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Denkt Paul Karrer an Smart Meter, durchströmt ihn ein kalter Schauer. Nicht, weil er etwas dagegen hätte, mithilfe intelligenter Stromzähler in Haushalten und Betrieben Strom und Geld sparen zu helfen. Sondern vielmehr, weil die dafür in Österreich vorgesehenen intelligenten Messgeräte eine Funktion enthalten, die nicht so gut gesinnten Zeitgenossen Zugriffsmöglichkeiten auf die sensible Energieinfrastruktur eröffnen könnten.
"Die Stromversorgung in Österreich und Europa war bisher immer stabil, und niemand machte sich viel Gedanken über die Sicherheit"
Karrer ist Sprecher des Vereins Cyber Security Austria. In diesem haben sich Experten mit dem Ziel zusammengeschlossen, soweit wie möglich zu verhindern, dass durch die zunehmende Vernetzung über das Internet der Pulsschlag des öffentlichen und privaten Lebens erlahmt oder sogar zum Erliegen kommt.
Auslöser dafür könnten die harmlos anmutenden Smart Meter sein. "Die Stromversorgung in Österreich und Europa war bisher immer stabil, und niemand machte sich viel Gedanken über die Sicherheit", sagt Karrer im STANDARD- Gespräch. "Wenn intelligente Stromzähler kommen, die vollgespickt sind mit Informationstechnologie und kommunizieren können, wird das anders", zeichnet er ein düsteres Szenario.
Auch von Datenschützern werden die digitalen Stromkontrollore nicht gut aufgenommen. Sie sehen darin einen weiteren Schritt zum "gläsernen Kunden". Die Energieanbieter könnten damit gar nicht smarte Benutzerprofile erstellen, die mit dem Schutz der Privatsphäre unvereinbar seien.
Datensammlung
Für "viel problematischer" als das potenzielle Sammeln von Daten hält Karrer jedoch die sogenannte Fernabschaltfunktion, die in den intelligenten Messgeräten verfügbar sein soll. "Diese technische Funktion ist in den Mindestanforderungen für die neuen Stromzähler enthalten", bestätigt Harald Proidl von der Regulierungsbehörde E-Control. Die Energieanbieter argumentieren, über diesen virtuellen Schalter etwa bei Umzügen den Verbrauch sofort auslesen und die Umstellung auf einen anderen Kunden schneller regeln zu können.
"Das Kritische daran ist: Wer diese Funktion in die Finger kriegt, kann den Strom nicht nur für einen einzelnen Haushalt abdrehen, Wenn das an neuralgischen Punkten gleichzeitig passiert, dann ist ein Blackout einer ganzen Region die Folge", warnt Karrer.
Vereinfacht ausgedrückt passiert Folgendes: Werden durch Manipulation über das Internet in größerem Umfang Haushalte vom Netz genommen und wieder zugeschaltet, reagieren Kraftwerke entsprechend darauf. Geschieht dies willkürlich, kommt es zu Frequenzschwankungen. Das Ganze schaukelt sich hoch, die Stromsysteme durchlaufen diesen Prozess ab einem gewissen Punkt automatisch, geraten außer Kontrolle.
"Es ist alles gefährlich und auch nicht, wenn man mit IT-Kommunikation zu tun hat"
Die Sicherheitseinwände sind in der E-Control bekannt. Allerdings: "Es ist alles gefährlich und auch nicht, wenn man mit IT-Kommunikation zu tun hat", meint Proidl. Er geht davon aus, dass "entsprechende Vorkehrungen getroffen werden, damit nichts passieren kann". (Karin Tzschentke
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Was wir brauchen ist Bewußtsein und mehr Gefühl für unseren Energieverbrauch zu entwickeln. Wenn es mich interessiert wieviel ich verbrauche kann ich das derzeit hervorragend an meinem Zähler machen.
Das Beste, diese Smartmeter haben ja nicht einmal ein Display, welches den KWh-Verbrauch anzeigt!!
Aber Hauptsache der Smartmeter-Produzent verdient eine Menge Kohle.
