Neuer Wissenschaftsminister

ÖH zieht "enttäuscht" Bilanz nach 100 Tagen Töchterle

2. August 2011, 12:58
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    apa-foto: roland schlager

    Urteil der ÖH: "Umfassende Konzepte und Antworten auf offene Fragen lassen jedoch immer noch auf sich warten."

Wissenschaftsminister mangle es an bildungspolitischen Visionen - Antrittsbesuch bei ÖH-Vorsitz im September

Wien - Karlheinz Töchterle (ÖVP) ist unter der "von Beginn an nicht sehr hohen" Latte durchgetaucht, statt darüber zu springen: Das ist die Bilanz der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) nach 100 Tagen Amtszeit des Wissenschaftsministers. Die ÖH-Vorsitzende Janine Wulz (Grüne und Alternative StudentInnen, GRAS) zeigt sich am Dienstag in einer Aussendung "enttäuscht" bezüglich der Zusammenarbeit und der fehlenden "bildungspolitischen Visionen" des Ministers. Für einen Antrittsbesuch des neuen ÖH-Vorsitzes nehme sich Töchterle "erst im September Zeit".

Es sei zwar viel angekündigt worden, "umfassende Konzepte und Antworten auf offene Fragen lassen jedoch immer noch auf sich warten", meint ÖH-Generalsekretär Peter Grabuschnig (Fraktion Engagierter Studierender, FEST). Auch Vorsitzkollege Martin Schott von den Fachschaftslisten (FLÖ) bemängelt die Entscheidungsfreudigkeit des Ministers. Töchterle habe um die größte Baustelle im Hochschulbereich, die ausreichenden Finanzierung der Unis, "bisher einen großen Bogen gemacht".

Von Töchterle befürwortete Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen seien "keine Lösung für die klaffenden Finanzierungslücken", stattdessen müsse das Hochschulbudget "endlich wie auf EU-Ebene beschlossen" auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts angehoben werden, so Schott. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 52
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Phan Tast
01
Bevor

hier herzhaft über die ÖH abgelästert wird, könnte man mir stattdessen erklären, welche 3 (machen wir's einfach) großen und nützlichen Veränderungen in den letzten 3 Jahren eingeführt worden sind. Das macht eine pro MinisterIn.

Also?

Außer Studiengebühren, Beschränkungen und Schließung anerkannter Forschungsinstitutionen gab es wenig Inhaltliches, oder?

Majestix
 
00
30.9.2011, 10:58
Gegen 2 der von Ihnen angeführten Beispiele ist wohl nichts zu sagen.

Ich meine damit die Studiengebühren und die Zugangsbeschränkungen.
Die Schließung anerkannter Forschungsinstitutionen ist allerdings kurzsichtig und daher ein Skandal.

Majestix
 
00
30.9.2011, 10:58
Gegen 2 der von Ihnen angeführten Beispiele ist wohl nichts zu sagen.

Ich meine damit die Studiengebühren und die Zugangsbeschränkungen.
Die Schließung anerkannter Forschungsinstitutionen ist allerdings kurzsichtig und daher ein Skandal.

Christian Steifen
00

man sieht eigentlich in letzter zeit aufgrund von aussagen töchterles etc. worauf es hinaus laufen wird:

-studiengebühren
-und evt. aufnahmeverfahren

Mister Magister
 
13

Töchterle hat versagt, Punktum.

Der Mann ist in einem der sensibelsten und aktuellstem Bereiche der Politik nicht nur tätig, er ist Ressortchef.

Dass die österreichische Unipolitik in den letzten Zügen liegt, dürfte jedem klar sein, der unsere Hörsääle mal von innen gesehn, oder in einem der Labors in der Währingerstrasse eine Übung machen musste (Ausstattung aus den 60er und 70er Jahren, die Amerikanischen Studenten kriegen da Lachkrämpfe)

Und von Töchterle kommt kein Vorschlag, kein Interview, keine sichtbare Anstrengung...NICHTS!

