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Mit der Sperre von Pseudonym-Profilen auf Google+ und der Forderung von Facebooks Marketing-Chefin Randi Zuckerberg nach Echtnamen, ist die Diskussion um Anonymität im Internet neu entbrannt. Privacy-Aktivisten orten bei Echtnamenzwang eine Gefahr für politischen Aktivismus und eine Einschränkung der Redefreiheit. Betreiber von sozialen Netwerken, Foren und Chats befinden wiederum, dass die Gesprächskultur verbessert würde und es zu weniger Drohungen käme, wenn jeder Nutzer Meinungen nur mit seinem richtigen Namen veröffentlichen dürfte.
Echtnamen oder Pseudonyme?
Wie denken Sie darüber? Sollten User auf Facebook, Google+, Twitter oder auch hier im Forum auf derStandard.at nur mit ihrem richtigen oder mit selbst gewählten Namen posten dürfen? Was wären Ihrer Meinung nach die Vor- und Nachteile davon? Und wieweit sollten Website-Betreiber gehen? Reicht die Angabe des Namens oder sollte man weitere Identitätsnachweise fordern?
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Man stelle sich ein Forum aus 'echten Namen' vor. Müsste ich meinen echten Namen verwenden, heißt das nicht zwangsläufig meine echte Meinung zu sagen! Wo wird dann wohl Dampf abgelassen? Als nächstes gleich wieder auf Journalisten und whistleblower losgehen.. Am besten auch Ein- und Auszahlungen ab 10€ einer ausweispflicht zu unterziehen
Wenn jemand seine Meinung öffentlich kund tun will, sollte er soviel Mumm haben, auch mit seinem Namen dafür einzustehen. Er soll und kann ja seinen "nickname" weiter benutzen; aber wenn er unter dem nick schreibt, sollte er auch identifizierbar sein unter diesem Pseudonym.
ich finde es schade, dass sich emotionen nicht ordentlich ausdruecken lassen, praezisiert man das gefuehl gilt es als beschimpfung und schreibt man hoeflich wird argumentiert wo es gefaehrlich ist dh grosser schaden droht. das ist das problem der identitaet, besser waere eine 3d emotionsbewertung oder formulierungsmoeglichkeiten die auf starke emotionalitaet begruendet ist. dann waere es ein austausch bzw eine kommunikation. bedenken muss man auch, dass sie im alltagsleben verboten ist.
man bekommt so freie postings.
viele möchten zb nicht haben, dass ihr chef ihre meinung zur politik oder anderen angelegenheiten in diversen postings nachlesen kann.
könnte ja den chef nicht passen und negative folgen haben.
wirkliche bösartige poster verleumdungen oder verstösse gegen gesetze können ja auch bei pseudonymen auch über die ip-adresse herausgefunden werden.
............ beginnt jeder Krieg nicht mit dem ersten Schuss, sondern schon lange vorher durch die Radikalisierung der Sprache. Durch die Verwendung von Echtnamen kann einer solchen Entwicklung einhalt geboten werden.
Ausnahmen sollten zulässig sein für Fälle, in denen jemand eine Information an die Öffentlichkeit bringen möchte, dies ihm aber berufliche Nachteile bringen könnte. In diesem Fall wäre es Sache des Forenbetreibers, ob er eine Anonymisierung für angemessen und gerechtfertigt hält.
............ beginnt jeder Krieg nicht mit dem ersten Schuss, sondern schon lange vorher durch die Radikalisierung der Sprache. Durch die Verwendung von Echtnamen kann einer solchen Entwicklung einhalt geboten werden.
Ausnahmen sollten zulässig sein für Fälle, in denen jemand eine Information an die Öffentlichkeit bringen möchte, dies ihm aber berufliche Nachteile bringen könnte. In diesem Fall wäre es Sache des Forenbetreibers, ob er eine Anonymisierung für angemessen und gerechtfertigt hält.
Auch wenn ich mit meinem echten Namen Poste, gibt es viele User die das nicht wollen. Gewalttätige Irre Moralverfechter" die andersdenkende aufspüren (z.B. bei Themen gegen Nazis, USA, oder Pädophilie oder für Palästina, Islam und Katholische Kirche, wo am meisten getrollt wird) und bedrohen würden gibt es nicht nur in USA. Ich stehe zum Glück nicht im Telefonbuch, aber andere könnten dadurch eingeschüchtert werden.
Meine Tochter wurde in der Schule bereits von einem Lehrer ausgefragt.
wo man in eine gewisse ecke gesteckt wird wenn man dinge beim namen nennt oder sich nicht nach den ungeschriebenen gesetzen der political correctness richtet sind pseudonyme mehr als notwendig.
würden wir in einer echten demokratie leben würden 100% gegen pseudonyme stimmen.
nein, weil technisch schwer umsetzbar (also, wirkliche Identifikation - weil ein Klarname muss ja noch lange nicht wirklcih mein eigener sein) und bei manchen themen auch "meinungstechnisch" problematisch
statt dessen: ausbau von bewertungen, followerzeug usw. sodass nutzer die sich einen guten ruf aufgebaut haben, mehr aufmerksamkeit bekommen als trolle und (vorübergehend!) neue accounts
weil ich nicht will, daß jeder, wenn er meinen Namen googelt, meine politische Meinung erfährt. Wenn ich politisch nicht korrekte Postings schreibe, will ich nicht, daß sie mein Arbeitgeber, usw. ließt.
Für meinungsfreiheit im Netz!
Gehts eh noch?
http://derstandard.at/1313024664986
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