Warum kommt in jedem so einem Thema gleich mal irgendwo die Überschrift "...niemand machte sich Gedanken über die Sicherheit"?
Wenn man irgendwas computergesteuertes macht muss man sich immer Gedanken um die Sicherheit machen. Da braucht nur irgendwo ein Wurm daherkommen der alles lahm legt und schon haben wir den Salat. (Siehe Stuxnet.)
Liebe Leute ich muss zurückrudern.
SmartMeter sind ein Öko-Umweltproblem und ein Sicherheitsrisiko für den Energie Kunden.
Wie aus dem Typenblatt eines solche Zählers entnommen werden kann, www.evb.net/media/102... 510BDE.pdf
schluckt jeder dieser Zähler an Energie Eigenverbrauch ganze 5VA, das mal 3,8 Millionen AT Haushalte Multipliziert lässt einem die Haare auf dem Rücken gefrieren.
Das EVU Unternehmen kann nach Belieben den Stromkunden vom Netz nehmen (200W Notbezug), Schöne Neue Welt.
Meine Forderung, aus der SmartMeter Spezifikation muss die Fern Abschalte Funktion raus, diese ist Kunden unfreundlich, ein Sicherheitsrisiko, ein Energieverschwender sondergleichen.
Pfui !
Schließlich genügt im Süden zur Elektroleitung ein Klingeldraht und im Norden mindestens Arm-Dicke Kupfer Leitungen.
Unser Elektronetz ist Leute! maßlos überdimensioniert, 20KW Anschlussleistung für eine simple Wohnung ganz Normal,
kein Wunder dass uns die Strom Produktion in Spitzenzeiten nur so um die Ohren fliegt.
Das Atom- Aus bedingt nun auch ein radikales Umdenken im Elektroenergieverbrauch, Smart Meter sind daher unverzichtbar und ein logischer Schritt.
Da soll mit Milliardenaufwand (den die Haushalts-Stromkunden zahlen sollen, wer sonst?) eine gigantische Datensammelinfrastruktur geschaffen, die selbst wesentlich mehr Energie verbraucht, als man durch sie jemals einsparen kann, damit von jedem Haushaltskunden tagesaktuell(!) der genaue Stromverbrauch in jeder Viertelstunde online verfügbar ist, und so nebenbei schafft man (von der e-Control zwingend vorgeschrieben!) eine einfache Möglichkeit, dass jeder geschickte Hacker beliebige Anlagen jederzeit von der Ferne abschalten kann!
Wer braucht schon seine Verbrauchsdaten viertelstundengenau, damit er weiß, wann er z.B. die Waschmaschine eingeschaltet hat?
"Smart Meter" Zähler werden weder zum Energiesparen benötigt, noch um ins Netz eingespeis
... "Smart Meter" Zähler werden weder zum Energiesparen benötigt, noch um ins Netz eingespeisten Sonnenstrom zu messen, denn dazu genügen die gebräuchlichen "offline"-Zähler völlig!
Es ist nur ein gigantischer Schmäh, der eine weitere Überwachung der Bürger bringt, und natürlich der einschlägigen Industrie Milliardeneinnahmen! Denn wer steht schon mitten in der Nacht auf und schaltet die Wachmaschine ein, um sich vielleicht ein paar Cent zu ersparen? Wer hängt denn dann die Wäsche zum Trocknen auf?
Fazit: wehrt euch gegen die Smart-Meter-Zwangsbeglückung, die ihr auch noch selbst bezahlen müsst!
SmartMeter sind für Österreichs Speicherkraftwerkegeschäft schlecht.
Österreich sollte den SmartMeter als Unding des Jahres 2011 verbieten und noch ein paar Speicherkraftwerke bauen. Die Bequemlichkeit immer und überall über unbegrenzt Elektro-Energie zu Verfügen sollte uns den Preis von ein paar Naturschutzgebiete im Gebirge zu verbauen schon wert sein
LUXUS eben Bequem
smart meter und speicherkraftwerke haben nichts miteinander zu tun.
die einen sind maximal zur abbrechnung nicht jedoch zum regeln zu gebrauchen
und die anderen sind nur zum netzausgleich / netzregulierung zu gebrauchen.
