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Nikosia - Der zypriotische Präsident Demetris Christofias hat nach dem Auseinanderbrechen der Koalition seiner kommunistischen Fortschrittspartei des werktätigen Volkes (AKEL) mit der zentrumsbürgerlichen Demokratischen Partei (DIKO) eine neue Regierung gebildet, um die sich verschlimmernde Finanzkrise auf der Mittelmeerinsel in Griff zu bekommen. Ohne Mitarbeit der DIKO dürften die dringend erforderlichen Budgetreformen des Landes, das ein vierter Kandidat für den Euro-Rettungsschirm werden könnte, allerdings noch schwieriger werden. "Unser Land geht durch eine kritische Phase", sagte Christofias am Freitag im staatlichen Fernsehen RIK. Wichtigste Aufgabe der neuen Regierung sei es, "sofort Maßnahmen zu treffen", um sich den Folgen der Krise zu stellen. Alle drei großen Ratingagenturen haben die Kreditwürdigkeit Zyperns in den vergangenen Monaten herabgestuft.
Neue Außenministerin als Nachfolgerin von DIKO-Chef Markos Kyprianou wird die parteilose Karrierediplomatin Erato Kozakou-Markoulli. Zum Finanzminister ernannte der Staats- und Regierungschef den sechzigjährigen Wirtschaftsexperten Kikis Kazamias, einen ehemaligen Mitarbeiter des verstorbenen Präsidenten Tassos Papadopoulos (DIKO), den Christofias in den Wahlen von 2008 besiegt hatte. Unter Papadopoulos war Kazamias Verkehrs- und Kommunikationsminister gewesen. Zuletzt war er beim Europäischen Rechnungshof tätig.
Neu besetzt wurden acht der elf Ministerien. Neuer Innenminister ist der AKEL-Politiker Neoklis Sylikiotis, das Verteidigungs- sowie das Erziehungs- und Kulturressort gehen an nicht parteigebundene Persönlichkeiten, Demetris Eliades und Giorgos Demosthenos. Fünf der elf Minister sind AKEL-Mitglieder, die übrigen sind unabhängig oder gelten als der Präsidentenpartei nahestehend.
Explosion als zündender Funke
Ausgelöst wurde die Koalitions- und Regierungskrise durch ein verheerendes Explosionsunglück auf einem Marinestützpunkt mit 13 Toten. Dabei war das Kraftwerk Vassilikos so schwer beschädigt worden, dass in großen Teilen der Insel der Strom ausfiel. Die explodierte Munition war 2009 auf einem Schiff auf dem Weg vom Iran nach Syrien beschlagnahmt worden, weil der Transport gegen UNO-Sanktionen verstieß. Mit den Energieversorgungsproblemen hatte sich die ohnehin angespannte wirtschaftliche Lage auf Zypern weiter verschärft.
Die Ratingagentur Moody's stufte die Kreditwürdigkeit Zyperns auf die Note "Baa1" herunter, die nur noch drei Stufen über dem "Ramsch"-Status für Anleihen liegt. Neben der Energieknappheit begründete die Agentur die neue Einschätzung auch mit der engen Verflechtung der zypriotischen Finanzbranche mit dem angeschlagenen griechischen Bankensektor. Die angespannte Lage nach dem Unglück könne die Regierung in Nikosia vom Reform- und Sparpfad abbringen, erklärte Moody's.
Die zypriotischen Banken haben griechische Anleihen im Wert von fünf Milliarden Euro in ihren Büchern stehen. Die Europäische Zentralbank hat davor gewarnt, dass Zypern das vierte Land der Euro-Zone werden könnte, das Finanzhilfen benötigt. Zwar wäre eine solche Rettung problemlos machbar - das Land trägt nur 0,2 Prozent zur Wirtschaftsleistung der Euro-Zone bei. Eine Zahlungsunfähigkeit würde jedoch die Spannungen auf den Finanzmärkten weiter verschärfen.
