Durstlöscher

Saft ist nicht gleich Saft

2. August 2011, 10:56

Entscheidend für Geschmack und Qualität eines Saftes ist der Fruchtgehalt

Berlin - Sie schmecken süß, sind erfrischend, gesund und reich an Vitaminen: Fruchtsäfte. Doch Saft ist nicht gleich Saft. Im Supermarktregal finden sich unzählige Produkte und viele Bezeichnungen: Direktsaft, Fruchtsaftkonzentrat, Smoothie, Nektar, Fruchtsaftgetränk, Wellnessdrink und vieles mehr. Bei der Auswahl tut sich der Konsument schwer. Welcher Saft ist am gesündesten? Wo gibt es versteckte Kalorien oder Unmengen an Zucker? Der deutsche Online-Pressedienst humannews berichtet: Entscheidend für Geschmack und Qualität eines Saftes ist der Fruchtgehalt.

Direktsaft, Fruchtsaftkonzentrat und Smoothie

Fruchtsaft wird als Direktsaft oder Fruchtsaftkonzentrat angeboten. Beide enthalten 100 Prozent Fruchtanteil. Der Direktsaft wird direkt aus den ursprünglichen, fruchteigenen Bestandteilen gewonnen, gefiltert und in Flaschen abgefüllt. Um Fruchtsaft aus Konzentrat zu gewinnen wird dem frisch gepressten Saft das Wasser entzogen und tiefgekühlt. Durch die anschließende Verdünnung mit Trinkwasser entsteht wieder ein Fruchtsaft mit 100% Fruchtanteil.

Eine dritte Kategorie der Fruchtsäfte bilden die sogenannten Smoothies. Für ihre Herstellung wird püriertes Fruchtfleisch mit Säften gemischt, bis die gewünschte cremige Konsistenz erreicht ist.

Fruchtnektar oder Fruchtsaftgetränk

Da nicht jede Frucht zur unmittelbaren Verarbeitung zu Saft geeignet ist, werden Säfte und Fruchtmark einiger Früchte mit Wasser gemischt. Der Fruchtgehalt variiert zwischen 25 (z. B. Limetten oder Bananen) und 50 Prozent (z. B. Äpfel oder Orangen). Im Gegensatz zu Fruchtsäften enthält Fruchtnektar bis zu 20 Prozent Zucker.

Fruchtsaftgetränke enthalten noch weniger Fruchtanteil als Nektar. Der Fruchtgehalt liegt zwischen 6 (Zitrusfrüchte) und 30 Prozent (Kernobst und Trauben), der Zuckergehalt ist hoch.

Anders als ihr Name vermuten lässt, sind Wellness- oder Sportgetränke meist alles andere als gesund. Sie enthalten oft gar keinen Fruchtanteil und sind reich an Zucker, Farbstoffen und Aromen. (red)

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19 Postings
Salz Burger
00
6.11.2011, 12:40

Säfte sind keine Durstlöscher sondern Genussmittel. Die sind generell nicht gesund.

Papa Radzy
00
21.10.2011, 16:38

samptpfotenfrisch =.=

Bauernbua
00
31.8.2011, 11:44

Ich liebe dieses Schmantgetränk!

Corello
 
02
Säfte

Ob natürlich, direkt, Nektar (eigentlich volle Verarsche, oder?) oder Wellnessdrink...

Zum gesunden Trinken brauchts das alles nicht, und zum Abnehmen ist sogar reiner Orangensaft, wenn auch direkt und selbst aus den ober-Bio-Orangen gepresst, völlig ungeeignet.

Salz Burger
00
6.11.2011, 12:42

stimmt.
Säfte haben ein positives Image. Völlig unberechtigt. Ich bin auch erst draufgekommen, als ich mal beim McDonalds die Kalorienliste gelesen und überraschend gesehen habe, dass der Orangensaft, den ich bis dorthin gern getrunken habe, mehr Kalorien hat, als ein normales Cola oder die Pommes. Seither lasse ich so etwas weg. Und eigentlich ist es bedenklich, dass die Aufklärung darüber auf der Rückseite einer Tablettauflage im Fastfood-Restaurant stattfinden muss.

Alf von Melmak
 
00
Direktsaft...

'
Mag ja sein, daß der "Direktsaft" am gesündesten ist. Trotzdem hätte man sich die Mühe machen können, auf einen etwas weniger blöden Namen zu kommen.

Ich bring es ehrlich nicht fertig, ohne mich als Vollidiot zu fühlen, beim Ober im Café "bitte einen Orangen-Direkt-Saft" zu bestellen...

