PAK-FA

Südkorea zeigt Interesse an russischem Kampfflugzeug

26. Juli 2011, 16:30

Das südkoreanische Verteidigungsministerium erwägt nach Angaben der russischen "Zentrums für Analyse des weltweiten Waffenhandels" den Ankauf des Kampfflugzeug T-50 ("Pak FA"). Die Maschine des Herstellers Sukhoi, die bei der MAKS-Airshow im August der Weltöffentlichkeit prästiert werden soll, zählt zu den Kampfjets der fünften Generation.

Außer der Exportversion des russischen Jets, die in einer Kooperation mit Indien gebaut wird, prüfen die Südkoreaner auch Angebote der US-Flugzeugbauer Boeing (F-15SE "Silent Eagle") und Lockheed Martin (F-35 "Lightning II") sowie der europäische EADS (Eurofighter Typhoon).

Die Typentscheidung soll 2012 bekanntgegeben werden, mit einer Lieferung der insgesamt 60 Maschinen wird frühestens 2016 gerechnet, berichtet RIA Novosti. Die PAK-FA absolvierte ihren Jungfernflug im Jänner 2010, bisher werden über 40 Starts und Landungen erfolgreich absolviert.

Ob sich die europäischen Anbieter gegen die US-Konkurrenz durchsetzen werden können, scheint indes fraglich: Südkorea kauft Rüstungsgüter, die es nicht selbst produzieren kann, traditionell von US-Herstellern. (red)

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Posting 1 bis 25 von 54
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Georg Schütt
05
27.7.2011, 13:20
Man sollte sich einfach nur vor Augen führen, dass die südkoreanische Luftwaffe - und damit auch ihre Verbündeten -

genauen Einblick in die am weitesten entwickelten Kampfflugzeuge der Gegenwart erhalten.

Egal, was sie dann kaufen: Sie kennen alles. Modernste amerikanische, russische und euripäische Technik. Und die südkoreanische Rüstungsindustrie wird in jedem Fall profitieren. Sei es als Lizenznehmer, sei es als Beobachter ...

Und die Gegner fliegen MiG-21 ...

Stahl_____666
131
27.7.2011, 14:28
.

"Und die Gegner fliegen MIG-21..."

Genau diese Denke bringt die NATO und die USA laufend in Schwierigkeiten.

Im Nahkampf sind nämlich die Vorteile moderner Kampfjets schnell egalisiert - da zählt wieder der Pilot.

Verzweifelnd
01
26.9.2011, 08:12

Im Nahkampf... ;-)

Von Fliegerei haben`s Null Ahnung

Martin Rosenkranz, airpower.at
04
29.7.2011, 13:28
bringt die NATO und die USA laufend in Schwierigkeiten

Bitte wo hatt die USA & NATO denn Probleme die Luftüberlegenheit zu erringen ?

MiG-29 im Jugoslawien
http://www.weaponsofwwii.com/forum/vie... php?t=2279

plane had foulty radar and SUV....plane had foulty radio and signeller of radar illumination...plane radar broke down and electric generator was failing....plane INS and electric generator failed.....

Die Dinger sind so mit sich selbst beschäftigt, man braucht nur warten bis es defekt wird.

Ralge
01
29.7.2011, 17:18
Wahnsinn!!!!!

Die hatten ja mehr Jäger wie Österreich. Würde mich mal interessieren wie so eine Liste aussehen würde wenn die NATO Österreich angreift. ;-} Wahrscheinlich würden nur die Maschinen überleben die gerade zum B-Check in Deutschland sind.

Übrigens hat der ÖRH die Unterhaltskosten des EF bemängelt. Der Verteidigungsminister plädiert deshalb für eine neue Munitionssparende Kanone.
http://cache1.asset-cache.net/xt/574372... 37|246&s=1

Georg Schütt
01
30.7.2011, 11:51
Dass es der schwedische "Gripen" rein taktisch-technisch auch getan hätte (wie bei Tschechen und Unganr), weiß alle Welt.

Aber das Angebot war kein gutes: Wer einen Passat (EF) kaum teurer als einen Golf (Gripen) bekommen kann, nimmt den Passat ...

chelene chirsch
01
26.9.2011, 09:23
und wer den lada/volvo/opel...

geschenkt bekommt, gibt nicht noch zusätzlich geld aus und nimmt eben die mig.

wir haben eben das teuerste genommen, da macht das "kaum" auch keinen unterschied mehr.

Der_Klingone
01
29.7.2011, 13:31

Fairerweise sollte man aber - einfach so nebenbei - dazu erwähnen, daß die NATO mit einer zahlenmäßigen Überlegenheit von 1:33 angriff ;-)

Von ihrer viel moderneren Ausstattund und Infrastruktur ganz zu schweigen. Oder auch von der Tatsache, daß ein Land, welches sich bereits seit Jahren unter Embargo befindet, irgendwann seine Flieger nicht mehr in der nötigen Qualität warten kann.

