Ausländerquoten an Schweizer Unis

2. August 2011, 11:18
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    foto: dpa/oliver berg

    Die Universität St. Gallen will künftig maximal 25 Prozent ausländischer Studierender aufnehmen.

Höhere Studiengebühren und Ausländerquoten - Die Schweizer Unis wappnen sich gegen den Andrang ausländischer Studierender

Ein Gutachten der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten gibt grünes Licht für eine neue Maßnahme: Hochschulen dürfen bei akuten Kapazitätsengpässen einen Numerus clausus einführen, der nur für Ausländer gilt. Auch die Erhöhung der Studiengebühren für ausländische Studenten ist zulässig. (derStandard.at berichtete) Das berichten die Neue Zürcher Zeitung und Spiegel online.

Die Schweizer Unis rüsten sich gegen den Andrang ausländischer Studierender, vor allem deutscher Numerus-clausus-Flüchtlinge. Die Universität St. Gallen zum Beispiel will künftig maximal 25 Prozent ausländischer Studierender aufnehmen. Sie müssen eine Zulassungsprüfung absolvieren. Bisher war nicht klar, ob die Uni St. Gallen hier rechtmäßig agiert. Die Lissabonner Konvention untersagt der Schweiz jede Art von Diskriminierung ausländischer Studierender.

Keine Gesetzesänderung notwendig

Im Gutachten der Rektorenkonferenz heißt es nun: "Die internationalen Abkommen, denen die Schweiz beigetreten ist, stehen solchen Regelungen nicht entgegen". Die Einführung von Quoten sei möglich. Die Schweizer Hochschulen seien nicht verpflichtet, "ausländische Studierende (...) zu Studiengebühren auszubilden, die weit unter den tatsächlichen Kosten liegen". Kostendeckende Studiengebühren für Ausländer wären gemäss diesem Gutachten zulässig. Der Expertenbericht stellt sich auf den Standpunkt, dass es für diese Regelungen "keinerlei ausdrücklicher, formell-gesetzlicher Grundlage" bedürfe.

Höhere Studiengebühren

An der Universität Zürich zahlen ausländische Studierende ab dem Wintersemester 2012 statt 650 knapp 1000 Euro - das sind rund 420 Euro mehr als bei inländischen Studenten. Auch der Kanton St. Gallen will die Ausländer stärker zur Kasse bitten. An der international beliebten Wirtschafts-Universität sollen ab kommendem Jahr rund 1770 Euro pro Semester für sie fällig werden - fast 800 Euro mehr als bisher. (red, derStandard.at, 2.8.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 147
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Maximilian, der Tiroler!
40
Die Eidgenossen als Retter der Demokratie und Bewahrer des sozialen und wirtschaftlichen Gewissens!

Hauptsache es liegt genug kriminelles Schwarzgeld bei den Eidgenossen im Keller, das u.a. in der EU am Fiskus vorbeigeschleust wurde. Mit dem Geld könnte man unsere Unis in der EU vergolden und jedem Studenten noch Begrüßungsgeld bezahlen.
Ich fühle mich ganz wohl in unserer EU und möchte nirgendwo anders wohnen.

dre
00

"Hauptsache es liegt genug kriminelles Schwarzgeld bei den Eidgenossen im Keller, das u.a. in der EU am Fiskus vorbeigeschleust wurde. Mit dem Geld könnte man unsere Unis in der EU vergolden und jedem Studenten noch Begrüßungsgeld bezahlen."

Äääähhhmmmmm ???
Haben sie nicht in einem posting weiter unten geschrieben: "Ich wundere mich immer über so viel Dummheit!" Gilt das auch für ihre eigene?

1. Kenne viele schweizer, keiner hat schwarzgeld im keller.

2. In welchem land der welt liegt nicht schwarzgeld auf gewissen banken oder politikerkonten?

Maximilian, der Tiroler!
00
Damit habe ich auch nicht den Bürger per se angesprochen!

Maximilian, der Tiroler!
12
Bitte mehr rote Stricherl!

Nachdem ich eh davon ausgehe, daß mindestens 50% unserer Bevölkerung verblödet bin hoffe ich auf mindestens 4.202.000 rote Stricherl! Bitte!Bitte!

Fritz Meyer
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Nicht aufregen!

Von den üblichen Debilanten einmal abgesehen werden sich auch allerlei bezahlte Rothakler herumtreiben. Für wen oder was können's sich ja sicherlich denken.

