Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Mit einem JIN ausgestatteter Truck zur Minenentschärfung.
Die lange Liste kurioser Auktionen auf eBay ist um einen Eintrag reicher geworden. Über das Internetauktionshaus wurden nun Komponenten einer rund 30 Millionen teuren Laserwaffe der US-Army verscherbelt, wie Wired entdeckt hat. Doch haarsträubender als der Verkauf über eBay sei, wie schlecht gesichert das System offenbar war.
"Waffe abfeuern"
Auktionsgewinner Cody Oliver hatte eigentlich Bauteile für ein Roboter-Steuersystem gesucht. Auf eBay habe er einen Controller und ein Lenkrad zur Fernsteuerung um rund 1.000 Dollar ersteigert. Woher die Teile stammen, habe er jedoch erst nach Erhalt der Ware herausgefunden. So seien beispielsweise Tasten mit "Waffe aktivieren" und "Waffe abfeuern" beschriftet gewesen. Mit dem Joint Improvised Explosive Device Neutralizer (JIN) von Ionatron sollten ursprünglich Bomben mit Lichtblitzen zur Explosion gebracht werden.
Unverschlüsselt ohne Passwortschutz
Laut Bericht seien tatsächlich zwei JINs Anfang 2006 in Afghanistan zum Einsatz gekommen. Das System sei dabei offenbar über einen handelsüblichen Linksys-WLAN-Router gesteuert worden - ohne Verschlüsselung oder Passwortschutz. So hätten theoretisch auch feindliche Truppen den Laser aktivieren können. Die mit den JINs ausgestatteten Roboter hätten damals jedoch nicht richtig funktioniert. Das US-Militär setzte offenbar dennoch weiter auf die Technologie. So sei der Laser auch noch 2009 von den Marines zur Minenentschärfung eingesetzt worden. (red)
Mit derStandard.at/Mobil sind Sie unterwegs immer top-informiert - mit Liveberichten und Postings!
Fast jeder Dritte informiert sich aber online bevor er einkaufen geht
Derzeit 200 heimische Händler auf Plattform - Bis Jahresende soll Zahl auf 1.000 Austro-Shops gesteigert werden
Debatte über Steuerverschiebungen von Großkonzernen entflammt
Hälfte der Händler ist nicht im Web - "Jeder Betrieb soll im Netz vertreten sein"
Internet-Versandhändler zeigt sich vom ersten Streik in Deutschland unbeeindruckt
Gewerkschaft ermittelt ab Montag Streikbereitschaft und ruft Mitarbeiter zur Urabstimmung
Ein Logistikzentrum des Online-Riesen mit rund 2000 Mitarbeitern gilt als eines der heißesten Ansiedlungsprojekte
Vorgehen könnte zum PR-Fiasko werden - Konsumentenschützer schalten sich ein
Eigene Kollektion für die Online-Verkaufsplattform
Kooperation unter anderem mit Giesswein und Hallhuber
Beschäftigte fordern bessere Bezahlung - Urabstimmung mit 97 Prozent für Streik
Platzhirsch reagiert auf Internet-Aktivitäten
Handelsplattform will Expansion in Schwellenländern forcieren
Goodreads soll nun mit Amazons Kindle-Plattform für digitale Bücher verbunden werden
Umsatz kletterte im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 5,7 Milliarden Euro
Neues Gebührenmodell soll eBay besser gegen Amazon aufstellen - vorerst für US-Seite angekündigt
Laut Arbeitsgerichtsdirektorin geht es um Weiterbeschäftigung von rund 65 Trenkwalder-Mitarbeitern
Lust auf Schnäppchen abgeflaut
Anweisung an Verlag - "Das musste sein, sonst käme ich in Gewissenskonflikte"
Mit MasterPass direkt über das eigene mobile Gerät bezahlen - Nutzt NFC oder QR-Codes
T-Shirt-Hersteller macht automatisierten Prozess verantwortlich
Mit einer entsprechenden Richtfunkantenne wahrscheinlich sogar möglich.
Da unten kann man ja mit jeder beliebigen Leistung Senden...
Nur auf die IDEE, eine WLan-Richtfunkantenne auf eine Laser Kanone zu richten um diese zu übernehmen, auf die muss man mal kommen!
Denkt doch mal nach: die Waffe soll immer betriebsbereit sein. Die zivile Vorstellungen über die Sicherheit gelten in diesem Bereich nicht.
Kann sich jemand noch an den Spektakulären Gefängnisausbruch in Deutschland erinnern? Als die Ganoven einen Panzer geklaut haben, damit das Tor im Gefängnis eingefahren und ihren Kumpel heraus geholt haben?
Klar - sprach damals der Kollege - der Panzer hat keinen Schlüssel - nur einen Startschalter.
Stellen wir uns vor: es ist Kampf und die haben das Passwort für die Waffe verloren...
Ich glaube, nur Journalisten, die nie mit der Armee zu tun hatten, können sich über solche Sachen aufregen.
Soweit aus dem Original-Artikel ersichtlich, dient der Laser nicht primär der Ausrichtung aufs Ziel, sondern um die Luft zwischen der Hochspannungselektrode und dem Ziel (also dem Sprengkörper) zu ionisieren und somit besser leitfähig zu machen. Der "Blitz" läuft dann entlang dieses leitfähigen "Kanals" genau ins Ziel. Im Grunde also sowas ähnliches wie eine übergroße Version eines Plasmacutters wie ihn jede Metallwerkstatt rumstehen hat. Ein herabhängendes Kupferdrähtchen um ein paar Cent oder ein Graphitstaubstrahl hätte wahrscheinlich genau das gleiche bewirkt, aber dann hätte man wohl kaum 30 Mio. dafür bekommen weil's dann nicht so nach "HiTech" aussieht, während "irgendwas mit Laser und Blitzen" halt nach Wunderwaffe klingt ...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.