Analystenstimmen

"Die Lage ist sehr ernst"

5. August 2011, 13:53
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    foto: standard/urban

    Georg Schuh: "In Europa fehlt der Schulterschluss von Notenbank und Regierungen"

Finanzmarkt-Experten zur aktuellen Börsentalfahrt

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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odranoel-64
00
Schulden- und/oder Finanzkrise

Alle reden von den Schulden der Staaten. Fast niemand davon, dass es da auch Gläubiger geben muss.
Wer sind denn die Gläubiger bei denen ich als Staatsbürger verschuldet bin? Vor allem sind es Banken, Investmentfonds und Pensionsfonds. Die leihen dem Staat Geld in der Hoffnung auf gute Rendite. Und woher haben die das viele Geld, das sie mir so bereitwillig leihen? Drucken sie es etwa selbst? Wohl doch nicht soviel ich weis. Dann haben sie dieses Geld von Leuten wie mir - manche werden auch wesentlich mehr haben - die Geld, das nach Bezahlung der Steuern und Abgaben und Deckung der Kosten der Lebenshaltung noch übrig bleibt, ihnen anvertraut. Sie leihen dann mein Geld (als Einzahler) mir (als Staatsbürger). Und schon bin ich bei mir verschuldet.

Tschuri Cazzino
 
00
"Drucken sie es etwa selbst? Wohl doch nicht soviel ich weis."

Drucken tun Sie es nicht erzeugen sehr wohl.

Papa Radzy
00
opium fürs volk

tja die beruhigungspillen der regierung helfen eben auch nur am anfang, nach der 2ten staatspleite wirds dann schönlangsam auffällig.
und das italien und spanien nicht unter den rettungsschirm passen dürfte wohl jedem klar sein.

quernuss
02
Der Standard will es nicht begreifen!

Immer wieder werden diese Bank(st)er als sogenannte "Experten" zitiert. Hat man noch immer nicht verstanden, dass man hier den Teufel nach dem Weg zum Himmel fragt? Weitere Expertenvorschläge:
Josef Fritzl --> Experte für Familienthemen
Anders Breivik --> Experte für Integrationsthemen
George Bush --> Experte für diplomatisches Geschick

quernuss
01
um einen echten Experten nicht zu vergessen:

Oscar Bronner: Experte dafür, wie man Bilderberger-Themen auch an's intellektuelle Publikum verhökern kann!

werwolfi
01

selber schuld.

viele der experten die jetzt krokodilstränen weinen, haben mit ihren sofortigen fahrlässigen weiterzocken nach der letzten krise diese neue mitzuverantworten.

und die politik hat - wieder mal - untätig zugesehen anstatt endlich verbindliche spielregeln für den amok laufenden internationalen spekulationsmarkt zu schaffen.

gut, sie zahlen's ja nicht....

Befreier von Butter und Eier
04
Schulden, Schulden - sind die alle noch ganz normal????

Mir als einfachen Bürger kommt es so vor, als wenn die gar nicht wissen was sie da tun. Dass, was zur Zeit geschieht, widerspricht doch total jeglicher Sinnhaftigkeit.

Roter Baron
01
>Um die Märkte wieder zu beruhigen, wird von politischer Seite was kommen müssen<

ja
die wiedereinführung von regeln, don´ts und absoluten no-gos
die marktteilnehmer sind leider nicht erwachsen genug
um zu wissen wann es genug ist.

roter baron

Christian Apl1
Christian Apl
00

ja, die glauben immer noch, alles was legal ist, ist auch legitim.

Ludovico Settembrini
06
analyst go home

den rating agenturen die noch vor 3 jahren AAA auf schrottaktien gestempelt hat, wertet jetzt die groesste volkswirtschaft der welt ab...

es wird zeit diese rating agenturen auszuschalten!

Roter Baron
00

wird kommen müssen
daran führt kein weg vorbei.

die pseudo-ratings sind ohnehin nur kaffee-sud-lesen.
obwohl am montag schon fast zahlungsunfähig
war die usa noch AAA
jetzt wo sie wieder zahlungsfähig sind
werden sie herabgestuft ?
was lächerlicheres hab ich schon lang nicht gehört.

roter baron

Nutze den Tag
00
Wenn man drauf kommt, dass Aktienkäufe durch aktien- und anleihenbesicherte Kredite gemacht sind,

dann muss man auf Puts und Leerverkäufe setzen. Damit kann das Dominosystem nach unten geprügelt werden und man kann gute Gewinne einstreifen. Börse ist echt geil!