Vielleicht sollte der Herr Professor sich mal wieder auf die Bänke setzen, oder versuchen in unserer Steinzeitelektronik an Studienunterlagen zu kommen.

You Sir, failed. Big Time.

phobetor
02

tja der töchterle ist wohl nur in altphilologen-labors gesessen - da reicht ne ausstattung von 100 n.Chr.

donna corleona
00

Ein Erklärungsversuch: Nachdem führende ÖVP-Politiker im Bereich "Energiewende und Umweltschutz" von Parteiprogrammen und Websites der Grünen abgeschrieben und sich dann medienwirksam beim Öko-Ausflug in Szene gesetzt und als Öko-Partei präsentiert haben...,
wartet nun Töchterle, bis van der Bellen seine Schreibtischladen öffnet. Ich möchte wetten, dass diese voll sind mit Ideen und Visionen, auch zur Uni-Reform!

Mister Magister
 
02

gut wärs natürlich, wenn man den mittelsmann streichen, und gleich die fähigen leute an die hebel lassen würde.

meine stimme gehört grün.

John Maynard Meier
01
die övp weiß schon wieso sie nicht aufhört sozial selektive studiengebühren zu fordern..

weil mit der zeit die bildungsfernen schichten auf den selben zug aufspringen wie man hier sieht..

die dümmsten kälber.....

ascafirithion
41
Na zum Glück könnens Frustsaufen

gehen, in ihr steuergeldfinanziertes Alternativcafé.

phobetor
01

das caffe ist nicht steuergeldfinanziert.

sondern durch öh-mitgliedsbeiträge, es wurden rücklagen aufgelöst weil in den jahren davor geld übrig geblieben ist, weil gut gewirtschaftet wurde.

Mister Magister
 
20

und zum noch grösseren glück, können wir rechte stammtischweise wie sie mit dem rotstrichbomber belohnen =)

Siehste,...achtung...da kommt er...VOLLE DECKUNG!

Rekrut Hirnlos, Deckung war befohlen!

jetzt gehnse mal die rote plörre abwaschen, und vor fünf minuten waren sie wieder hier! LAUFSCHRITT!

17+4
00
warum enttäuscht, man hätte sich nichts

erwarten sollen.
Wendehälse sind anpassungsfähig.

vertex
52
Studenten ziehen "enttäuscht" Bilanz nach 100... Tagen ÖH

...nach 100 Tagen: Die oesterreichische Unis sind im internationalen Vergleich unterfinanziert und koennen nicht mithalten.

ÖH: ...brauchen mehr Geld!

...nach 1000 Tagen: Die oesterreichische Unis sind im internationalen Vergleich unterfinanziert und koennen nicht mithalten.

ÖH: ...brauchen mehr Geld!

...nach 1000 Jahren: Die oesterreichische Unis sind im internationalen Vergleich unterfinanziert und koennen nicht mithalten.

ÖH: ...brauchen mehr Geld!

Natuerlich sind die Unis im internationalen Vergleich unterfinanziert. Mit dem offenen Hochschulzugang werden bald auch die 2% des BIPS fuer die Unis nicht reichen.

halt die goschn
13

Hahn: "Wir brauchen Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen", ansonsten nix getan, außer gefordert.

Karl: "Wir brauchen Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen", ansonsten auch nix getan.

Töchterle: "Wir brauchen Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen", ansonsten bis jetzt auch nix anderes gekommen.

