Grenzkonflikt zwischen Serben und Kosovaren

Kosovo-Dialog: Jeder für sich und fünf gegen alle

Kommentar der anderen | 31. Juli 2011, 18:49

Die jüngste Eskalation wechselseitiger Blockaden im Dauerkonflikt zwischen Belgrad und Prishtina ist nicht nur gelebte Unfähigkeit zur Verständigung, sondern auch und vor allem eine Folge der notorischen Uneinigkeit der Europäischen Union - Von Ulrike Lunacek

Kein Zweifel: Belgrad und Prishtina tragen das Ihre dazu bei, keine "gutnachbarschaftlichen Beziehungen" entstehen zu lassen, wie sie die UN-Generalversammlungsresolution vom 9. September 2010 für den Dialog der beiden Staaten und für die Annäherung an die EU verlangt. Aber wäre die EU geeint, würde die Formel nicht 22 (Kosovo anerkennende Staaten) plus 5 (Nicht-Anerkenner) plus 1 (Catherine Ashton) lauten, sondern 1 inkl. 27. Und ich wage zu wetten, dass es weder seit Ende 2008 die Blockade kosovarischer Güter durch Serbien gäbe noch die vor zwei Wochen verhängte reziproke Blockade des Kosovo. Und auch zu den Ausschreitungen am Grenzübergang Jarinje wäre es nicht gekommen. Doch das Spiel "Was wäre wenn" funktioniert in der Politik leider nicht.

Die EU hat sich für "Statusneutralität" entschieden. 22 Länder lassen sich und die Gemeinschaftspolitik ständig von fünf (Griechenland, Rumänien, Slowakei, Spanien und Zypern) schwächen. Diese fünf ticken, was Kosovo betrifft, rein innenpolitisch: Angst vor etwaigen Unabhängigkeitsbestrebungen eigener ethnischer Minderheiten (obwohl keiner von ihnen diesen Minderheiten Ähnliches angetan hat wie Miloseviæ den Kosovo-Albanern)

Halbherzige Reform

Das Beispiel des Kosovo ist symptomatisch für die halbherzige Reform der Außenpolitik im Lissabon-Vertrag, denn Außenpolitik bleibt darin (einstimmige) Ratsmaterie und das Parlament hat nur über das Budget mitzuentscheiden. Der neue Auswärtige Dienst darf keine Botschaften einrichten, sondern nur "Delegationen", die Außenministerin darf so nicht heißen, und eine Führungsrolle entwickeln gegenüber den Staatskanzleien in den Mitgliedsstaaten soll sie, bitteschön, auch nicht. Das machen wir lieber selber, jeder für sich und wenn nötig einer (oder im Kosovo-Fall fünf) gegen alle.

Im Kosovo führt die EU zwar Programme mit den kosovarischen Institutionen durch und finanziert und betreibt die größte zivile Mission, die Rechtsstaatlichkeitsmission EULEX. Aber allzu deutlich auf die Seite der Regierung in Prishtina stellen (vor allem, was den Norden betrifft) darf sie sich nicht. Sie muss sich "neutral" gegenüber dem Status des Landes und seiner Souveränität verhalten. Viel Geld und viel Gehirnschmalz geht in Versuche, rhetorische Umschreibungen dessen zu finden, was real geschieht: Kooperation mit Regierung, Parlament, Justiz und Zivilgesellschaft des neuen Landes. Aber nur bitte nicht so nennen.

Das führt zu absurden Situationen: So darf "Kosovo" bei Konferenzen nur mit einem Sternchen und "gemäß UNSCR 1244/1999" auf die Namensschilder - was die kosovarischen Vertreter mittlerweile, dreieinhalb Jahre nach der Unabhängigkeit, als Demütigung verstehen. Und vor der Rede eines kosovarischen Ministers muss ein Vertreter der UN-Mission UNMIK einen einleitenden Satz sagen, damit der serbische Minister seinem Kollegen dann zuhört.

