Die Schwächen der E-Bikes

Mangelhafte Bremsen, kaputter Rahmen

28. Juli 2011, 11:40
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    foto: apa/patrick seeger

    Für ein gutes Elektrofahrrad muss man mit 2.200 Euro aufwärts rechnen.

Pedelecs werden immer beliebter, weisen aber nach aktuellen Tests der Stiftung Warentest gefährliche Mängel auf

Die deutsche Stiftung Warentest hat gemeinsam mit dem deutschen Mobilitätsdienstleister ADAC zwölf Pedelecs - Fahrräder mit Zusatzmotor - überprüft. Im Test zeigten sich gefährliche Mängel: Bei einem Rad brach der Rahmen, einige Modelle haben zu schwache Bremsen.

Bremsen müssen mehr aushalten

Die Bremsen von E-Bikes müssen mehr aushalten als die Bremsen normaler Fahrräder, da die Durchschnittsgeschwindigkeit und das Gewicht höher sind. Im aktuellen Test hat sich gezeigt, dass die Bremsen mancher E-Bikes diesen Anforderungen nicht genügen. Bei drei Modellen sind sie zu schwach: Giant Twist Esprit Power, Kettler Twin Front NX8 und KTM Macina Dual. Das Elektrofahrrad von Ruhrwerk bremst sogar nur "mangelhaft".

Sehr effektiv sind dagegen die hydraulischen Felgenbremsen der drei als "gut" bewerteten Räder: Kreidler Vitality Elite, Raleigh Leeds HS und Diamant Zouma Sport+. Das "gute" Rad von Kreidler hat noch einen anderen Vorteil: Der Akku ist nach rund zwei Stunden und 15 Minuten komplett aufgeladen. Bei Winora und Kalkhoff dauert es acht bis neun Stunden.

Rahmenbruch nach 10.000 Kilometern

Hersteller Pegasus hat weiterhin Probleme mit den Rahmen seiner E-Bikes. Im Test der Stiftung Warentest sind sie nach 10.000 Kilometern gebrochen. Eine bekannte Schwachstelle, denn schon im vergangenen Jahr musste der Hersteller aus demselben Grund rund 11.000 Modelle zurückrufen.

Anfahrhilfe

Erst wenn man in die Pedale tritt, springt bei Pedelecs der 250-Watt-Elektromotor an. Im Test verfügen nur zwei Modelle - von Flyer und Winora - über eine Anfahr- oder Schiebehilfe. Generell gilt: Ist die Geschwindigkeit von 25 km/h erreicht, schaltet sich der Motor ab.

Ab 2.200 für ein "gutes" Rad

Für eines der drei mit einem "Gut" bewerteten Elektrofahrräder, müssen Radfahrer zwischen 2.200 und 2.700 Euro ausgeben. Dafür erhalten sie Räder mit guten Fahreigenschaften und effektiven Bremsen. Raum für Verbesserungen gibt es aber auch hier. Einmal war die Akkuladedauer etwas lang, bei allen Modellen das Licht nur durchschnittlich oder die Gebrauchsanleitung oder CE-Kennzeichnung unvollständig. (red,derStandard.at, 28.08.2011)

Die Ergebnisse sind in der August-Ausgabe der Zeitschrift test oder im Internet unter www.test.de/elektrofahrrad nachzulesen.

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Posting 1 bis 25 von 68
1 2
Hurrrrzn!
00
17.8.2011, 00:33
€ 2200?? Schon mal überlegt, wieviel Benzin/Diesel ich dafür bekomme?

Mir dieser Treibstoffmenge fahre ich mehr Kilometer als so ein blödes Stromrad hält.

Schade ums Geld!

Carlos Clementin
00
16.8.2011, 15:00
2200€ VIEL ZU TEUER!

Derzeit wird bei den E-Bikes viel zu viel verlangt.
Wenn man sich selbst ein anständiges Rad zusammenstellt ist man mit 1000€ dabei.

Ein altes Citybike OHNE Federgabel mit stabilen Rahmen, ein Vorderrad Umbausatz (kein Nobel Bionix)
und ein Akku.

Wegen des Boomes wird von den Herstellern einfach abkassiert. eingekauft wird NUR in China
Wobei: Bei den Rahmen gibt es noch örtliche Zusammenstellung, Konfiguration.

Ich fahre mit meinem HartzIV-Rad (Kosten gesamt 800€) seit 7 Monaten, 2400km im Schnee und auf Rumpelwegen - keine Probleme.

Peter Trimmel
01
E-Bike Bremsen

Beim Bremsen verhält siche ein E-Bike genauso wie ein normales Fahrrad. Ob eine Bremse ausreichend ist hängt nur vom Gesamtgewicht und von der Geschwindigkeit ab. Dass man möglicherweise mit einem E-Bike eine höhere Durchschnittgeschwindigkeit hat ist irrelevant. Ich würde bei jedem Rad zu einer hochwertigen Bremsanlage raten.

sloatvie
00
16.8.2011, 18:22

haben Sie schon bemerkt, dass ein eBike auch automatisch ein höheres Gewicht hat? Wie war das mit der Masse bei Beschleunigen aber auch beim Bremsen?

