Gegen Cybermobbing

Umgang mit Facebook: Vorstoß für Verankerung im Lehrplan

26. Juli 2011, 13:33

ÖAAB-Feilmair will Jugendliche mit Führerschein für Social Media vor Cybermobbing schützen

Linz - Der oberösterreichische AK-Vizepräsident und stellvertretende ÖAAB-Landesobmann Helmut Feilmair ist dafür, einen "Facebook-Führerschein" in den Lehrplan der österreichischen Pflichtschulen aufzunehmen. Jugendliche sollen dadurch unter anderem besser vor Cybermobbing geschützt werden - aber auch davor, Informationen preiszugeben, die später ihrer Karriere hinderlich sind, so Feilmair in einer Presseaussendung am Dienstag.

"Die Jugendlichen wissen oft noch nicht, was sie mit ihren Handlungen bewirken. So können beispielsweise aus einer harmlosen Geburtstagseinladung über Facebook schnell Massenveranstaltungen entstehen", ist Feilmair - selbst auf Facebook präsent - besorgt. Schüler müssten daher wissen, was mit ihren Daten im Internet passiert und welche Informationen sie besser für sich behalten sollen. Zudem sollen sie lernen, Inhalte aus dem Web besser zu reflektieren und Quellen kritisch zu hinterfragen, pochte er auf die Einführung eines entsprechenden "Führerscheins". (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 46
1 2
Raphaela
00
29.7.2011, 09:41
Lebensbildung

Tja, das Leben besteht aus mehr als "nur" Wissen für Prüfungen anhäufen... Bidungsstätten - so wie Kindergärten und Schulen - müssen, meiner Meinung nach - das reale Leben ebenso in die Bildungsangebote integrieren wie Theoretisches. Nicht alle PädagogInnen sind nur Kontroll- und Einmischfreaks und daher sind diese wichtig als unterstützende BidungsbegleiterInnen für unsere Kids. Also warum nicht - auch - mit facebook und co auseinandersetzen (und dafür anderes aus dem antiken "Lehr"plan zu entsorgen...)?!!

inge77
00

ich kenn lehrer, die ihr gesamtes leben in facebook & co ausbreiten, Hochzeitstag, Lieblings TV-Serie, kein problem mit fotos reinstellen haben, auf die bekannte oben ohne dargestellt sind (ohne zu fragen selbstverständlich). was wollen die da unterrichten?

Dormouse
00
28.7.2011, 13:06

wie tief kann eine gesellschaft noch sinken?

D/E
00
27.7.2011, 22:32
Nur nicht vergessen,

dass das auch Teil der neuen Lehrerausbildung werden muss.

soisteshalt
01
27.7.2011, 19:37
Nich vergessen ein eigenes Unterrichtsfach für:

- McDonalds
- Alkohol
- Drogen
- rauchen
- Twitter
- Smartphones
- World of Warcraft
- ...

es gibt soviele Themen, die mit Jugendlichen aufgearbeitet gehören, aber das muss eben als Einbindung der Thematik in den Unterricht passieren.
Für alles ein eigenes Fach? Dann sitzen die Schüler bis 50 in der Grundschule.

CS_0807
00
29.7.2011, 12:13
Aber genau das ist es...

Natürlich sollte der Inhalt breiter gesehen werden als rein auf Facebook bezogen.

Könnte ja wirklich ein Fach "Anleitung zum Umgang mit den vielfältigen Möglichkeiten der modernen Zeit" sein. Da geht es nicht um Einschränkung sondern um Aufzeigen von Möglichkeiten und Gefahren.

Ich finde das gut.

Denker9
00
27.7.2011, 17:20

Arme Jugendliche! Sie haben bald keinen Bereich mehr, wo sich die Lehrer nicht einmischen!

ulenspygel
00
27.7.2011, 16:30

Vielleicht sollte man den kids auch klarmachen, dass es sinnvoll ist, wenn man ins Wasser platscht, die Luft anzuhalten. Irgendwann taucht man wieder auf und atmet durch, ohne was geschluckt zu haben.

Bei den "Neuen Medien" ist es ähnlich: die digitale Sau, die da durchs Dorf getrieben wird, ist morgen schon arg von gestern. Man muss nicht überall dabei sein, die Sache überlebt sich meist in ein paar Jahren. Und man ist dem Hype entgangen. Oder erinnert sich noch wer an "geocities"? Gibts eigentlich "second life" noch?

Klar, wenn man jung ist, sind die Jahre eines hype-cycle eine lange Zeit. Gelassenheit ist da die wichtigste Tugend.

Alles andere kostet. Energie, Geld und vor allem - Lebenszeit.

Der Vater Staat
00
27.7.2011, 14:34
Medienerziehung in den Lehrplan!

