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Algier - In Algerien haben Sicherheitskräfte nach Angaben eines Regierungsvertreters einen hochrangigen Al-Kaida-Führer getötet. Abdelkahar Belhadj, ein hochrangiger Führer der Terrorgruppe Al Kaida im Maghreb (Aqmi), sei am Montag entdeckt worden, als er mit zwei weiteren Islamisten in einem grauen Kleinwagen auf dem Weg in die Hauptstadt Algier gewesen sei, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus dortigen Regierungskreisen. Dort habe der unter seinem Kampfnamen "Mouawia" bekannte Belhadj offenbar ein Bombenattentat geplant.
Demnach kam es zu einem Schusswechsel, als Sicherheitskräfte das Auto zu stoppen versuchten. Bei der Schießerei sei das Fahrzeug explodiert. Einer der Extremisten habe einen Sprengstoffgürtel getragen, sagte ein Regierungsvertreter. Der 1988 geborene Belhadj war von einem Gericht in Abwesenheit wegen mehrerer Terroranschläge zum Tode verurteilt worden. Wiederholt gab es Berichte über seinen Tod. Sein Vater Ali Belhadj war einer der Gründer und Anführer der Islamischen Heilsfront (FIS). Diese hatte 1991 die Parlamentswahlen gewonnen, war nach dem folgenden Militärputsch aber verboten worden. (APA)
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