"Vienna Estate SE"

Topmanager gründen neue Immobiliengruppe

25. Juli 2011, 16:29

Ex-conwert-Bosse Kerbler und Kowar bei "Vienna Estate SE" mit an Bord

Die ehemaligen conwert-Bosse Günter Kerbler und Johannes Kowar haben mit Vivatis-Aufsichtsratschef Armin Burger und dem Industriellen Walter Scherb ("Spitz Fruchtsäfte") die Immobiliengesellschaft "Vienna Estate SE" gegründet. Das berichtet der "trend" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Das Unternehmen soll seinen Sitz an der Wiener Top-Adresse Parkring 12 haben und schwerpunktmäßig im Bereich der Sanierung und Parifizierung von Altbauten tätig werden.

Die als Europäische Gesellschaft ("Societas Europaea, kurz SE) konzipierte Firma wird mit einem Grundkapital von zehn Millionen Euro ausgestattet, das zu gleichen Teilen aufgebracht wird. Die vier Partner werden somit je 25 Prozent an der Gesellschaft halten.

Dem Bericht zufolge soll die Vienna Estate als Holding dienen, unter der in Tochtergesellschaften konkrete Projekte in durchaus unterschiedlichen Eigentümerstrukturen abgewickelt werden können. Auch die Rollenverteilung ist bereits klar. "Burger wird als geschäftsführender Direktor die operative Leitung haben. Er ist also quasi unser CEO. Die Strategie wird über den Verwaltungsrat mitbestimmt, dem Kerbler, Scherb und ich angehören", sagte Kowar dem Magazin.

Entscheidungen über den Kauf von Objekten müssen alle Beteiligte zustimmen. Die Vienna Estate SE soll Anfang August eingetragen und ab Herbst operativ werden. (red)

Kommerzialratte
00
28.7.2011, 17:15
Ich bin auch mit an Bord

und fühle mich dort sauwohl!

worry1
01
27.7.2011, 17:59
Die wollen wohl wie Meinl und Constancia

das Geld der kleinen Leute haben und sich damit gesund stoßen um danach den Leuten zu sagen, daß die Fonds leider nichts mehr wert sind - so ein Pech aber auch. Nur die Konten der Manager werden wieder voll sein.

Emerald
01
27.7.2011, 08:39
Na schau

Das ist jetzt aber echt ein innovatives Geschäftsmodell. Gratulation, endlich etwas Neues!

astemp79
02
26.7.2011, 20:52
ah, in Tochtergesellschaften

- das erinnert doch sehr an Constantia Bank und "Immofinanz" & Co, deren (ehemalige) Tochtergesellschaften zum Teil heute noch ihr Unwesen treiben ... und das riecht ganz stark nach Geldverschieben.

Immobilienfirmen - und ihr "Facility Management" sind mit großer Vorsicht, wenn man nicht: Misstrauen sagen will, zu sehen.

Der junge Jim Kirk
00
27.7.2011, 12:40

Macht die Stadt Wien nicht anders.

pago1
01
25.7.2011, 21:02
ist der grasser auch dabei?

Finditout
00
26.7.2011, 09:12

der kommt erst in einem jahr ins spiel, wenn die steuer fällig ist...

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