Der Wahnsinn aus der Mitte der Gesellschaft

Kommentar der anderen | Farid Hafez, 26. Juli 2011 18:25
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    "Sich klar und wortstark gegen Islamophobie positionieren", fordert Farid Hafez.

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    Eine Teilnehmerin einer Juso-Protestaktion gegen Thilo Sarrazin geht mit gutem Beispiel voran.

Stellvertretend für viele ähnliche Einschätzungen, die uns dieser Tage zum Massaker in Norwegen erreichen: eine Warnung vor den geistigen "Brandstiftern", die diese Wahnsinnstat erst möglich gemacht hätten

Es wurde schon von einigen Kommentatoren angemerkt, dass es fatal wäre, den Fall Anders B. als Einzelfall abzutun und in diesem Zusammenhang auf das rechtsradikale Milieu sowie rechtspopulistische Parteien mit dem Argument hingewiesen, dass deren radikale Botschaften indirekt die Hemmschwelle für derartige Terrorakte herabsetzen würden. - Ich teile diesen Befund, möchte ihn aber noch um einen Aspekt erweitern. Auffallend ist zunächst, dass eine der Speerspitzen der islamfeindlichen Polemik im Internet, "politically incorrect" kürzlich zwar zu ein paar nachdenklichen und selbstkritischen Worten gefunden hat (vom Standard an dieser Stelle am vergangenen Montag dokumentiert) dann aber gleich wieder zurück zur gewohnten Tagesordnung überging. "Warum bombt Islam ausgerechnet in Oslo?" hieß es noch am 22. Juli, um am 25. Juli die Frage aufzuwerfen, warum Udo Ulfkottes Online-Portal "Akte Islam" vom Netz genommen wurde (kürzlich sah dieser im Ehec-Darmbakterium einen "Fäkalien-Dschihad" gegen Deutschland). Die Kommentare darunter (z. B. "Faschislam ist die Geburt eines Geisteskranken") sind so widerlich und hasserfüllt wie das Pamphlet des norwegischen Massenmörders. Die selbstkritischen Worte scheinen also nicht mehr als ein kurzer Zwischenruf der Menschlichkeit gewesen zu sein.

An dieser Stelle sei jedoch der Blick nicht alleine auf den rechtsrechten Rand gelenkt. Damit ich nicht missverstanden werde: Natürlich dürfen die "rechten Hassprediger", wie Van der Bellen den österreichischen Parteivorsitzenden der Freiheitlichen einmal nannte, angesichts ihrer Wahlkampfrhetorik nicht aus der Pflicht genommen werden. Und wenn österreichische Nikolaus-"Debatten" (die lediglich die FPÖ mit ihren Mitgliedern geführt hat) bis nach Norwegen kommen, dann hat das mit jener europäischen Vernetzung zu tun, die kürzlich im Zuge der Veröffentlichungen in deutschen Verfassungsschutzberichten angesprochen wurde. Rechte Politiker/innen vereinen sich unter dem Banner des Kampfes gegen die "schleichende Islamisierung Europas". Diese Vernetzung bleibt aber nicht auf rechts-rechte Kräfte beschränkt.

Seit einigen Jahren wirken einzelne Akteure der "Islamkritik" in die Mitte der Gesellschaft hinein. Ein Hans-Peter Raddatz, der die "Existenzformel des Islam" als "Recht auf Unrecht [...] in der Vernichtung des Unglaubens und des individuellen Denkens zum Schutz der Scharia" beschreibt, wurde in Österreich im April 2010 von einem konservativen Staatssekretär a.D. als Islam-Experte am Podium begrüßt und Henryk Broder ("Der Unterschied zwischen Islam und Islamismus ist wie jener zwischen Terror und Terrorismus") von einem konservativen Bundesminister drei Jahre nacheinander für ein Referat zum Multikulturalismus und zum Islam eingeladen.

