^^
An alle Firmen: Hände weg!

Auf US-Firmen zu hosten heißt der Industriespionage Tür und Tor öffnen

http://www.orf.at/stories/2069904/

taktloss
010

der patriot act - ein relikt aus der ära bush. danke dafür, du volltrottel!

Andreas Sch.
01

Bush= der Wolf
Obama = der Wolf im Schafspelz

Was ist besser?

silverfinger
00

ein wolf im schafspelz ... dann kann man besser schlafen ... und es gibt ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende

derschonwieder
00
Kan man ja abschaffen...

...wenn man will.

Gesetzgeber
13
Oh - da haben wohl ein paar Regierungen vergessen, sich in vorauseilendem Gehorsam dem Imperium in den Staub zu werfen

Österreich ist hier aber vorbildlicher Vorreiter. Die ÖVP arbeitet schon seit langem an diversen Gesetzesvorlagen: Abschaffung von Menschen-, Bürger-, informationellen Selbstbestimmungs- und sonstigen Rechten, die beispielsweise die Auslieferung der Daten an den großen Bruder (richtiger Name: US-Corporations) behindern könnten.

Stichwort "Terrorismusbekämpfung" (eigentlich richtiger: Bürgerfreiheitsbekämpfung).

Franz_Josef
00
Aufgabe der Eigenständigkeit des Blaulichtfunkes

http://www.wienerzeitung.at/nachricht... toren.html
Motorola ist genauso verpflichtet, alle von ihr verwalteten Daten im Rahmen der Homeland Security proaktiv abzuliefern. Die Unterwürfigkeit unserer Politiker kostet uns schlappe 110 Mio Euro, die Aufgabe unserer Eigenständgkeit und unseres Betreiber-Knowhows. Armes Österreich. Keiner merkt es.

Andi K4
00
Nicht ganz richtig informiert?

Motorola ist Ersteller und Lieferant des Systems.
Betrieben wird es von österreichischen Behörden.

BTW: der gesamte Funkverkehr wird 10 Jahre lang gespeichert.

clieber
00

Wie schaut es eigentlich bei Lacie (wuala) aus? Die haben ja auch einen Firmensitz in den USA.

Club-der-dichten-Toten
00

Sind aber keine US-Firma, sondern soweit ich weiß, immer noch eine Schweizer Firma.
Insofern unterliegen sie nicht dem US-Recht.

Teiwaz
00
War zu erwarten und es liegt eigentlich an der EU, dem einen Riegel vorzuschieben.

Aber wahrscheinlich kuscht man wieder...

Franz_Josef
00
Es liegt an der EU, die Demokratie abzuschaffen

und eine nicht wählbare Zentralverwaltung als europäisches Machtzentrum des Imperiums den Bürgern als einzigen Weg in die Zukunft zu verkaufen.
Selber denken ist der erste Schritt zur Freiheit, die aktiv verteidigt werden muss, um nicht völlig zu verschwinden.
Die Leserschaft beginnt bereits, selbst zu denken, die Fach-Journalisten und Experten können dann nachfolgen.

Teiwaz
01
Hört sich a wengal nach deppadn FPÖ-Gebrabbel an...

Ich kann mich auch irren, was selten aber doch vorkommt.

peace & love
00
hat wer was anderes erwartet?

egal. die gehen eh bald pleite.

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