Im Vorjahreszeitraum hatte die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko dem Konzern noch einen zweistelligen Milliardenverlust eingebrockt
London - Der britische Ölmulti BP hat das zweite Quartal mit
einem Milliardengewinn abgeschlossen. Im Vorjahreszeitraum hatte die
Ölkatastrophe im Golf von Mexiko dem Konzern noch einen zweistelligen
Milliardenverlust eingebrockt - fast 17 Mrd. Dollar (11,8 Mrd. Euro). Wie BP am
Dienstag mitteilte, ergab sich in den abgelaufenen drei Monaten ein Nettogewinn
vor Bestandswertveränderungen von 5,31 Mrd. Dollar.
Zwar habe sich die Produktion durch den Verkauf von Ölfeldern verringert,
dieser Effekt sei aber durch den Anstieg des Ölpreises mehr als ausgeglichen
worden. Der Verkauf von Produktionsanlagen war erforderlich geworden, um die
Folgekosten der Umweltkatastrophe schultern zu können.
Vor mehr als einem Jahr war die Bohrplattform "Deepwater Horizon" explodiert
und hatte eine der schlimmsten Umweltkatastrophen in den USA ausgelöst. Damals
floss fast drei Monate lang ungehindert Öl ins Meer und richteten an Flora,
Fauna, in der Fischwirtschaft und im Tourismus große Schäden an. (APA/Reuters)