Vater von Amy Winehouse vermutet Tod durch plötzliche Abstinenz

    28. Juli 2011, 21:39
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    Ärzte hätten Sängerin gewarnt - Zahlreiche unveröffentlichte Songs in Rohversionen

    London - Amy Winehouse könnte nach Darstellung ihres Vaters ausgerechnet der Wille zur Alkoholabstinenz zum Verhängnis geworden sein. Die britische Sängerin habe vor ihrem plötzlichen Tod am Samstag drei Wochen keinen Schluck Alkohol getrunken, sagte Mitch Winehouse laut Berichten bei der Trauerfeier am Dienstag.

    Möglicherweise habe Amy, die oft auch in der Öffentlichkeit betrunken auftrat und wegen ihrer Suchterkrankungen mehrmals behandelt wurde, zu plötzlich mit dem Trinken aufgehört. Ärzte sollen ihr geraten haben, den Alkoholkonsum schrittweise zurückzufahren, um medizinische Komplikationen zu vermeiden. Die offizielle Ursache für ihren Tod steht noch nicht fest. Die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchungen kommen erst in zwei bis vier Wochen.

    Winehouse hat laut ihrem Sprecher Chris Goodman einige nie fertiggestellte Songs hinterlassen. Es gebe viel unveröffentlichtes Material, ob und wann es auch auf den Markt kommen soll, sei aber - vor allem mit der Winehouse-Familie - noch nicht diskutiert worden. Ein Sprecher ihrer Plattenfirma, Universal, sagte der britischen Zeitung "Guardian", die Sängerin habe das Gerüst für ungefähr ein Dutzend Songs hinterlassen - in Form von sporadischen Studioaufnahmen in den letzten eineinhalb Jahren und in ihrem Heimstudio angefertigten Demo-Bändern, musikalisch ähnlich ihrem Back to Black Album.

    Im Testament soll Winehouse laut Daily Mail Exmann Blake Fielder-Civil nicht bedacht haben. (dpa/ DER STANDARD, Printausgabe, 29.7.2011/red)

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