Größtes Tundra-Feuer setzte Unmengen an CO2 frei

27. Juli 2011, 19:50

Kohlendioxid-Abbau von einem Jahr zunichtegemacht - Forscher befürchten, dass solche Brände mit dem Klimawandel häufiger werden

Im Normalfall brennen Wälder, wenn es heiß ist. Deshalb kommen Feuer in der Tundra Alaskas nicht allzu oft vor. Doch im Frühherbst 2007 hat es dort gebrannt, und zwar ordentlich: Mehr als 1000 Quadratkilometer Fläche wurden ein Raub der Flammen - das größte Feuer in der Gegend seit Menschengedenken.

US-Forscher haben nun den Schaden in Sachen Kohlenstoff- bzw. Kohlendioxid-Bilanz errechnet: Das Feuer habe 2,3 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) wieder in die Luft freigesetzt, sagte Syndonia Bret-Harte von der Universität von Alaska am Mittwoch in Fairbanks. Der älteste bei dem Brand freigesetzte Kohlenstoff im Boden sei vor 50 Jahren aufgenommen worden, berichten die Forscher im Fachjournal Nature. Sie befürchten weitere Brände, falls der Boden noch trockener werde.

Der Brand am Anaktuvuk-Fluss in Alaska, ausgelöst im Juli 2007 durch einen Blitz, habe 1.039 Quadratkilometer Tundra zerstört. Die verbrannte Fläche sei selbst aus dem Weltall zu erkennen. Das Feuer ging erst im Frühherbst aus, als die ersten Seen schon wieder mit Eis überzogen waren.

Kaum Zeit für Erholung

"In den letzten 11.000 Jahren hat es kaum Tundrafeuer gegeben", sagte Bret-Harte. "Aber in den vergangenen Jahren ist die Zahl der Brände gestiegen. Das ist möglicherweise eine Reaktion auf die Klimaerwärmung." Bei Abständen von 80 bis 150 Jahren habe die Tundra bisher Gelegenheit gehabt, sich zu erholen. "Aber wenn die Zeiten zwischen den Feuern kürzer werden, sagen wir alle zehn Jahre ein Brand ausbricht, kann sich die Landschaft nicht erneuern."

"Eigentlich hatten wir erwartet, dass das Feuer wie üblich auf dem feuchten Boden nach einer Weile erstirbt", sagte Bret-Harte. "Aber der Sommer 2007 war so heiß, dass es einfach weiterbrannte und starke Winde im September sorgten dafür, dass ein gewaltiges Areal verbrannte." Noch von der Toolik Field Station, dem Arbeitsplatz der Wissenschafter, war das 24 Kilometer entfernte Feuer als Rauchwand am Horizont zu sehen. (tasch/APA//DER STANDARD, Printausgabe, 28.07.2011)

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1 2
F S 3
511
28.7.2011, 21:31
Trotz aller Stricheraktivitäten hier in der geschlossenen Abteilung "Klima" (Wenns wärmer wird, ist es Klima - wenn es sukkzessive kälter wird, das Wetter…) zeigt die gerade vollzogene Evaluierung der Mikrowellen-Satellitendaten v.2000-2011 auf, daß…

…ALLE Modelle der rein finanzpolitisch induzierten Phantasien eines "Treibhauses" u.eines angebl."menschgemachten Klimawandels" eher aus der Verforschungsabteilung eines "Irrenhauses" stammen müssen.

Die erhobenen Werte zeigen,daß die effektive Wärme-Abstrahlung der Erde beträchtlich höher ist (wortwörtlich: "riesige Dikrepanz" zu allen IPCC Klima-Modellen),als v.den CO2-KULT-Karbonatsis in ihren gepeerten Paperln an ihre Priesterkaste gebeichtet werden darf,um ihre "Pfrundings" z.allem u.jederlei Unsinn (Hauptsache,es hat irgendwas mit CO2 zu tun…) weiter einzucashen.

Dr.Roy Spencer v.d.Alabama Uni hat die Arbeit im "Remote Sensing" veröffentlicht u.die Presseaussendung erging vorgestern,was hier niemand mitbekommen z.haben scheint.

NaturalBornScientist
01
11.9.2011, 11:19
Weils grad passt:

Man sollte nicht alles glauben:

http://derstandard.at/131500595... Ruecktritt

Prinzipal
11
27.8.2011, 16:06
vertrauen sich nicht auf die meinung anderer sondern stellen sie eine einfache frage:

die verbrennung fossiler brennstoffe innerhalb von 100 jahren, was 100mio. jahre gebraucht hat um zu entstehen
1. hat keine auswirkung
2. benzin kommt aus der zapfsäule
3. verdammt, mrd to Co2 - wohin geht das wirklich????

Pro Freistaat Kärnten!
 
06
es ist immer wieder erstaunlich,

dass du auf der einen seite den klimawandel als geschäftemacherei erkennen willst und auf der anderen seite alle deine quellen mit vorliebe von republikanischen wirtschaftskampffetischisten hoch gepriesen werden.

es gibt menschen, die wissen, dass sie nichts wissen, dann gibt es leut wie dich, die nicht mal erkennen, wenn sie instrumentalisiert werden.