Solche Persönlichkeiten können als Bindeglied zwischen einer radikalen Islamhetze und Kräften aus der sogenannten Mitte der Gesellschaft, die "seriös" über die Herausforderungen der Migration und Diversifizierung der europäischen Gesellschaften sprechen wollen, gedeutet werden. Dabei beschränkt sich dieses Phänomen nicht nur auf die Mitte-Rechts-Fraktion: Gerade der Fall Sarrazin hat letztendlich gezeigt, wie selbst Sozialdemokraten vor der grassierenden Islamfeindlichkeit kapitulieren: Beim zweiten SPD-Parteiausschlussverfahren wurde Sarrazins Mitgliedschaft bestätigt. Schließlich meinten laut Umfragen 53 Prozent der SPD-Anhänger (CDU/CSU: 61%, FDP 80 %, Linke 59% und Grüne 45%), Sarrazin habe "mit seiner Kritik" Recht.

Die Islamfeindlichkeit ist also gesellschaftsfähig und massentauglich geworden. In einem Klima der Angst vor der erstarkenden Rechten greifen die Mitte-Parteien meist zu zwei Methoden: geübtes Schweigen oder professionelles Adaptieren. Konsequent klaren Protest erlauben sich nur Minderheitsparteien. Gleichzeitig werden Rechtsextreme und rechtspopulistische Akteure immer radikaler in ihrer Ausdrucksweise und verrückter in ihren Weltverschwörungstheorien. Die bei Anders B. vorgefundene Kampfesinbrunst gegen "Kulturmarxismus" und "Islamisierung" - ersteres ermöglicht nach rechter Ideologie letzteres - findet sich etwa auch in einem Positionspapier des österreichischen Rings Freiheitlicher Jugend zum Islam in Europa aus dem Jahr 2006. Der damalige Vorsitzende sitzt heute im Gemeinderat. Erst vor dem Hintergrund dieser Radikalisierung wird die Tat eines einzelnen Verrückten nachvollziehbar. -Man erinnere sich nur beispielsweise an die Koranverbrennung durch den evangelikalen Prediger Terry Jones: Auch diese Tat ist erst möglich geworden, nachdem es einer Tea-Party-Bewegung gelungen war, Islamophobie in die Reihen der Republikanischen Partei "einzubringen" und damit salonfähig zu machen. Ja, auch Jones er war ein verrückter Einzeltäter, aber er konnte nur in einem Kontext verstanden werden, der seine Tat nachvollziehbar erscheinen ließ: die Mainstream-Diskurse über die angebliche islamistische Bedrohung.

Die norwegische Katastrophe birgt allerdings auch eine Chance: aufseiten der gemäßigten Kräfte in der Mitte der Gesellschaft: die Chance, sich klar und wortstark gegen islamophobe Tendenzen zu positionieren. (Farid Hafez, STANDARD-Printausgabe, 27.7.2011)

Der Autor Farid Hafez ist Politikwissenschafter an der Universität Wien und Herausgeber des Jahrbuchs für Islamophobieforschung (Studienverlag).

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johannes schenk1
08.08.2011 19:05
Origineller Weise finde ich es ziemlich irrelevant, ob Sarrazin "recht hat" oder nicht.

Relevant ist, seine Anschauungen als Kritik oder Diskussionsvorlage dienen, oder ob er Antiislamismus predigt.
Ich hab das Buch nicht gelesen - sagt ihr es mir!
Und darüber hinaus:
Ich zitiere:"... Beim 2. SPD-Parteiausschlussverfahren wurde Sarrazins Mitgliedschaft bestätigt. Schließlich meinten laut Umfragen 53 Prozent der SPD-Anhänger (CDU/CSU: 61%, FDP 80 %, Linke 59% und Grüne 45%), Sarrazin habe "mit seiner Kritik" Recht.
Die Islamfeindlichkeit ist also gesellschaftsfähig und massentauglich geworden. ..."
Wenn sovleie Menschen - immerhin auch 45% der Grünen finden, er hätte recht - dann sollte das zu denken geben - entweder ist was dran, oder es gilt den Islam ins rechte Licht zu rücken und das gelingt nicht durch Kritiklosigkeit.

