DAB+

Digital gegen die "Besitzstandswahrung"

Interview | Harald Fidler, 31. Juli 2011, 17:43
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    Florian Novak

  • Lounge FM DAB+ zum Sendestart in Deutschland

Lounge FM ist eines der ersten deutschlandweiten Privatradios, die Montag starten - Wird DAB+ in Deutschland zum Erfolg, springt Österreich auf, erwartet Florian Novak

Erste deutschlandweite Radios starten am Montag im neuen digitalen Übertragungsstandard DAB+ und mit ihnen ein österreichisches Programm: Lounge FM von Florian Novak. Novak rechnet im Gespräch mit dem STANDARD mit Folgewirkungen für Österreich.

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STANDARD: Montag starten die ersten deutschlandweiten Radioprogramme - allerdings im neuen, digitalen Übertragungsstandard DAB+. Warum sollen sich Menschen, die in ihrem Haushalt jedenfalls ein halbes Dutzens Ukw-Geräte haben, die gut funktionieren und schon relativ viele Sender liefern, neue Empfangsgeräte zulegen?

Novak: Ganz einfach: Neue Programme und neue Inhalte im Radio gibt es nur mit den neuen Empfangsgeräten. Das Angebot an neuen - übrigens erstmals in der deutschen Geschichte - bundesweiten Privatradiosendern kann sich durchaus hören lassen: Ein eigenes Fussballradio, das auf mehreren Kanälen sämtliche Spiele der Bundesliga live überträgt, eine breite Palette an Musiksendern von Techno über Klassik bis Rock und wertvolle redaktionelle Angebot von Deutschlandradio sind nur einige von vielen Beispielen, die das neue Digitalradio bringt. Visuelle Zusatzdienste am Radio sind dazu nettes Beiwerk. Wir freuen uns, dass wir mit unserem relaxten Programm LoungeFM einen kleinen Beitrag zu mehr Vielfalt leisten dürfen.

STANDARD: Deutschland hat vor Jahren schon teure, aber erfolglose Anläufe zu Digitalradio unternommen. Warum glauben Sie diesmal an Erfolg?

Novak: Die Diskussion war jahrelang von der falschen Seite her aufgezäumt: Man wollte Digitalradio als bessere Technologie für Radiogenuss in CD-Qualität etablieren. Nur: Für die UKW-Radio Hörerinnen und Hörer ist das kein Mehrwert. Den Mehrwert bieten die Inhalte. Dazu kam: Die Vorgängertechnologie war zwar für den Empfang im Auto ausreichend, aber innerhalb von Wohnungen und Häusern nicht verlässlich empfangbar. Nun ist die Technologie ausgereifter, die Sendeleistung erhöht und der Sendebetrieb dennoch günstiger.

STANDARD: Wie kommt ein eher kleines österreichisches Privatradio mit Frequenzen in Wien, Oberösterreich, Kärnten und Präsenz im Web auf die Idee, plötzlich deutschlandweites Programm zu machen?

Novak: Das Bedürfnis der Hörerinnen und Hörer nach einem Radioprogramm, das nicht nervt, macht vor der deutsch-österreichischen Grenze nicht halt. Das zeigen die Hörer-Zahlen im Webradio seit Jahren. Der Schritt nach Deutschland ist für uns als Nischenplayer eine enorme Wachstumschance. Wir haben daher den deutschen Landesmedienanstalten vor eineinhalb Jahren ein Angebot unterbreitet. Uns freut´s, dass es angenommen wurde.

STANDARD: Und wie finanzieren Sie diese Expedition in den zehnmal größeren Markt?

Novak: In einem ersten Schritt trauen wir uns zu, das neue 24-Stunden-Programm für Deutschland in der bestehenden Struktur zu stemmen. Glücklicherweise greift die Endgeräteindustrie uns Privatradios substanziell unter die Arme. Eine klassische Win-Win-Situation: Mit neuen Inhalten gibt es eine nachvollziehbare Motivation den Radioempfang upzugraden, wir rühren dafür gemeinsam für Philips, Pure, Bosch & Co die Werbetrommel.

STANDARD: Wieviel Geld wird denn für das Montag startenden DAB+ in Deutschland insgesamt investiert - und von wem?

Novak: Die ARD mit ihren regionalen Sendern haben für für die Einführung von DAB+ in den kommenden Jahren rund 24 Millionen Euro bewilligt bekommen , das öffentlich-rechtliche Deutschlandradio, das bis zu vier Programme bundesweit betreibt, rund 12 Millionen.
Im Vergleich dazu investieren die Privaten, die ja ohne Gebühren auskommen und den Druck der Refinanzierung haben, einen Bruchteil.

