Trotz US-Herabstufung

Moskau behält Dollarreserven

6. August 2011, 18:11

Zentralbank: Verkaufen Dollar-Bestand nicht

Moskau - Russlands Zentralbank wird trotz der Herabstufung der US-Kreditwürdigkeit seine Dollar-Bestände nicht auf den Markt werfen. Es sei nicht geplant, kurzfristig Änderungen bei den ausländischen Währungsreserven oder den in Dollar angegebenen Gold-Reserven vorzunehmen, zitierte die Nachrichtenagentur Ria den Vize-Präsidenten der Notenbank, Sergej Schwetsow, am Samstag. Schwetsow äußerte sich nicht dazu, was mittel- beziehungsweise langfristig geschehen könnte.

Im Gegensatz zu China sieht Russland den Verlust der Spitzenbonität bei Standard & Poor's gelassen. "Das ist solch eine leichte Korrektur, dass sie für eine lange Zeit unter Investitionsgesichtspunkten missachtet werden kann", sagte Vize-Finanzminister Sergej Stortschak der Nachrichtenagentur Interfax. China hatte die USA scharf kritisiert und von einer Schuldensucht des Landes gesprochen.

Russland gehört zu den zehn Ländern, die am meisten in US-Staatsanleihen investiert haben. Etwa ein Drittel der Reserven das Landes in Höhe von 535 Milliarden Dollar sind in Dollar-Instrumente angelegt.

Standard & Poor's hatte in der Nacht zu Samstag die langfristige Kreditwürdigkeit der weltgrößten Volkswirtschaft um eine Stufe auf AA+ gesenkt. Die Ratingagentur zog damit Konsequenzen aus dem langwierigen Schuldenstreit in den USA. Es ist das erste Mal, dass die USA ihre Spitzenbonitätsnote bei einer führenden Ratingagentur verloren. (APA/Reuters)

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reveur M
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ich fand den standard mal toll.... die artikel werden immer schlechter und die poster beschimpfen und hassen sich entweder gegenseitig oder sind hier um ihre wissens-profilneurose auszuleben.... nicht mehr sehr sympatisch

Euroumrechner
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Man stelle sich nur mal vor wir müssten den technischen Fortschritt nicht zur Zinstilgung verwenden sonden könnten damit die Lebensqualität und Arbeitszeit reduzieren. Wir hätten dann wohl schon längst die 20h Woche und Pension ab 55.

LadyDoolittle
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falscher Schluss

Die Industialisierung aufgrund des technischen Fortschrittes brachte keine wesentliche Arbeitsverkürzung, das Pensionalter wird in Kürze auf 70 Jahre steigen. Die Gewinne flossen an die Reichen, die Produktion ins Ausland ausgelagert, die Anzahl der Arbeitslosen stieg ständig.

Nur die Kapitalismusfans beten uns noch immer den Wohlstand für alle durch die frei Marktwirtschaft vor.

Durch den Fortschritt werden wesentlich weniger arbeitende Menschen gebraucht, die Arbeitszeitdifferenz ist seit 43 Jahren nur von 40 auf 37,5 Std. (5,8 % - 0,15 % pro Jahr) gesunken.

Die Arbeit wurde eintönig und unkreativ. Das Gefühl des Anteils am fertigen Produkt verschwand.

Die Reichen werden reicher, die Masse wird ärmer.

ravenna
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Der letzte Satz trifft zu, wenn sich Ihr Horizont auf Österreich beschränkt.

Weltweit betrachtet, sieht das anders aus.

philippe glatz1
01

auf Moskau ist eben Verlass.

reveur M
07
Ich find's schon fast lustig :-)

Also ich schau mir das ganze irreale geschehen einfach nur noch aus der Beobachterperspektive an und warte darauf, dass das System crasht. Ist do h alles verrückt und hat mit LEBEN im Grunde nichts mehr zu tun.

Es werden alle an ihrer Gier ersticken. Wenn ich die Typen in Anzug schon sehe ... Lächerliche Männchen ....

