Desolater Ringradweg

Chorherr zieht Stenzel zur Verantwortung

5. August 2011, 14:31
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    foto: apa/robert newald

    Ewiger Problemfall: Der Ringradweg in Wien.

Klare Regelung: Für Erhaltungsmaßnahmen der Radwege sind die einzelnen Bezirke zuständig

Wien - Die Stadt Wien will den Radverkehrsanteil in den kommenden fünf Jahren verdoppeln. Die Wiener Grünen rufen die Bezirke auf, ihren Beitrag zu leisten und vorrangig ihre Verpflichtungen bei der Sanierung der Radwege zu erfüllen. 

"Jahrelange Versäumnisse"

Besonders die Vorsteherin des Ersten Bezirks, Ursula Stenzel, will der grüne Gemeinderat Christoph Chorherr zur Verantwortung ziehen: "Offensichtlich rächen sich die Versäumnisse der Vergangenheit und Frau Stenzel muss jetzt für Aufgaben, für die eindeutig sie selbst und sonst niemand verantwortlich ist, die Stadt anschnorren. Das zeugt nicht gerade von einer vorausschauenden und nachhaltigen Finanzpolitik. Die längst überfälligen Sanierungsmaßnahmen im Bereich des Inneren Ringradwegs hätte sie schon vor Jahren durchführen müssen. Dass jetzt eine solche Summe aufgelaufen ist, liegt an den Versäumnissen des Bezirks in den den vergangenen Jahren. Wer solche Vorhaben so lange aufschiebt, darf sich nicht wundern, wenn die Kosten explodieren", so der Gemeinderat. 

Bezirke sind zuständig

"Es ist eindeutig geregelt: Die Neuerrichtung von Hauptrouten der Radwegenetzes übernimmt die Stadt, für deren Erhaltung sind die Bezirke zuständig. Dafür bekommen sie auch Geld aus dem Stadtsäckel. Offensichtlich hat Stenzel das Geld für etwas anderes ausgegeben", schließt Chorherr. (red, derStandard.at)

 

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 80
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c.sperl
00
14.12.2011, 00:26
markierungen

diesen sommer wurde nachts mal am schottenring die markierungen wie schutzwege usw. erneuert... allerdings wurden dabei die radfahr-überfahrten netterweise ausgespart, und zwar ausschliesslich diese. bis heute sind die zum teil kaum mehr sichtbar. an einen zufall glaube ich da eher nicht und finde das auch echt ned lustig.

bleak_vision
10
10.9.2011, 00:18
Radfahrer auf die Straße!

Wann werden die Radfahrer erkennen, dass sie mit der ständigen Forderung nach Radwegen ihre eigene Verbannung vvon den Straßen vorantreiben.

Ich will auf der Ringstraße fahren und nicht auf auf einem Streiferl, sei es nun 1,5 oder 2,5 Meter breit.

Ich fahre in der Stadt dynamisch, also nicht immer nur den gleichen Weg zur Arbeit und Retour. Da muss ich auch oft nach Links abbiegen. Radwege nerven einfach gewaltig, denn ich muss bei der Kreuzung gemeinsam mit den Fußgängern queren und teilweise zwei mal warten. Danach darf man sich in der neuen Straße erst mal orientieren wo ob es einen Radweg
undob er rechts oder links der Straße ist. Hier sei der Weg von der Innenstadt über den Karlsplatz ind die Operngasse erwänt.

Harald Fasching
00
20.9.2011, 18:48

Dort ist das Fahren sicher ein Vergnügen! Der Letzte, den ich dabei beobachten konnte, hat in den Strassenbahnschienen eingefädelt und einen veritablen Köpfler hingelegt. Hätt' nicht viel gefehlt und er wär' (von der Bim) überrollt worden!

daswenigedasichessekannichauchtrinken
10
Was interessieren die Stenzel Radwege!

Die darf sich doch eh auf keines setzen!

BK W. Shoyssel
00
Schöntrinken

auch wenn es nachhaltig efolgt ist auch bei Radwegen keine effektive nachhaltige Strategie.

sainty1
02
das da Stenzel der Radweg vom 1.Bezirk "wohin geht"

ist ja wohl jedem klar, die is fürs "Populismusthema" Parkplätze und sonst gar nichts

Gerhard Polak
91
Ach ja

Chorherr und sein Bobo Porsche, das Brompton.

Der Ring Radweg wäre ok, wenn die Grüne Stadtpartei die Radwege politisch vom Bezirks zum Gemeindestrassen-Thema macht.

Den meisten Bezirkskaisern gehen Radwege sowas am A++++ vorbei. Deshalb, keine Zuweisung an die Bezirke; das Radwegenetz, die Finanzierung und seine Standards sind Gemeindesache. Die Bezirke sollen ein Informations- und ein Mitwirkungsrecht haben.

lanebbia
01

Planung und Neubau von Radwegen sind sowieso im Verkehrsressort der Gemeinde angesiedelt, nur die Erhaltung ist Bezirkssache.

