Beyrer-Pläne

ÖIAG als Risikokapitalgeber

Günther Oswald, 5. August 2011, 19:40

AWS-Geschäftsführer Moser unterstützt Beyrer-Pläne

Wien - In SPÖ-Kreisen zeigt man Sympathie für die Überlegungen von ÖIAG-Chef Markus Beyrer, der staatlichen Beteiligungsgesellschaft die Funktion als Risikokapitalgeber für Wachstumsunternehmen zu übertragen. Er würde Beyrer unterstützen, wenn sich die ÖIAG verstärkt in der Energie- und Nachhaltigkeitsindustrie engagiere, sagt Johann Moser, roter Geschäftsführer der Austria Wirtschaftsservice (AWS), einer Förderbank für den heimischen Mittelstand, im Standard-Gespräch.

Beyrer hatte zuletzt dafür plädiert, einen Teil der ÖIAG-Erträge für befristete Eigenkapitalhilfen an Wachstumsbetriebe und Unternehmen in Zukunftstechnologien einzusetzen. Als Vorbild nannte er Staatsfonds in Singapur oder Norwegen.

Vom Prinzip her ähnlich sieht das Moser. "Im Grunde ist das ja nur das Aufwärmen der Strategie der 90er-Jahre." Eine starke Industrie habe sich während der Wirtschaftskrise bewährt. "Und Volkswirtschaften, die eine ressourcenschonende Produktion haben, werden in Zukunft einen Vorteil haben."

Moser plädiert aber dafür, dass sich die ÖIAG nicht nur mit einer Minderheit an Unternehmen beteiligt. Einfach nur befristet Kapital bereitzustellen könne man jetzt mit den Instrumenten des AWS auch schon. "Man muss das Geschäft operativ führen." Denkbar sei auch, dass die ÖIAG in zwei, drei Themenschwerpunkten - etwa Elektromobilität oder Recycling - mehrere Unternehmen aufkaufe und daraus Cluster bilde. Selbst die Gründung von Betrieben sei denkbar. Schließlich seien auch in der Vergangenheit Unternehmen wie die Vamed, Amag oder Austria Microsystems aus der ÖIAG entstanden.

Entwickle sich die Österreichische Industrieholding AG in diese Richtung, sei er optimistisch, dass Beyrer mit der SPÖ auf einen grünen Zweig kommt, sagt AWS-Geschäftsführer Moser.(Günther Oswald, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 6./7.8.2011)

Borat Sagdiyev : jak sie masz?
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ÖIAG ist bereits jetzt ein Risikokapitalnehmer.

Derzeit werden die ÖIAG Betriebe wie Telekom Austria AG durch verantwortungslose Dividendenpolitik ruiniert.

Bald wird ÖIAG Risikokapital brauchen um Unternehmen wie TA AG am leben zu erhalten.

Schwedenbombe
 
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Stimmt

Vor allem stimmen auch die forecasts für Wachstum bei den Beteiligungen (zumindest bei der Verschuldung)

Aber passt dann ja auch wieder als pe Investor wenn man einen schönen Hebel hat...

Hach schon toll wenn jemand einen neuen Job Titel will ist ja gerade ist in Amt und würden

Atlantis-Couple
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Keine andere Branche

eignet sich für das Mauscheln so gut wie Risikokapital.

Queen of Sheba
 
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Für die Vergabe von Risikokapital braucht man Branchen-Know-How.

left
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Toll. Aber "egal". Wenn ein Risikoinvestment schief geht, zahlst eh der Steuerzahler. Das war immer so und wird, solange der Steuerzahler noch geschröpft werden kann, immer so sein. Managerhaftung: NULL. Diese brauchen sicher kein persönliches finanzielles Risiko eingehen. Solange das Parteibuch stimmt, können diese ohne jegliches Risiko mit unserem Steuergeld zocken wie es ihnen beliebt...

thatslife
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endlich mal einer der das machen will, hat ja ewig gedauert.
vielleicht schafft mans ja auch in den nächsten 50 jahren dann aus der öiag tatsächlich eine echte beteiligungsholding zu machen und kein staatliches wartzimmer für privatisierungen.

Richard Ebner
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Super, wir bauen eine neue Verstaatlichte ...

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