Teile einer Laser-Waffe bei eBay verscherbelt

8. August 2011, 11:42
  • Mit einem JIN ausgestatteter Truck zur Minenentschärfung.
    foto: dtic.mil

    Mit einem JIN ausgestatteter Truck zur Minenentschärfung.

Käufer: Laser-Waffe wurde von US-Army über WLAN ohne Verschlüsselung und Passwortschutz gesteuert

Die lange Liste kurioser Auktionen auf eBay ist um einen Eintrag reicher geworden. Über das Internetauktionshaus wurden nun Komponenten einer rund 30 Millionen teuren Laserwaffe der US-Army verscherbelt, wie Wired entdeckt hat. Doch haarsträubender als der Verkauf über eBay sei, wie schlecht gesichert das System offenbar war.

"Waffe abfeuern"

Auktionsgewinner Cody Oliver hatte eigentlich Bauteile für ein Roboter-Steuersystem gesucht. Auf eBay habe er einen Controller und ein Lenkrad zur Fernsteuerung um rund 1.000 Dollar ersteigert. Woher die Teile stammen, habe er jedoch erst nach Erhalt der Ware herausgefunden. So seien beispielsweise Tasten mit "Waffe aktivieren" und "Waffe abfeuern" beschriftet gewesen. Mit dem Joint Improvised Explosive Device Neutralizer (JIN) von Ionatron sollten ursprünglich Bomben mit Lichtblitzen zur Explosion gebracht werden.

Unverschlüsselt ohne Passwortschutz

Laut Bericht seien tatsächlich zwei JINs Anfang 2006 in Afghanistan zum Einsatz gekommen. Das System sei dabei offenbar über einen handelsüblichen Linksys-WLAN-Router gesteuert worden - ohne Verschlüsselung oder Passwortschutz. So hätten theoretisch auch feindliche Truppen den Laser aktivieren können. Die mit den JINs ausgestatteten Roboter hätten damals jedoch nicht richtig funktioniert. Das US-Militär setzte offenbar dennoch weiter auf die Technologie. So sei der Laser auch noch 2009 von den Marines zur Minenentschärfung eingesetzt worden. (red)

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"OMG...

... es sieht aus wie ein...."

heheee

^__^
jetzt seh ichs auch...

Deutschland liefert Panzerteile an Diktatorenländer!

Gemeint sind Messer aus Panzerrohrstahl...

Mit einer entsprechenden Richtfunkantenne wahrscheinlich sogar möglich.
Da unten kann man ja mit jeder beliebigen Leistung Senden...

Nur auf die IDEE, eine WLan-Richtfunkantenne auf eine Laser Kanone zu richten um diese zu übernehmen, auf die muss man mal kommen!

Dazu müssten die Taliban aber in W-Lan-Reichweite kommen...

ein ähnliches Problem hatte Dilbert auch schon :/

http://dilbert.com/strips/co... 997-12-20/

"So hätten theoretisch auch feindliche Truppen den Laser aktivieren können."
ja, hättens sicher können die taliban, zwar erst im nächsten jahrtausend aber irgendwann sicher

Irgendein korrupter russischer Hacker hätt vielleicht sein Glück machen können...

wieso

hat noch niemand jethro leroy gibbs geholt?

Immerhin kann man so leichter mit dem Finger auf die Chinesen zeigen, wenn das Ding anfängt, in die falsche Richtung zu schiessen, weils gehackt wurde.

Wo ist die Überraschung?!

Denkt doch mal nach: die Waffe soll immer betriebsbereit sein. Die zivile Vorstellungen über die Sicherheit gelten in diesem Bereich nicht.

Kann sich jemand noch an den Spektakulären Gefängnisausbruch in Deutschland erinnern? Als die Ganoven einen Panzer geklaut haben, damit das Tor im Gefängnis eingefahren und ihren Kumpel heraus geholt haben?

Klar - sprach damals der Kollege - der Panzer hat keinen Schlüssel - nur einen Startschalter.

Stellen wir uns vor: es ist Kampf und die haben das Passwort für die Waffe verloren...

Ich glaube, nur Journalisten, die nie mit der Armee zu tun hatten, können sich über solche Sachen aufregen.

War das jetzt ironisch gemeint oder müssen Sie wirklich jedesmal wenn Sie sich in Ihr eigenes Wlan einwählen die Passphrase eintippen?

Woher bezieht man für Blitze die Energie?

2x 4 AA Batterien werden es wohl nicht sein

Vermutlich aus dem 60kW-Dieselgenerator hinten am LKW.

ähm

vieleicht haben sie den linksys einfach resetet
und auf default gestellt

hätte ich vor dem verkauf auf jeden fall gemacht
sowas auch

Blitze sind jetzt Laser?

Man lernt ja doch nie aus...

Durch den Laser soll anscheinend die Luft ionisiert werden, damit dann der "Blitz" zielsicher dorthin geleitet wird, wo er auftreffen soll.

Das war mir schon klar

...aber wenn ich eine Laserzieleinrichtung auf ein Gewehr schraube, wird's deshalb noch kein Laser-Gewehr. Dementsprechend halte ich die im Artikel beschriebene Vorrichtung wohl eher für eine Blitzwaffe.

Soweit aus dem Original-Artikel ersichtlich, dient der Laser nicht primär der Ausrichtung aufs Ziel, sondern um die Luft zwischen der Hochspannungselektrode und dem Ziel (also dem Sprengkörper) zu ionisieren und somit besser leitfähig zu machen. Der "Blitz" läuft dann entlang dieses leitfähigen "Kanals" genau ins Ziel. Im Grunde also sowas ähnliches wie eine übergroße Version eines Plasmacutters wie ihn jede Metallwerkstatt rumstehen hat. Ein herabhängendes Kupferdrähtchen um ein paar Cent oder ein Graphitstaubstrahl hätte wahrscheinlich genau das gleiche bewirkt, aber dann hätte man wohl kaum 30 Mio. dafür bekommen weil's dann nicht so nach "HiTech" aussieht, während "irgendwas mit Laser und Blitzen" halt nach Wunderwaffe klingt ...

Antiquierte Waffen und Religionen können es nicht mit einer guten Laserkanone aufnehmen.

einer rund 30 Millionen teuren Laserwaffe

Eier? Fischstäbchen? Fish sticks(haha)? Währungseinheiten? Fussballfelder?

republikanische Credits ...

dieses mal kann man sich aber nicht auf die APA ausreden liebe qualitätszeitungsonlineredaktion.

IT Abteilung

" über WLAN ohne Verschlüsselung und Passwortschutz ", erinnert mich an die IT Abteilung in unserer Firma ^^ noch inkompetententer als die United Stupids Army zu sein,schafft kaum jemand

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