Gerhard Polak
00
eben

auch instandhaltung von den bezirken in den aufgabenbereich der gemeinden verlegen!

lanebbia
00

Bin dafür, damit wären die Bezirke in ihren Budgets von derlei Kosten, bei denen sie ohenhin nicht bürgernah gestalten können, entlastet. Betrifft genauso den Riesenbrocken der Schulsanierungen.
Das Sanieren von Radwegen ist ja eher eine verwalterische Tätigkeit (Feststellung, Planung, Budgtierung, Ausführung), dafür braucht man keine Bezirksvertretung wählen.
Für ein Einbringen der Interessen der Anwohner in die Planung von neuen Wegen via Bezirkspolitik bin ich allerdings, da die Anwohner meist besser als die Zentrale wissen, wo es beim Radverkehr hakt.

scubaman
01
Vielleicht hat sie "Radler"

mißverstanden und monatelang dieses (aus ihrer Sicht) beinahe alkoholfreie Gschloder konsumiert (vielleicht hin und wieder mit Vodka um ein parr Umdrehungen hochgetuned) :)

bloody-nine
 
00
die trinkt keinen radler

den gspürst ja net

Hudri Wudri
01
18.8.2011, 09:34
Sie sich auch nicht,

wenn Sie die Uschi meinen.
Die Verkehrssituation in der Inneren Stadt ist peinigend fuer alle Verkehrsteilnehmer.

roter mob
02
ich hab die urschl

noch nie auf dem radweg gesehen.

aber man kann das natürlich leicht übersehen, wenn man nur mit dem cayenne in die garage fährt.

bloody-nine
 
00
ich hoffe sie fährt wenigstens nicht selber...

lanebbia
00

Wieso zieht Chorherrr Stenzel zur Verantwortung? Ist er beim Kontrollamt?
Herrn Chorherrs Interesse an gut in Schuss gehaltenen Radwegen ist sehr löblich, die Artikelüberschrift aber übertrieben pathetisch.
Mein Interesse gilt jedoch dem weiteren Ausbau von zusätzlichen Radfahreinrichtungen.

RadRowdy
10
durchgehend farbige radwege. keine schlechte idee aber...

leider rutscht man auf der normalen straßenmarkierung wenns regnet bzw wenn sie feucht ist. der rauhe untergrund ist sicherlich weitaus teurer und auch die asphaltreifen sind nicht dafür ausgelegt wodurch man mit einem SEHR hohen verschleiß zu rechnen hat. ich kann mir auch gut vorstellen dass die schürfwunden im falle eines sturzes um einiges schlimmer sind als es auf normalen asphalt der fall wäre.

positiv ist allerdings der weitaus kürzere bremsweg (insofern die bremsen passen) da man mehr grip auf der straße hat und die bessere erkennbarkeit des radweges an sich (vor allem für unsre blinden fußgänger aber auch für autofahrer).

kurz: mit dem höheren mantelverschleiß kann ich leben wenn dadurch die sicherheit erhöht wird, glaube aber n

lanebbia
01

In anderen Städten sind die ziegelrot gefärbten Radwege Gang und Gäbe, erhöhen m.E. die Sicherheit beträchtlich, besonders bei den Überschneidungen mit dem PKW-Verkehr, leider gibt es in Wien halt großenteils nur Mehrzweckstreifen, auf denen die Einfärbung wohl sinnlos ist. Bei den wenigen echten Radwegen wäre eine Umfärbung aber sinnvoll, ein Projekt, das man im Verkehrsressort als konkrete Maßnahme rasch angehen sollte, am Besten von den Kosten der Öffentlichkeitsarbeit abzwicken.

RadRowdy
00
part 2

glaube aber nicht dass sich die bezirke das leisten wollen...

mfg ein radbote

Queen of Sheba
 
01
Hoffentlich wirft Ursula Stenzel jetzt die Nerven nicht weg !

Grantscherben
192

Ha, Ha. Reines Sommerloch Theater vom goscherten Grünen.

knuuuut
226
rad, rad, rad.... ich kann das schon nicht mehr hören!

was für die F das auländerthema, ist das fahrrad für die wiener grünen. dafür hab ich euch nicht gewählt.

bloody-nine
 
02
das ist die "rad"rubrik

die kann man ganz leicht auch *nicht* lesen wenn einem das thema wurscht is. so wie mir die gesamte gesundheitssparte.

fahrradbenutzung in der stadt ist ein ganz entscheidendes element einer modernen, nachhaltigen, verkehrspolitik. darüber kann man gar nicht genug schreiben.

warum hast du die grünen gewählt wenn dir sowohl grüne verkehrspolitik als auch antirassistisches engagement offensichtlich egal sind?
etwa wegen der gentechnik?

knuuuut
00

es geht mir ja nicht um die berichterstattung, da würd ich es nicht lesen. es geht mir um das, was die grünen in wien machen, welche themen sie in angriff nehmen. und da hört man eben nur rad, rad, rad. alles andere tritt in den hintergrund - ob ein rad grad das modernste verkehrsmittel ist, lassen wir mal dahingestellt. wär nämlich ein armutszeugnis.

antirassistisches engagement ist mir nicht egal, ich hab selber eine gemischte familie. allerdings bin ich auf der Dönmez, nicht auf der Korun-linie.

traurig, aber typisch, dass die heutigen grünwähler die eigene partei nur mehr als rad-u.pro-migrantenpartei sehen, und nicht mal mehr wissen, warum sonst man grün wählen kann. da sieht man, wie sehr die partei abgewirtschaftet hat.

bleak_vision
00
10.9.2011, 00:33

Tolles Posting, so ist es mir mit den Grünen auch gegangen. Vielleicht ist das aber einfach nur das Erwachsenwerden und geschützten Lebensbereich verlassen, was viele Grüne ja niemals tun.

Jetzt bin ich auf der dunklen Seite und es ist ein riesen Spaß die Grünen zu necken. Ich fahr auch mit dem Rad, nur bei mir löst das keine Minderwertigkeitsgefühle oder Schutzbedürfnis aus, man muss nur energisch genug auftreten und die Verkehrsregeln beachten. Dann lassen einen auch die Autofahrer in Ruh und verhalten sich zu 99% korrekt.

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