Das sind nur die diplomatischen Spitzen des statusneutralen Eisberges. Gefährlich zugespitzt hat sich die Situation tatsächlich in den letzten Wochen. Zuerst hatte der Dialog ja einige positive Ergebnisse gebracht. Auslöser für die Eskalation war jedoch nicht die Grenzblockade der Kosovaren, sondern die Weigerung des serbischen Unterhändlers Borko Stefanoviæ, bei der für 19. Juli vorgesehenen Fortführung des Dialogs die Zollstempel, wie vorher vereinbart, tatsächlich anzuerkennen. Ich war selbst am Morgen des 20. 7. in Prishtina, als mir Ashtons Dialog-Beauftragter Robert Cooper dies in einem Telefonat bestätigte.

Die "reziproken Maßnahmen", also der Importstopp für serbische Produkte in den Kosovo, falls Belgrad sich weiterhin verweigert, hatte die kosovarische Vizepremier- und Handelsministerin Mimoza Kuzari Lila der EU schon angekündigt. Kosovo ist 2006 dem Mitteleuropäischen Freihandelsabkommen CEFTA beigetreten. Seit Beginn der Blockade kosovarischer Güter durch Serbien Ende 2008 hat Kosovo massive wirtschaftliche Einbußen zu erleiden, während Serbiens Exporte um rund 25 % zunahmen. Nicht einmal Durchfuhrgenehmigungen gibt es für kosovarische Produkte.

Die hartnäckige Weigerung Belgrads kann nur als Spiel auf Zeit verstanden werden: je mehr Zeit vergeht, umso weniger Zugeständnisse, so das Kalkül, muss Belgrad für den EU-Kandidatenstatus an Prishtina machen. Um nicht missverstanden zu werden: Mein Plädoyer für die Souveränität des Kosovo geht einher mit der Unterstützung Serbiens auf seinem Weg in die EU, inklusive Kandidatenstatus heuer im Herbst. Aber eben nur dann, wenn es Fortschritte in den anfangs erwähnten "gutnachbarschaftlichen Beziehungen mit dem Kosovo" gibt.

Überstrapazierte Geduld

Die Entsendung einer Spezialeinheit der kosovarischen Polizei an die Grenze mag, im Wissen um das Gewaltpotenzial im Norden, inadäquat gewesen sein. Und vielleicht hätte die Regierung in Prishtina besser daran getan, nach der Aufkündigung des Dialogs durch Serbien ihre "moralische Überlegenheit" und die Geschichte mit den von UNMIK schon seit 2009 anerkannten Zollstempeln in den Vordergrund zu stellen.

Aber mehr als drei Jahre nach der enthusiastisch begrüßten Unabhängigkeit (die ich selbst lieber in anderer Form über die Bühne gehen gesehen hätte) ist der Geduldsfaden zum Zerreißen gespannt. Dass der Staat Kosovo/Kosova im Norden des Landes immer noch nicht Herr im Land ist, ist für seine Bürger - neben der Unzufriedenheit mit der eigenen Regierung nach Wahlbetrug und mit der EU, die noch nicht einmal den für letzten Herbst versprochenen Visadialog begonnen hat - mittlerweile schwer erträglich. Sie wollen endlich die brennenden Themen wie Kampf gegen Armut und Arbeitslosigkeit, Justizreformen und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, gegen Korruption und organisierte Kriminalität angehen und nicht ständig als Europäer/innen zweiter Klasse behandelt werden.

Das Plädoyer für Vernunft bei den Fünfen ist bisher nicht auf fruchtbaren Boden gefallen. Vielleicht, so ist zu hoffen, machen die Ereignisse der letzten Tage allen klar, dass Uneinigkeit mehr schadet als die Akzeptanz von nicht mehr zu ändernden Realitäten - Innenpolitik hin oder her.