Fritz Wunderlich
05.08.2011 20:26

"eine Warnung vor den geistigen "Brandstiftern", die diese Wahnsinnstat erst möglich gemacht hätten"

richtig: 9/11 und die folgen
der kontext, in dem das möglich wurde, ist ein islamistischer, wenn wir den kontext begrenzt halten wollen

mike muster
30.07.2011 09:17
Warten wir mal ab

was nach beendigung der Libyen Krise - die durch die europäische Nato unterstützt und gefördert wird - passiert.
Mit etwas Pech haben wir in Europa dann mit Vergeltungs Terrorakten zu kämpfen die das Bild der Gesellschaft (sprich: Presse) gegen den Islam wieder verändern wird.

Und auch Österreich könnte sich dabei zum Ziel von Angriffen machen da der Übergangsrat von unserer Regierung anerkannt wurde und man gerade plant 1,2 Milliarden Euro Unterstützung auszuzahlen.
"Neutralität" sieht anders aus.

Annata
29.07.2011 09:58
Wer mir den Unterschied

zu Breiviks Manifest und den Koran erklären kann, der kriegt von mir nen Lutscher!

Frodo Der Hobbit
30.07.2011 04:58

das ist so wie der dativ den akkusativ sein feind ist...

aqualung
29.07.2011 21:57
was gibts da zu erklären?

ich denke, nachlesen reicht schon!

aqualung
29.07.2011 21:57
was gibts da zu erklären?

ich denke, nachlesen reicht schon!

Margarete P.
28.07.2011 15:00
Die Katastrophe birgt vielleicht eine Chance,

aber die geht sehr viel weiter, als sich nun "gegen" islamophobe Tendenzen zu positionieren (wie Hafez es schreibt): es ist eine Chance, sich dialogbereit in alle Richtungen und für die Menschenrecht und Gewaltlostigkeit zu positioneren. Das gilt gleichermaßen im Privatleben, als auch auf kommunaler und nationaler Ebene, als auch für die Außenbeziehungen.

Hans-Peter Dollhopf
27.07.2011 19:07
Was Herr Hafez wirklich sagt:

Ausbreiten kann der Islam sich schon von alleine.
Sie sollen nur diejenigen Personen und Gruppen für ihn vernichten, die eine schlechte Meinung von ihm haben. Oder muss der Islam das vielleicht auch noch selbst erledigen???

aqualung
29.07.2011 21:59
schlechte meinung?

in dem kontext dieses kommentares und im kommentar geht es leider nicht um eine "schlechte meinung". es geht um menschen, die hass predigen, sich in diesen hass unendlich hineinsteigern, ihn salonfähig machen, und um einige wenige, die dafür auch töten.
eine wirklich unpassende stellungnahme ihrerseits also...

Hans-Peter Dollhopf
30.07.2011 03:27
So wie Sie?

Für den Dreck im eigenen Auge blind, oder wie?

Peter Sichrovsky
27.07.2011 19:05
Un-Ratschläge

Und all die guten Ratschläge und schulmeisterlichen Belehrungen was man tun hätte sollen und nicht hätte geschehen dürfen - hätten die Tat des Wahnsinigen in Norwegen verhindert?

prusiner
27.07.2011 17:37
trotz des aktuellen

Irrsinns in Norwegen und der dahinterstehenden Strukturen stellt sich trotzdem noch die Frage, wo der Wahnsinn zur Zeit vorwiegend wohnt