Kann man das Zeug nicht als "frischgepresst" (ich weiß, stimmt bei abgepackten auch nicht...) oder so ähnlich bezeichnen?

Nick Knattertoni
00

wenn direktsaft pasteurisiert ist, hat er nicht viel frisches mehr.. ein teurer unterschied.

Diversion
21
fazit?

wir wissens auch nicht, oder wie?

spark
12
20.10.2011, 18:12

Fazit:

trinkt Wasser und keine abgestandene Pansche
esst Obst
esst Gemüse

und lasst euch nicht von der Lebensmittelindustrie weichkochen

Alf von Melmak
 
00
Fazit: Wir wissens auch nicht, oder wie?

'
Lesen Sie das aus dem Artikel heraus?

GE
04

Hauptsache die Nahrungsmittelindustrie schmeisst Tonnen von Zucker in die Getränke.

Der größte "Leger" ist dann zuckerfrei, da kommen dann die Zuckerersatzstoffe wie Aspartam, Acesulfam usw hinein, noch schädlicher.

Leider scheint es ohne dem für die Industrie nicht zu gehen, kommt mir vor als muss der Zucker und Aspartam und Ko um die Burg vermarktet werden!

Salz Burger
00
6.11.2011, 12:44

Obwohl das wirklich einzig gesunde Getränk vermutlich Wasser ist, trinke ich auch gerne die Produkte der Getränkeindustrie. Ich bin aber auf die zuckerfreien Varianten umgestiegen und der Unterschied ist ganz gewaltig. Ich fühle mich einfach wohler, als mit diesen Zuckerbomben.

erkelteter tiger
00
21.10.2011, 09:24
der größte leger ist fruchtzucker als zusatz

der zum gedankengang früchte, natürlich => gesund führen soll

aber:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fruc... ungsmittel

MG14
01
9.10.2011, 23:12
Warum?

... weil sich kein vernünftiger Mensch so viel Zucker in seine Getränke geben würde. Aber wenn es gut und unauffällig vermarktet wird, kann man offenbar einen Haufen Geld damit verdienen. Die Zucker-austausch-Stoffe dienen dann nur zur Beruhigung des schlechten Gewissens der an Zucker gut eingewöhnten Konsummenten ...
Wobei wirklich schlimm finde ich ja die extra als "für Kinder" beworbenen Prdukte, die normal erheblich süßer sind.

Salz Burger
00
6.11.2011, 12:45

Die Wirkung der kalorienfreien Süßstoffe dienen nicht nur zur Beruhigung, die Wirkung lässt sich sofort am nächsten Tag auf der Waage ablesen.
Wird auch höchste Zeit, dass wir von zuckerhaltigen Getränken als Durstlöscher wegkommen.

Betty Swollocks
00
nDie INdustrie

würde sicher am liebsten Produkte ohne Zutaten verkaufen, denn jede Zutat kostet Geld, das dem Lieferanten überwiesen werden muss. Im Falle Zucker der Agrana. Warum sollte also die Nahrungsmittelindustrie eine teure Zutat vermarkten wollen?
BTW Fruchtsäfte haben ganz von selber jede Menge Zucker, da braucht man nicht viel zusetzen.

Wos woar mei Leistung? °|°
00
17.10.2011, 13:36
alles ganz nette leute ... Die INdustrie würde sicher am liebsten Produkte ohne Zutaten verkaufen, ..

da gehts nicht um geschmacksverstärker, um zucker als umsatzverstärker, um mehr vom eigenen produkt zu verkaufen,
um konvervierungsmittel die die haltbarkeit im supermarktregal erhöhen, etc.

nein, darum geht es der industrie nicht.

die will nur ein bisschen .. Produkte ohne Zutaten verkaufen, denn jede Zutat kostet Geld, ..

alles schön rosa in dieser welt, nehm ich an.

Hl. Standort
00
16.10.2011, 20:09

Getränkehersteller bekommen Agrarförderung wenn sie nur den ach so guten österreichischen Industriezucker der Agrana verwenden, siehe Coca-Cola als agrargefördertes Unternehmen. Sicherlich nicht der ausschlaggebende Grund, jedoch doch ein Teilaspekt.

Salz Burger
00
6.11.2011, 12:47

Die Zuckerhersteller werden trotzdem immer mehr Probleme bekommen. Es lässt sich nicht mehr verhindern, dass das Wissen über die Schädlichkeit von Zucker den Großteil der Bevölkerung erreicht.

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