Die Speicherkraftwerke werden notwendig um die dezentralen energieerzeuger (wind, solar, ..) ausgleichen zu können.
Aberwodenndoch, Feature, so aus der Ferne Stromverbrauch abzufragen - die Grünzeugplantagenermittler lechzen nach sowas, so beim Majongg-Spielen auf dem Bildschirm im Hintergrund die Stromverbrauchsstatistiken der letzten Nacht abfragen… Und die Energielieferanten müssen doch taggenau wissen, ob da jemand Strom für sein Elektro-Moped illegalerweise zum Haushaltstarif saugt und können den Strombezug umgehend, ohne das Herzeln im Abteilungsbüroverbund zu unterbrechen, unterbrechen.
Strom kommt nicht sooo einfach aus der Steckdose, dieser muss auch genau zu diesem Zeitpunkt produziert werden.
Es wäre bereits viel gewonnen wenn der unselige Elektroherd der tagtäglich in Nord Europa eine irrwitzige Mittagslastspitze verursacht, durch den Smart Meter als Täter überführt gegen einen Gasherd ersetzt ist.
Gas zum Kochen ist ein genialer Energiespeicher.
Wobei die Induktionsherd-Technologie inzwischen eine ebenso schnelle Regelung ermöglicht und die Platte leichter zu Reinigen ist. Wenn ich jetzt einen neuen Herd bräuchte, dann würde ich Induktion statt Gas wählen. Braucht zwar Strom, aber den gibt es bei uns zum Glück.
Da müssen Sie aber den diversen ÖVE-Vorschriften ja womöglich völlig fernstehenden Stromlieferanten auch mitteilen, dass bei Erneuerungen von Strombezugsanlagen bei den Anschlusswerten bestehender Gasbezug berücksichtigt werden sollte und nicht jedem Wohnungseigentümer die volle Drehstrom-Orgie aufs Aug gedrückt wird!
Und genau deswegen brauchen wir Smartmeter, die im Gegensatz zum Ferraris-Zähler die Daten nicht mehr in Echtzeit zur Verfügung stellen? Wo jeder Bürger den Rechner hochfahren und über ein Rechenzentrum den Stromverbrauch für gestern auf 15min (da ist der Reis schon 3 mal gekocht) aufgelöst ablesen kann? Damit ich weiß, dass der Elektroherd viel Energie braucht, was ohnehin jeder weiß?
Ich Koche selbst seit 30 Jahren abseits der Gaspipeline mit Gas (5kg Gasflasche), wenn ich den Gasherd zur Mittagszeit andrehe verursacht dieser keine E-Lastspitze.
Mit dem genialen Energiespeicher Gas Kochen ist ökologisch besser als jede Photovoltaik Anlage, besser als jedes E-Auto, einfach nur effizient.
Übrigens, 5Kg Gasflaschen darf man in der Wohnung auch unter die Spüle stellen.
Am Smart Meter Zähler führt wohl beim Atom Ausstieg kein Weg vorbei, jedenfalls Ich freue mich auf die neuen Möglichkeiten wie zum Beispiel unkompliziert Photovoltaik Energie ins Netz zurückzuspeisen.
Der Smart Meter dürfte wohl bald auch als Internet Knoten dienen, eine kleine Mobilfunk Mikrozelle entlastet so das Mobilfunk Datenvolumen und befreit uns vom weitreichenden Handy Elektrosmog zum nächsten Sendemast.
http://de.wikipedia.org/wiki/Femtozelle
So eine schöne, neue Welt! Und wir werden alle daran teilhaben - öhm: "Wie bitte? 3GW verbraucht haben? Was? Den Hack im smarten Zähler soll wer beweisen? Und auch, dass der nicht von mir ist?"
Jedenfalls bringen Sie die besten Voraussetzungen mit, dass "man" mit Ihnen in dieser schönen, neuen Welt solche Telefonate führen wird und Sie die 3GW dann zahlen. Dürfen.
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