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Wien - Das Massaker von Oslo könnte in Österreich zu einer Diskussion über den Waffenbesitz führen. Eine Aktualisierung der psychologischen Tests im Zuge der Waffenpassbegutachtung forderte am Dienstag der Berufsverband Österreichischer Psychologen (BÖP). "Sie entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand der Wissenschaft und sind völlig veraltet", so Ulla Konrad, Präsidentin des Psychologenverbandes, in einer Aussendung. Der BÖP hätte bereits ein Konzept für die notwendige Modernisierung ausgearbeitet und dem Innenministerium übergeben.
Mit der neuen Testauswahl sollten Antragsteller schwerer zu positiven Gutachten kommen können, so die Experten. Der BÖP schlägt mehrere Testvarianten vor. Damit sollte verhindert werden, dass psychisch auffällige Personen mehrmals bei verschiedenen Gutachtern antreten und sich auf den Test vorbereiten können.
Derzeit ist für den Erwerb eines Waffenpasses ein Gutachten darüber notwendig, dass der Antragsteller nicht dazu neigt, unvorsichtig mit Waffen umzugehen oder sie leichtfertig zu verwenden. Eine Waffenbesitzkarte berechtigt zum Erwerb und Besitz von Waffen, ein Waffenpass zum Mitführen. (APA)
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