(besonders schlimm: Süd-Somalia)

buddhusmmed
27.07.2011 16:43
extremismus verhindern - anschauungsbeispiel - 6

fortsetzung:

das hier alles ist im grunde kein kampf gegen kulturen, religionen, politischen haltungen, etc. ...es geht um den kampf gegen den extremismus, welchen deckmantel dieser auch immer benutzen mag. es geht um die bändigung und den gesunden umgang, schöpferischen kanalisierung, der enormen kraft (emotionen).

in den medien wird oft berichtet über islamismus, islam, christentum, kreuzzüge, rechtspopulismus, etc. ... zwischen den zeilen gelesen erkenne ich nur polarisierung. alle texte erwecken den eindruck, vernünftig geschrieben worden zu sein. doch wirkliche vernunft sehe ich keine. ich würde mir wünschen, das medien noch kritischer werden, weniger emotionen, mehr vernunft, kritische haltungen, wenn es um sehr heikle themen geht.

buddhusmmed
27.07.2011 16:42
extremismus verhindern - anschauungsbeispiel - 5

fortsetzung:

... leider sind es wie immer die emotionen, die bewegen. der extremismus lebt von der gewaltigen macht der menschlichen emotion. emotion, die große negativität entstehen lässt.
wie nun den extremismus bekämpfen? durch große positive emotionen? nein, positives beinhaltet negatives und umgekehrt.
emotionen sind wichtig. sie sind die schöpferische kraft. aber noch wichtiger ist: der kraft der emotionen nicht blind zu folgen. nicht blind zu folgen heißt, sich zeit zu nehmen und ins innere zu schauen, emotionen und innere prozesse zu erkennen.

fortsetzung folgt ...

buddhusmmed
27.07.2011 16:40
extremismus verhindern - anschauungsbeispiel - 4

fortsetzung:

schlechte stimmung liegt in der luft. es kommt zum streit. emotionen. es eskaliert. die 4 der insgesamt 20 schaffen es, einen flächenbrand entstehen zu lassen. die jeweils 5 flachland-gläubigen stellen sich auf die seite ihrer jeweiligen 2 extremen-glaubensgenossen. die 4 extremisten haben somit 10 weitere zu gewalt und blindheit verführt. die 10, die die breite masse versinnbildlichen, stellen sich auf die seite ihrer religion, es beginnt ein glaubenskrieg.
die jeweils anderen 3, die den tiefen sinn der religion verstanden haben, versuchen zu beschwichtigen, mit tiefer einsicht und scharfen verstand die situation zu beruhigen. die jeweils 3 sind der schlüssel für dauerhaften frieden.

fortsetzung folgt ...

Gendo
27.07.2011 16:56

Die 3 sind die ersten die von den jeweils andern 7 weggeputz werden, da diese meist Greifbarer sind und sie schon mal den Grund der Diskussion nicht verstehen (also noch schlimmer sind als der eigendliche Feind).

buddhusmmed
27.07.2011 16:39
extremismus verhindern - anschauungsbeispiel - 3

fortsetzung:

ein einfaches, fiktives beispiel (man bedenke, extremisten sind in der minderheit, haben jedoch die möglichkeit einen flächenbrand entstehen zu lassen):
eine gruppe von 10 christen trifft auf eine gruppe von 10 muslimen. jeweils 3 davon haben den tiefen sinn von religion erkannt. jeweils 5 davon bekennen sich zu ihrer religion, sind oberflächlich gläubige, moralisch gut angepasste bürger.
jeweils 2 davon sind zutiefst extremistisch.
beide gruppen treffen aufeinandern, kommunizieren, diskutieren. probleme werden thematisch aufgegriffen. es wird hitziger. irgendwie schaffen es die jeweils 2 der gruppe, der jeweils anderen religion die ursache für das problem aufzulasten.

fortsetzung folgt...