Solemnly Somnambulating Soliloquist
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vom anzug alleine dürfen sie sich nicht blenden lassen

denn grundsätzlich ist der anzug (in seiner zeitlosen form siehe link unten) eine form der respektsbekundung gegenüber dem anderen um ihm seine wertschätzung auszudrücken.
(http://2.bp.blogspot.com/-uwUE1M83... erker.jpg)

nicht jeder der in von flinker kinderhand genähten h&m lumpen herumläuft ist per se was moralisch höheres.

also sehen sie den leuten in die augen und dann hören sie zu was sie sagen bevor sie urteilen.

reveur M
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fühlt sich da jemand auf den schlips getreten? :-))

soo schlicht mag ich vielleicht erscheinen, aber bin es nicht.... sicherlich höre ich erst zu und urteile dann... es ist ein ganz bestimmter typus von anzugträgern gemeint...

wobei ich h&m sicherlich nicht trage...

ravenna
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Oh, ja. Die Wirtschaftskrise war sowas von lustig. Vor allem für die Arbeitslosen. Was jetzt kommen mag, könnte noch weit ärger ausfallen.

Die 30er-Jahre des letzten Jahrhunderts rufen bei Ihnen wohl auch das ein oder andere Lachen hervor. Sie sind entweder krank oder ahnungslos.

reveur M
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mal auf ner metaebene lesen.... und nicht gleich schreien... wörtlich....im wahrsten sinne des wortes ist es wohl nicht gemeint... wohl eher ein ausdruck der resignation...

ravenna
10

Tut mir leid, aber Sie sind hier nicht im Esoterik-Forum.

reveur M
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was bitte hat das mit esoterik zu tun ?

ravenna
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Lesen Sie halt mein Posting auf der Meta-Ebene. Dann verstehen Sie es vielleicht.

reveur M
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12.8.2011, 11:00

witzig...

NONE
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Es wird nicht crashen.

Das System ist so angelegt das es nicht crashen kann.

Andreas Prucha
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Des glaubst aber selbst nicht, oder?

Das System Geld=Kreidt+Zins, und Zins kann nur durch neuen Kredit bezahlt werden, weil er Geld erfordert, das nur durch Kredit entsteht, *ist* zwangsläufig dazu verurteilt zu crashen.

Und nein: Goldbasiertes Geld ist keine Lösung, wenn es gegen Zins vergeben wird. Das crasht nur früher, weil nach ein paar Jahren die Goldmenge überschritten wird und keine neuen Kredite vergeben werden können.

Die Lösung liegt darin, Geld nicht über verzinsten Kredit zu erzeugen, sondern einer vierten Gewalt (der Monetative) zu übertragen. Sie erhält die Geldwertstabilität durch Mengenkontrolle, und schüttet bei Notwendigkeit (Wirtschaftswachstum), neues Geld über den Staatshaushalt aus.

Markus Wagner
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Sorry, aber der erste Absatz stimmt so nicht. Geld entsteht nicht NUR durch Kredit.

Euroumrechner
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Wie dann Mr. Gscheid?

Markus Wagner
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Durch Offenmarktgeschäfte der Zentralbanken zum Beispiel.

vheissu
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konnichiwa, Tepco!

clearlake
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und wieder einer...

im 1945er führerbunker stil......

quo_vadis_austria
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Jedes Zinssystem MUSS langfristig gesehen crashen da ab einem bestimmten Zeitpunkt die Zinslast das Einkommen übersteigt! Vielleicht wäre eine besonnene und ausgewogene Ausgabenpolitik etwas was tatsächlich für längere Perioden von Stabilität sorgen könnte aber von Besonnenheit und Ausgewogenheit kann im Fall der imperialistischen USA nicht die Rede sein!

Allmächtiger Satan
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Das Systm funktioniert seit über 4000 Jahren in allen bisher exisiterenden Kulturen. Kulturen kommen und gehen, das Kapital und die Finanz waren da, seit Leute rechnen können. Und so wird es auch bleiben. Daran ändern auch keine sozialhippiehaften Weltuntergangssehnsüchte nichts, da spätestens bei der Weltwiederauferstehung in Nullkommanix das Geldsystem wieder da ist.

quo_vadis_austria
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"Kulturen kommen und gehen"

Genau - sie entstehen in der Phase wo die Zinslast niedrig ist und streben unweigerlich dem Punkt zu wo die Zinslast so gross ist dass das Gesamteinkommen der gesamten Kultur nicht mehr ausreicht um die Zinsen zu decken. Zu diesem Zeitpunkt ist bereits das gesamte Vermögen in den Händen einer kleinen Gruppe von Individuen akkumuliert während der Rest hungert bis sich der aufgestaute Frust in einer Revolution entlädt!!

Was heute aber neu ist sind wissenschaftliche Methoden der gesellschaftlichen Bewusstseinskontrolle die durch eine Mischung aus "tittytainment" und "mindcontrol" die menschliche Rasse für alle Zeiten versklaven werden!

Allmächtiger Satan
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Was rauchen Sie?

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