STANDARD: Man kann davon ausgehen, dass Sie auch in Österreich Digitalradio machen wollen, schon weil - auch für Sie - damit mehr Frequenzen verfügbar wären. Wann ist damit in Österreich zu rechnen?

Novak: Ob wir uns auch in Österreich bei Digitalradio engagieren, ist offen, und hängt von mehreren Faktoren bb. Ein erfolgreicher Launch des neuen Übertragungsstandards gelingt nur, wenn die wesentlichen Player an einem Strang ziehen und gemeinsam für neue inhaltliche Angebote sorgen. Auch die Privaten müssten hier über ihren Schatten springen, um gemeinsam mit dem ORF die gesetzliche Voraussetzungen für mehr Programmvielfalt von beiden Seiten schaffen. Mit dem Erfolg in Deutschland wird sich sicherlich auch die Bereitschaft in Österreich erhöhen.

STANDARD: In Deutschland sind öffentlich-rechtliche Sender mit vielen Programmen - regional und national - und ordentlich Geld bei DAB+ an Bord. In Österreich stehen sich die größten Radiomacher - ORF und Kronehit - offenbar auf der Bremse. Wie erklären Sie sich das?

Novak: Besitzstandswahrung ist eben auch in unserem Land kein Fremdwort. Wenn es um die Verteidigung von Marktpositionen geht, ist für viele Radiomacher das Leben eben plötzlich kein Hit mehr. Mit Blick auf andere Märkte kommt das nicht überraschend: Die meisten etablierten Player beginnen meistens erst zu Laufen, wenn der internationale aktive Mitbewerber vor der Tür steht, um Digitalradio zu etablieren. Der langfristige Vorteil ist aber auch für die etablierten Marktteilnehmer nicht von der Hand zu weisen: Die Verbreitung ist auf Grund des geringeren Energieverbrauchs umweltfreundlicher, die Kosten bewegen sich bei einem Zehntel.

STANDARD: Sehen Sie auch Unterstüzer von DAB+ in Österreich?

Novak: Meine Beobachtung ist: Wem die Weiterentwicklung von Radio am Herzen liegt, der verfolgt die Einführung von Digitalradio mit viel Sympathie. Davon gibt es in Österreich gar nicht so wenige, wie mir viele persönliche Gesprächen zeigen. Wird Deutschland zum Erfolg, wird in Österreich die Zahl der Unterstützer die kritische Größe erreichen. Bekanntermaßen auch dank jener, die es dann eh schon immer gewusst haben. (Harald Fidler; DER STANDARD; Printausgabe, 1.8.2011)

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KammerlExperte
00
4.10.2011, 23:57
Das wird die Autofahrer freuen......

es gibt nur wenige die FM und Digital können, aber
egal an den alten Grenzen wird in Zukunft Werkzeug
für den Radiowechsel angeboten. Zum Glück hat
ja so mancher Navi TSM, also wozu noch Radio
im Auto.

Hätte günstige Kombi DAB+ und HD-Austria
im Sparabo.

Ab Null Euro
01
23.8.2011, 09:10
Neue Programme und neue Inhalte im Radio gibt es nur mit den neuen Empfangsgeräten

Falsch!

Ich hab Internetradio, da sind alle ORF Radios drin, alle deutschen, inkl des so geschätzen B5aktuell, DLF.
Außerdem ist das Internetradio ein Weltempfänger, ein Musikarchiv, ein Themenradio, ein einfach alles Radio....

CalendarGirl
00
Liebe UKW-Reiter

"Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung."

- Kaiser Wilhelm II. (1859-1941)

KammerlExperte
00
5.10.2011, 00:07
Das Pferd hat zumindest ohne die Umwelt zu schädigen

noch immer die bessere Ökobilanz ;-).

Und Mobilität wird in den nächsten 50 Jahren
eine große Veränderung durchmachen.

So gesehen ist und war die Rostlaube eine
vorübergehende Erscheinung.

Die Erde leidet an Menschen, aber egal das geht
auch vorbei.

Warum ist man nicht gleich mit dem DigiRadio
über DVB-T gegangen?

Sobald unterbrechungsfreies mobiles Web möglich ist
stecken MiniPCs in den Radioschächten.

16:9 brauchte auch Flat-Screens.

Mike Myers
00
12.8.2011, 08:58
ja, eh,

aber dann sind halt diese staatlich verordneten Innovationen wie D2Mac, TV-Sat 1&2, DSR, Pager in der Armbanduhr und viele weitere, die sich aufgrund der Umweltbedingungen nicht durchgesetzt haben.

Und andere, die eher ungeplant von der Ordnungspolitik erfolgreich waren: SES Astra, mp3, facebook, Youtube, Google....

