Schlanke, stromsparende Notebooks von großen Herstellern noch in der zweiten Jahreshälfte - Richtpreis: Unter 1.000 USD
Im Mai hatte Chiphersteller Intel zusammen mit Partnern seine Vision der nächsten Notebook-Generation präsentiert. "Ultrabook" getaufte Geräte sollen auf besonders stromsparende Prozessoren und leiche Chassis setzen und damit dem gesteigerten Drang nach Mobilität Rechnung tragen. Diese Kategorie, deren geistige Vorreiter bestehende Produkte wie das MacBook Air oder die Samsung Serie 9 sein könnten, soll laut Intel bis Ende 2012 bereits einen Marktanteil von 40 Prozent für sich verbuchen. Laut Branchenberichten soll die erste große Charge an Ultrabooks bereits im September ausgeliefert werden.
Massenproduktion
Hewlett-Packard, Acer, Asus, Dell und Lenovo sollen DigiTimes nach innerhalb der zweiten Jahreshälfte 2011 Ultrabooks ausliefern, die Massenproduktion könne bereits im September anlaufen. Asus plane mehrere hunderttausend Stück pro Monat fertigen zu können, unterdessen würden Dell und Acer noch mit hohen Ausschussraten kämpfen. HP werde wohl gegen Ende 2011, Anfang 2012 Geräte am Markt haben.
Normen
Dem Konzept nach sollen Ultrabooks in den Größen 11 bis 13 Zoll gefertigt werden und nicht dicker als 2 Zentimeter sein, "Tablet-Features" aufweisen und dank 22 nm Ivy Bridge-Architektur besonders stromsparend sein. Gleichzeitig werden aktuelle Schnittstellen wie USB 3.0 und Thunderbolt unterstützt werden. Die Startpreise sollen dabei unter 1.000 US-Dollar liegen. (zw)