"Unholy mess" - Torvalds wettert gegen Gnome 3

4. August 2011, 14:45
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    foto: gnome.org

    Linus Torvalds hält wenig von Gnome 3

Bedienkonzept des Desktops sei "völlig inakzeptabel" - Linux-Erfinder setzt nun auf Xfce

Online nimmt sich Linus Torvalds selten ein Blatt vor den Mund. Im Rahmen einer Google+ -Diskussion von Fedora-Entwicklern wetterte er nun massiv gegen Gnome 3. So bezeichnete er den Desktop als "unholy mess", dessen Bedienkonzept völlig inakzeptabel sei. Auch habe er noch niemanden getroffen, dem Gnome 3 gefallen habe.

Fork

Besonders kritisierte er, dass Programme nicht mehr über Tastenkombinationen gestartet werden können. Dementsprechend forderte er die Fedora-Entwickler auf, einen Fork von Gnome 2 weiterzuentwickeln.

Xfce vor Gnome 3 angesiedelt

Als Reaktion auf Gnome 3 nutzt Torvalds nun Xfce - die Bedienoberfläche sei zwar hinter Gnome 2, aber einen großen Schritt vor Gnome 3 angesiedelt, so der Linux-Erfinder. 2009 wechselte der langjährige KDE-User Torvalds zu Gnome, nachdem er KDE 4 kurzzeitig einsetzte. (red)

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Hanzelic
00

Ich finde das Bedienkonzept echt extrem gut. Ich habe erst später bemerkt, dass es wie der Lion ist. Aber das stört mich natürlich nicht. Mal schauen, wie anpassbar die Shell wird.

Die Shell ist halt neu, und nicht fertig. Da kann man leicht kritisieren. Wenn schon Bunti - dann lieber win 3.1, Oder überhaupt weg mit dem modernen Zeugs. Ich mach lieber Pfeilspitzen aus Stein. Sollen sich die Kinder umgewöhnen.

;-)

Sun Zi der II
10
Herrlich, ein totaler Troll-Alarm-Artikel!

Jetzt bräuchte nur noch Apple und ein bisschen Bill Gates vorkommen und der 3. Weltkrieg würde ausbrechen! Am besten gefallen mir Jene welche auf die Vorteile der Kommandozeile im täglichen Arbeiten einer Sekretärin hinweisen und den Texteditor "vi" als Krone der Schöpfung betreffend der Benutzerfreundlichkeit preisen.

DThl
00
14.8.2011, 17:21

ex besser als sed besser als vi viel besser als emacs
(das neumoderne zeugs schau ich mir gar nicht an)

biolam
00
Klicksi-Klacksi-Bunti

Wer so was braucht, sollte bei Windoof & Co bleiben.
Zugegeben scheinen KDE und nun auch GNOME schlechte Windoof-GUIs zu sein.
Wer nicht denken kann/will ist damit gut bedient:
"Der Datenträger hat nur mehr .. Speicherplatz"
"Gerät blabla wurde entfernt"
"Neues Gerät gefunden" ...
Grauslich - wenn schon Bunti - dann lieber xfce, windowmaker, twm oder fvwm.

Gefährliches Halbwissen
01

Ich glaube nicht, dass sich jemand von Ihnen bevormunden oder diffamieren lassen muss. Ich habe glücklicherweise zwei Augen im Kopf. Es heißt "Man isst auch mit den Augen" ... und genau so verhält es sich auch bei mir beim Arbeiten mit dem Computer.

Wenn Sie Ihren Augen nur Schmalspurkost gönnen wollen, so ist das Ihr gutes Recht. Aber patzen Sie Leute nicht an, die ein Mindestmaß an Ästhetik am Desktop präferieren.

hassel the hoff
02

echte männer nutzen nur die shell. auch zum websurfen.

Tofix67
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Haa, der gefällt mir...

...endlich, weiß ich es mit Gewissheit...............................................................................

Ich bin kein ECHTER Mann!

hassel the hoff
00

os funktioniert am besten, wenn es kleine projekte sind oder wenn es darum geht, dass viele leute bugs fixen und kleine erweiterungen submitten.

os funktioniert selten, wenn es um grosse projekte geht, in denen es grosse designentscheidungen gibt. da hat man in nullkommanichts zickenkrieg der riesenegos und geforke bis nichts mehr übrig ist.

schöne neue Welt
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seltsamer trend

dieser elende schlankheitswahn bei den desktops. anstatt den desktop an die jeweiligen bedürfnisse anpassbar zu machen gibt es nur mehr den "alles über einen kamm"-wahn a la apple. gnome hat da immer schon weit übers ziel geschossen. ohne kde 4 hätte ich vermutlich gnome nie länger als 5 min eingesetzt. nun setzt gnome 3 offenbar noch eines drauf.

wenn man sich ein knoppix mit xfce (von mir aus auch ein xubuntu) ansieht, fühlt man sich hingegen sofort zu hause.