Alex79
513

Ach, da haben Sie wieder fleissig von Fox News oder von Anthony Watts abgeschrieben, gell?

Die neuerliche Arbeit von "Dr Roy Spencer" ist genauso falsch wie die meisten anderen Sachen die der Herr von sich gibt. Das Journal "Remote Sensing" ist auch weder auf Klima spezialisiert noch von den ernsthaften Wissenschafts Indizes (zB ISI) abgebildet.

Eine wissenschaftliche Fehleranalyse von dem Geschreibsl koennen sie hier nachlesen: http://www.realclimate.org/index.php... -feedback/

F S 3
19
Sie werden sicherlich Verständnis dafür aufweisen, daß das FS3 nicht unbedingt auf die Meinung eines überführten Betrügers (M.Mann) zur Evaluierung dieser Arbeit zurückgreift…

…wie auch ihre geschätzte Meinung für das FS3 entbehrlich geworden ist, nachdem sie mit diesen "sauren Meeresgeschichten" sich derart ins demagogische Eck verzogen hatten, absolut keine wissenschaftliche Professionalität zeigten und demnach für eine erbauende, sinnvolle und weiterführende Diskussion uninteressant sind.

Nichtsdestoweniger danke für ihre Reaktion. Möge sich jeder Leser selbst seine Meinung bilden.

Alex79
27

"Guest commentary by Kevin Trenberth and John Fasullo"

Koennen Sie nicht mal lesen?

aleph null
21
Wenn in dem "guest commentary"

allerdings drinnen steht, dass das paper gar nicht publiziert hätte werden dürfen, so sagt das mehr über den "guest commentary" aus als über das publizierte paper.

Alex79
01

Was das aussagt ist, dass das Paper fehlerhaft ist. Drum ist es ja auch in "Remote Sensing" erschienen, einem Journal das nichts mit Klima zu tun hat und auch nicht vom ISI Index erfasst wird.

Ein offensichtlich fehlerhaftes Paper sollte auch nicht publiziert werden.

aleph null
11
Das ist eben ein grundlegendes Mißverständnis

Auch fehlerhafte papers sollen publiziert werden dürfen.

Wenn man anderer Ansicht ist, hat man eine starke Affinität zu Orwells 1984 und ist wenig an einem wissenschaftlichen Diskurs interessiert.

Genau diesen Eindruck haben ich von den handelnden Personen in der Klimatologie, wie G. Schmidt, J. Hansen, M. Mann usw, die am liebsten allen anderen den Mund verpicken und Bücherverbrennungen machen würden. Auch Ph. Jones hat in seinen e-mails derartige Andeutungen gemacht, indem er den "peer review process" neu definieren wollte, damit einige Arbeiten eben nicht erscheinen. Das ist an und für sich schon ein Armutszeugnis.

Alex79
00

Wenn es sich um eine falsche Interpretation handelt, vielleicht, aber sicher nicht wenn offensichtliche methodische Fehler vorhanden sind. Dass Fehlerbalken angegeben werden MUESSEN lernt man im ersten Kurs an der Uni.

Mich wuerde auch interessieren was Sie in diese gestohlenen Emails wieder einmal reininterpretiert haben.

aleph null
01
Demnach hätte der Mannsche Hockeystick

niemals publiziert werden dürfen. Wenn man aus ganzen dendroklimatologischen Archiven eine einzige Baumreihe rausholt, um irgendetwas zu beweisen, so ist das methodisch nicht in Ordnung. Auch das erfahren Studenten in den ersten Semestern.

Damit man über die Qualität einer Arbeit diskutieren kann, muss diese erst einmal veröffentlicht sein. Eine Zensur im Vorfeld braucht niemand, ist nicht zweckdienlich und zudem verwerflich.

Alex79
10

Es geht um offensichtliche Fehler, die in Spencers Arbeit zu Hauf zu finden sind.

In Mann's Arbeit waren keine Fehler, Sie sehen ja dass der Hockeystick heute noch genauso aussieht wie damals in der Version von '98. Die "Fehler" die gefunden wurden haben die originale Analyse auch nicht veraendert, wie ich Ihnen ja gerade gezeigt habe.

Der Rest Ihres Postings zeigt nur wieder, dass Sie sich in der Wissenschaft nicht auskennen. Bei Spencer hat ganz offensichtlich das Peer Review versagt. Die Arbeit haette in dieser Form nie veroeffentlicht werden sollen. Das hat nichts mit Zensur zu tun sondern nur damit, offensichtliche Fehler vor der Publikation zu korrigieren.

aleph null
00
21.8.2011, 07:05
Natürlich findet man keine Fehler,

wenn die Daten nicht zur Überprüfung hergegeben werden.

Um etwas zu überprüfen, muss man es zur Begutachtung freigeben. Das gilt für eine wissenschaftliche Arbeit ebenso wie für ein KFZ.