buddhusmmed
27.07.2011 16:37
extremismus verhindern - anschauungsbeispiel - 2

fortsetzung des post vom 27.07.2011 11:58:

hinduistisch, ...durch selbstreflexion haben viele ihren glauben abgelegt oder sind noch tiefer in die lose materie eingedrungen, geprägt sind diese von der religion, die sie ihr leben lang begleitet hat, trotzdem.

was passiert, wenn extremismus die gesamte gesellschaft bedroht? wenn durch vereinzelte terroraktionen die breite bevölkerung (die nicht extrem ist) in unruhe versetzt wird?
wenn konflikte absehbar sind und bedrohlich wirken, wird die breite bevölkerung farbe bekennen. wenn es darauf ankommt, wird der durchschnitts-christ den christlichen-extremismus unterstützen, wird der durchschnitts-muslime den islamischen-extremismus unterstützen.

[fortsetzung folgt]

Hans-Peter Dollhopf
27.07.2011 15:58
Hallo Herr Hafez,

der Islam wird durch den Anschlag aber auch nicht besser, sondern bleibt vollkommen unberührt davon das, was er seit 1400 Jahren ist.

cipf
 
27.07.2011 14:40

Also ich bekenne mich dazu, islamkritisch zu sein, katholenkritisch, judaismuskritisch, hindukritisch... und was es sonst so noch gibt.

JEDE Religion MUSS kritisch betrachtet und auf ihren MEHRWERT für die Gesellschaft hin geprüft werden.

Wenn ein Mehrwert NICHT erkennbar ist, dann gilt es, dieser Bewegung Grenzen zu setzen, bzw. sie einzuschränken.

Und, wie gesagt, dies gilt für jede Religion! Aber ganz besonders für jede Religion die sich anmaßt, alleinselig machend zu sein! (das sind die jenseitsgewandten, abrahamitischen...)!

aqualung
29.07.2011 22:02
ja und?

sie tun ja so, als wäre hetze gegen eine religion das gleiche wie kritik der religion gegenüber. besuchen sie mal ein seminar über wissenschaftliches vorgehen. egal in welchem bereich wird ihnen dort einleuchtend erklärt, dass kritik bestimmten kriterien entspricht, und nicht zu vergleichen ist mit hassparolen, die nur auf schlechte stimmung und stimmenfang zielen!

cipf
 
01.08.2011 08:46

Ach wissen Sie, es gibt Religionen (eigentlich eher Religionsvertreter) die betrachten bereits jegliches kritisches Hinterfragen als Angriff und Hetze.

Wenn es um Religion bzw. Religions"FREIHEIT" geht, dann gibt es kein Pardon und keine Toleranz. JEGLICHER Versuch, Religion zu schützen gehörte abgeschafft, bzw. verboten.

Quargelbrot
27.07.2011 16:26

D'accord.

Bin für die Streichung JEGLICHER Privilegien für die Religionen.
Einschränkung der Darstellung religiöser Werte in der Öffentlichkeit.

Usw.

Emet mTsiyon
27.07.2011 14:38
Das letzte was Europa braucht, sind (auch nicht ansatzweise) die Ideen die Breviek postuliert. Solche Überlegungen führen uns nicht an den Rand einer Katastrophe, sondern mitten hinein.

Was wir jedoch benötigen sind klare Aussagen aus der Mitte der Gesellschaft für Demokratie, Pluralismus und ethische Werte. Sich klar und wortstark gegen jedweden Extremismus zu positionieren sollte allen eigen sein. Eindeutige Aussagen und Worte an die eigene Gemeinschaft vermisse ich in der althergebrachten Gesellschaft genauso, wie von muslimischer Seite, wie auch in diesem Artikel. Wenn die Mehrheiten auf allen Seiten der Probleme dazu reif sind, dann können wir die anstehenden Herausforderungen wirklich "seriös" angehen. Das Wort Hassprediger passt auf zu viele, hüben wie drüben, links wie rechts. Wir sollten dieses Wort nicht nur für die "Anderen", sondern auch für die "Eigenen" verwenden.

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