Ostafrika

Regen in Mogadischu zerstört Hütten der Hungerflüchtlinge

1. August 2011, 17:39
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    foto: dapd/warsameh

    Flüchtlinge aus Südsomalia stehen an einer Lacke in Mogadischu, der Hauptstadt des Landes. Am Wochenende fiel dort erstmals wieder Regen, viele Notquartiere wurden weggeschwemmt.

Afrikanische Union plant Geberkonferenz am 9. August

Mogadischu / Addis Abeba / Nairobi - Nach monatelanger Dürre fiel am Wochenende in Somalias Hauptstadt Mogadischu erstmals Regen - was die Situation der hungernden Menschen weiter verschlimmerte. Die provisorischen Hütten der Flüchtlinge wurden von den Wassermassen weggespült. Auch Dadaab, das weltgrößte Flüchtlingslager in Kenia an der Grenze zu Somalia liegt teilweise in einem Überflutungsgebiet: Weil der ausgedorrte Boden nicht so schnell Wasser aufnehmen kann, würden große Teile des provisorisch erweiterten Lagers weggespült, sollten dort größere Mengen Regen fallen.

Die Mitgliedstaaten der Uno haben bisher eine Milliarde US-Dollar Soforthilfe zugesagt, laut den Einsatzkräften in den betroffenen Gebieten werden aber mindestens 2,5 Milliarden Dollar benötigt. Die Afrikanische Union (AU) will am 9. August in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba eine Geberkonferenz abhalten. Bisher haben die AU-Mitglieder lediglich 500.000 Dollar gespendet.

Auch österreichische Hilfsorganisationen wollen ihren Einsatz in dem Gebiet ausweiten. Care Österreich will in den kommenden Wochen eine Psychologin nach Dadaab schicken, die einheimische Flüchtlingshelfer schulen soll, wie die Ankommenden psychologisch betreut werden können. Care-Österreich-Chefin Andrea Hager-Wagner war vergangene Woche nach Dadaab gereist und hatte die Care-Mitarbeiter in dem Lager besucht. (red, DER STANDARD; Printausgabe, 2.8.2011)

presumption of innocence
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Saatgut und Hilfe zur Selbsthilfe wäre besser

Kein Regen = Hunger
Regen = Obdachlosigkeit

gg17
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Einmal dank an CARE für die Wasserversorgung in Dadaab.
A bisserl mehr bräuchte man halt...

wielongno
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Nicht zum Spenden aufrufen, sondern zum Enteignen

Ich finde es bedauerlich, dass auch der standard in dieses Wehklagen über die armen Hungernden, denen nur mit den Spenden der kleinen Leute (auch in Form von Steuergeldern, die die Staaten "spenden") geholfen werden kann. Warum wird nicht endlich in einer solchen Situation eine Aufklärungskampagne geführt, welche Gangstersyndikate an solchen Katastrophen wirklich schuld sind bzw. wer sich mit Verknappung der Lebensmittel und der Ruinierung der Landwirtschaft armer Länder blöd verdient? Natürlich spielen die Banken und Börsen auch auf den Leichen der Verhungerten noch Monopoly! Vielleicht könnte das einmal ein bisschen deutlicher herausgearbeitet werden.

der schwitzbär der schwitzt sehr
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ein Glück, daß man Alu nicht essen kann

Goldman Sachs bunkert grad eine Million Tonnen (1/4 der Weltvorräte)

um die Preise hochzutreiben
http://www.gegenfrage.com/goldman-s... mmobilien/

Naja, besser Alu als Weizen oder Reis. Man muß schon zufrieden sein.

Fine Tuning
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Manchmal fragt man sich wirklich, ob die Nachrichtenschreiber sie noch "alle haben". Erst wird darüber berichtet, wie dringend notwendig Regenfälle in Somalia wären und jetzt wird beklagt, dass Regen gefallen ist ! Das ist ja wohl nicht mehr normal ! Seien wir froh und dankbar, dass endlich Regen gefallen ist. Nicht nur weil "bad news sells" jeden Unsinn verbreiten, bitte !

Nairobbery
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In Mogadishu selbst braucht man Regen ganz sicher nicht, dort verschlimmert er nur die Situation, wie im Artikel beschrieben und foerdert zudem noch die Ausbreitung von Krankheiten. Nahrungsmittel angebaut werden in Mogadishu selbst ja nicht. In anderen Teilen des Landes wird Regen natuerlich schon benoetigt. Starke Regenfaelle sind aber fuer einen ausgetrockneten Boden nie gut, da der das Wasser so schnell nicht aufnehmen kann und daher zu Ueberflutungen fuehrt.

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