Trotz Umsatzplus - Konzernergebnis sank von 14,5 auf 10,8 Mio. Euro
Wien - Der oberösterreichische Wasseraufbereiter Best Water
Technology (BWT) hat zwar seinen Umsatz in zweiten Quartal und im
ersten Halbjahr insgesamt deutlich gesteigert, noch deutlicher ging
aber der Gewinn zurück. Der Konzernumsatz legte im zweiten Quartal um
8,1 Prozent zu und im ersten Halbjahr um 5,7 Prozent auf 243,5 Mio.
Euro. Der operative Gewinn (EBIT) sei in den ersten sechs Monaten um
11,7 Prozent auf 17,9 Mio. Euro zurückgegangen, wie BWT am Freitag ad
hoc mitteilte.
Das Ergebnis vor Steuern betrug im ersten Halbjahr 15,5 Mio.
Euro
(Vorjahr: 18,9 Mio. Euro). Das Konzernergebnis nach
Minderheitsanteilen betrug im zweiten Quartal 7,2 Mio. Euro (Vorjahr:
9,0 Mio. Euro) und kumuliert nach 6 Monaten 10,8 Mio. Euro gegenüber
14,5 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie lag per 30.6. bei
0,64 Euro gegenüber 0,84 Euro im Vorjahr.
Investitionen ausgebaut
"Das zweite Quartal stand gänzlich im Zeichen des Markenaufbaus
der Marke BWT beim Endkunden und der laufenden Investitionen", sagte
BWT-Chef Andreas Weißenbacher laut Aussendung. Heuer wurden bisher
10,6 Mio. Euro investiert, nach 4,2 Mio. Euro im gleichen Zeitraum
des Vorjahres. Wichtigste Projekte waren die Erweiterung der
Produktions-, Logistik- und Forschungskapazitäten am Standort
Mondsee. Der Mitarbeiterstand der BWT-Gruppe per 30. Juni hat sich im
Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent von 2.630 Personen auf 2.676
Personen erhöht.
Für das Gesamtjahr 2011 rechnet BWT mit einem Anstieg des
Konzernumsatzes auf 470 Mio. Euro. "Die Kampagne und der Markenaufbau
legt den Grundstein für unseren Markterfolg in den nächsten Jahren",
so CEO Weißenbacher. Neben Österreich und Deutschland sei die
Ausweitung in weitere Länder geplant. (APA)