So, nun wieder zurück zu meiner reellen Arbeit.

mitchfizzl
00
ihr wisst schon, ANALysten.....

http://www.youtube.com/watch?v=qIQlcn5mroA

W.Hammerl
00

Nicht umsonst steckt der Wortteil "anal" in Analysten. Die gleichen Burschen, die vorige Woche noch alles rosig sahen, sind jetzt zu tiefst betroffen von der Börsenentwicklung.

Es heißt nun "Ruhe und Nerven bewahren". Die Kurse werden schon wieder steigen. Falls sie aber vorläfig doch noch weiter fallen sollten, sind dies Tage zum Zukaufen.

Ludovico Settembrini
00

hammerl...was ist los? ich bin mit ihnen einer meinung??

werwolfi
00

das ging mir gestern sogar mit PeterW1 so - die welt steht ganz g'wiss nimmer lang....

anyuser
 
00
die eliten wollen uns enteignen und töten

die banken sind dabei nur die helfer.
es sind die eliten die glauben uns enteignen zu müssen, die der meinung sind wir wären zuviele, wir wären schädlinge, schmarotzer und der krebs der die erde befallen hat....
diese selbsthaßpropaganda wird schon seit dem ende des 2. wk betrieben und allen gefällt es, toll ist es sich selbst zu hassen.

m g
00
Zyklus in der Paranoia-Phase

Jetzt kommen wir also wieder in die Angstphase. Die Kurse sollen runter, weil es nach oben hin keine Phantasie mehr gibt. Analysten betätigen sich als Botenjungen um Kleinanlegern, oder alle die noch nicht längst verkauft haben, kalte Füße zu machen. Man wird das Gejammere wohl wieder so weit politisieren, dass abermals Geld für die Finanzinstitute erfunden wird. Das ist einfach ab 2008 viel zu gut gelaufen. Da kann der etwa 10-jährige Crashzyklus einfach nicht mehr aufrecht erhalten werden. Am Tiefpunkt der Stimmung, den kennen jene die ihn herbeigeführt haben, wird dann wieder eingekauft. Allerdings nicht von denen, die jetzt zu spät mit dem Verkauf dran waren, denn die werden auch beim Kaufen zu langsam sein. Es kann gar nicht anders lau

Ravenspower
012
Fondsgebundene Lebensversicherung

ich habe zehn jahre in eine fondsgebundene lebensversicherung eingezahlt. vor einem monat lief die versicherung aus und ich bekam mein geld.

eingezahltes kapital in zehn jahren: EUR 17.400,-
ausbezahltes kapital: EUR 16.053.-

so sehen realitäten aus.
dabei bin ich noch mit einem "blauen auge" davon gekommen. man stelle sich vor meine versicherung wäre erst ende des jahres oder so ausgelaufen. heute der crash, vielleich noch ein weiterer und man hat nicht mal mehr die hälfte seines eingezahlten kapitals.

aber was sagen denn die vertragskeiler und versicherer?

"todsicher! je länger die laufzeit, umso besser, denn die märkte gingen ja langfristig immer nach oben, fonds=risikostreuung... blablababla blubb".

gauner!

mitchfizzl
00

ich nehme einmal an, dass von den 17.400,- plus zinsen vor der auszahlung erst mal 25% Kest abgezogen wurden....

Ravenspower
00
KEST?

ich habe den vertrag noch vor der einführung der KEST auf spekulationsgewinne abgeschlossen.
damals hiess es: ab 10 jahre investition = komplett steuerfrei!

meine LV war daher 100% steuerfrei.

Böse Tussi
00

Hä? Welche KEST denn?

Von welcher Wertsteigerung sollten denn KEST abgezogen werden, wenn er doch weniger rausbekommen hat, als er eingezahlt hat?

mitchfizzl
00

oke, nochmal. 17.400,- plus zinsen (sind angenommen 22.000,-) - bevor "ravenspower" die summe ausbezahlt bekommt ist das jeweilige institut (bank, versicherung) verpflichtet die Kest abzuziehen und abzuführen...bleiben dann 16.053,- für ravenspower. er hatte also eine imaginäre wertsteigerung die durch die kest wieder aufgefressen wurde.... hört sich komisch an - ist aber so!

Ravenspower
01
"Argumente" der Keiler

todsicher!
wir nehmen zwei fonds und lassen das kapital 50/50 zufliessen (noch grössere sicherheit da breitere streuung)!
der kapitalmarkt steigt langfristig immer nach oben - daher je länger man investiert - 10, besser 20, noch besser 30 jahre - umso sicherer)!
nur dummköpfe investieren in bausparer oder legen aufs sparbuch - die inflation lässt beide anlageformen vernichtend dastehen (zudem werden dort die lächerlichen renditen auch noch besteuert)!

etc. etc.
blablablaaa blubb

Strpüpl Kotu
03
Die Lösung lautet

Jeder erlässt 50 % der Schulden.

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