Mein Fazit: In der EU-Außenpolitik gehört die Einstimmigkeit und der Einfluss der Mitgliedstaaten zusammengestutzt. Sonst wird auch in diesem Bereich nie etwas mit der politischen Führungsrolle, die die EU international, aber auch in der engsten Nachbarschaft, dem Westbalkan, zeigen sollte.

Da brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn viele Kosovaren immer noch lieber den Vereinigten Staaten von Amerika als den (inexistenten) Vereinigten Staaten von Europa in Form der an allen Ecken und Enden kriselnden Europäischen Union beitreten würden, wenn sie denn könnten. (Ulrike Lunacek, DER STANDARD, Printausgabe, 1.8.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 64
1 2
Katharina Z
00
Was soll das denn heißen

die konstruierte Analogie zu Franco, kann wohl nur einem Freund dieses Regimes einfallen, oder?

roland-p
00
"obwohl keiner von ihnen diesen Minderheiten Ähnliches angetan hat wie Miloseviæ den Kosovo-Albanern"

richtig, Frau Lunacek! wie z. B. Spanien unter Franco mit den Basken umgegangen ist, das war eine richtig vorbildliche Minderheitenpolitik! Endlich spricht das mal jemand aus!

sigismundo
00
wenn Sie es nicht schaffen...

Francos Faschismus von der Politik der spanischen Regierungen nach dem Übergang zur Demokratie zu trennen, ist wohl jedes weitere Wort hinfällig.

wosgibtsneix
13

Ich glaube ja, dass die 5 Staaten recht haben und die 22 anderen mit ihrer Anerkennung falsch liegen.
Wenn man allerdings weiß wie sich die serbischen Paramilitärs während des Krieges dort aufgeführt haben, kann den Wunsch nach Unabhängigkeit nur zu gut verstehen.
Den Albanern im Kosovo geht es aber heute wirtschaftlich schlechter als zu Zeiten Jugoslawiens. Und das nicht wegen des Handelsembargos ...

Igor Gassner
01
der Kosovo tritt den Nordteil an Serbien ab

die Serben haben ihren Kosovo der Kosovo ist sie los und wird von Serbien anerkannt und alle sind glücklich.

The Gr€€k
02

fehlt nur dass sich der schreuder auch noch zu wort meldet ;)

mikka.rei.
01
noch besser wäre Rudolf Scharping, Erfinder der "Kerzenmethode"

besforta
54

sehr schön auf den punkt gebracht

medien
15
auf welchen Punkt denn? "zusammengestutzt"?

"Mein Fazit: In der EU-Außenpolitik gehört die Einstimmigkeit und der Einfluss der Mitgliedstaaten zusammengestutzt. Sonst wird auch in diesem Bereich nie etwas mit der politischen Führungsrolle, die die EU international, aber auch in der engsten Nachbarschaft, dem Westbalkan, zeigen sollte."???
Politische Führungsrolle für D (in Schlepptau Ö),F,Gb die den fünf Nachbarstaaten , dem Westbalkan(auch keinen EU-Mitgliedern!!!) zeigen sollte wer der stärkere ist?
Tolle Auslegung der EU-Demokratie, bravo Fr.Lunacek
P.S.Jammerschade,dass die "Kosovaren"den USA nicht beitreten können,wo sonst könnten Sie sich profilieren?

M K
 
112
Wie einfach!

Einmal nachgedacht:
2003 hat den Haag die Untersuchungen gegen mögliche Verbrechen der UCK und ihrer Führer eingestellt, die Akten verschwinden lassen.

2011 hat den Haag diese Untersuchungen wieder aufgenommen, illegalen Organhandel mit Organen nach Albanien ("Mithilfe" untätiger NATO-Grenzposten) entführter und dann ausgeschlachteter Serben neu untersucht.

Meldungen darüber in den westlichen Medien, eine sehr aufschlussreiche Doku darüber im deutschen Fernsehen!

Da musste etwas zur Ablenkung geschehen.
Der Grenzkonflikt wegen der wieder bösen Serben war da, und der Großgeist Lunacek erklärt im Standard (in Diensten des Thaci?).