Aber abgesehen von der "Heldenleistung" der NATO-Piloten stimme ich damit überein, daß eine MiG-21 für einen modernen Jet keine Herausforderung mehr ist bzw. keine sein sollte.

Georg Schütt
00
30.7.2011, 11:55
"Fairerweise sollte man ..."

Im Krieg geht´s nicht um Fairness. Wozu sollte man auf eigene Vorteile verzichten? Je weniger Chancen der Gegner hat zu gewinnen, um so besser. Um so besser für die eigenen Soldaten, i.d.F. die eigenen Piloten.

Auch Gaddafi oder Miloseciv oder Saddam oder Mullah Omar wussten ja, worauf sie sich einlassen; und sie alle bekamen die Rechnung. Dass sie alle glauben, sich vor ihren eigenen Leuten nicht für ihr Verhalten verantworten zu müssen, ja, das macht eben den Kern ihres Herrschaftsverständnisses aus.

Der_Klingone
00
30.7.2011, 22:51

Das ist mir schon klar. Aber der Vorposter hat den Jugoslawienkrieg als Beispiel dafür angeführt, wie überlegen die NATO den MiG's gegenüber war, hat dabei aber eben nicht alles angeführt.

Aber unter den Umständen wie 1999 in Jugoslawien ist es nun einmal ein leichtes zu sagen, jeder NATO-Flieger ist der MiG-29 überlegen.

Auch würde ich Milosevic nicht in einer Wurst mit Gaddafi oder Mullah Omar nennen. Das Ramboilleter Diktat und die darauf folgenden Ereignisse sprechen hierbei eine deutliche Sprache. Aber das ist jetzt auch nebensächlich. Mit ging es um den Fliegervergleich und nicht darum, eine politische Diskussion loszureissen.

JP M
00
Naja...

...bei 2 gegen 2 schauts auch nicht besser fuer MIGs aus.

http://en.wikipedia.org/wiki/Gulf... ent_(1989)

Der_Klingone
00

Sorry - erst jetzt gesehen das es sich um MiG-23 vs. F-14 handelt. Noch nichtssagender ;-)

Der_Klingone
00

Das sagt auch nicht viel.

MiG-29A vs. F-16 Block 50?

Was soll das schon aussagen? Etliche Faktoren sind hier nicht berücksichtigt. Der Irak konnte in Sachen Infrastruktur und Aufklärung nicht einmal annähernd mithalten mit den Westallierten. Welche Bewaffnung hatte die MiG-29A? Nur Kurzstreckenraketen oder doch andere? Wie schaut das Pilotentraining aus? Waren die Bodenleitstellen noch intakt? und und und.

Es gibt auch andere Vergleiche, wie zB. jener von der großen Militärübung in Indien, in welchen F-15 und Co mörderisch gegen die SU-30 abgackten.

Diese Berichte darf man auch nicht für bare Münze nehmen. Manchen im Pentagon, die mehr Gelder brauchen, kommen solche Berichte ja auch nicht ungelegen ;-)

Redwraithvienna
00
Stimmt afaik nicht ganz ...

das waren Simulator Tests die in den USA stattgefunden haben.

Und beide Flieger wurden von US Piloten geflogen die zum einen genau die Schwachstellen der F 15 kannten und dazu noch von die moment wahrsscheinlich besten Piloten sind die es momentan am militärischen sektor gibt ...

Anderenseits : Die F 15 ist eine entwicklung der 70 Jahre. die SU 30 10 - 15 Jahre jünger.

*space
01
30.7.2011, 20:17

Kriege lösen keine Probleme, sondern schaffen noch mehr, sieh selbstverliebter Papst. Und genau das ist der "Kern ihres Herrschaftsverständnisse".

Und Milosevic hat in dieser Ahnengalerie wenig zu suchen, diktatorisch waren alle im YU-Krieg, aber ein Groß-Serbien ist von M. Am Amselfeld nicht gefordert oder begrüßt worden. Slowenien und Kroatien wollten aus der Förderation raus, es ist ein Recht YU sich dagegen zu wehren.

Der Frieden ist das höchste Gut, kann mich schwer daran erinnern, dass das jemals aus dem Mund eines bürgerlichen Politikers kam.

Der Waehlerwille
 
15
27.7.2011, 17:17
welcher Nahkampf?

Sowas wie Nahkampf gibt es nicht mehr im Luftkampf.

Georg Schütt
25
27.7.2011, 21:32
Die serbischen MiG-29 gingen nach Dogfights gegen die niederl. F-16 und amerik. F-15C verloren.

gustl
 
11
27.7.2011, 21:20
Doch, den Nahkampf gibt es. Und nicht einmal selten

Die Trefferquoten die von den Raketenherstellern angegeben werden werden in Der Praxis bei weitem nicht erreicht.

Aus Statistiken von wirklich stattgefundenen Luftkämpfen geht hervor, dass Kurzstreckenraketen gerade einmal 60% Trefferquote haben, Langstreckenwaffen die oft gegen die Flugrichtung des Ziels abgefeuert werden kommen auf 30 - 40%.

