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"Goja" ist wieder da - und sie musste nicht mal ein Taxi nehmen ...
vergrößern 640x640Linz - Der erste Waldrapp seit 400 Jahren hat es geschafft, selbstständig aus dem Winterquartier in der Toskana zurück über den Alpenhauptkamm zu fliegen. Ende vergangener Woche kam das junge Weibchen "Goja" in Burghausen in Bayern an. Seit Jahren versuchen Wissenschafter, den Tieren dieses verlernte Verhalten neu beizubringen. Teilerfolge gab es bereits, aber nun hat der erste Waldrapp auch die Abschlussprüfung bestanden. Projektleiter Johannes Fritz geht davon aus, dass 2012 weitere Artgenossen dem Vorbild der Musterschülerin folgen werden.
Einst waren die schwarzen Verwandten der Ibisse von Nordafrika über Südosteuropa und Italien bis herauf nach Österreich und Süddeutschland verbreitet. Im 17. Jahrhundert verschwand die Spezies dann aus dem Alpenraum, geriet in Vergessenheit und wurde später sogar als Fabeltier betrachtet. Vor etwas mehr als 100 Jahren wurden Waldrappe in Nordafrika dann als die in alten europäischen Überlieferungen beschriebenen Tiere wiedererkannt. Die Spezies gilt nach wie vor als vom Aussterben bedroht.
Originelle Verkehrsmittel für Vögel
Ende der 1990er Jahre begannen Forscher, Waldrappe im Almtal in Oberösterreich wieder anzusiedeln. Ziel war, ihnen alte Zugvogelrouten neu beizubringen. 2004 brachen die ersten Tiere zu ihrer großen Reise auf. Sie folgten ihren menschlichen "Zieheltern", die in einem Leichtflugzeug saßen, nach Italien. Einige Jahre später starteten die Wissenschafter ein zweites Projekt in Burghausen in Bayern.
Die sieben Vögel aus dem Almtal haben mittlerweile große Fortschritte gemacht. Allerdings scheiterten sie an der Überquerung des Alpenhauptkammes: Das erste Brutpaar kam 2007 bis Leoben in der Steiermark und wurde dann per Taxi nach Oberösterreich kutschiert. Mittlerweile haben die Waldrappe ein neues Brutgebiet in Friaul gefunden - ein Kompromiss, denn sie vollziehen nun wieder ihre jahreszeitlichen Wanderungen, sparen sich aber den hochalpinen Teil der Reise.
Nun hat "Goja" - sie gehört zur etwa 25-köpfigen bayerischen Vogel-Gruppe - selbstständig den Weg nach Burghausen gefunden. Zur Überraschung der Betreuer tauchte sie vergangenen Donnerstag völlig unerwartet dort auf. Um in Bayern zu brüten, wäre die Waldrapp-Dame zu spät dran, dazu hätte sie bereits im April kommen müssen. Aber Goja ist ohnehin noch nicht geschlechtsreif. Johannes Fritz geht allerdings davon aus, dass sie im nächsten Jahr erneut die Alpen überqueren und vielleicht ein paar Artgenossen mitbringen wird, die dann auch brüten. (APA/red)
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Die Deckfedern bzw. Deckhaare sind bei Beiden vollständig verlustig gegangen.
http://dslissabon.com/sites/dsl... ban_12.jpg
Dafür wird das schüttere Nackengefieder bzw. Nackenhaar keck zur Mähnenattrappe nach oben geföhnt.
Beide Spezies lieben übrigens leicht von unten wehenden Rückenwind. Dadurch erhält die Frisur den letzten Schliff.
Es gibt auch "kultivierte" Europäer die Froschschenkel und Krötenschenkel verspeisen.
http://derstandard.at/131051230... ktenplagen
sparen sich anstrengede reiserouten und lassen sich, wenn's mal nicht passt, im taxi kutschieren.
man beginnt sich zu fragen, ob es nicht ihre absicht war, in nordafrika zu bleiben und gar nicht mehr zu migireren... und was sie über die menschen denken, die ihre pläne zunichte machen...
und die putzige ratte mit den netten großen augen und dem weichen fell lassen wir leben??? mitsamt ihren flöhen und pest und so??? wel eben fellig, weich, warm, niedlich???
nebenbei: sie schauen eh aus wie george clooney??? wenn nicht: sehen sie sich vor!!!
wenn ihr wüßtet wie viele sinvolle und wirkungsvollere projekte im bereich des naturschutzes am geldmangel scheitern, dann würdet ihr vielleicht anders darüber denken. aber für geierfreilassung und waldrappen, die sich super in universumfolgen vermarkten lassen, bei denen sogar der landeshauptmann vorbeischaut, da gibts geld genug.
lg
siehet man sogleych! So svll diese Besthien eyn schwartzen Katz zvm Fraße vorgeworffen werden, welche hernach ertraenkct werden svll, sodann trockne man des Tevfels vierbeynigen Diener veber den reinigenden Flammen des Fevers vnd werfe den Leychnam eynem Hvnde zvm Fraße vor; den Hvnd aber erschlage man, vnd lasse den Leychnam von eyn heyden verspeysen; den Heyden aber vebergebe man wieder den reinigenden Flammen des Fevers. Nvr so kann gewißlich der Daemon avs diesem Hoellenthier avsgetrieben werden!
Zvdem mvß eyn jeder Christenmensch, welcher ansichtig wvrde dieses Vnthieres, Bvße Thvn vnd drey Wochen lang von trocken Broth vnd Wasser leben vm sich zv reinigen; zvdem svll er gen Rom pilgern!
Die vnheilige Inqvisition, Toledo a.D. 2011
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