Völkerrechtlich ist die ganze Insel seit 2004 EU-Mitglied, doch findet das Regelwerk der Union im türkisch besetzten Norden derzeit keine Anwendung. Die Separatadministration "Türkische Republik Nordzypern" (KKTC) in dem seit 1974 von der türkischen Armee okkupierten Inselteil wird nur von der Türkei anerkannt. (APA/AFP/Reuters)
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Zunehmende Frustration über EU-Beitrittsgespräche
Bis 15. Dezember - Sicherheitsrat besorgt über langsamen Fortgang der Verhandlungen
Eine wichtige Sachen noch, die jedoch wie meist bei negativen Schlagzeilen typisch türkische Verschwiegenheit die meist von aktiver Leugnung gefolgt wird:
Inflationszahlen von 2002 bis 2012 (Schätzungen)
Zypern:
2,8% 4,0% 1,9% 2,0% 2,2% 2,2% 4,4% 0,2% 2,6% 3,4% 2,3%
Türkei:
47,0% 25,3% 10,1% 8,1% 9,3% 8,8% 10,4% 6,3% 8,6% 6,5% 5,5%
http://www.wko.at/statistik... sraten.pdf
Der IWF sollte alleine wegen der türkischen Überheblichkeit alle Hilfen in Zukunft verweigern - vom Westen unkommentierte unerträglich abfällige Aussagen eines Außenministers nicht mit berücksichtigt.
Die Türkei bittet förmlich um einen 30m breiten und 7m tiefen Graben um die Türkei herum.
Bemuehen Sie sich nicht die User SunnyBoy3, Zahins Zahnluecke und mehmetali erbil, alles ueberzeugte Tuerken mit deutschem Wohnort, erklaeren Ihnen ueberzeugend die Vorteile des Tuerkischen Bankrottes von 2001 und die laufende Tuerkische Lira Abwertung an Hand von anderen Laendern.
Man nennt sowas Realitaetsverweigerung !
Da kommt jede Hilfe zu spaet !
und sie reden immer noch vom "angeblichen" Türkischen Bankrott...
Sie wissen genau so wie ich,dass die Türken niemals soo tief gefallen sind,wie die Griechen es sind!
Und das trotz der Milliarden Euro aus Brüssel!!
Die Türken haben nicht einen Bruchteil dieser Tranferleistungen bekommen und stehen trotzdem viel viel besser da..
und das trotz stets steigender Bevölkerung!
Die Griechen haben seit Jahrzehnten eine konstante Bevölkerung.
Machen sie ihre Hausaufgaben!
Erst lernen dann posten!
Sie sollten wirklich des oefteren andere Zeitungen oder TV Sendungen ansehen, nur Erdogan Propaganda schadet Ihrer Gesundheit. Vielleicht mal Bloomberg TV oder Tuerkstat.gov.
Ich habe mit meinen Voraussagen, siehe meine Postings im Vorjahr ueber die Tuerk Lira, vielen Anlegern sehr viel Verlust erspart.
Aber diese reale Welt ist Ihnen leider nicht zugaenglich in Ihrer tuerkischen Scheinwelt der Eitelkeiten und des National Stolzes.
Herzlichen Glückwunsch!
Aber das die Türkische Lira viel zu teuer war,hatten sehr viele Experten schon erwähnt!
Im übrigen hatte ich ihnen schon einmal gesagt,dass ich kein Erdogan Fan bin,eher das Gegenteil!
Aber so schlecht wie sie es immer gerne darstellen,ist die Türkische Wirtschaft nicht!
Habe einen 2.Wohnsitz in einem Ost-Europäischen EU-Land.
Hier haben die meisten Menschen ein Durchschnittsgehalt von 150 Euro.
Willkommen in der EU sage ich nur!
Wüsste nicht das die Ukraine oder Moldawien in der EU sind:)
Ich sagte doch EU-Land!
Ist doch eh alles gleich ob Bulgarien,Rumänien oder Baltische Staaten!
Die Statistiken interessieren mich herzlich wenig!
Ich weiss was die Menschen in diesen Ländern Netto im Monat in der Tasche haben!
Und sie wissen es auch aber wollen mir mit ihren verschönten Statistiken etwas vormachen!