Das heisst, dass es in nicht wenigen Fällen zur Annäherung der Flugzeuge auf Maschinengewehrdistanz kommt. Und da zählen dann 3 Dinge: Verhältnis von Schub zu Gewicht, wie schnell kann die Maschine drehen, und wie gut kann der Pilot diese Eigenschaften ausnutzen um hinter den Gegner zu kommen.

Es würde mich einmal interessieren, wie der EF gegen F15 F16 SU27 und MiG21 im Dogfight abschneidet.

Felix Kuttinger
 
01
27.7.2011, 22:50

In einer DERA-Studie wurde mittels Computersimulation das Abschussverhältnis von einer Su-35 (Weiterentwicklung der SU-27) zu verschiedenen Kampfflugzeugen bestimmt. Dabei erzielte der Eurofighter mit einem Verhältnis von 4,5:1 den zweithöchsten Wert. Sieger war F-22 "Raptor" mit 10:1.
http://www.airpower.at/flugzeuge... er/faq.htm
Seine Leistungsfähigkeit hat ein "Typhoon" bei einem Übungsluftkampf gegen zwei amerikanische F-15 "Eagle" demonstriert. Bei diesem Scheingefecht konnte der "Typhoon" die beiden F-15 innerhalb kürzester Zeit ausmanövrieren und simuliert abschießen.
http://www.bmlv.gv.at/truppendi... php?id=752

Georg Schütt
05
27.7.2011, 21:35
Es würde mich einmal interessieren, wie der EF gegen F15 F16 SU27 und MiG21 im Dogfight abschneidet.

Sie wäre in allen Fällen chancenlos. Sie kämen nicht einmal in Reichweite.

Die letzten Luftkämpfe gab es 1991 zwischen zwei irakischen MiG-21 gegen zwei amerikanische F-18. Die waren voll beladen für ihre Bodenangriffsmissionen. Die Piloten wechselten in den Luftkampf-Modus, schossen die MiG´s ab und griffen dann ihre Erdziele an.

Jan Kirchhoff
02
27.7.2011, 23:29
Laut englischen Wiki nicht...

Wenn das stimmt, was in Wiki steht, ist das Flugzeug gar nicht übel - z.B. hat ein EF-Trainer in einem simulierten Kampf gegen zwei F15-Jäger gleichzeitig klar gewonnen. Vermutlich könnte nicht gegen eine F22 ankommen, aber mit älteren Flugzeugen wie der Mig29 sollte sie keine großen Probleme haben.
(Das gilt allerdings für die Vollversion, wie sich die "abgespeckte" Version aus Österreich schlagen würde, k.a.)
Ich denke nicht, dass der EF ein schlechtes Flugzeug ist, eher im Gegenteil, es ist für Österreich nur das falsche Flugzeug. Ein kleineres Flugzeug wie z.B. der Gripen, ggf. in etwas höherer Stückzahl, wäre sinnvoller gewesen.

Buddy5
00
29.7.2011, 06:08
sinnvoller??

wären für unser Gelände, speziell für Westösterreich Kampfhubschrauber gewesen bzw. Mehrzweckhubschrauber, die man auch für andere Zwecke einsetzen kann... Österreich ist von der "Luftwaffe" her nicht einem unserer Nachbarn gewachsen (OK, vielleicht Liechenstein) ... bis unsere 5-6 Vögel in der Luft sind, ist die gegnerische Luftwaffe schon lange mit Biertrinken beschäftigt ...

Martin Rosenkranz, airpower.at
00
wären für unser Gelände, speziell für Westösterreich Kampfhubschrauber gewesen bzw. Mehrzweckhubschrauber

Österreich hat diese Flugzeuge zur "Luftraumüberwachung". Das ist kein Aufgabengebiet für einen Hubschrauber - bzw. exakter - mit einem HS können sie Luftraumüberwachung durchführen soferne ihr eZile sich im Geschwindigkeitsbereich zwischen 0-200km/h und Höhen bis ~2.500m bewegen.

Österreich hat 1,3Mio. Überflüge jedes Jahr - im Schnitt über 3.500/Tag. Und im Schnitt ein bis zwei "Alphas" die Woche - wo Flugzeuge abgefangen werden müssen weil sie keine Funkkontakt mehr haben oder kein Überflugsgenehmigung oder ähnliches.

Klar sind HS wichtig. Aber bitte nicht die Aufgabengebiete mischen. (Im übrigen haben wir HS: http://www.airpower.at/news2011/... andung.jpg - gar nicht so wenige....)

Georg Schütt
01
27.7.2011, 23:37
Ich habe nur die MiG-21 bewertet gegen die anderen, nicht den EF.

Ein Fehler meinerseits ;)

Der_Klingone
00
27.7.2011, 17:29

Den gibt's schon (alleine schon aus Kostengründen), aber auch hier ist eine MiG-21 einem modernen Kampfjet weit unterlegen.

Ist halt so. Ich mag die MiG-21 zwar sehr, aber man muss doch der Realität in's Auge schauen :-)

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