Unbequeme Wahrheiten sollen gefälligst nicht laut ausgesprochen oder gar diskutiert werden.

Was diejenigen angeht, die tatsächlich seriöse Gründe zur Kritik haben KÖNNTEN und deswegen rot hakeln... solange dem Haken kein entsprechendes Posting folgt, dass man vielleicht sogar noch überzeugt werden könnte, wird keiner jemals erfahren, welches Geheimwissen die uns voraus haben. Pech für sie, nicht für uns.

Maximilian, der Tiroler!
34

Ab wann wird auch der Dümmste erkennen, daß nicht die Zugereisten Schuld an der Misere sind, sondern unsere verschlafenen Politiker! Das Problem der Unis ist seit 15 Jahren bekannt! Deswegen immer schön fair bleiben!
Ich selbst habe in München studiert und dort meine schönste Zeit verbringen dürfen (ohne Hetze und Missgunst). Wir sollten uns nicht wundern, wenn bei uns nach dem Studium keiner bleiben will bei soviel verbalem Mobbing! Gruß aus Tirol an unsere Deppen in Wien!!!

AlBundyFan
 
11
die paar österreichischen hanseln

die in deutschland studieren fallen bei 10 mal mehr deutschen studienfährigen menschen als österreichischen kaum auf.

100.000 österreicher auf deutschen unis sind prozentuell soviel wie 10.000 deutsche bei uns.

nur leider ist im 10 mal so großen deutschland und österreich die anzahl der jeweils ausgetauschten studenten fast gleich.
und das bei 10-fach höherer kapazität der deutschen unis.

gigngogn
 
21
Das ausländische Studierende völlig unschuldig an der Miesere der überlaufenen Unis sind, ist bei einem Anteil von ~20% der Studierenden aber nicht argumentierbar

kleiner Schelm
00

Wenn man die Freizügigkeit (durch Austritt aus EU und anderen Abkommen) für eingehende Studenten abschaffte würde das auch für ausgehende Studenten aus AT nach EU gelten.

Verlierer wären *alle* Studenten.

Maximilian, der Tiroler!
32
Ich wundere mich immer über so viel Dummheit!

Ich gehe davon aus, daß hier überwiegend Halbwüchsige und Zurückgebliebene gegen Deutsche posten. Meine lieben Landsleute! Das reale Leben in der Wirtschaft sieht anders aus als die Rundumversorgung an der Uni! Wir suchen hier händeringend nach qualifiziertem Personal und sind froh wenn wir überhaupt Techniker aus Deutschland bekommen. Fast alle kommen nicht aus wirtschaftlichen Gründen (Deutschland hat fast Vollbeschäftigung) sondern weil sie erst einmal ein gutes Gefühl haben bei uns zu leben, das gilt auch für Studenten. 1.000 pro Semester ist für die meisten nur Peanuts. Das kostet bei uns alleine die Wohnung im Monat. Meine Fa. hier in Tirol verliert Marktanteile weil wir zuwenig Personal haben, Asien ist dann meistens der Gewinner! Ab

parapente
11
Die Schweizer sind nicht dumm,

man sollte sich was abschauen!

120 Jahre Karl Schranz
45
man muss an dieser stelle aber auch mal sagen dass die schweiz massenhaft

ärzte aus dem bösen D importiert, ohne die das krankenhauswesen wohl längst zusammengebrochen wäre.

Loonquawl
01
deutsche Ärzte made in Austria?

natürlich geht es hier um ein gleichgewicht das herrschen soll. und fakt ist, deutschland exportiert hauptsächlich studenten in länder ohne NC und ohne gebühren, liegt auf der hand dass die schweiz was dagegen tut!

Der Österreicher
12

Jedes Land plegt dieses Verhalten.

Wir holen die Krankenschwestern aus dem Osten, auch Ärzte. Deutsche Ärzte gehen in den Norden oder in die Schweiz.

Es macht jeder. Dumm ist nur derjenige, der im Land bleibt, brav arbeitet und Steuern zahlt. Man muss nehmen was man kriegt. Und wenn man in der Schweiz das doppelte Gehalt bekommt, ist es nicht verwunderlich das man diese Möglichkeit annimmt.