Apple ist Kaka
20
Was ich schon seit Jahren sage

Diese vielen Desktops sind einfach Müll. Die Linux Gemeinde soll sich für einen Desktop entscheiden, den sie kopieren und ein bisschen besser machen. (Win oder Mac).

Gefährliches Halbwissen
00

Danke, also das musste ja wirklich einmal gesagt werden .... :P

Siehe Gleichschaltung: http://de.wikipedia.org/wiki/Glei... hschaltung

Herman Toothrot
04

wenn sich die linux gemeinde das nächste mal trifft werde ich das vorbringen.

und dann abstimmung, und fertig. kann ja nicht so schwer sein.

beastofburden
02

deshalb wird linux auch in den nächsten jahren immer mehr zur randsportart neben windows werden. da blickt ja keiner mehr durch.

Die kritische Stimme
02
Der Vorteil

Es gibt unzählige Linux-Distributionen und Desktops. Man kann sich einen oder mehrer aussuchen, und das gratis.

Windows ist hingegen Marxismus für Kapitalisten: "Heute gibt es Birnen und Birnen. Was hätten Sie denn gerne?" - "Eine Birne!" - "Macht 129,90."

Im Übrigen glaube ich, dass bei Windows nicht mal Microsoft selbst durchblickt. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass selbst in Windows 7 noch leicht zu findende Fehler (z.B. bei mehreren Partitionen auf einem USB-Stick) aus der allerersten Version von Windows XP enthalten sind. Was machen die Entwickler eigentlich 10 Jahre lang...?

e g c
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lieber als zugeben, dass KDE doch besser ist ...

... bevorzugt er xfce ...

C2H6O
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Ohne XFCE probiert zu haben...

...wage ich jetzt einfach mal zu sagen das KDE wesentlich mehr Ressourcen (vor allem Ram und CPU) benötigt. Seit der Gnome3 Shell bin ich auch auf KDE gewechselt, aber gerade bei meinem älteren Computer (hat noch eine Singlecore-CPU) läuft das richtig zäh, bei einem Fensterrefresh kann ich dem redraw zusehen. Gnome 2 auf dem selben Rechner lief noch flott.

loki-san
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Da stimmt aber dann irgendwas nicht.

Auf meinem Atom powered Netbook rennt KDE recht flott.

Utrilitn
01
"Programme nicht mehr über Tastenkombinationen gestartet werden können"

Wie ? Man kann keine shortcuts mehr erstellen ?

Die grafischen Gnome-Suchfunktionen sind sowieso ein Sammelsurium. Nautilus kann noch immer nicht den Ordner einer gefundenen Datei öffnen.
Echt amateurhaft.

Gefährliches Halbwissen
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ad Nautilus

Noch schlimmer: Nautilus zeigt nicht mal den Pfad zur gefundenen Datei an! Es gibt dazu auch Einträge bei Brainstorm (http://brainstorm.ubuntu.com/idea/28359/ und http://brainstorm.ubuntu.com/idea/13203/ ) ... die bei den Nautilus-Entwicklern leider auf taube Ohren stoßen.

Ich habe mir daher mittels "Ubuntu Tweak" das "GNOME-Search-Tool" in das Kontextmenü eingefügt; das Tool zeigt im Suchergebnis den Pfad zur Datei an und kann auch direkt in den Ordner springen. Ob das aber auch noch mit GNOME 3 funktioniert, weiß ich nicht.

Userinnen Accountinnen
11

Gnome 3 ist cool.

Profiuser sind sowieso besser bedient mit xmonad, awesome, ratpoison, openbox, unsw + arch linux damit sie schnell ihre Systeme ändern können.

Ich habe xmonad und openbox über längere zeit verwendet, insbesonderes openbox mit dem vim-ähnlichen Konfiguration hat mir gefallen.

Gnome3 schaut allerdings gut aus, und das ist für NICHT-profis und n00bs wie ich, absolut ein wichtiges punkt. Das gleiche gilt für Unity.

F.S.K
02
wozu braucht der überhaupt ein DE?

derBoFH
04
oh, aus dem gleichen grund wie ich,

damit ich viele viele terminals direkt nebeneinander sehen kann :)

Der F aus W
02

Verwende seit 2 Jahren Xfce, bin sehr zufrieden damit! Läuft auf meinem etwas älteren Rechner super! Aus reinem Interesse: Welchen Fenstermanager nutzt ihr?

Hamad Leomic
10
XFCE

nachdem Unity gefühlt noch schlimmer ist als alle Gnome Neuerungen! KDE ist mir seit jeher ein Graus.

Markus138
00

"Als Reaktion auf Gnome 3 nutzt Torvalds nun Xfce - die Bedienoberfläche sei zwar hinter Gnome 2, aber einen großen Schritt vor Gnome 3 angesiedelt, so der Linux-Erfinder. "

schön zu sehen, dass Torvalds nach wie vor eine super Meinung was das betrifft hat.

bevor ich gnome 3 verwend würd ich auch auf xfce umsteigen

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