So what, kannst ein Muster erkennen????

vertex
20
Studenten ziehen "enttäuscht" Bilanz nach 100... Tagen ÖH

Es geht nicht um ein Muster zu erkennen, sondern um die perverse und populistische Logik der OEH und SPOE, die dahinter steckt, wahrzunehmen! Und es geht vor allem um die Massen-Unis, die keine Moeglichkeit haben ihre Ressourcen und Kapazitaeten an internationale Standards anzupassen.
So what?!
Ja, die Unis brauchen, mehr Geld aber auch die Moeglichkeit die knappe Ressourcen effizient an die Studenten anzupassen. Oder denken Sie , dass ein Verhaeltniss von 1:400 in Ordnung ist?
Oesterreich ist das einzige Land mit dem freien Hochschulzugang ohne Studiengebuhren weltweit.
So what, kannst ein "Muster" erkennen????

halt die goschn
01

Unis kaputt sparen, finanziell aushungern und dann Zugangsbeschränkungen zu fordern ist also ok und natürlich nicht pervers und populistisch, ah ja, super Logik, alles verstanden. Genügend AkademikerInnen haben wir natürlich, ich vergaß :-(

xxx...yyy...
611
die öh

würde selbst dann noch motzen, wenn jeder student 1.000,- euro pro monat kriegen würde, das ausfüllen einer anwesenheitsliste für einen positiven abschluss der lv reichen würde und 6 semester jedes studiums für gendergerechtes zehennägelschneiden reserviert wären...

greece0357
44
Lieber Herr Töchterle,

machen Sie sich nichts aus der negativen Bewertung der ÖH. Die haben doch noch bei jedem Wissenschaftsminister gemotzt. Was soll man denen auch alles Recht machen. Anstatt andauernd zu meckern, sollten die doch schauen, dass sie ihr Studium flott zu Ende bringen, damit wieder viele Studienanfänger aus den nördlichen Nachbarländern bei uns den Himmel auf Erden genießen können und lassen Sie sich bitte nicht davon abbringen, die Studiengebühren wieder einzuführen.

phobetor
01

genau und die ganzen hackler sollen schaun ,dass sie brav hackeln statt sich in gewerkschaften zu organisieren...
ganz nach dem motto hände falten goschen halten.

außerdem ist die öh arbeit überhaupt nur spaß und überhaupt keine finanzielle belastung für die dies machen.

vertex
64
Die ÖH Pflichtmitgliedschaft abschaffen !

Wir wollen nicht die ÖH-Opportunisten zwangsweise durch die ÖH-Beiträge subventionieren!

phobetor
01

passt, dann gibts ab jetzt inskriptionsberatung nur noch für öh mitglieder gratis und der rest wird dem ministerium oder dem rektorat verrechnet...

dann darf sich ab sofort jeder selber haftpflichtversichern wenn er im labor was kaputt macht (wird wohl kaum billiger werden als der öh-beitrag) ...

find das bisschen kurzsichtig immer die zwangsmitgliedschaft abschaffen zu wollen, es gitbt doch einige leistungen die die öh bringt, nicht nur den studis sondern auch der ganzen uni-organisation.

vertex
10
OEH Pflichtmitgliedschaft abschaffen!

Waere die OEH ueberwiegend als Dienstleister taetig, wuerde ich gerne dafuer zahlen. Das musst aber auch nicht verpflichtend sein.

Das Problem: 1.Die OEH agiert wie eine Politische Partei /wobei der OEH-Beitrag=Steuer/.dH. die Motivation der OEH ist politisch und populistisch.

2.Ich finde es unserioes und unfair, wenn die OEH gegen Studiengebuehren ist und gleichzeitig selbt Gebuehren einhebt. Wobei es klar sein muss, dass eine Uni 1000 mal mehr Leistung den Studenten einbringt. Wenn dann, sollte es auch den Unis ermoeglicht werden Studiengebuehren zu verlangen.

mulitrox
55
Ich bin über die Bilanz der linken Bundes-ÖH enttäuscht

Phan Tast
01

Ja, lassen wir einmal die Rechten 'ran. Hat in der Vergangenheit (2000) wunderbar funktioniert. Ich hab gern Menschen in wichtiger Position, die Sprüche wie "uns wählen heißt Linke quälen" zur Wahl skandieren.

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