Es ist wie bei der Bezahlung im Berufsleben. Manche Firmen sind selber Schuld. Sie stellen Leute ein, nach 2 Jahren haben die genug gelernt und ziehen weiter. Oft werden Wünsche nach Gehaltserhöhungen einfach ignoriert. Dann stellt man fest was andere Firmen zahlen würden, und man nutzt die Chance.

Da gehören immer 2 dazu.

Hubert Johannes Pumuckl
00

Quelle(n) für Ihre Behauptungen bitte

Fritz Meyer
21
Machen's sich doch einfach mal selber schlau.

Einmal Google genügt.

Denn die Schweizer mögen vielleicht jammern - ebenso wie ein anderes Alpenvolk - dass die "Piefkes" sie überrennen, aber auf der anderen Seite räumen's dann uneingeschränkt ein, dass es bei ihnen zuwenig Personal in der Pflege gibt.

Der eine würde das jetzt einen Doppelstandard nennen.

Aber eigentlich ist es eher typische Verlogenheit in Ländern, wo die Presse und allerlei Rechtspopulisten gern Stimmung gegen die Deutschen machen und die Wirtschaft andererseits die Fachkräfte aus dem Ausland unbedingt WILL.

lemming0815
01

sie haben absolut recht - ohne deutsche arbeitskräfte würde der hornbach und andere baumärkte nicht mehr betrieben werden können

globalopinion
06
Schon richtig..

dass speziell Unis wie die HSG da mal einen Riegel vorschiebt. Wenn ich mit der HSG zu tun habe kommt mir sowieso schon vor dass sie mehr deutsch als schweizerisch ist. Auf manchen Instituten hat man über Profs., Assis und Studenten mehrheitlich mit Deutschen zu tun und die Schweizer müssen dafür aufkommen. Das musste ja mal zu einer Diskussion bzw. Massnahmen führen. So sehr ich den internationalen Austausch befürworte muss es klare Regelungen und auch finanzielle Unterstützungen aus den Staaten der Studenten geben. Sonst werden offene Systeme gezielt ausgenutzt.

Jürgen Rembremerding
12
"Auf manchen Instituten hat man über Profs., Assis und Studenten mehrheitlich mit Deutschen zu tun und die Schweizer müssen dafür aufkommen"

Die "Profs" und "Assis" leisten ja was für ihr Gehalt. Daher ist das mit em "aufkommen" eher umgekehrt. Die "Profs" und "Assis" stellen ja auch ihr Können und Wissen und ihre Ausbildung, für die oftmals der deutsche Staat aufgekommen ist, der Schweiz zur Verfügung!

Ich Bins6
00

"für die oftmals der deutsche Staat aufgekommen ist,"

na da bin ich mir nicht sicher ob der anteil derjeniger die in ger studiert haben so hoch ist...rein aus persönlicher erfahrung in meine 2 semestern in sui bezweifle ich das.

Jürgen Rembremerding
00
Ja und?

Wer als Ausländer in der Schweiz studiert hat und anschließend über Promotion und Habilitation bis zum Professor "aufsteigt", der hat sich das ja dann sowieso durch Leistung erarbeitet und trägt in seiner Funktion zum Wohl des Landes bei.

Ich sehe kein Problem.

Fritz Meyer
22
Lieber Jürgen...

ich mag ja öfters mal durchaus nicht Deiner Meinung sein.

Aber diesmal hast Du uneingeschränkt recht!

Nur leider geht's hier (wieder einmal) nicht um die Vernunft, sondern um dumpfe Vorurteile, die gezielt geschürt werden. Und es scheinen auch genug Dummköpfe darauf hereinzufallen.

Fritz Meyer
21
Am besten sollte man mal auf solche Leute wie Sie hören.

Die Grenzen dicht machen und keinen mehr reinlassen.

Und dann, nach drei Tagen, wenn das Geschrei richtig losgeht, euch vielleicht doch wieder am Rest der Zivilisation teilhaben lassen.

Denn bislang habt's Ihr aus dem dumpfen Mittelstand wohl immer noch nicht begriffen, dass euer Land keine einsame Insel im Pazifik ist.

Wobei man solchen einfältigen Rechtspopulisten mit Argumenten gar nicht erst kommen muss. Von irgendwoher muss die SVP ihre dumpfen Hinterwäldler-Wähler ja auch rekrutieren.

wieso auch nicht
00

In Österreich ist es jetzt schon so, dass Ausländer doppelte Studiengebühren zahlen. EU-Bürger sind halt Österreichern gleichgestellt und das ist gut so.

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