"Schmutzige Wäsche": Puma und Nike wollen sauber werden

Sportartikelhersteller Puma will künftig ohne gefährliche Chemikalien produzieren

Wien - Die Sportartikelhersteller Puma und Nike haben sich dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2020 keine gefährlichen Chemikalien mehr einzusetzen, berichtete Greenpeace. Die Umweltschützer hatten kürzlich mehrere Modefirmen in ihrem Bericht "Schmutzige Wäsche" kritisiert: Die Fabriken chinesischer Textilzulieferer würden mit ihren Abwässern die Umwelt stark verschmutzen (siehe Artikel).

Giftfreie Zukunft

Puma und Nike wollen es in Zukunft besser machen, dieses Versprechen betreffe sowohl den gesamten Produktlebenszyklus als auch die Lieferkette, erläuterte Greenpeace. Greenpeace-Aktivisten hatten Abwasserproben zweier großer Textilfabriken im Jangtse- und Pearlfluss-Delta analysiert. Sie wiesen eigenen Angaben zufolge "eine große Anzahl hormonell wirksamer sowie giftiger Chemikalien" nach. Die Fabriken beliefern große Unternehmen aus der Sportartikelbranche. (APA/red)

  • Puma will es in Zukunft besser machen.
    foto: apa/epa/nic bothma

    Puma will es in Zukunft besser machen.

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