Mit DAB+ binden die Sender mindestens 15 Jahre Kapital, ohne zu wissen, wie sich das Umfeld in der Zwischenzeit verändert. Gleichzeitig bringt es wenig neues: Einem analogen, linearen, nicht personalisierbaren Produkt folgt ein digitales, lineares, nicht personalisierbares Produkt.

Trotzdem: Vielleicht klappt es in Deutschland, dann wird es DAB+ wohl auch in Österreich geben. Lustig wärs ja.

Elettra
00
Und so zerbröselt der Keks

Und so zerbröselt die Institution Öffentlicher Rundfunk.

2011 = ip

Wolfgang Ullram
00
situations

bericht

in ganz BRD wird es 27 (in worten zwanzigsieben) sender für dab+ geben. derzeit steht ein einser vorne.
brandenburg (qaußer berlin) mecklenburg vorpommern und so bis 2015 !!! nada
im restlichen gebiet zu mittag haben die meisten nicht mal den transponder online gehabt, geschweige den mux ausgestrahlt.

noch spannender ist, dass die meisten der 27 sender mit 10 kW senden.
indoor, wie schon früher geschrieben, mit den geräten
http://www.digitalradio.de/index.php... os-geraete
mit durchaus erstaunlichen preisen (roberts portable!)wirds im büro wohl nur funkstille geben.
volle verarsche für die kunden.
nein danke.
FM rulez!
außer vollmundigen ankündigungen ists bei dab+ essig. nichts erfüllt

jake & elwood
01
24 Monate.

Dann ist der Zauber vorbei. Wer wettet mit?

laurelundhardy
00
Internet Radio ist was herrliches!

zB JSM Radio - Jazz, Swing, Manouche Radio

Es gibt soviel herrliche Musik, auch in Europa, unsere Kultur praktisch, die man gar nicht mitbekommt wenn man nur die Sender mit der Industrie-Musik hört!

Und die auch ''normalen'' Leuten gefallen kann, wenn sie nur die Chance bekommen, sie zu hören.

Wolfgang Ullram
00
dab+

genauso ein rohrkrepierer wie dab, drm+ usw.

1) aufgrund der höheren frequenz sind vielmehr sender als bei ukw notwendig, und bei indoor empfang wirds ohnehin essig, raqdios wie bei ukw mit kleinen antennen werden keinen konstanten empfang bringen, umso mehr in gebäuden mit glasfassaden oder nicht in direktem sichtkontakt mit dem sender,
2) darum wird erstmal in de funkstille in 70% des bundesgebietes herrschen. zb in ganz mecklenburg vorpommern, da gehts frühestens 2015 !!!!!!!!! los

3) wer glaubt dass hunderte mio. ukw radios ab heute ersetzt werden, kann nicht ernst genommen werden.
4) mit bundesmux sendern wie radio horeb, ERF usw. wirds bestimmt ein giga erfolg.
5) klang schlimmer als 96kbit mp3 nein danke. klassik-inkompatibel!

Captain Oglu
00
36 Mio vom Steuerzahler, die Privaten zahlen nur einen Bruchteil

Wahre Worte, Herr Novak! Als ich in selbiger Angelegenheit kritisch auf diesen Punkt hinwies (im Zusammenhang mit einem polemischen Anti DAB Artikel in der Krone), da widersprachen Sie hier im Forum heftig.
Ich darf also wierderholen: in diesem Ausmass vom Steuerzahler alimentiert zu werden - so macht Privatwirtschaft einfach Spass. Klar, dass Sie so ein Schlaraffenland auch in Österreich gerne sehen würden. Ob ihr Präsident, Hr. Schweighofer, die Marktverzerrungs-Gebetsmühle dann ausnahmsweise einmal ruhen lässt - jede Wette.

Markov Bullmann
00
31.7.2011, 23:02
Das Scheitern von DAB - Die Digitalisierung des Radios findet bereits ohne DAB(+) über WLAN und Mobilfunk statt

DAB+ unterscheidet sich von DAB im Wesentlichen dadurch, dass ein effizientere Audio-Codec verwendet wird (kein MP2 mehr), damit mehrere Programme in einem Multiplex übertragen werden können, alte DAB-Geräte können DAB+ nicht empfangen.
In DE kommt hinzu, dass mit dem Start von DAB zwei Multiplexe starten, einer halbwegs flächendeckend, der zweite nur in Städten, die Flächendeckung ist in beiden Fällen jedoch mit der von FM-Radion nicht vergleichbar.
Zudem wurde die Sendeleistung etwas erhöht.
DAS PROBLEM: Keines dieser Änderungen hat etwas mit dem bisherigen Scheitern von DAB zu tun, warum sollte dieses 1991 (vor 20 Jahren!!) auf der Funkaustellung in Berlin vorgestellte System nun plötzlich erfolgreich sein?

