Ubuntu 11.10 verspricht Boot in rund 10 Sekunden

26. Juli 2011, 11:42
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Startvorgang bei kommender Version der Linux-Distribution soll wesentlich flotter werden

Noch gibt es von Ubuntu 11.10 erst frühe Alpha-Versionen, und doch zeigt sich bereits ein interessanter - und für die NutzerInnen durchwegs erfreulicher - Effekt. Wie CRN berichtet, startet die kommende Ubuntu-Ausgabe nämlich erheblich flotter als die aktuelle stabile Version der Software.

Boot

Auf dem Testsystem (mit Intel Core2Duo und einer konventionellen Festplatte) hat man einen Wert von 12 Sekunden ermittelt, immerhin drei Sekunden schneller als bei Ubuntu 11.04. Damit nähert sich die Distribution jenem Wert von 10 Sekunden, den man sich einst als Messlatte für eine umgehende Verfügbarkeit gelegt hat. Schon einmal war man hier recht knapp herangekommen, in den letzten Ausgaben hatte man zum Teil aber wieder Rückschritte gemacht.

Speed

Auch sonst schwört die Seite darauf, dass Ubuntu 11.10 allgemein rascher reagiert als die aktuelle Version. Mit "Oneiric Ocelot" - so der gewohnt launische Codename - will man vor allem die Entwicklung des eigenen Interfaces Unity konsequent vorantreiben. Zudem wird aber auch der GNOME-Login-Manager GDM durch den schlankeren - aber auch weniger gut in den GNOME-Desktop integrierten - LightDM ersetzt. (red, derStandard.at, 26.07.11)

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    Ganz schön flott unterwegs: Der "Oneiric Ocelot" (Codename für Ubuntu 11.10)

    Image: Ocelot, a Creative Commons Attribution (2.0) image from bontempscharly's photostream

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