Wien - Die börsenotierte oberösterreichische Teak Holz International
weist für die ersten drei Quartale (bis 30. Juni 2011) ihres laufenden
Geschäftsjahres bei einem Umsatz von 1,11 Mio. Euro (nach 437.000 Euro) einen
operativen Gewinn (EBIT) von 5,5 Mio. Euro (5,6 Mio. Euro) aus. Ursache für
diese ungewöhnliche Entwicklung: Die Teakholz-Bäume auf den Plantagen sind
inzwischen weiter gewachsen, ihr Wert hat sich nach Unternehmensberechnung um
8,7 Mio. Euro erhöht. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug in neun Monaten 4,0
Mio. Euro (3,9 Mio. Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Die THI AG hat ihren Sitz in Linz und besitzt 1.934 ha Plantagen an der
Pazifikküste Costa Ricas mit einem Baumbestand von rund zwei Millionen
Teakbäumen. Derzeit prüfe man den Zukauf weiterer Plantagenflächen,
"schwerpunktmäßig in Costa Rica, auf denen sich bereits hochqualitative und
mittelfristig vermarktbare Baumbestände befinden", so CEO Markus Baumgartner
laut Aussendung.
Die Aktie des Unternehmens ist seit 2007 an der Wiener Börse im Marktsegment
Standard Market Continuous gelistet und hat einen Streubesitzanteil von 47,1
Prozent. Die Aktie wird auch an den Börsen Frankfurt, Berlin, Stuttgart und
München gehandelt. (APA)