Herr Wenzel
28

die lunácek hat sich da in etwas verrannt ... auf einem auge blind und nur noch pro-albanisch ...
schade!

O5
81

Zum Glück ist der Kosovo jetzt unabhängig, da kann Serbien noch so viel jammern. Die serbischen Unterdrücker werden sich wohl ein neues Ziel aussuchen müssen - aber jetzt können sie sich nur noch gegenseitig fertigmachen da Kosovaren und Montenegriner schon geflüchtet sind.

wosgibtsneix
11

Ihr erster Satz ist vollkomen richtig.
Serbien kann froh sein, dass es diese Müllhalde losgeworden ist.
Nach dem Abzug Serbiens sind die Kosovo-Albaner mit ihren serbischen Nachbarn allerdings auch nicht gerade zimperlich umgegangen.

Toni Mayr
16

Treten die Grünen jetzt noch für die Neutralität Österreichs ein? Ich hoffe nicht, sonst würde die Frau Lunacek auch als EU Parlamentsbeauftragte nicht die Geschichte ändern wollen und einer Seite den Willen der anderen Seite aufzwingen wollen sondern Neutralität fordern und leben. Wie sich die Meinungen der Politiker - wenn Sie einmal in Brüssel sind - verändern!

Vir
29
Da scheint jemand gut im Geben von Ratschlägen zu sein, da habe ich auch einen guten Ratschlag: Die Grünen sollten sich besser mit erneuerbaren Energieformen, als der Souveränität manch verhasster Länder/Nationen oder Protektorate befassen!

Keine Angst, ich werde schon meine Stimme nicht dem Ha-Tze und seinen Schmissgesichtern geben.
Aber sicherlich auch nicht den Grünen, einer Ansammlung von voreingenommenen, Moral predigenden, hyperfeministischen, und ganze Teile der Gesellschaft ignorierenden Falschaposteln.
Hätten diese Idioten nicht die zwei Grenzübergänge demoliert, hätte Frau Lunacek kein einziges substantielles Argument gegen die serbische Seite.
Die Albaner blockieren seit über einem Jahrzehnt alles was in Richtung Einigung geht.
Naja, und Parallelstrukturen ... einfach lächerlich, die Serben waren ja nicht die ersten ;-)

"...Unterstützung Serbiens auf seinem Weg in die EU, inklusive Kandidatenstatus heuer im Herbst." - Nein Nein, Frau Lunacek, das wird Ihnen keiner s

Vir
00
Fortsetzung:

"...Unterstützung Serbiens auf seinem Weg in die EU, inklusive Kandidatenstatus heuer im Herbst." - Nein Nein, Frau Lunacek, das wird Ihnen keiner so leicht glauben.
Ich bitte Sie, das glauben Sie ja selber nicht.

Ivan Fedorov
12
alle sind an allem schuld

im prinzip bekleckert sich eh keine seite mit ruhm. dieser nationalstaats-bl*dsinn ist genauso ein nutzloser und unfrieden stiftender anachronismus wie das zwanghafte zusammenhalten irgendwelcher multiethnischen staatsgebilde, in denen das zusammenleben nicht mehr funktioniert. wobei letzteres natürlich (u.a.) eine folge von ersterem ist.
die nato bzw. ein großteil der eu mit ihrer parteilichkeit, die von geopolitischem kalkül und offenbar noch immer von kaltkriegerischen ressentiments bestimmt ist, trägt noch das ihrige dazu bei, derartige konflikte zu verschärfen.
ein ewiges drama...

Der_Klingone
214

Erst hat man regelrecht blindwütig die Unabhängigkeit des Kosovo forciert. Sämtliche Warnungen oder auch nur Ratschläge zu besonnenerem Vorgehen wurden in den Wind geschlagen. Es gab mehr als nur fünf Stimmen, welche eindrücklich vor einem solchen Schritt gewarnt haben. Und nun, nun muss man sich der Realität stellen. Nämlich den ganzen Problemen und Sorgen, welche dieser Schritt nach sich zog.