KammerlExperte
00
5.10.2011, 00:17
Zu "..System nun plötzlich erfolgreich sein?"

weil wir in der Zeit von unschuldsvermuteter ExpertEn
leben und irgend etwas diese verdammt gesättigten
Menschen wieder zu mehr Konsum bringen muss.

Denke nur das Viele diese unnötige Umstellung kalt
lässt oder noch gesättigter macht.

ja dann
00
31.7.2011, 20:41
sofort einführen!

Vernünftiges Digitalradio wäre für Österreich eine feine Sache. In England funktioniert das ganz hervorragend. Dass der ORF auf der Bremse steht, ja das ist nur einer der Punkte der öffentlich-rechtliches Radio hie und dort unterscheidet. Leider.

Hannes Weber
00
Schon wieder vorbei

DAB gab's vom ORF schon in den Jahren 2000 bis 2008. War in Wien nahezu flächendeckend und weitgehend störungsfrei empfangbar. Das Publikumsinteresse war so groß, dass die Abschaltung außer mir scheinbar niemandem aufgefallen ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Digi... 6sterreich

Mein - damals relativ teurer - Empfänger wäre heute noch als Hamsterkäfig o.ä. zu gebrauchen, vor allem im Verbund mit meinem ebenfalls funktionslos gewordenen DSR-Tuner.

Nie wieder werde ich early Radio-Adopter!

Wolfgang Ullram
00
oij

schon mal die totpographie von GB und AT verglichen?

allein die autobahnen abzudecken würde soviel infrastruktur wie bei den handy netzen (genau so viele sendemasten) erfordern.
wer soll das zahlen?
wer zahlt die im schnitt 4-10 ukw radios austauschen, die es in jedem haushalt gibt?

und ich kann nur 1 programm hören. ob ich 16 programme nicht höre sondern nur eines oder 32 nicht höre, macht nur einen akademischen unterschied, umso mehr als die alle die selben playlists , nervenden dauerquatschern auf speed und den gleichen reklamespots haben. unterschied bestenfalls die rds kennung.
und es bleiben bestenfalls gleich viele hörer die durch mehr sender aufgeteilt werden. kann nur noch weniger € pro sender geben, je mehr es werden.

Elettra
00
31.7.2011, 23:50
@ja dann... bezahlen Sie! DAB-x-y-z- am Besten selbst

ja dann
00

Ich bezahle, deshalb würde ich mich auch freuen wenn alle ORF Sender in guter Qualität gingen

Wolfgang Ullram
00
null ahnung

der orf sendet in high fi ukw
mit einem gscheiten tuner und antenne gibts eine tonqualität, die es auf dem extrem datenreduzierten dab+ mist nie geben wird.
datenrate 50kbit kann mit keiner analog variante mithalten.
der br fordert mindestens 80kbit, klassik????

also wer mp3 klangbrei mit 96kbit toll findet, wird sicher dab+ fan.

wer wirklich musik hören will, bleibt bei analog.
einzig das nichtg datenreduzierte DSR war nah dran.

drm+,dab,dab+ will nicht gute klangqualität liefern, sondern quantität statt qualität.

sie machen sich hoffnungen, die nicht erfüllt werden. sicherlich

Markov Bullmann
00
31.7.2011, 23:04
In England?

Es freut mich zu hören, dass es in England auch funktioniertende Infrastrukturprojekte geben soll, nur es fehlt mir der Glaube dazu. Quelle?

ja dann
00
31.7.2011, 23:45
england

http://en.wikipedia.org/wiki/BBC_... tional_DAB

unter anderem. Für weiteres sei Google ein Tipp.

276m
00
31.7.2011, 20:17

Das wird ein fürchterlicher Rohrkrepierer...

Elettra
00
31.7.2011, 19:25
Radio Sendungen Aufnehmen

Geht dann auch Radio aufnehmen?

http://www.onlinetvrecorder.com

Onlinetvrecorder nimmt inzwischen sogar Fernsehen in HDTV auf, Radio Aufzunehmen sollte daher kein allzu großes Problem darstellen.

Brötchen aufs Pfötchen
03
31.7.2011, 18:54

Gerade beim Thema Mehrwert sollten die heimischen Programmanbieter betreten schweigen, da selbst die vorhandenen Möglichkeiten nicht genutzt werden, z. B. die sinnvolle Nutzung von RDS.

Das Furunkel auf der Rübe
01
31.7.2011, 18:52
DAB mit oder ohne + ist geqirrlte Kagge!

Tonqualität ist wieter unter dem derzeitigen UKW-Standard. Entspricht in etwa Internet-Radio mit 96kb/s!

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