Echtnamenzwang auf derStandard.at?

Umfrage
1. August 2011, 11:27

Auf Google+ und Facebook ist die Diskussion um Anonymität im Web neu entbrannt - was halten Sie davon?

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Mit der Sperre von Pseudonym-Profilen auf Google+ und der Forderung von Facebooks Marketing-Chefin Randi Zuckerberg nach Echtnamen, ist die Diskussion um Anonymität im Internet neu entbrannt. Privacy-Aktivisten orten bei Echtnamenzwang eine Gefahr für politischen Aktivismus und eine Einschränkung der Redefreiheit. Betreiber von sozialen Netwerken, Foren und Chats befinden wiederum, dass die Gesprächskultur verbessert würde und es zu weniger Drohungen käme, wenn jeder Nutzer Meinungen nur mit seinem richtigen Namen veröffentlichen dürfte.

Echtnamen oder Pseudonyme?

Wie denken Sie darüber? Sollten User auf Facebook, Google+, Twitter oder auch hier im Forum auf derStandard.at nur mit ihrem richtigen oder mit selbst gewählten Namen posten dürfen? Was wären Ihrer Meinung nach die Vor- und Nachteile davon? Und wieweit sollten Website-Betreiber gehen? Reicht die Angabe des Namens oder sollte man weitere Identitätsnachweise fordern?

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Posting 1 bis 25 von 1655
JA zu Pseudonymen

Man stelle sich ein Forum aus 'echten Namen' vor. Müsste ich meinen echten Namen verwenden, heißt das nicht zwangsläufig meine echte Meinung zu sagen! Wo wird dann wohl Dampf abgelassen? Als nächstes gleich wieder auf Journalisten und whistleblower losgehen.. Am besten auch Ein- und Auszahlungen ab 10€ einer ausweispflicht zu unterziehen

Bin mir da nicht so ganz sicher

Wenn jemand seine Meinung öffentlich kund tun will, sollte er soviel Mumm haben, auch mit seinem Namen dafür einzustehen. Er soll und kann ja seinen "nickname" weiter benutzen; aber wenn er unter dem nick schreibt, sollte er auch identifizierbar sein unter diesem Pseudonym.

hmm

ich finde es schade, dass sich emotionen nicht ordentlich ausdruecken lassen, praezisiert man das gefuehl gilt es als beschimpfung und schreibt man hoeflich wird argumentiert wo es gefaehrlich ist dh grosser schaden droht. das ist das problem der identitaet, besser waere eine 3d emotionsbewertung oder formulierungsmoeglichkeiten die auf starke emotionalitaet begruendet ist. dann waere es ein austausch bzw eine kommunikation. bedenken muss man auch, dass sie im alltagsleben verboten ist.

nachtrag

wenn also ein journalist starken flow gerneriert bzw auch opfer integriert geht es um die validitaet. wenn man viele ablehnungen sammelt sollte damit ein ablehnungstraining einhergehen... und umgekehrt um die realitaet zu veraendern!

Denke 'pseudonime müssen möglich sein

man bekommt so freie postings.
viele möchten zb nicht haben, dass ihr chef ihre meinung zur politik oder anderen angelegenheiten in diversen postings nachlesen kann.

könnte ja den chef nicht passen und negative folgen haben.

wirkliche bösartige poster verleumdungen oder verstösse gegen gesetze können ja auch bei pseudonymen auch über die ip-adresse herausgefunden werden.

Wie wir aus der Geschichte wissen .............

............ beginnt jeder Krieg nicht mit dem ersten Schuss, sondern schon lange vorher durch die Radikalisierung der Sprache. Durch die Verwendung von Echtnamen kann einer solchen Entwicklung einhalt geboten werden.
Ausnahmen sollten zulässig sein für Fälle, in denen jemand eine Information an die Öffentlichkeit bringen möchte, dies ihm aber berufliche Nachteile bringen könnte. In diesem Fall wäre es Sache des Forenbetreibers, ob er eine Anonymisierung für angemessen und gerechtfertigt hält.

Wie wir aus der Geschichte wissen .............