Da ist es leider ein leichtes wie Frau Lunacek zu agieren und alle anderen, nur nicht sich selber, dafür verantwortlich zu machen. Schuld sind "die Fünf", schuld sind die Serben, schuld sind meinetwegen Russen - aber das sich evtl. die EU von den USA zu einem Blödsinn hinreissen lies? Nein, nie und nimmer! Der "moralisch Überlege" irrt nicht!

Christoph Baumgarten
49
Ah ja

Frau Lunacek lamentiert wortreich über die bösen, bösen Serben und darüber, dass die Kosovo-Albaner im Norden nicht "Herr im eigenen Haus" seien. Wenn man das so sieht, ist das die gleiche Situation wie es die Serben im Kosovo 1999 erlebt haben - minus der massiven organisierten Kriminalität bis an die Staatsspitze, die selbst den berüchtigten Zemun-Clan wie Waisenknaben aussehen lassen. Und nicht zu vergessen, dass seit 1999 250.000 Nicht-Albaner aus dem Kosovo vertrieben worden sind: Serben, Bosnier und Roma.
So einfach, wie es sich Frau Lunacek macht, kann man nicht zwischen Gut (Albaner) und Böse (Serben) trennen. Beide haben im Kosovo Grausamkeiten begangen. Nur: Die Albaner tun's noch immer...

M K
 
14

"So einfach, wie es sich Frau Lunacek macht, kann man nicht zwischen Gut (Albaner) und Böse (Serben) trennen."

Hier irren Sie (beim übrigen Gesagten nicht, gar nicht!)!
Natürlich kann "man", wenn man Lunacek ist und auf einem fett dotierten Posten hockt, dem man einem fähigen Mann aus der eigenen Partei im Handstreich zusammen mit der Vorsitzenden abgeknöpft hat.
Und wenn sich Emanzenwucht mit beschränkter Auffassungsabe und beschränktem Horizont paaren wie hier.

Roter Baron
83
ganz einfach

solang serbien den kosovo nicht als staat anerkennt
solang gibts keine beitrittsverhandlungen zur eu.
so stur, wie serben, kann europa auch sein.

roter baron

daemeth
02

so stur wie sie, ist die eu schon lange nicht.

serbien wird mitglied der eu, egal was da unten im kosovo passiert.

Carlito336
513
Welch ein Faux-pas!

Meine Grünen, wohin geht ihr?
1. Warum lässt sich eine aussenpolitische Sprecherin einer Partei für den verbrecherischen Thaci-Clan einspannen?
2. Warum distanziert sich die Partei nicht von dieser antiserbischen Propaganda?

roland-p
13

Die antiserbische Propaganda hat ja nicht Lunacek erfunden, sondern wurde u. a. auch von Joschka Fischer sehr stark verwendet ... und als Außenminister war Fischer mit Thaci auch sehr gut befreundet ... ach ja, und Van der Bellen hat anno 1999 sogar NATO-Überflugsrechte über Österreich gefordert ...

roland-p
10

kritisiert wurde der NATO-Einsatz damals beispielsweise von Helmut Schmidt, Michail Gorbatschow, Richard Felman (ein hochrangiger US-Fliegeroffizier im 2. WK, der 1943 über Jugoslawien abgeschossen und von Serben zwei Jahre lang vor den Nazis versteckt wurde), Esther Bejarano (Auschwitz-Überlebende, die speziell über Joschka Fischers Auschwitz-Sager zutiefst empört war und gemeinsam mit zahlreichen anderen Holocaust-Überlebenden einen Protestbrief verfasste) ...

doch es gab einen prominenten Herrn, der damals den NATO-Krieg gegen Serbien befürwortete: Otto von Habsburg, dessen Vorfahren gegen Serbien auch mal Krieg geführt haben ("Serbien muss sterbien") ...

nur ein kleines Detail, aber auch nicht uninteressant ...

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 64
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.