In unserer Mediengesellschaft wird Medienkompetenz immer wichtiger - notwendige Konsequenz ist Lehrfach "Medien- und Kommunikationskompetenz".

libera
01
26.7.2011, 20:28

und bitte die unterrichtsstunden gesponsert von herrn zuckerberg!
so wie rauch kallat ja kindergärten von mackie sponsern ließ!

Habauchahnung
01
26.7.2011, 16:57
ausschalten

Facebook und co vom netz und
die welt ginge zugrunde

der würger
06
26.7.2011, 16:29
ja genau...

... fehlt neben der lehrplanmäßigen ausbildung in microsoft produkten nur mehr ein verpflichtender McDonalds führerschein.

EricderRote
01
26.7.2011, 16:15
Pflichtfach

Immer wieder Forderungen , was es schon längst gibt www.edu.ecdl.at -
Das kann sofort umgesetzt werden, es braucht nur mehr gesagt werden, wer es bezahlt. Momentan sind wir ja noch beim Streichen von Schulstunden...

1337aPe
00
26.7.2011, 16:02
gute Idee, aber

muss man ein Facebook-Profil haben um am Unterricht teilzunehmen?

tehj4ckass
01
27.7.2011, 11:18
nein, studivz reicht vollkommen.

Dr. Usus Germanicus
00
26.7.2011, 15:58
Ich bin dafür, dass die Schüler Zwangsmitglieder bei der AK werden.

Die Mitgliedsbeiträge sollten selbstverständlich sozial gestaffelt sein.

Florian Heilinger
00
26.7.2011, 15:40
Warum

...hat die Frau auf dem Foto so schöne Augen?

knievel
11
26.7.2011, 16:11

3 tage wach?
mit den augenringen kann man schnurspringen :-)

EpeeNoire
00
17.3.2012, 22:50

...und die Aufmerksamkeit von Männern wie mir gewinnen :)

Es liegt übrigens am "tarsus inferior", dem unteren Augenlid - die Augen der auf dem Bild gezeigten Frau weisen eine dahingehend signifikante Ähnlichkeit mit jenen von Zooey Deschanel, einer Schauspielerin und Sängerin aus den USA, auf.

Ich hab als kleiner Bub wohl zu viel Schneewittchen gelesen.

panda3000
03
26.7.2011, 15:13

Wie wärs generell mit einem Pflichtfach Medienkompetenz?

EricderRote
04
26.7.2011, 16:12
Pflichtfach

für die LehrerInnen vielleicht, die Kids könnten ihnen was zeigen

soisteshalt
02
26.7.2011, 17:06

Mediankompetenz aber ncht verwechseln mit (unkritisch) im I-Net surfen und alles glauben was dort steht - letzteres können Jugendliche gut.

Daher ist es in Zeiten der offenen virtuellen Netze ebenso wichtig als Bildungsauftrag darüber im Unterricht (aller Fächer) zu reflektieren wie z.B. den kritischen Umgang mit den Medien.

Beim Umgang mit neuen Technologien mögen die Jugendlichen schnell und überlegen sein, aber es mangelt ihnen massiv an kritischer Reflexion darüber wie auch dem techn. Hintergrundwissen.

EricderRote
11
26.7.2011, 18:02
einspruch euer ehren

jeden Blödsinn, der dort steht, glauben Erwachense weit mehr , von denen er meist stammt, im Netz hat sich eine Jugendkultur heruasgebildet, bei der die Schule nix mehr zu sagen hat, die Schule hat es noch nicht einmal gemerkt, dass sie hier den Bildungsauftarg und vor allem das BildungsMonopol längst verloren hat. Wie soll im Unterricht refelektiert werden, wenn sogar die erforderliche Hardware fehlt (der älteste Mist steht meist in Schulen) die LehrerInnen kein Interesse haben (lt. BMUKK nur 15% thematisieren es in der Schule) und die emsiten Entwicklungen (SMS, facebook usw.) Domöne der Jugendlichen sind, während die Erwachsenenwelt noch immer glaubt die Schiefertafel oder ein Buch sei die ultima ratio.
Wie junge Leute das alles beherrs

soisteshalt
00
26.7.2011, 22:44

Bin ja da voll bei ihnen, aber dafür braucht man keine Lehrplanreform, wie verlangt5.
Das steht schon lange im Bildungsauftrag.

Der muss nur mal ernst genommen werden und auch den Lehrern entsprechende Informationen zugänglich gemacht werden bzw. aufbereitet.

EricderRote
01
27.7.2011, 08:51
eben

und genau dafür wäre der Herr F... von der Arbeiterkammer u.a. zuständig, dass er diese Bedingungen zu schafen hilft, damit das gemacht werden kann. Die Forderung müsste er an seine Parteifreunde in Wien stellen (Frau Fekter...)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 46
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.