Wie ich gesagt habe, sowas gibt es nur in den Koepfen der Tuerkeifans. Die Baltischen Laender sind nicht Osteuropa. Die Slowakei etc ist Mitteleuropa. Es bleibt nur Bulgarien und Rumaenien, der tuerken zweitliebste Reibbaueme: Der Durchschnittsgehalt in Bulgarien betraegt 331 Euro und in Rumaenien 480 Euro. Zu Ihrer Information in den Baltischen laender liegt der Durchschnittslohn bei ca 630 Euro in Monat.
D einzelne wesentlich weniger verdienen ist klar, aber Sie sprachen ja von "Durchschnittslohn" Sie Agitator !
Das Geld vom IWF sind keine Spenden sondern Kredite die mit Zinsen und Zinses Zinsen zurückgezahlt werden!
Und die Türkei hat bis jetzt auch fleissig alles zurückgezahlt!
Und im Moment braucht sie halt keine neuen IWF-Kredite!
Bei den Griechen sieht es da um einiges schlimmer aus:
EU und IWF sind schon an ihre Grenzen angelangt und die Griechen sind immer noch nicht saniert..
und werden es wahrscheinlich auch die nächsten 30 Jahre nicht sein.
den dessen Wert zu schätzen. Alte Zeugnisse der kulturreichen Gegend sind nur gut genug um Touristen anzulocken.
Den seit Mustafa Kemals "Grundriss der türkischen Geschichte" (Türk Tarihinin Ana Hatlari) von 1931 leben die meisten in einer selbst zurecht gemachten Welt.
Was heute los wäre, wenn die späteren Geschichten Tolkiens, die Phantasie von Kemal beflügelt hätten!? Ein Dialog mit Menschen, die tatsächlich glauben die Altvorderen zu sein, ist nicht sonderlich sinnreich.
Machen Sie bitte wie gewohnt weiter: rot-weiße Fähnchen schwingen und für Atatürk Lobeshymnen singen. Dahinter versteckt sich der Sinn des Lebens.
Geld kann verdient und zurück gezahlt werden...
Das gilt aber nicht für die Griechen..
denn die haben nie Geld verdient und nur verprasst..
nehmlich die Steuergelder der hart arbeitenden Nord-Europäer!
Der "angebliche" Wohlstand in Griechenland war nur auf Pump!
Rot-weiße Fähnchen schwingen ist besser als im Namen des ENOSIS unschuldige Frauen und Kinder abzuschlachten!
Außenminister Davutoglu peilt schon den nächsten Konflikt an. Jetzt soll die geplante Erschließung von Erdgasfeldern die Friedensbemühungen gefährden... ach ja. Ankara mischt sich erneut ein und droht wieder mit der einseitigen türkischen Gerechtigkeit für mehr türkische Vorteile.
Könnte jemand, in türkischer Sprache, ihm mitteilen dass die militärische Besetzung und weitere dreiste Drohungen nicht gerade Vertrauen aufbauen?
Übrigens, meine liebe türkische Mitbürger, Zypern hat trotz der besetzten Gebiete und der Explosionskatastrophe immer noch einen soliden Haushalt.
Freut euch lieber auf euren Heimat-Urlaub. Dank der "starken" türkischen Wirtschaft, bekommt ihr für jeden Euro bereits 2,5 türkische Lira. Viel Spaß beim Ausgeben.
Zumindest sind es die Griechen und alle Griechenland-Urlauber,die alles sehr teuer im Urlaub bezahlen müssen!
Im übrigen ist Nord-Zypern befreit von den EOKA und ENOSIS Schergen!
Und es wird auch immer so bleiben!
Griechisch-Zypern hat all seine Joker verspielt und die Türkei kann nochmal 40 Jahre warten!
Wen juckst denn?
Nur die EU, die sich von den Griechen als Geissel genommen fühlt und dieses Problem vom Hals haben will!
Das "Centrum für Europäische Politik" hat bereits 2007 gewarnt, dass Zypern knapp vor dem Staatsbankrott steht.
http://www.cep.eu/
Per Stichtag 1.1.2008 wurde Zypern mit lautem Hurra in die Eurozone aufgenommen.
EU-Politik wie sie lebt und leibt!
Jahrzehntelang erzählten sie, dass die Wirtschaft des Griechischen Teils Zyperns "angeblich" so toll wäre...
blablabla..
Genauso so eine grosse Klappe wie der grosse Bruder in Athen..
aber nix da hinter!
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