............ beginnt jeder Krieg nicht mit dem ersten Schuss, sondern schon lange vorher durch die Radikalisierung der Sprache. Durch die Verwendung von Echtnamen kann einer solchen Entwicklung einhalt geboten werden.
Ausnahmen sollten zulässig sein für Fälle, in denen jemand eine Information an die Öffentlichkeit bringen möchte, dies ihm aber berufliche Nachteile bringen könnte. In diesem Fall wäre es Sache des Forenbetreibers, ob er eine Anonymisierung für angemessen und gerechtfertigt hält.

Nein, weil ich schon die Erfahrung machen durfte, als ich ganz zu Anfang des Forums, Drohanrufe kriegte.

Ja zu Pseudonymen, weil...

Auch wenn ich mit meinem echten Namen Poste, gibt es viele User die das nicht wollen. Gewalttätige Irre Moralverfechter" die andersdenkende aufspüren (z.B. bei Themen gegen Nazis, USA, oder Pädophilie oder für Palästina, Islam und Katholische Kirche, wo am meisten getrollt wird) und bedrohen würden gibt es nicht nur in USA. Ich stehe zum Glück nicht im Telefonbuch, aber andere könnten dadurch eingeschüchtert werden.
Meine Tochter wurde in der Schule bereits von einem Lehrer ausgefragt.

ja zu pseudonymen.

aber mit echtnamen überprüfung bei der anmeldung.

Ich bin dafür!.begründungen stehen zuhauf unterhalb,warum mich also wiederholen. :)

Ich gebe die Hoffnung nicht auf ..............

.......... daß sich das Niveau des Diskurses bei Verwendung des Echtnamens doch ein klein wenig hebt.

Warum sollte das so sein?

Das würde mich schon inteerssieren

ja zu Pseudonymen, weil ...

... nicht jeder sich traut, unter seinem eigenen Namen seine Meinung kundzutun, die Meinung aller aber wichtig ist.

in zeiten

wo man in eine gewisse ecke gesteckt wird wenn man dinge beim namen nennt oder sich nicht nach den ungeschriebenen gesetzen der political correctness richtet sind pseudonyme mehr als notwendig.

würden wir in einer echten demokratie leben würden 100% gegen pseudonyme stimmen.

[Schildbürgerideen] Überschrift (in großen Lettern): Echtnamenzwang auf derStandard.at ?

.... und wenn man NEIN anklickt, dann hat man die Frage mit JA beantwortet ...

Abstimmung dadurch sicher um 10-20% verfälscht.

nein, weil technisch schwer umsetzbar (also, wirkliche Identifikation - weil ein Klarname muss ja noch lange nicht wirklcih mein eigener sein) und bei manchen themen auch "meinungstechnisch" problematisch

statt dessen: ausbau von bewertungen, followerzeug usw. sodass nutzer die sich einen guten ruf aufgebaut haben, mehr aufmerksamkeit bekommen als trolle und (vorübergehend!) neue accounts

Ja zum Pseudonym

weil ich nicht will, daß jeder, wenn er meinen Namen googelt, meine politische Meinung erfährt. Wenn ich politisch nicht korrekte Postings schreibe, will ich nicht, daß sie mein Arbeitgeber, usw. ließt.

Für meinungsfreiheit im Netz!

Zußtimmung zu deinem Poßt,

aber hoffentlich ließt eß dein Dienßtgeber nicht!

ja zum pseudonym

denn dies ist 'part of the game'. sehe das posten spielerisch, nämlich 1. die wahl des nicks, 2. das posten an sich (samt bewertung- und antwortwortmöglichkeit). ich möchte mich unterhalten und spaß haben.

Zu kurz gedacht

Liebe Redaktion, die Frage nach Echtnamen greift zu kurz. "Identität" (deren Förderung die Qualität hier massiv verbessern würde) ist nicht unbedingt gleich Echtnamen.

Siehe http://www.helge.at/2010/01/r... zeitungen/

es würde schon reichen, wenn dem Standard die Namen bekannt sind und Mehrfachnicks unmöglich gemacht werden

Um dann von Anonymous gehackt und veröffentlicht zu werden?

Gehts eh noch?

http://derstandard.at/1313024664986

wie schön, wieder mal ein neuer nick, den man jetzt öfter lesen wird wenn Frauen Opfer von Männer (vorzugsweise deren Partner oder ExPartner) geworden sind

Die den meisten Menschen unbekannte griechische Göttin Paranoia hat in ihnen wohl ihren eifrigsten Jünger.

Posting 1 bis 25 von 1655

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