Alex79
00
21.8.2011, 08:00

Nein, das stimmt nicht.

Bei Mann waren alle Daten oeffentlich zugaenglich, wenn also jemand seine Ergebnisse widerlegen wollte war ihm das zu jeder Zeit moeglich.

Man muss eine Arbeit an Hand ihres Inhalts nachvollziehen und ueberpruefen koennen, aber man muss nicht die Daten, fein saeuberlich ueberarbeitet, auf dem silbernen Tablett praesentieren.

aleph null
00
22.8.2011, 03:48
Die Daten waren zwar zugänglich,

allerdings hat Mann nicht verraten, welche von den zugänglichen Daten er verwendet hat. Auch hat er keine Rechenschaft darüber abgelegt, warum er auf die Baumringrekonstruktion in der jüngsten Vergangenheit verzichtet hat.

In einer wissenschaftlichen Arbeit, die den Anspruch erhebt, wissenschaftlich zu sein, gehören solche Dinge dokumentiert.

Zuckerlilly Zuckerlilly
00
3.12.2011, 15:23
Alex79
00
22.8.2011, 04:59

Selbstverstaendlich ist das in dem Paper gestanden. Sie haben keine Ahnung wovon Sie hier reden und beten nur wie ein Papagei ueble Propaganda von McIntyre und Konsorten nach.

Andere Autoren hatten ueberhaupt keine Probleme Mann's Resultate 1:1 mit dem originalen Datensatz zu reproduzieren und kamen - welch Ueberraschung - zu genau dem selben Ergebnis.

Frage: Wenn das Ergebnis das selbe ist und alle Daten immer vorhanden waren, worueber beschweren Sie sich dann? Darueber dass Mann seine Daten und hart erarbeiteten Computercode nicht per Eilpost schoen verpackt zu den Schwindlern und Betruegern um McIntyre geschickt hat?

1000undeine8
01

tun wir einmal so, als ob es in ordung wäre, eine arbeit ohne statistische kenngrößen zu publizieren (ohne fehlerbalken, streuungsmaße etc.), und tun wir so, als ob das nicht gerade bei einem vergleich 100-jähriger mittelwerte von klimamodellen mit 10 jahren satelliten-daten völlig inakzeptabel wäre:

"It is concluded that atmospheric feedback diagnosis of the climate system remains an unsolved problem".

witzigerweise kritisiert spencer damit einen ansatz von richard lindzen, den sie selbst, lieber aleph null, vor nicht allzu langer zeit verbissen verteidigt haben. sie verzichten aber wie üblich zugunsten ihre vagen, dunklen andeutung auf einen konsequenten standpunkt.

aleph null
11
Wieder einmal absolute Themaverfehlung ihrerseits

Mir geht es darum, dass Trenberth & Co schon einen ganzen Absatz lang kritisieren, dass die Arbeit überhaupt publiziert wurde. Er regt sich darüber auf, dass die "materials and methods" ungeügend referiert wurden, sodaß die Ergebnisse nicht nachvollziebar seien usw.

Das mag jetzt stimmen oder nicht, interessanterweise ist Trenberth kein Muckser über die Lippen gekommen, als es über die Nachvollziebarkeit des Mannschen Hockeysticks ging. Auch dass diese Arbeit entgegen wissensenschaftlicher Gepflogenheiten publiziert wurde, stört Trenberth bis heute nicht.

Es ist fast schon ein Merkmal drittklassiger Wissenschaftler, Standards nicht universell anzuwenden, sondern damit so umzugehen, wie es einem in den Kram passt. Das macht Trenberth und

1000undeine8
11

eine arbeit, in der ein modell mit erhobenen daten *ohne streuungsmaße* verglichen wird, können sie in ernstzunehmenden wissenschaftlichen disziplinen heutzutage nicht einmal mehr als diplomarbeit abliefern. allenfalls noch in zeitschriften über homöopathie oder bachblüten-therapie.

aleph null
00
Wenn Sie eine Diplomarbeit abgeben

ohne die Rohdaten zur Verfügung zu stellen (fecit M. Mann mit dem Hockeystick), dann wird es nicht einmal für das Bachbütenjournal reichen,

So what?

1000undeine8
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zu ihren hockeystick-wuchteln:

http://derstandard.at/plink/129... id20598108

aleph null
00
Sie sind halt nicht auf dem aktuellen Stand

http://climateaudit.org/2011/03/23/13321/

1000undeine8
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sorry, mein fehler. das paper von briffa und osborn (1999) ist natürlich ein klarer beweis, dass mann, bradley und hughes (1998) ihre rohdaten nicht zur verfügung gestellt hätten. die namen klingen ja frappant ähnlich (alle englisch!).

zur bescheuerten "analyse" mcintyres am briffa-paper ist nur anzumerken, dass dieser herr so wie roy spencer seine betrugs-vorwürfe unter mißachtung trivialer statistik in die welt setzt.

http://moyhu.blogspot.com/2011/03/w... -data.html

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