Kapitalismus Luege
01
e-bikes sind super,

jetzt sind auch (ältere) Freunde mit von der Partie, die keine Angst mehr haben den Retourweg nicht zu schaffen.

kamikuh
00
Strassenzulassung S-Pedelec

Wie sieht's in Österreich mit der Strassenzulassung für S-Pedelecs aus? Tut sich da was?

S-Pedelecs haben einen stärkeren Motor und erlauben eine Tretunterstützung bei mehr als 25km/h. Typische erhältliche Modelle erreichen so 45km/h.

Carlos Clementin
00
16.8.2011, 15:06

bei uns sind 600W legal, in D nur 250...
Geschwindigkeit ist gleich mit 25kmH begrenzt.

S-Pedelec Kommt in D lt. eines Berichtes aber nicht so gut a) Zulassungskosten b) gute sind da aber wirklich teuer

TheStig
00

203mm Scheibenbremsen von Avid sollten aber reichen...

Christian Pfandler
00
29.7.2011, 12:41

Wen's interessiert: Bester und relativ günstigster Hersteller war die deutsche Firma Kreidler.

Fertigen auch im Inland.

http://www.kreidler.net/wp_kreidler_bike/

Gobi Todic
00
29.7.2011, 15:15
kreidler ist günstig

auf alle fälle gilt: nur den bosch antrieb nehmen.

Bodypainter
00
29.7.2011, 11:23

Sind 10.000 km für ein ebike nicht ziemlich viel? Das sind ca. 35x Wien/Salzburg.

Ruskij
00
16.8.2011, 11:05

Das ist nicht besonders viel, wenn man bedenkt, dass man das Rad ja über mehrere Jahre benützt. Fährt man täglich im Alltag oder macht man jedes Jahr einige Ausflüge kommen recht leicht 1.000 - 2.000 km jährlich zusammen.

monoton
04
29.7.2011, 15:53

wenn man im alltag damit unterwegs ist nicht

anyuser
 
60
29.7.2011, 08:48
2.200 aufwärts

und das für billigstes china-klumpert das im produktionsland nicht einmal ein zehntel kostet
für mein auto hab ich 2.500 bezahlt und ich fahr schon seit fünf jahren damit.

Achilles pseudonym
 
00
auto...

made in china?

O5
11
29.7.2011, 09:12

Gibts echt noch Hirnis die beim Autokauf nur auf den Kaufpreis schauen?! ;-)))

pick up artist - experte für genderfragen
13
29.7.2011, 08:53
das mag vielleicht bei einem elektroroller mit roter tafel stimmen

aber bei fahrrädern sind wir ab 2.000 euro schon in einer vernünftigen liga zuhause. nix mehr mit glumpert.

gustav gans42
00
28.7.2011, 21:48

Mangelhafte Bremsen - und nur 1 kaputter Rahmen...
was ist eigentlich los mit diesen erbärmlichen Schreiberlingen?
Schon jemals ein Buch gelesen?

Au Weh
22
28.7.2011, 21:27

In China kosten die eBikes 100 bis 200 Euro und haben auch schlechte Bremsen.

cash cow1
911
28.7.2011, 18:42
E-Bikes: Bankrotterklärung der Vernunft und Pervertierung des Umweltschutzgedanken gleichermaßen.

Kickstarter
04
29.7.2011, 18:15
geh bitte ... hauptsache sudern

jedes E-Vehikel ist besser als eins mit Verbrennungsmotor oder hast angst von der Oma überholt zu werden.

anyuser
 
20
29.7.2011, 08:49
"umweltschutz" ist an sich pervers

die umwelt soll also vor dem menschen geschützt werden, denn dieser wird nicht als teil der natur gesehen. das glauben unter anderem die scientologen, die meinen wir wären aliens.

Beim Barte des Proleten!
011
29.7.2011, 08:11

Autos: Bankrotterklärung der Vernunft und Pervertierung des Umweltschutzgedanken gleichermaßen.

Jedes E-Bike welches einen Menschen vom Auto aufs Rad bringt ist zu begrüßen.

Pseudo Sportliche Radfahrer regen sich jetzt darüber auf das weniger sportliche Menschen Sie überholen.

Hol dir ein Rad ohne Motor und lass andere mit deiner Moral in Ruhe.

cash cow1
12
29.7.2011, 13:51

bei den autos gehe ich d'accord.
und wenn sie mir nur 10 menschen zeigen die wegen dem e-bike das auto verkaufen revidiere ich meine aussage sofort. ich vermute aber sie werden nicht einen finden.
meine beobachtung ist die, daß menschen bei ihren sonntäglichen radausflügen jetzt ihren aktionsradius erweitern können und mit dem e-bike die jausenstation die 20km weiter entfernt ist ansteuern. es wird wohl kein einziger alltagsweg der sonst mit dem auto erledigt wurde jetzt mit dem e-bike gemacht.
das ganze ist einfach nur ein unnötiger hype der elektrische energie verschwendet.

Gobi Todic
01
29.7.2011, 15:12
bei mir

sollte es nächstes jahr soweit sein.

ist dann aber schon eher eine "lebensumstellung" -> in die stadt reinziehen, auto weg, rad her.

(die räder hab ich natürlich schon ^^)

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